Erbvertrag: Haus-Grundstück ,3 Erben, 1. 50 % mit Nießnutz für das Objekt,2.+3. je 25%, alles will 1. Erbe Teilversteigern lassen,was kommt auf 2+3 zu?

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1 Antwort

Bei eine Erbvertrag kommt es Naturgemäß auf dessen Inhalt an. Bei einen Niesbrauchrecht kommt es ferner darauf an, ob es vor oder nach den Erbvertrag vereibart war. Wurde das Niesbrauchrecht danach unentgeltlich eingetragen kommt eine Rückforderung nach §2287 BGB in Betracht.

Abgesehen davon ist eine Teilungsversteigerung ein schlechter Weg, da hier selten der Entsprechende Wert erzielt wird. Und ein Haus mit eingetragen Niessbrauch wird Niemand außer den Erben selbst kaufen wollen.

Soll das Haus tatsächlich verkauft werden, so wäre ein freier Verkauf mit Aufhebung des Niesbrauchsrecht die beste Variante. Natürlich müssen sich die Erben dafür über die Verteilung des Verkaufserlöses einig werden.

Hat 1 die Verteigerung schon beantragt, sollten sich 2 und 3 einen Anwalt für Erbrecht suchen. Hier wäre es nämlich wichtig, die Aufhebung des Niesbrauchsrecht vor der Versteigerung zu bewirken.

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