yellowsign am 13.02.2008 um 20:02 Uhr
Eine Überlegung:
man erwartet ein Erbe, möchte aber keine Erbschaftsteuer an den Staat zahlen, wäre es hierzu möglich, gemeinsam mit der noch lebenden Person und den gesamten Kapital eine Firma zu Gründen, bei der die Aufteilung bei 90/10% liegt?
Im Falle des Todes, würden lediglich 10% in die Erbmasse eingehen und versteuert werden.
Geht das so?

Nein, das geht nicht. Jedem gehört sein Anteil und wenn der Anteil vererbt wird, dann ist alles beim Alten... so blöde ist das Finanzamt nun auch nicht.
Du erwartest hier doch auch nicht ernsthaft Tipps zur Steuerhinterziehung, oder?

Das könnte schon gehen. Zumindest muss die Firma dann im Handelsregister eingetragen werden (kostet Geld), ...
Da würde ich mal einen Steuerberater fragen (kostet leider auch Geld)
"Steuerhinterziehung" - Nun bleib mal auf den Teppich!
Ich denke das solche dinge völlig normal sind und Tagtäglich praktiziert werden, oder glaubst du das große Familienunternehmen in jeder Generation erneut zahlen?
Sollte diese Frage hier nicht geduldet sein, kann man Sie von mir aus auch löschen - bin ja nur neugierig wie die Reichen das in Deutschland so machen!
Ausserdem: Haben die Geschäftsanteile nichts mir dem eingebrachten Kapital zutun. Die Aufteilung wird allein zwischen den Gesellschaftern geregelt.
Wenn Du wisen willst, wie man Erbschaften steueroptimiert, dann frage doch einfach das. Dann kann man wenigstens legale Antworten geben.