Frage von NaNuraNa, 146

Erdogan/Hass gegen Kurden/Warum?

Warum hasst Erdogan bzw. manche Türken die Kurden?Weil wass ich gehört habe,war schon extrem (1.Erdogan hat 11.000 Kurdische Lehrer aus Schulen susoendiert! 2.Er hat alle kurdische Kanäle in der Türkei gelöscht!) Danke dür eure Antworten

Antwort
von sirahHD, 75

Der Konflikt ist schon älter als Erdogan. Man kann es auch nicht in paar Sätzen runterbrechen.

Auf Erdogan bezogen, ist es relativ simpel. Er nutzt eine Minderheit und stellt sie als Problem da, um den Fokus von den anderen Problemen zu nehmen. Ein Feind polarisiert die Menschen und wenn Erdogan, angeblich den Feind schwächt, ist es gut für ihn und seine Partei. Einfacher gesagt, mit einem Feindbild ist die Politik einfacher.

Kann man auch hier in Deutschland sehen. AFD gegen Muslime und du hast direkt Stimmen. Trump gegen Ausländer = Stimmen.

Bei Gesetzen sieht man das auch. Wenn ein Gesetz heikel ist, setzt man die Wahl einfach mitten in ein großereignis, wie die em, und kein Mensch interessiert sich mehr dafür.

Kommentar von BencilHayvan ,
Er nutzt eine Minderheit und stellt sie als Problem da, um den Fokus von den anderen Problemen zu nehmen.

Wie genau tut er dies, wenn die AKP samt er persönlich sagen, dass es kein Kurdenproblem ist, sondern ein Problem mit der terroristischen Vereinigung an sich? 

Geht man davon aus, er wolle den Fokus von anderen Problemen nehmen, so muss man doch davon ausgehen, dass eine Situation X existiert, die an sich überhaupt nicht so problematisch ist, aber von führenden Politikern, so Erdogan, überdramatisierend zu einem Problem deklariert wird. 

Schaut man sich aber die aktuelle Lage an, so sind inzwischen Tote im fünfstelligen Bereich zu verzeichnen, wenn nicht sogar im sechsstelligen Bereich:

Es finden immer wieder Anschläge auf Zivilisten und Sicherheitskräfte statt, die von der PKK ausgeführt werden.

Folglich frage ich mich, wo 1. das Problem mit den Kurden als Ethnie begründet wird, wo doch viele Kurden selbst bei der AKP tätig sind und 2. wo der Fokus von anderen Problemen genommen wird, wo doch das Problem mit der PKK und nicht den Kurden einen Großteil der Probleme der Türkei ausmacht. 

Ein Feind polarisiert die Menschen und wenn Erdogan, angeblich den Feind schwächt, ist es gut für ihn und seine Partei. Einfacher gesagt, mit einem Feindbild ist die Politik einfacher.

Das ist eine im Westen sehr beliebte Strategie. Ich bezweifle aber, ob das Feindbild PKK angesichts der seit Jahrzehnten stattfindenden Unruhen unbegründet ist.

Denn im Gegensatz zu den Feindbildern, die gewisse Länder schüren, um ihre Kriegspolitik zu rechtfertigen, ist dieses Feindbild reell.

Gewiss ist es für Erdogan dahingehend ein Vorteil, um bestimmte Dinge schneller in Kraft zu setzen - hinterfrage ich auch - nichtsdestotrotz denke ich, dass solche Feindbilder angesichts der Umstände mehr schaden als nützen.

Kann man auch hier in Deutschland sehen. AFD gegen Muslime und du hast direkt Stimmen. Trump gegen Ausländer = Stimmen.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

Muslime in diesem Land schließen sich nicht zu Terrororganisationen zusammen, gehen in die Berge, nehmen Geiseln, verkaufen Drogen, planen und vollführen Attentate und versuchen Deutschland zu teilen, um einen eigenen Staat zu gründen. Same with Trump.

Und nochmal: Es existiert in meinen Augen kein konkretes Problem mit den Kurden als Ethnie, sondern mit den Menschen, die sich in einem Land X aufhalten, die Vorteile dieses Landes genießen und sich einer Organisation anschließen, um die Bevölkerung dieses Landes X zu terrorisieren und das Land in Unruhen zu stürzen.

Ebenso wage ich zu bezweifeln, dass Mitglieder dieser Organisation bloß Kurden sind.

Bei Gesetzen sieht man das auch. Wenn ein Gesetz heikel ist, setzt man die Wahl einfach mitten in ein großereignis, wie die em, und kein Mensch interessiert sich mehr dafür.

Beispiel? Bitte samt Beleg, dass dieses Großereignis in diesem Fall von Hintermännern geplant wurde.

Kommentar von Fluex ,

Das mit Erdogan kann man aber nicht widersprechen. Ich bin kein Befürworter des Präsidialsystems und eher ein Gegnerund sehe es skeptisch, was vir sich läuft. Ja eigentlich ist das Präsidialsystem gut und bringt Vorteile für die Türkei, aber jedoch das Volk und die Systeme müssen darauf abgestimmt werden. Erdogan hat Deutschland momentan als Feindbild und nutzt dies in seinen Medien, um zu zeigen,ndass die Türkei das Opfer westlicher Unterdrückung ist, um si an Zustimmung zu gewinnen. Was mir eher sorgen macht ist die Tatsache, dass jeder, der dem Wektbild nicht passt und etwas Widerstand bilden seie es mit Worten oder Protesten, ist er in Augen vieler Menschen ein Terrorist. Ich sehe deshalb kaum Bezug von Adolf zu Erdogan, sondern von dem deutschem Volk 1933 zu dem Volk der heutigen Türkei, was das politische Interesse und Wohlbefinden betrifft. Sonst sehe ich keinen Hass zwischen Kurden und Türken. Meine Familie hier trufft sich vie mit kurdischen und türkischen Paaren, und obwohl jeder politisch engagiert, fliegen nicht die Fetzen. Man darf türkische Natiinalisten nicht mit den ich sag mal "normalen" und nicht hasserfüllten türkischstämmigen Menschen in einen Topf werfen. Prozentual gesehen ist das eine ziemlich kleine Minderheit und wird von vielen deshalb so wahrgenommen, weil sie am lautesten schreit und am heftigsten nervt in den sozialen Netzwerken. Auf kurdischer Seite ist dies auch der Fall und ich würde jedem Muslimen empfehlen, sich mal Salahudin ayyubi anzuschauen. 

Antwort
von stramast1s, 80

Lächerlich. Wie BencilHayvan schon gesagt hat,in der AKP sind einige Kurden vertreten (min. 25%) und sogar der Ministerpräsident ist Kurde. Die AKP hat dazu noch einen kurdischen Sender ,welcher momentan läuft,"gemacht" und hat den Kurden erlaubt ihre Sprache in der Öffentlichkeit zu sprechen usw. (man könnte noch einige positive Sachen dazu sagen). Des Weiteren ist es doch völlig legitim Lehrer zu entlassen,welche Kinder für eine Terrororganisation (die PKK) werben. Stell dir mal vor es kommen an deutsche Schulen Lehrer welche Daesh(IS)-Anhänger sind und versuchen dein Kind (wirst du wahrscheinlich noch nicht haben)für ihre Terrororganisation zu werben. Was würdest du wohl vom Staat verlangen? Für die kurdischen Sender,die Propaganda für die PKK machen gilt das selbe, alles ist also völlig legitim.

Antwort
von BencilHayvan, 85

So einfach ist die Sache nicht.

Ich nehme keinen subjektiven Bezug, sondern erläutere einige Dinge:

In der AKP sind viele Kurden vertreten. Binali Yildirim ist zum Beispiel selbst Kurde.

Der Konflikt in der Türkei ist entgegen der Annahme hierzulande kein Konflikt gegen die Kurden als Ethnie, sondern gegen die PKK, eine international als Terrororganisation eingestufte Gruppierung, die in verschiedenen Ländern mit dem Ziel der Gründung eines kurdischen Staates wirkt. Wenn du in andere Teile der Türkei schaust, siehst du, dass solche Konflikte gegen Kurden nicht vorliegen. 

Zu diesem Zwecke sollen verschiedene Teile verschiedener Länder durch Gewalt separiert und zu einem Kurdistan zusammengefügt werden.

Ob und inwiefern die Anschuldigungen gegenüber den Lehrern berechtigt ist, weiß ich nicht.

De facto hat die PKK ihre Hauptstützpunkte aber im Osten der Türkei und wirbt regelmäßig für Mitstreiter - darunter auch Kinder.

Vergleiche die Situation also damit, dass hier IS-Aktivisten in die Schulen kommen, als Lehrer wirken und deine Kinder rekrutieren. 

Das ist die offizielle Angabe seitens der Türkei. Angesichts der Umstände ist all dies zumindest nicht abwegig, so denke ich.

Kommentar von Kodringer ,

Mit dem Unterschied dass der IS sich Land angeeignet hat, welches ihm nicht gehört, die Kurden allerdings eine eigene Ethnie sind die einen unabhängigen Staat wollen.

Kommentar von BencilHayvan ,

Der Zweck heiligt nicht die Mittel.

Es gibt viele Völker, die keinen eigenen Staat haben.

Antwort
von SamboZockt, 26

der ministerpräsident redet gerade und sagt folgendes: Die türkei hat keinen kurdenproblem, die kurden haben ein terrorproblem! kurden durften vor erdogan nichtmal ihre eigene partei gründen, nicht einmal ihre sprache sprechen, hatten nichteinmal ihren eigenen tv sender. alles wurde dank erdogan erlaubt. aber naja die deutschen mediem zeigen dies nicht

Kommentar von SamboZockt ,

ach der ministerpräsident ist kurde, von der regierung sind 45% kurden.

Kommentar von Kurdschueler ,

Ach zum Glück gibt es den guten alten Erdogan!
Der Aleviten und Kurden tötet!
Der sie wir Menschen aus 2ter klasse behandelt..
Ach der liebe liebe Erdogan

Antwort
von emelunatic, 6

Denn Fetö und die PKK den (vergeblichen) Putsch veranstaltet haben.

Antwort
von hinxelil, 60

weil es in Türkei ein Teil von Kurdistan gibt.deswegen hassen die Türken und Kurden einander.

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