Wenn man jetzt neu bauen will, sollte man lieber auf eine Zentralheizung mit Erdgas oder Erdöl Betrieb setzten zusätzlich zu der Fotovoltaik Anlage, was meint Ihr, was würdet Ihr wählen?
ich wuerde heute nur solar und ne waermepumpe nehmen.... passiv-haus natuerlich !
Solar und WP ist keine gute Kombination. Beide funktionieren gut im Sommer und wenn es Warm ist. Sie ergänzen sich also nicht, sondern hindern sich gegenseitig daran ihre volle Effektivität zu entfalten.
Weder - noch. Heutzutage heizt man mit Holzpellets in Verbindung mit einer Solaranlage für die Warmwasserversorgung. Wird noch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert, kann man zusätzlich Strom ins Netz einspeisen und so noch einen gewissen Betrag dazuverdienen. Erdöl und Erdgas sind beide irgendwann zu Ende.
Aus ökologischen Gründen würde ich, falls ich vor dieser Entscheidung stehen würde, Erdgas bevorzugen weil der CO2-Ausstoß/kWh bei Erdgas 0,20 und bei Heizöl Extraleicht 0,28 kg beträgt. Zudem braucht eine Gastherme wesentlich weniger Platz und der Gesamtinstallationsaufwand ist geringer. Wartungskosten sind ebenfalls geringer. Ich würde allerdings eine heizungsunterstützende Solaranlage anstatt einer Photvoltaikanlage installieren.
Erdgas ist besser als Öl. Heutzutage würde ich aber immer eine Wärmepumpe nehmen. Luft-Wasser Wärmepumpen sind günstig, wartungsarm und brauchen nicht genehmigt werden. Erdwärmepumpen sind zwar etwas effektiver, Reparaturen, oder eine falsche Bemessung der Erdsonde können nach einigen Jahren (z.B. bei Vereisung) sehr teuer werden. Flächenkollektoren sind auch sehr zu empfehlen, brauchen aber viel Platz. Vereisungen sind bei ihnen kein großes Problem.

Keins von beiden, da jetzt Erdgas immer mehr und mehr benötigt wird, werden auch dort die Preise steigen... Solarenergie ist zwar noch nicht ganz ausgereift, aber immerhin besser als nix...
man mit Gas nicht so sehr viel anderes machen kann als verbrennen. Öl ist viel zu wertvoll als das man es abfackelt. Wenn Du jetzt Bauen willst, dann mach das so energieeffizient wie nur möglich. D.h. Niedrigenergie oder Passivhaus. Das ist zwar teurer als Standardhütten, wenn die Energiepreise aber erst mal wieder abgehen wie ein Zäpfchen hast Du den Mehrpreis schnell wieder raus. Lass die mal nichts über Pellets erzählen. Wenn Öl und Gas zur Neige gehen, wird auch Holz knapp und entsprechend teuer. Langfristig wird man um El.- Strahlungsheizungen nicht umhin kommen. Das heißt, haut euch euer Dach mit Fotovoltaik voll.
Das sind ja gleich 3 Lügenmärchen auf einmal. Bist du Verkäufer von El.Strahlungsheizungen? Denn das sind eigentlich die typischen Argumente die die Verkäufer von "Infrarot"-Heizungen oder Marmorheizungen benutzen.
Fazit: Wärmepumpe und Pellets werden wohl in den nächsten Jahren die Heizungen sein. Aber ganz sicher nicht Strom-Direktheizungen.

Erdgas ist die sauberste Lösung. Man beachte das die Rußbildung sehr gering ist und zudem kein Platz (Lagerraum)gebraucht wird. Nachteil: Bei Erdgas muß man jegliche Preisänderungen hinnehmen.
Heizöl ist die günstigere Alternative, jedoch muß man den Platz für die Heizöltanks mit einplanen. Man kann bestellen wenn das Öl günstig ist und muß heut zu Tage auch nicht mehr die gesamte Rechnung auf einmal begleichen. Viele Mineralölhändler bieten Heiz und Spar Konten an. Tipp: Es gibt jetzt auch Ölbrennwert Geräte!!! Eine saubere und günstige Alternative zum Erdgas.
Niedrigenergiehaus; Wärmepumpe, Anlagen aufs Dach-aber auch einen Kamin würd ich mir einbauen. Gas und Öl nicht.
Fazit: Wärmepumpe und Pellets werden wohl in den nächsten Jahren die Heizungen sein.