Frage von user1245 22.10.2011

Erbschein und Kosten

  • Hilfreichste Antwort von traumtochter 22.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du musst den Kostenschein ja erst nach einer gewissen Zeit ausfüllen. Bis dahin hast Du genug Zeit, das Erbe zu prüfen und Dir sollte auch die Höhe bewusst sein. Das Problem ist, wenn Du noch einen hohen Bargeldbestand findest und diesen bei der Bank einzahlen möchtest, könnte es sein, das diese nachfragt und dann es weiter gibt. In dem Fall würde ich es nachmelden. Es ist nicht wirklich viel, was so ein Erbschein kostet, da würde ich auf Nummer sicher gehen.

  • Antwort von imager761 23.10.2011

    Mit deiner Unterschrift unter den Wertermittlungsbogen NZ 17 bestätigst du zum einen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben.

    Gleichermassen unverständlich und unglaubhaft, wenn nach 2,5 Jahren Nachlassprüfung (!) da Vermögenswerte unentdeckt geblieben sein sollen es sein denn, es sind Schwarzkonten oder Bargeldbestände bekannt, die man verschweigen möchte.

    Keine gute Idee - bekanntermassen kann die Erbschaftssteuerstelle Geldflüsse und Vermögenserwerb ganz gut nachverfolgen und 10 Jahre lang rückwirkende Bescheide erteilen :-O

    Zu einer entsprechenden Auskunft sind die Banken den Finanzbehörden verpflichtet :-)

    Und genau diese Beiziehung der Erbschaftssteuerakten darfst du, selbst oder gerade wenn du das entsprechende Feld nicht ankreuzt, mal voraussetzen.

    Die Gesetzesgrundlagen einer Nachforderung zur Erbscheinsgebühr ist in § 15 (1) S. 2 KostO geregelt.

    Erbschaftssteuernachzahlungen und Steuerhinterziehungstatbestände sind da eine ganz andere Hausnummer.

    G imager761

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