Frage von irenedrews 22.10.2008

Erbschaft (Pflichtteil)

  • Antwort von Klieri 23.10.2008
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Nachlassgericht kümmert sich nicht um die Durchsetzung von Pflichtteilsansprüchen (http://www.pflichtteilrechner.de/026_kuemmert_sich_das_nachlassgericht_um_die_auszahlung_des_pflichtteils.html) - das ist allein eine Sache zwischen Pflichtteilsberechtigten und Erben.

    Auf der verlinkten Website gibt es noch viele weitere Infos zum Pflichtteil, z.B. auch zu Pflichtteilsergänzungsansprüchen aus lebzeitigen Schenkungen/Übertragungen.

  • Antwort von wolle59 22.10.2008
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Auf zum Notar. Deine Anfrage ist sehr komplex!

  • Antwort von donnerunddoria 22.10.2008
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da Eure Mutter nicht im Grundbuch steht, sondern nur Dein Vater, habt Ihr z. Zt. keinen Anspruch auf ein Pflichtteil. Wenn Ihr jetzt unterschreibt, dass Ihr auf Eure Ansprüche (für die Zukunft) verzichtet, wird die neue Partnerin nach dem Tode Eures Vater alles bekommen und Ihr schaut in die Röhre. Unglaublich, sind Deinem Vater die Kinder nicht wichtiger als seine neue Partnerin? Die ist ja fein raus -setzt sich ins gemachte Nest.

  • Antwort von RedBergfee 22.10.2008
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine Mitteilung vom Amtsgericht gibt es meines Wissens nur, wenn ein Erbschein beantragt wird oder Eben gesucht werden müssen um z.B. die Bestattung zu organisieren etc. Wenn der Vater allein im Grundbuch stand, was willst du dann erben? Frag Dich doch mal direkt beim Nachlassgericht nach, die helfen dir bestimmt gern weiter und kosten auch nichts.

  • Antwort von JoWaKu 22.10.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    "Er möchte, dass wir auf unsere Ansprüche verzichten. "

    Da würde ich auf keinen Fall zustimmen!!

    Ihr solltet mal gemeinsam einen Notar aufsuchen, der sich auch mit Mediation (= gemeinsame Einigung finden) auskennt.

    Man könnte dann mal in Ruhe erforschen, was der Vater eigentlich will. Vielleicht will er ja nur, dass die Lebensgefährtin nach seinem Ableben im Haus wohnen kann. Dann würde z. B. ein Testament, in dem ein Wohnrecht garantiert wird, ausreichen. Oder halt was ähnliches.

  • Antwort von anjanni 22.10.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nun, wenn nur Dein Vater im Grundbuch steht, gehört das Haus formal erst mal Deinem Vater. Da gibt es erst mal nichts zu erben. Der Vater lebt ja noch. Er allein kann auch seine neue Lebensgefährtin ins Grundbuch eintragen lassen.

    Tatsächlich kannst Du mit dem Zugewinn Recht haben - zumal offenbar Deine Mutter bei Euch das Geld nach Hause gebracht hat. Aber ohne Anwalt wirst Du da wohl nicht weit kommen.

    Strenge eine Erbauseinandersetzung an. Da hilft Dir auch der Anwalt.

    Bedenke aber, daß Du damit die Beziehung zu Deinem Vater völlig auf's Spiel setzen wirst. Vielleicht solltet Ihr also erst noch mal mit ihm reden. Ich kann verstehen, daß vor allem Du mit drei Kindern über ein paar zusätzliche Euros froh wärst. Das kannst Du Deinem Vater vielleicht begreiflich machen, so daß er merkt, daß er nicht nur seiner Lebensgefährtin gegenüber sondern auch seinen Kindern gegenüber Verpflichtungen hat. Vielleicht habt Ihr noch eine Chance, alles friedlich zu regeln.

  • Antwort von Gabriela63 22.10.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Mein Vater hatte uns vor seinem Tot gebeten,nicht auf das Pflichterbe zu pochen, da seine Frau ( nicht leibliche mutter von uns) sonst die Wohnungen verkaufen müsste usw. Wir haben es gelassen und heute sieht es so aus, dass wir nichts bekommen, da wir die Frist verstreichen haben lassen. Ich habe gelernt, Erbe ist ein Geschenk, nicht mehr und nicht weniger!!!!!

  • Antwort von WolfRichter 22.10.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Da es kein Testament zu geben scheint, seid ihr natürlich zunächst Miterben bezüglich Deiner Mutter. (1/4 Du, 1/4 Dein Bruder 1/2 Dein Vater.) Die Frage nach dem Pflichtteil stellt sich insoweit nicht.

    Ihr habt also zunächst einen Anspruch auf Auskunft gegenüber dem Erbschaftsbesitzer, also Euren Vater; sodann auf Erbauseinandersetzung.

    Ein Problem ist der Grundbucheintrag. Da dieser öffentlichen Glauben genießt, müßtet ihr also zunächst Berichtigung beantragen.

    Ohne Anwalt werdet Ihr wohl nicht weiterkommen.

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