Frage von Niico93, 202

Erbausschlagung des Vaters durch der Erbausschlagung der Mutter?

Hallo zusammen,

ich brauche ganz dringend Hilfe. Ich versuche es kurz und übersichtlich zu halten auch wenn es etwas wirr werden könnte da ich wirklich in Panik versetzt bin nun.

Mein Vater verstarb im September 2011, da war ich 18 Jahre alt. Er hatte ein Riesenberg Schulden...

Ich hatte keine Ahnung von nichts und meine Mutter ließ durch Unwissen die Zeit der Erbausschlagung verstreichen. Sie erzählte mir Sie hätte damit die Schulden meines Vaters automatisch angenommen also das das Erbe an Sie ging.

Nun verstarb Sie Ende 2014, und ich schlug das Erbe meiner Mutter umgehend aus. Jetzt ein Jahr exakt später erhalte ich einen Brief der Hauptgläubiger meines Vaters die meinen ein Erbschein wurde noch nicht ausgestellt jedoch auch keine Ausschlagung veranlasst im Bezug meines Erbe vom Vater. Damit erklären Sie noch das wenn ich das Erbe angenommen haben sollte, ich nun alles tilgen muss.

Ich weiß niicht weiter und ob ich damals 2011 auch irgendetwas hätte machen sollen, meine Mutter sagte das wäre alles geregelt und es wäre auf Sie übergegangen. Bin gerade verzeweifelt tut mir leid, kennt sich jemand da Aus ?

Antwort
von mepeisen, 129

Es gibt drei Wege: Entweder stellst du fest, wie Maximilian schreibt, dass deine Mutter alles geerbt hat. Oder aber du schlägst das Erbe nachträglich aus. Tatsächlich kann dich hier der Sinn des §1944 BGB retten, denn der Gesetzgeber zielt mit dem Fristbeginn durchaus von der Kenntnis eines Erbfalls ab. Dritte Möglichkeit wäre eine nachgelagerte Nachlassinsolvenz. Dann würde deine Haftung als Erbe auf das beschränkt sein, was als Guthaben/Besitz aus dem Nachlass verfügbar war.

Da für alles drei das Nachlassgericht wichtig ist, würde ich einmal dort bei den Geschäftszeiten bei einem Rechtspfleger vorsprechen. Zum einen können die dir sagen, ob die Frist zum Ausschlagen bereits verstrichen ist und was da damals hinsichtlich deiner Mutter war, ob sie Alleinerbin war u.ä.

Nur weil ein Inkasso oder Gläubiger behauptet, du würdest die Schulden nun bezahlen müssen, stimmt das noch lange nicht. Oft genug versuchen Gläubiger so noch irgendwie an Geld zu kommen, obwohl rein rechtlich nichts zu holen ist.

Kommentar von Niico93 ,

Ich hatte wirklich GAR keine Ahnung wie es im Todesfall bzgl. eine Erbes aussieht. Ich habe nie Post erhalten oder meine Mutter hat Sie mir nicht gegeben. Sie sagte Sie hätte das Erbe meines Dads angenommen aber ich solle mir keine Sorgen machen und Sie kümmert sich um alles. Ich wusste weder was hinter dem Erbe steht also ob Vermögen oder wirklich Schulden noch das ich irgendeine Erbstellung innehatte :/ Testament gab es nie meine ich, bzw. würde keinen Sinn ergeben aus Sicht meiens Vaters damals..

Kommentar von imager761 ,

Ich hatte wirklich GAR keine Ahnung wie es im Todesfall bzgl. eine Erbes aussieht.

Das nimt dir keiner ab. Das man als Kind gesetzlicher Erbe am Nachlass seiner Eltern wird, ist Allgemeinwissen. Andernfalls gilt der Rechtsgrundsatz: Unkenntnis schützt nicht vor Rechtsnachteilen :-(

Dass man als eigenverantwortlicher Erwachsener 4 Jahre lang (!) glaubte, man sei es nicht, nur weil die Mutter mal Andeutungen machte, ohne die je hinterfragt oder überhaupt mal ein anderslautendes Testament gelesen oder vom Nachlassgericht über dementsprechende Verfügungen informiert gewesen zu sein, auch nicht.

Der Gesetzgeber geht in seinen Fristen jedenfalls von einer automatischen Erbschaftsannahme der gesetzlich Erbberechtigten 6 Wochen nach Kenntnis des Erbfalls aus, §§ 1922 I, 1943  BGB. Wann der mit Tod deines Vaters eintrat und dass du dass spätestens bei seiner Beerdigung wusstest, dürfte nachweisbar sein.

Und der GG bestimmt bzgl. der Nachlassinsolvenz: "Als Fahrlässigkeit gilt es insbesondere, wenn der Erbe das Aufgebot der Nachlassgläubiger nicht beantragt, obwohl er Grund hat, das Vorhandensein unbekannter Nachlassverbindlichkeiten anzunehmen",  § 1980 II BGB

Fahrlässigkeit und mangelnde Nachlasspüfung gibt aber keinen Abfechtungsgrund konkludent angenommener Erbenstellung i. S. d. § 1943 BGB her.

Denn dem Vernehmen nach hast du nicht nur gewusst, dass dein Vater einen "Riesenberg Schulden" hinterlassen hat, sondern auch, dass deine Mutter den unmöglich allein getilgt haben kann. (Nach meiner Erfahrung sind Aussagen "Mach dir keine Sorgen" Grund genug, sich spätestens jetzt Sorgen zu machen!)

Im Umkehrschluss musstest du davon ausgehen, dass unverändert Forderungen gegen dich als einen der Rechtsnachfolger des Schuldners bestehen.

Kommentar von mepeisen ,

Natürlich kann und muss man es auch so sehen. Aber wer sagt denn, dass der TE keine Belege hat, dass seine Annahme korrekt ist? Wer sagt denn, dass es keine weiteren Verwandten gab, die wussten, dass es ein Testament gibt und der TE hat dann seiner Mutter einfach geglaubt, dass alles geregelt sei und er nicht an der Reihe sei? Wer sagt denn, dass es nicht beispielsweise Schriftverkehr zwischen Gläubiger und Mutter gab, die ebenso hindeutet, dass der TE gar nicht an der Reihe war?

Natürlich: Der TE braucht, wenn er auf die Karte setzt, nichts vom Erbfall gewusst zu haben, Indizien oder Beweise dafür. Sonst geht man von der Norm aus. Aber vielleicht hat er ja irgendwas zusätzlich an der Hand außer seiner reinen Glaubwürdigkeit.

Davon abgesehen: Wäre nicht das erste Mal, dass Inkassos und Gläubiger einfach mal alle denkbaren Erben anschreiben und wilde Dinge behaupten, die mit der Realität nichts zu tun haben. Daher ist ein Gang zum Nachlassgericht alleine schon wegen Sachaufklärung so oder so zwingend notwendig.

Kommentar von imager761 ,

Tatsächlich kann dich hier der Sinn des §1944 BGB retten, 

Inwiefern?

denn der Gesetzgeber zielt mit dem Fristbeginn durchaus von der Kenntnis eines Erbfalls ab.

Und genua diese Kenntnis wäre mit Tod und Beerdigung seines Vaters nicht gegeben?

Kommentar von mepeisen ,

Inwiefern?

Kein Gläubiger hat sich gemeldet, die Mutter gab an, Alleinerbin zu sein. Die Geschichte ist also in sich durchaus plausibel, dass man zwar vom Tod wusste, aber nicht vom Erbfall. Wenn man davon ausgeht, dass man wegen Testaments und Annahme des Erbes durch die Mutter nicht an der Reihe ist, dann schützt einen der Sinn und Zweck des genannten Paragraphen. Es steht und fällt damit, ob einem das geglaubt wird oder nicht, ob man Hinweise präsentieren kann, dass man wirklich in diesem Glauben war oder nicht. Ich habe das bewusst offen gelassen und im Konjunktiv geredet ;-)

Es kommt nämlich gerade nicht auf die Kenntnis des Todes an, sondern auf die Kenntnis des Erbfalls. Üblicherweise geht das Hand in Hand bei den direkten Verwandten, aber das ist nicht zwingend so.

Erst als die Mutter starb, wandten sich plötzlich alle Gläubiger an den Erben. Und als man mitbekam, dass das Erbe der Mutter ausgeschlagen wurde, begründet man dies, dass man ja beim Vater geerbt hätte.

Diese Versuche von Inkassos und Co sind bekannt. So etwas passiert immer wieder, also der Versuch bei Erbschaften Unfug zu präsentieren, damit man den Erben so lange verunsichert, bis er dann doch irgendwas zahlt oder unbedacht ein Schuldeingeständnis unterschreibt.

Antwort
von TomRichter, 101

> ob ich damals 2011 auch irgendetwas hätte machen sollen,

Ja. Du warst volljährig und hättest Dich eigenständig darum kümmern müssen, zu klären, wer Erbe Deines Vaters ist - bei gesetzlicher Erbfolge wären das Du und Deine Mutter gewesen. Und wegen Deiner Volljährigkeit konnte Deine Mutter nur für sich die Annahme oder Ausschlagung der Erbschaft erklären, nicht aber für Dich.

> meine Mutter sagte das wäre alles geregelt und es wäre auf Sie übergegangen. 

Darin könnte ein Rettungsanker für Dich liegen - wenn Du glaubhaft machen kannst, dass Du davon ausgegangen bist, Deine Mutter sei Alleinerbin. Denn die Ausschlagungsfrist beginnt erst mit Deiner Kenntnis vom Erbfall.

Hast Du damals ein Schreiben des Nachlassgerichts erhalten? Falls ja, suche es. Wenn darin steht, per Testament sei Deine Mutter Alleinerbin, ist für Dich alles geklärt.

Ansonsten: Schnell (!) zum Anwalt. Mit allen Schreiben, die Du in der Sache Tod/Erbschaft Deines Vaters bekommen hast.

Kommentar von Niico93 ,

Ich hatte wirklich GAR keine Ahnung wie es im Todesfall bzgl. eine Erbes aussieht. Ich habe nie Post erhalten oder meine Mutter hat Sie mir nicht gegeben. Sie sagte Sie hätte das Erbe meines Dads angenommen aber ich solle mir keine Sorgen machen und Sie kümmert sich um alles. Ich wusste weder was hinter dem Erbe steht also ob Vermögen oder wirklich Schulden noch das ich irgendeine Erbstellung innehatte :/ Testament gab es nie meine ich, bzw. würde keinen Sinn ergeben aus Sicht meiens Vaters damals..

Kommentar von Maximilian112 ,

Ich hatte wirklich GAR keine Ahnung wie es im Todesfall bzgl. eine Erbes aussieht

Ich glaube das wird Dich nicht retten. Die Frist zielt nicht auf die Kenntnis des Erbes sondern auf die Kenntnis des Todesfalls.

Kommentar von Niico93 ,

aber bezüglich einer Anfechtung ? Ich habe nie Post erhalten oder meine Mutter hat Sie mir nicht gegeben. Sie sagte Sie hätte das Erbe meines Dads angenommen aber ich solle mir keine Sorgen machen und Sie kümmert sich um alles. Ich wusste weder was hinter dem Erbe steht also ob Vermögen oder wirklich Schulden noch das ich irgendeine Erbstellung innehatte

Kommentar von Niico93 ,

sagtest du oben nicht Kenntnis vom Erbfall ? Jedenfalls in dem Fall in dem ich glaubhaft machen kann das ich dachte meine Mutter sei Alleinerbin

Kommentar von TomRichter ,

> Die Frist zielt nicht auf die Kenntnis des Erbes sondern auf die Kenntnis des Todesfalls.

Es geht um den Erbfall. Siehe z.B. hier:

http://www.sns-anwaelte.de/recht/notar/erbausschlagung.html#frist

Was mir unbekannt ist, und weshalb ich unverzügliche Einholung anwaltlichen Rates empfohlen habe: Wie wirkt sich die - möglicherweise irrige - Annahme, die Mutter sei Alleinerbin, aus?

Kommentar von Niico93 ,

Ja okay, jedoch bzgl der Ausschlagungsfrist und der ,,Kenntnis vom Grund der Berufung'' wäre es nicht auch möglich anzunehmen das ich die Vermutung hatte es bestehe ein Testament da Sie mir immer sagte Sie hätte es alleinig angenommen ? 

,,sowie, dass der Erbe keine begründete Vermutung hat oder haben kann, ein Testament oder Erbvertrag existiere, das ihn von der Erbfolge ausschließt.''

Kommentar von TomRichter ,

> da Sie mir immer sagte Sie hätte es alleinig angenommen ?

Ist aus Deiner Sicht natürlich ein Grund. Aus Sicht des Gläubigers ist es aber eine reine Schutzbehauptung. Und deshalb kann ich nur unverzügliche Einholung anwaltlichen Rates empfehlen.

Kommentar von Niico93 ,

Wenn es zur Anfechtung kommt ist doch eine nachträgliche massive Überschuldung auch ein Grund zur Anfechtung oder ? Selbst wenn ich das Erbe wissentlich angenommen hätte hätte ich nicht gewusst wie massig diese Schulden sind.Bzw. das dort überhaupt welche sind...Aber wurde ja auch vorher seit 2011 nie von denen angeschrieben... 6-Stelliger Bereich der mich direkt in die Privatinsolvenz führen würde...

Kommentar von TomRichter ,

Und deshalb kann ich nur unverzügliche Einholung anwaltlichen Rates empfehlen.

Kommentar von imager761 ,

Wenn es zur Anfechtung kommt ist doch eine nachträgliche massive Überschuldung auch ein Grund zur Anfechtung oder ?

Eine nächträgliche schon. Aber keine, wenn man den "Riesenberg Schulden" kannte :-O

Nur wenn trotz gründlicher Prüfung der Nachlassunterlagen ein demnach unbekannter Gläubiger etwa seinen Schuldschein oder die Handwerkerrechnung sewines vorlegt, könnte man auf Irrtum seiner Erbschaftsannahmeerklärung erkennen lassen.

Nur am Rande: Dir ist klar, dass du ebengleich die (von ihrem Ehemann übernommenen) Schulden auch am Nachlass deiner Mutter trägst? Die ebenso verfristet konkludent angenommen wurden? Auch hier scheitert deine Abfechtung, davon auch garnichts mitbekommen oder gewußt zu haben.

Und dir gehen die Ausreden aus: Das du deren überschuldeten Nachlass erbst, hat dir wohl niemand anders gesagt.

Kommentar von Niico93 ,

Habe das Erbe meiner Mutter ausgeschlagen. Man kann sich immer auf eine Seite stellen und dafür eintreten und Argumente liefern um Recht zu haben. Zum Glück ist der Anwalt nicht mit deiner Sichtweise herangegangen..


Ausreden...als wären es alle Lügen und ich suche nur nach Ausreden um mich zu verteidigen...Glaubwürdigkeit spielt durchaus AUCH eine Rolle...

Kommentar von Niico93 ,

Gehen nun aufjedenfall einen anderen Weg als die Anfechtung der Annahme

Expertenantwort
von imager761, Community-Experte für Recht, 66

Tatsächlich ging dir als Kind mit dem Tode deines Vaters sein Vermögen (Erbschaft) als Ganzes auf dich als einer der Erben über. Rechtsgrund: §§ 1922 I, 1924 I BGB.

Mit Volljährigkeit geht Eigenverantwortung einher und da muss oder kann man wissen, das man als Sohn zur Erbfolge seines verstorbenen Elternteils gelangt.

Dieses Erbe kann man form- und fristgerecht innerhalb von 6 Wochen nach Kenntnis der Ebeinsetzung ausschlagen oder Nachlassverwaltung beantragen, um aus Haftung mit eigenem Vermögen entlassen zu sein.

IMHO scheitert nach 4 Jahren Untätigkeit der Versuch der Anfechtung der Erbschaftsannhame, weil man die übernommen Schulden nicht herausfinden wollte bzw. die Aussagen seiner Mutter falsch interpretierte: Richtigerwesie hat sie die Schulden "angenommen", du aber eben auch :-O

Das man als Kind neben der Mutter und seinen Geschwistern Teilerbe in einer Erbengemeinschaft am väterlichen Nachlass wird, darf man wissen.

Oder: Ignorantia legis non excusat (Unkenntnis schützt nicht vor Rechtsnachteilen).


G imager761


Kommentar von Niico93 ,

Meine Mutter sagte mir doch dass das Erbe komplett auf Sie überging, und da habe ich ihr als meiner Mutter auch voll vertraut. 

Ja ich hätte es auch gern schon eher gewusst dass ich 1. ebenso doch Erbe bin (dachte wie gesagt Mutter wär Alleinerbin) und 2. habe ich in den letzten 4 Jahren weder einen Brief vom Amtsgericht noch von irgendeinem Gläubiger erhalten. Hätte doch da schon viel eher Wirbel geben müssen wenn man mich auch als Erbe sieht ? 

Kommentar von imager761 ,

Vielleicht glaubte deine Mutter nur, als Witwe würde man allein erben.

Oder sie könnte dich da raushalten und mit den Gläubigern allein ratenweise Schuldentilgung hinbekommen.

Nur ändert das eben nichts daran, dass du als Teil der Erbengemeinschaft am überschuldeten Nachlass deines Vaters vollumfänglich für offene Nachlassverbindlichkieten haftest, nachdem sie nun verstorben ist, offenbar allein.

Da hätte man in einem kurzen Beratungsgespräch bei einem RA für kleines Geld durchaus herausfinden können, ob man als Sohn tatsächlich nichts mit den Schulden seines Vaters zu tun hat, wie Mutti das sagte. Irgendwann ist man für sein (unterlassenes) Tun und Handeln auch mal selbst verantwortlich.


Antwort
von Ronox, 89

Ruf doch beim zuständigen Nachlassgericht an und erkundige dich, ob und was damals veranlasst wurde. Gut möglich, dass deine Mutter aufgrund Testaments Alleinerbin wurde. Wenn dem
nicht so ist, bist du Miterbe und hättest ausschlagen müssen. Die Frist beträgt 6 Wochen ab Kenntnis des Erbfalls und Berufungsgrundes. Gut möglich also, dass sie noch nicht begann. Aber auch wenn sie verstrichen ist, kannst du die Annahme versuchen anzufechten. Als letztes Mittel gibt es Möglichkeiten, die Haftung auf den Nachlass zu beschränken.

Antwort
von Maximilian112, 77

Ein Testament hat es wohl nicht gegeben? In einem sogenannten Berliner Testament würde der Ehepartner tatsächlich alles erben.

Ohne Testament hat Deine Mutter 50 % geerbt und die anderen 50% die Kinder. 

Wenn Du also geerbt hast beginnt eine Frist zur Ausschlagung des Erbes zu laufen. Wie lange weiß ich nicht.

Antwort
von schnatti20, 67

Als ich 18 war ist mein Vater auch gestorben und da war ich dann mit meiner Mutter beim Amtsgericht und ich musste das Erbe von meinem Vater ausschlagen und dafür hab ich dann unterschrieben .., ich hab davon aber nicht so viel Ahnung lass dich doch am besten von einem Anwalt beraten

Antwort
von Traveller24, 44

Mein Vater verstarb im September 2011, da war ich 18 Jahre alt. Er hatte ein Riesenberg Schulden...

Ganz wichtige Frage:

Als Dein Vater starb, hattest Du da schon deinen 18. Geburtstag? Wenn Nein, könntest Du möglicherweise eine Beschränkung der Haftung beanspruchen. Es gibt da nämlich Beschränkungen, wenn Minderjährige  Schulden erben. ( §1629a BGB )

Kommentar von Niico93 ,

Ja, war leider genau seit 6 Monaten 18 Jahre jung zu der Zeit.

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