Er soll es lassen...
Liebe Hundefreunde!
Meiner, neun Monate inzwischen, männlich - wissen von Euch ja bereits viele :) Und ich möchte ihn nicht kastrieren lassen...! Bislang sind wir viel freilaufend unterwegs. Wenn es brenzlig zu werden droht, gehen wir weiter und das klappt in der Regel. (Ausnahmen bestätigen die Regel... :) Er ist gut sozialisiert, von klein auf andere Hunde gewöhnt, sehr an mich gebunden. Spielt mit anderen, auch mit unkastrierten Rüden. So weit alles schön.
Seit einigen Tagen sind wir wieder verstärkt in der Hundeschule, machen dort verschiedene Kurse, das bedeutet: Leine... Und plötzlich tauchen Probleme auf, die wir im Freilauf nicht haben. Er benimmt sich wie eine offene Hose, ich kann ihn kaum halten. Ich habe Probleme, in solchen Momenten seine Aufmerksamkeit zu gewinnen. Wie macht man das ohne Zwang?! Wenn es mir gelingt, vorher seine Aufmerksamkeit zu bekommen, dann habe ich gewonnen und er schaut mich an und ist da. Aber wenn er bereits "tillt" - wie verhalte ich mich dann klug und ohne Zwangsmaßnahme?!? Vielleicht noch wichtig zu wissen: Das "an der Leine tillen" machte er schon von Anfang an, also auch schon als Baby. Ich habe den Eindruck, die Leine verunsichert ihn.
Hundeschule sagt: Hormon Chip, besser Kastration... Mit dem Thema setze ich mich auseinander seid das Hundekind da ist... Bislang kann ich nicht erkennen, welchen Vorteil eine Kastration bringen könnte, denn auch kastrierte Rüden reiten auf und zeigen sich aufmüpfig anderen Hunden gegenüber - jedenfalls nach meiner Beobachtung.
Ich wüßte gerne von Euch, wie Ihr Eure Hunde begrenzt, in solchen Situationen. Ohne Zwangsmaßnahmen!
Liebe Grüße vom Beutelkind!
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Ach Beutelkind, Du hast nun schon so viel gelesen ich möchte Dir noch was sagen,.
Egal in welchen Punkt der Hundeerziehung ** **viele Wege führen nach Rom****
Es gibt nicht nur einen Weg das ist auf der einen Seite schön, auf der anderen Seite schwer weil jeder etwas anderes sagt. Guck mal mein Mike der läuft immer nur auf einer Seite am liebsten. Ich muss ihm auf andere Weise Sicherheit geben wenn etwas kommt. Dann stelle ich mich vor ihn und schütze ihn. Alle meine anderen Hunde haben gelernt sowohl rechts als auch Links neben mir zu laufen. Wenn nun etwas kommt was sie verunsichert, dann laufen sie schnell auf die andere Seite damit ich zwischen ihnen und den Hinderniss bin, um nachher wieder auf die ursprüngliche Seite zu gehen. Mein Max der ist später überall vorbei gelaufen ohne je wieder die Seite zu wechseln. Ihm war die ganze Umwelt egal wenn er an der Leine war.
Es gibt Dinge dich kann ich nicht die bringe ich nicht fertig zu tun in der Erziehung. Es aber auch Menschen die mich auslachen bin sogar mal bespuckt worden weil ich Leckerlis füttere und so viel mit Futter aufbaue. Aber ich komme ans Ziel und werde für meine Hunde gelobt. Ein anderer kommt anderes ans Ziel und hat auch tolle Hunde.
Wichtig ist das der Hund die Leine an sich als etwas gutes empfindet. Leine gehen muss toll sein schön und Sicherheit geben.- Wenn ich Sitz sage dann ist mir das egal ob mein Hund vor neben mir oder erst einen Salto macht und dann sitz macht. Das kannst Du selbst entscheiden. Wenn ich aber möchte, dass mein Hund direkt neben mir sitzt dann rufe ich ihn erst klopfe an mein Bein und sagen dann Sitz.
Hör auf Dein Herz wenn Du Deinen Hund anschaust und überlege was zu tun ist. Guck mal der Hund muss lernen mein Mensch gibt mir Sicherheit mein Mensch ist für mich da, ich brauche nicht kontrollieren ich brauche keine Angst zu haben.
Wie Du da hinkommst ist Deine Sache. Ob mit Leckerlis oder mit Blockieren oder mit Ignoranz . Viele Wege führen nach Rom , deshalb sagen von 10 Hundetrainern 15 etwas anderes und jeder denkt er ist der Beste :-))
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Es wird dir alles nichts nutzen - Du musst lernen deinen Buben auch an der Leine - durch souveränes Führen - durch "Uebernehmen" von Situationen - Sicherheit zu vermitteln.
Hunde welche an der Leine "tillen" oder eine Art "Bespassungrogramm" zur Aufmerksamkeit-Erregung pro Hundehalter brauchen haben die Leinenfuehrigkeit, das sicher Fühlen trotz Einschränkung der Bewegung an der Leine nicht richtig gelernt.
Das ist ein Punkt an dem Du mit Einfühlungsvermögen, Vertrauen in dich und deinen Hund, sowie mit dem Wissen "wie" noch arbeiten kannst und musst.
Denn alles andere - mit Zwangsmaßnahmen, mit Leinenruck und an der Leine Zurückziehen oder die Arbeitsweise auf harten Drill und Kommandos - führt bei - auf irgend welche Weise verunsicherten Hunden (Leine) in die Leinenaggression.
Du bist zwar in einer Hundeschule, aber du weißt über fachliche Eignungen streiten sich ja sogar die Hundeschulen untereinander. Kastration wird nicht zur Lösung deines Problemes führen, sondern nur ein an der Leine sich auch sicher fuehlender, souveräner Hund.
Solche haben es nicht nötig zu "tillen" und mit Stärke-Macker-Methoden sich möglichst alles vom Hals zu halten.
Tipp: wähle in deiner Region einen Animal-learn-Trainer oder einen Trainer der Richtung IBH-Hundeschulen
Bei solchen kannst du ohne "Dogma" und jedweden Zwang lernen wie man einen Hund sicher und ignorant gegenüber anderen Hunden und Umweltsituationen an der Leine macht. Das ist eine spezielle Führungsweise, welche Du dir beibringen lassen solltest.
Das sind vielerlei Dinge um "Tillen an der Leine" erst gar nicht entstehen zu lassen. Es beginnt damit, dass ein Hund - anders als auf jedem Hundeplatz nicht unbedingt immer "links" geführt wird, sondern je nach Situation ist der Mensch und Leinenhalter auch einmal "dazwischen" und übernimmt eine Situation...
Vor allem aber muss und wird dem Hund die Chance gelassen - auch an der Leine gefuehrt - einem Gegenüber seine artgerechte Hundesprache, die Koerperspravhe einzusetzen um Situationen ohne jedes "tillen" auf diese Weise zu klären.
Es gibt viel zu lernen - also auf ohne jede Verzoeherung zu einem entsprechenden Trainer!!
Schau, auch ich war eigens bei einem Seminar mit meinen Hunden in der Schweiz um genaus diese Führungsweise kennen zu lernen. Schade, dass solche Schulmethoden für Leinenhalter nicht schon 20 Jahre früher vermittelt wurden...
Ich kann das nur empfehlen!
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 05.06.2012Menno... Habe gerade mal geschaut: Die sind alle recht weit entfernt, die Schulen... Gibt's kein Buch?! Übrigens geht meiner rechts! :) Wie lasse ich ihm denn eine Chance in der Hundesprache? Ich hab's heute auch geregelt bekommen, aber ich mußte laut werden und das will ich eigentlich nicht. Der Kleine ist soo clever - da muß es doch einen anderen Weg geben?!
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 06.06.2012Du lebst in Norddeutschland??
In Hamburg werden öfter einmal Seminare mit wirklich guten Trainern von Animal learn abgehalten...
Ein Seminar mit Hund - gebucht und besucht - meist sind es bis Zwei Tages Seminare und Du und Dein Kleiner - ihr könnt es!
Du musst auch die Sprache der Hunde gegenüber lesen und nicht nur die deines Hundes!!
Denn das ist oft der Auslöser warum deiner sich an der Leine unsicher fühl - weil er nicht ausweichen kann und selbst regeln - durch Erwiderung Körpersprachlich auf Distanz = er legt los... weil ihm das Gegenüber "bedroht" oder er sich bedroht fühlt und das Gegenüber fern halten will.
Leinenführigkeitstraining wie so üblich praktiziert - erst recht noch mit Ruck, Kehrtwendug und "Sitz" bringt Hunde dazu ihre Hundesprache alleine ihres Körpers an der Leine geführt nicht mehr zeigen zu können - sie "verlernen" es bei solchem Trainig = Resultat "chillen" an der Leine und Verunsicherung.
Ein Buch zur Leinenaggression gibt es im Animal learn Verlag - aber ein echtes Seminar unter Hunden wo Du das gleich lernst in allen Ergebnissen zu betrachten und mit deinem Hund zusammen zu spielen wäre schneller und wesentlich besser.
Plane doch Mal zwei Tage Seminarurlaub mit deinem Vierpfötler ein!!
Als ein Kuvacz-Nachkomme kann ihn schon das Blickfixieren eines anderen Hundes in eine "Bedrohungssituation" bringen = Schaf (das bist Du) wird von Raubtier (das ist der andere Hund) fixiert (das ist für HSH Wolfbeutegreiferverhalten) = ich muss "abwehren"
Jetzt ist er gar nicht der Kerl zum Abwehren, denn Border Collies wehren nicht sie treiben = Verunsicherung und Überforderung deines Hundes durch seine angeborenen Seiten....
Das musst du artgerecht lernen in den Griff zu bekommen, sonst steigert sich Leinenchillen und eine Kastration wird da niemals etwas abstellen können.
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liebes beutelkind. da ich leider nie ein von yarlung empfohlenes seminar besuchen konnte, habe ich begonnen, meinen hund gut zu beobachten. ich denke, das verhalten deines hundes könnte auch mit fehlern zusammenhängen, die in der hundeschule gemacht werden. den meisten traue ich nicht viel zu.
ich würde nur noch außerhalb mit leine üben. ich glaube, dass du noch zuwenig in deine eigene intuition und die verbindung zu deinem hund vertraust. leider kann ich dir nur diesen rat geben, wenn die seminare zu weit weg sind, dich noch mehr in den hund einzufühlen und angstlos, aber sensibel mit deinem hund zusammen zu arbeiten. wie yarlung immer sagt: wir können viel von unseren hunden lernen. und da würde ich ansetzen. klingt erstmal schwammig, aber war eigentlich der satz, der mir am meisten gebracht hat.
viel erfolg!
Kommentar von taigafeetaigafee 06.06.2012vielleicht wäre es auch sinnvoll, noch mehr über die rasse kuvasz zu erfahren, inwieweit wird ein kuvacz durch die leine zu sehr eingeschränkt, welche situationen sind an der leine unbedingt zu meiden, etc.
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Hallo Beutelkind, diese Phänomen ist wohl altbekannt, wenn man länger etwas nicht "geübt" oder praktziert hat, verliert es sich.
Darum kann ich dir nur raten, alle Befehle und Angewohnheiten, auf die du Wert legst, immer lebendig zu halten, durch ständige Wiederholung, so einmal alle 1-3 Tage, je nachdem wie genau es sitzt.
Wenn er bestimmt Unarten hat, zurück auf Start und wieder von vorne anfangen. An der langen Leine mindestens 1-2 Wochen lang vertiefen, bis es 100% sitzt. Erst an ruhigen Ort, dann an Orten mit Ablenkung, üben, üben, üben. Bitte sei in deinem Sinne sehr konsequent, es lohnt sich und es ist Hundesprache pur. Er nutzt jede Nachlässigkeit von dir aus und "belohnt" sie mit seiner Nachlässigkeit.
So macht es meiner mit mir, wenn ich mal unachtsam bin.
Ja, Hunde-Erziehung läuft nur auf Gegenseitigkeit ;-D), bei allen, nicht nur bei dir.
Dazu kommt, dass er gerade in dieser Zeit (9Mo), je nach Rasse, dich ab und an einmal durch testen will. Bei dem einen früher oder etwas später. Da er immer noch "zahnt", was schmerzhaft ist, reagiert er auch schon öfters noch einmal etwas überraschend, was "normal" ist.
Ich verstehe den Begriff tillt, hier nicht. Löschen ist wohl nicht gemeint.
Was du tun kannst, zu Hause und im Feld oder besser zuerst zu Hause. Fördere seinen Blickkontakt. Immer wenn er dich anschaut, belohnst du es mit einem Lächeln, seinem Namen, streicheln, ein paar freundlichen Worten, ab und an mit einem Leckerchen, Anfangs vermehrt, später weniger.
Dann übe täglich so 100-200m Bei Fuß, zuerst mit Leine, später ohne Leine.
Dazu hast du ein ganz tolles Leckerchen in der linken Hand, in der Rechten die Leine, die du im Laufe der Zeit, so nach Tagen, immer näher an dein Knie ziehst. Er darf an dem Leckerchen lecken, bekommt es aber erst, wenn er dich anschaut und den Kopf bei deinem Knie hat, so nach 5-10-20m. Je nach Konzentration hörst du damit nach 100m auf, später länger.
Und immer wieder, wo du auch immer bist, den Blickkontakt fördern, egal ob in der Küche, im Bad oder im Garten, auf der Straße usw. das tun Hunde untereinander auch.
Meiner weiß immer, auch im Nebenraum, wenn ich den Bürostuhl bewege, schaut er wo ich bin und sucht meinen Blick, wie ich seinen. Egal ob da 5 oder 500m dazwischen sind.
Ziel ist, dadurch hast du eine gute Verbindung und kannst sofort einen Wortbefehl oder ein Sichtzeichen machen. Er ist immer bereit und kommt so schwerer auf "dumme" Gedanken.
Beutelkind den Gedanken an eine Kastration, streiche ihn bitte aus deinem Hinterkopf oder willst du später einen Prügelknaben oder Mobbinopfer haben, denn du hast dann später nur noch mehr Probleme und kannst ihn weniger frei laufen lassen.
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 05.06.2012Den Kastrationsgedanken habe ich nicht im Kopf - aber alle Welt legt ihn mir nahe... Und das mit dem Blickkontakt bestätigen mache ich auch schon von Anbeginn an! Und er schaut auch nach mir - im Freilauf... Alle zehn Meter dreht er sich um, ob ich auch komme. Wenn ich mich verstecke, kommt er sofort zurück, sucht mich. Fuß gehen üben wir auch täglich und er macht es prima - im Freilauf. An der Leine nicht so zuverlässig, wenn ein anderer Hund naht... Dann tillt er: Knurren, fletschen, kläffen meine ich damit! Und klar habe ich tolle Leckerchen lach :): Putenfleisch, Leberstücke, Huhn - was glaubst Du wohl, wie bekannt ich unter den Hunden im Freilauf bin grins :) Aber wenn er tillt ist es eben schon zu spät...
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Im Prinzip ist das ganz einfach: Wenn eine "brenzlige Situation" kommt läufst du zwischen deinem Hund und dieser Situation. Das Grundvertrauen scheint ja da zu sein, das könnte als Maßnahme schon fast reichen. Ich hatte seit Einzug von Anouk wieder das Problem mit Piwi an der Leine, wenn andere Hunde entgegen kamen. Piwi und Lilou laufen rechts, Anouk links und höchstens auf meiner Höhe, eher hinter mir. Gestern habe ich Piwi bei einem entgegenkommenden Hund einfach mal nach links (vom fremden Hund weg) deponiert und kurz gehalten, Anouk auf meine Höhe kommen lassen und Lilou lange Leine gegeben (was eig nicht richtig ist, sie interessiert sich aber null für andere Hunde und natürlich nicht so lang, dass es bis zum anderen Hund gereicht hätte). Und siehe da, wir konnten den Hund völlig gesittet passieren (und weil der im Dreieick sprang musste ich mir ein fettes Grinsen echt verkneifen ;) )
Ganz viele "Unarten" bei Hunden lassen sich beheben, wenn man hinterfragt "Wer trägt Verantwortung für wen?" Es sollte immer so sein, dass man selber die Verantwortung für den Hund hat und sowas zeichnet sich oft dadurch aus, wer näher am Geschehen ist. Also achte immer peinlichst darauf, wo sich dein Hund befindet (auch an der Leine). Diese Verantwortungssache ist der Grund, warum ich Anouk hinter mir laufen lasse. Er soll mehrmals gebissen haben, ist aber definitiv nicht generell böse. Ich vermute, dass er viel Verantwortung tragen musste und damit überfordert war. Aus dem Grund achte ich bei ihm total pingelig auf solche Kleinigkeiten und seit 2,5 Wochen leben wir harmonisch zusammen...
Eine Kastration macht da übrigens wenig Sinn und zeichnet die Hundeschule nicht gerade aus...
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Ein kurzer Ruck an der Leine. Dann stellst du dich vor ihn und bedrängst IHN. Somit zeigst du ihm seine Grenzen. Einfach hinstellen und ihn mit breitem Kreuz ein paar Schritte zurück drängen... das geht natürlich nur, wenn er nicht allzu ängstlich ist. Sonst entwickelt er eine Angst dir gegenüber. Immer schön das Fuß gehen lernen. Oder zB wenn andere Hunde kommen, ihn dir gegenüber Sitz machen lassen und mit Leckerchen in der Hand schön im Sitz lassen, bis die anderen Hunde vorbei sind.
Leinen verunsichern die meisten Hunde. Viele sind lieb und spielfreudig, wenn sie frei laufen und an der Leine echte Rabauken. Eine Kastration kann Abhilfe schaffen, aber das eigentliche Problem NIE aus der Welt schaffen. Ihr müsst halt immer schön weiter üben. Leinenführigkeit ist eines der schwersten Sachen, die ein Hund zu lernen hat.
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 05.06.2012Ja, das mit der Leinenführigkeit glaube ich inzwischen auch, da muß man dran und dran und dran bleiben... Aber wie komme ich vor ihn?! Der schießt aus dem Nichts nach vorne und aus zwanzig Kilo werden gefühlte achtzig soifz :(
Kommentar von Anti1988Anti1988 05.06.2012Dann zieh genauso feste nach hinten. Mein Hund hat stolze 50 Kilo und hat mir jedes Mal fast den Arm ausgerenkt. Das ist schon enormer Kraftaufwand, aber das muss man nunmal tun. Und wenn du schon siehst, dass da ein anderer Hund kommt, dreh ihn direkt weg und lenk ihn ab.
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 05.06.2012Na ja - Druck erzeugt Gegendruck... Er kann wohl "ordentlich" an der Leine gehen - aber manchen Hunden, denen er an der Leine begegnet, tritt er nicht "ordentlich" entgegen. Und das sind auch nicht immer nur unkastrierte Rüden. Ich blick's nicht, worum es da wirklich geht... Ablenken funzt - wenn ich nur schecken könnte, bei welchem Hund ich ablenken muß und bei welchem es nicht nötig ist!
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 05.06.2012Du müsstest "Hundekörpersprache" erlernen - dann "siehst" du es von weitem warum deiner bei manchen Hunden "tillt"
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 05.06.2012Das funktioniert aber definitiv nur mit Strakzwangmethoden welche Hunde dann erst Recht Leinenaggression machen !
Benötigt dann Stachler, Teletakt etc. was aber auch nicht hilft und den Hund dann auch im Freilauf unberechenbar macht...
Hast du vergessen dazu zu schreiben :)
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 05.06.2012Wer - ich?? Ich will keinen Starkzwang - meiner ist clever und weiß genau, was ich eigentlich möchte. Nur ich bin zu blöd, im Vorwege zu schecken, was ihm Druck macht... Hundekörpersprache ist echt schwer...:(
Kommentar von taigafeetaigafee 06.06.2012Dann zieh genauso feste nach hinten.
genau diese methoden waren der grund, weshalb ich die hundeschule verlassen habe.
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Hallo liebes Beutelkind,
es ist schwer, wenn man nicht sagen kann ob es Unsicherheit ist oder nicht. Da Du aber schreibst, dass der Kleine es von Anfang an so gemacht hat, also auch schon als Welpe gehe ich einfach mal ganz frech und unprofessionell :-)) :-)) von Unsicherheit aus.
Viele Hunde sind an der Leine Unsicher weil sie das Gefühl haben den Besitzer führen zu müssen. Man sagt ja immer man soll die Leine nicht kürzer nehmen, nicht in die Leine greifen und keine Signale geben. Ist auch richtig so. Aber ich habe es genau so gemacht.
Also Sally ist genau so ein Hund.. Ich habe mit Ihr an der nomalen Leine geübt sie hält Blickkontakt und läuft ganz toll.Dann habe ich bewusst geübt das es ganz toll ist, wenn ich die Leine kürzer nehme. Das habe ich gemacht weil man als Mensch ja oft die Leine kürzer nimmt wenn etwas kommt. Also habe ich in einer Ruhigen Umgebung geübt bin stehen geblieben habe die Leine kürzer genommen . Jedes mal wenn sie mich angeschaut hat oder ganz lieb neben mir gelaufen ist gabs ein Stück Apfel ( das ist ihr Liebstes was sie bekommen kann ). Dann hab ich die Leine wieder normal gelassen. Dann hab ich wieder ihren Namen gesagt und die Leine kürzer genommen. Das hab ich eine Woche lang ohne Ablenkung gemacht. Dann langsam mit Ablenkung. Hab ein Stück Apfel auf den Weg gelegt und sie musste an kurzer Leine vorbei laufen. Das hab ich gesteigert dann.
So, wenn jetzt ein Hund kommt dann nehme ich die Leine kürzer und sie läuft ganz lieb mit. Ich schaue vom Hund weg und laufe weiter egal was sie tut. Wenn der Hund rechts von mir kommt schaue ich nach Links . Kommt der Hund links schaue ich nach rechts.Dabei lege ich mir eine Hand auf meinen Bauchnabel und achte auf eine ruhige und tiefe Atmung. Und siehe da, Sally hat anfangs gebellt wie eine Irre. Als sie ruhig war, habe ich dann noch gewartet und sie dann gelobt. Sie hat also gelernt aha wenn ich ruhig bin dann gibts was tolles. Nun ist sie immmer früher ruhig. Oft läuft sie schon neben mir ganz im Vertrauen und ganz ruhig ohne Anspannung.
Guck mal wenn Du nichts siehst, dann sieht auch Dein Hund nichts.Wenn Du ruhig bist ist es auch Dein Hund. Die Fehler der Menschen deren Hunde bellen sind Folgende:
Hund muss an Hundeseite vorbei laufen. Der Mensch nimmt den Hund nicht auf die andere Seite.
Der Mensch greift hektisch in die Leine.
Läuft schneller, redet mit den Hund so alla: sei schön lieb. Oder AUS AUS AUS ich will nichts hören. Der Hund lernt nur aha mein Mensch ist total aufgeregt dann helfe ich ihm mal und belle den anderen Hund weg.
Der Mensch schaut immer in Richtung des anderen Hundes.Woraufhin der Hund dann auch da hinschaut.
Überleg mal für den Hund muss es so aussehen als Wenn aha mein Mensch schaut hin er fixiert den anderen Hund er bedroht den anderen Hund na dann auf gehts ich mache mit.
Das sind die Fehler. Laufe ruhig und normal achte auf Deine Atmung und auf ein entspanntes Gesicht. Spanne nicht die Muskeln an .
Und übe es von Fern nach Nah. Ich kann auch noch nicht direkt vorbei laufen.Aber auf der anderen Strassenseit oder weiter enfernt schaut Sally kurz nach den anderen Hund schaut dann mich an und läuft weiter, als wäre nichts. Wenn Du es so machst erst wenn der Hund weiter weg ist dann immer näher, dann klappt das auch. Wirste sehen.
Wenn ein Weg eng ist dann gehe ich entweder zurück und stelle mich inrendwo hin bis der andere weg ist oder ich stelle mich vor Sally das der andere vorbei kann.
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 06.06.2012O.K.... Ich merke schon: Gut Ding will Weile haben... Danke Dir sehr für Deinen Erfahrungsbericht!
Kommentar von sophia40sophia40 06.06.2012Bitte gerne. Jaaa, es dauert ewig aber es ist sehr sehr intensiv und auf Vertrauen aufbebaut. Es bleibt ein Leben lang.Mit unserer ersten Hündin waren wir in der Hundeschule. Wir hatten keine Ahnung und man sagte uns jedes mal wenn sie Fixiert, dann sollen wir NEIN sagen und mit der Disk Scheibe oder Rasseldose ein Geräusch machen.
Haben wir gemacht und es wurde schlimmer und schlimmer, wir waren verzweifelt. Dann sagte man uns ihr Hund ist Dominant schneißen sie ihm die Rasseldose einmal kräftig vor die Füsse, damit er sieht sie meinen es ernst. Haben wir gemacht , dann wurde es noch schlimmer. Neee sowas mach ich nie mehr. Lieber langsam und dafür richtig gut. Ob er nun zwei Monate mehr bellt oder nicht. Voll egal echt.
Kommentar von taigafeetaigafee 06.06.2012da hast du dir viel arbeit gemacht. super!
Kommentar von sophia40sophia40 06.06.2012Danke taigafee♥
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Unser Rüde (unkastrierter Border) läuft grundsätzlich ohne Leine. Er hat eine Prüfung abgelegt und die Leinenbefreiung der Stadt Hamburg. An rüpelnden Hunden läuft er gerne schnell vorbei wie wir auch. Eine Kastration - unter welchen Bedingungen auch immer - würde ich niemals befürworten.
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Dein Hund fühlt sich an der Leine unsicherund unwohl.
Versuch es mal mit Longentraining für Hunde, dass hört sich erstmal blöd an, ist aber äußerst interessant.
Such eine Hundeschule in eurer Nähe, die soetwas anbietet.
http://www.wdr.de/tv/tieresucheneinzuhause/sendungsbeitraege/2012/0527/00_hund_l...
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 06.06.2012lach :) Longentraining haben wir gerade angefangen! Es scheint ihm großen Spaß zu machen!
Kommentar von sophia40sophia40 06.06.2012Das ist sehr gut Beutelkind. Dann kannst Du , wenn Du schon weiter bist mit dem Longieren, einfach in den Kreis einen Menschen mit Hund stellen. Wenn das Longieren gut läuft, dann wird deiner den anderen Hund ignorieren. Wenn Du das dann alle zwei Tage mit einem anderen Hund machst, haste bald keine Sorgen mehr.
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Ich führe die Hunde mittels Körpersprache souverän und glaubwürdig und in ihrem Sinne. Und das ist auch der entscheidende Punkt. So muss ich ihnen nichts beibringen, sondern ich mache mich so interessant, dass die Hunde letztendlich sagen:"DIE isses!". So können sie sich entspannt dem Führenden hingeben und einklinken, ohne dauernd zu ziehen. Eva Windisch - Hundetrainerin - Mit Hunden sein
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 06.06.2012Herdenschutzhunde "tappeln" aus strategischen Gründen generell "hinterher" - das muss man ihnen nicht beibringen....
Von dort hinten hat Hund "alles im Überblick" (!) und kann von dort aus Bestens wehren. Wie funktioniert das mit deiner Methode
So? http://www.youtube.com/watch?v=cw4UgN3l4-4
Als ich das Video gesehen habe bin ich traurig geworden....
Kommentar von taigafeetaigafee 06.06.2012ich halte diese methode für lieb- und respektlos. außerdem hat man ihn nicht im blick. ich will doch sehen, was er macht. und austricksen ist nun wirklich keine art. ich glaube, mein hund würde mich für einen ungehörigen rüpel halten, wenn ich das mit ihm machen würde, und vielleicht lust- und freudlos hinter mir hertrappeln.
Kommentar von sophia40sophia40 06.06.2012Klasse entspannung wenn man immer da hinter laufen muss, und ständig Angst haben muss, dass der Mensch vor einen Springt und man abgedrängt wird. Sehr traurig echt.................
Kommentar von TygerLyllyTygerLylly 06.06.2012Ganz ehrlich: Das ist nicht traurig, das ist körpersprachlich für den Hund am verständlichsten. Wer vorne läuft trägt die Verantwortung, denn "Feine und Gefahren" treffen erst auf den, der vorne läuft. Man muss nicht vor den Hund springen - am Anfang, bis der Hund akzeptiert, dass er nicht vor läuft, kann man das am besten an Hauswänden oder Gärten entlang üben.
Als ich mit Anouk das erste Mal spazieren war schoss er draußen direkt an mir lang und zog an der Leine, dass es mir fast den Arm auskugelte. Ich habe die Leine immer kürzer gefasst und mich dann einfach bestimmt vor ihn geschoben. Wenn er überholen wollte habe ich ihm schlicht den Weg blockiert, indem ich einen Schritt zur Seite gemacht habe. Und siehe da: Er ist total entspannt, wenn wir unsere abendliche Runde drehen und versucht selbst auf breiten Wegen nicht mich zu überholen. So lassen sich übrigens auch oft Leinenaggressionen korrigieren
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 06.06.2012Also meine "Kopfhunde" sind immer gerne hinten gelaufen ...hinten läuft der souveraene ...und vorne weg das Junggemüse... Im Ernstfall ist der Souverän sofort vorne dran - noch bevor es zur Sache geht, denn er erkennt Situationen uns splittet rechtzeitig = übernimmt die Führung
Kommentar von TygerLyllyTygerLylly 06.06.2012Also meine "Kopfhunde" sind immer gerne hinten gelaufen ..
Aber du bist doch über denen im Rang, oder? Und die meisten Hunde sind einfach froh, keine Verantwortung tragen zu müssen. Deine "Kopfhunde" haben ohne dich Verantwortung zu tragen, wenn du da bist dürfen sie die abgeben. Es wird immer gerne alles so dargestellt, dass jeder Hund direkt versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen, das ist schlicht falsch. Wenn er gerne hinter dir läuft bedeutet das in Prinzip nichts anderes, als dass er dich für geeignet hält die Verantwortung tragen zu können. Jeder Hund gibt gerne einen hohen Rang auf, sofern jemand da ist, der geeignet ist.
Kommentar von TygerLyllyTygerLylly 06.06.2012Wenn deine Theorie stimmt müssten deine Hunde dich zum Junggemüse zählen, und das wage ich doch mal zu bezweifeln ;)
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 06.06.2012Lach nicht TygerLylly, meine Hunde sehen mich als - na sagen wir Mal Gesellen nach der Handwerksordung....
Der Meister lässt den Gesellen "arbeiten" und verdient damit sein Geld. Denk mal drüber nach.
Aber ich bin mir sicher - ich lerne immer noch an und von meinen Hunden :o))))
Kommentar von TygerLyllyTygerLylly 06.06.2012Auslernen KANN man mit Hunden wohl auch nicht. Du glaubst nicht wie oft ich mir die letzten Tage am Kopf gekratzt habe und gegrübelt habe, warum Anouk sich in bestimmten Situationen auf eine bestimmte Art verhält ;)
Kommentar von sophia40sophia40 06.06.2012Also meine Hunde laufen an der Leine auch mal vor. Sobald was kommt schauen sie mich an sind total entspannt. Ich sehe keinen Grund dafür warum der Hund im Schneckentempo hinter mir her laufen soll. Ich finde das einfach traurig und dabei bleibe ich. Wenn meine Hündin und mein Rüde vor etwas unsicher sind, dann laufen sie von ganz alleine neben mir. Da muss ich meinen Hund körperlich nicht ständig einschränken und den Weg abschneiden das geht auch anders mit dem Gleichen Ergebniss.
Für mich ist das Video einfach traurig und das denke ich muss kann und darf wohl jeder für sich entscheiden ohne dabei von einem anderen Korregiert zu werden.
Viele Wege führen nach Rom es gibt nicht nur einen Weg . Auch das ist so und wird immer so bleiben. Ich bin auch ans Ziel gekommen ohne ständiges Weg abschneiden an der Leine und ständige Korrektur des Hundes. Meine Hunde tun es Freiwillig von ganz alleine und sind irgendwie mitdenkende Hunde.
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 06.06.2012Es stimmt schon @Sophia auch ich würde nicht meine Hunde zwingen hinter mir zu laufen. So was gibt es nur in Absolutistischen Königreichen = beim Menschen !!
Hunde achten gar nicht so sehr darauf wer vorne läuft und wer gerade hinten läuft in einer Hundegruppe. Weshalb sollten sie es dann beim Menschen. Die wissen auf andere Art und Weise von ihrem Status...
Und das funktioniert dann auch bei Herdenschutzhunden, welche strategisch oftmals immer hinten laufen - hat aber mit "Rang" gar nichts zu tun.
Kommentar von sophia40sophia40 06.06.2012Danke für Deine Erfahrungen Yarlung. Jupp auch im Wolfsrudel läuft nicht immer der Alpha vorne . Siehe Buch oder Seminar von Günther Bloch :-)).
Aber wegen der Leine Meinen Hunden hab ich es so beigebracht, dass sie mal Links und mal rechts laufen. Das hat dann zur Folge wenn etwas kommt z.B. wie bei Sally ein Kinderwagen dann geht sie auf die andere Seite und läuft ganz ruhig.
Wenn ich Fuss sagen, was ich selten tue :-)) dann läuft sie rechts von mir. Wenn ich bei sage läuft sie links von mir. Läuft sie nun auf einer Seite und ihr ist der Zug der hier oft fährt unheimlich dann geht sie auf die andere Seite und läuft da genau neben mir. Also das vorherige Signal Fuss oder Bei bleibt für sie bestehen aber eben dann auf der anderen Seite. Ich finde das so schön.Meine Hunde denken mit sie denken mit sie kommunizieren mit mir. Wenn wir einen Menschen oder einen Hund treffen und Sally will da nicht hin dann kommt sie zu mir und legt oder Setzt sich hin. Dann weiß ich oki, sie will nicht. Das sage ich dann meinem Gegenüber. Jeder muss es wissen es gibt so viele Wege.
Der Herdenschutzhund meiner Freundin trottet ( also von der Gangart her) auch oft hinter ihr, dann mal wieder daneben.
Kommentar von TygerLyllyTygerLylly 06.06.2012Die beiden Kleinen lasse ich auch vorlaufen - einfach weil das völlig unkomplizierte Hunde sind. Warum was ändern wenn alles klappt? Bei Anouk klappt es aber nicht, weil der völlig unter Spannung steht wenn er vorne läuft und zieht wie ein Hornochse. Zudem hat er halt schon gebissen, da überleg ich immer drei Mal, wie ich was mit ihm handhabe.
Dieses "Abdrängen" ist im Endeffekt einfach nur Körpersprache und so mitunter das Hundefreundlichste, was man korrigierend machen kann.
Klar kann jeder für sich entscheiden, wie das Video zu werten ist. Hier wird aber niemand korrigiert sondern jede gibt nur seine Denkweise bzw. seine Ansichten preis. Ich habe es aber so gelernt und meine Erfahrung sagt auch, dass es absolut wirksam ist einen Hund hinterher laufen zu lassen, wenn es Probleme gibt
Kommentar von sophia40sophia40 06.06.2012Das ist sehr interessant. Ich hätte eine Frage dazu . Die Frage dient mir zum weiter denken. Nehmen wir also an, Dein Hund läuft hinter Dir . Der Weg führt gerade aus. Dir kommt ein Hund entgegen an der Leine. Dein Hund fängt an Theater zu machen. Bzw Du siehst schon die Anzeichen dafür. Was tust Du dann? Man will ja irgendwann mal daran vorbei kommen. Ich möchte ja nicht nur mich davor stellen und stehen bleiben. Weißt Du was ich meine ?
Wie ist Dein Weg ? Wie machst Du es auf Deine Weise? Würde mich freuen, wenn Du es mir aus Deiner Erfahrung sagen würdest. :-))
Kommentar von TygerLyllyTygerLylly 06.06.2012Erstmal habe ich dann ein recht flottes Tempo drauf - Bewegung baut bei Hunden Stress ab. Macht er zu viel Theater stehen bleiben und blockieren, Aufmerksamkeit zum Halter bestätigen. Bei nem absoluten "Pöbelhund" macht es natürlich Sinn sowas mit jemandem zu üben, der dann stehen bleibt oder wenns zu arg wird auch mal ein Stück zurück geht.
Ich habe das in meiner Ausbildung so gelernt und muss sagen, dass ich von der Methode überzeugt bin. Am letzten Tag konnten wir unsere Hunde mitnehmen. Da war ein Aussie, Jerry heißt der. Jerry wurde jahrelang an der Kette gehalten und muss da wohl ordentlich Prügel bezogen haben, denn jeder der auf ihn zuging wurde übelst attackiert (wenn keine Leine da gewesen wäre). Nur durch das Führen hinter dem Halter und Blockieren/Aufmerksamkeit bestätigen konnte ein fremder Mann binnen zehn Minuten an den Hund rantreten. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, wenn ich es nicht selber gesehen hätte und wenn ich jetzt so dran denke, bekomme ich wieder Gänsehaut.
@Taiga: So lange alles klappt, warum soll man was ändern? Bei meinen Zwergen bin ich auch teilweise tierisch inkonsequent, was eig garnicht geht. Und? Die beiden gehorchen, sind freundlich und machen keinen Ärger. Warum soll ich da nicht auch die Hühneraugen mal zukneifen? ;) Ich habe Morgen eine Kundin mit einem Hund, der ne Leinenaggression hat und zudem total ängstlich ist. Ich bin mir jetzt schon recht sicher, dass es auch unter anderem darauf hinauslaufen wird, dass der Hund hinterherlaufen muss und ich bin mir auch sicher, dass damit der halbe Krieg gewonnen ist. Und sowas muss dann ja kein Dauerzustand sein. Man kann es ganz langsam lockern. Tut man es nicht, hat man einen Hund, der permanent bei Fuß läuft und zum Pieseln und Stinkersetzen stehen bleibt. Wirklich unangenehm ist das aber auch nicht ;)
Kommentar von sophia40sophia40 06.06.2012Vielen Dank Tyger Lilly das ist sehr nett. Ich habe es in der Tat vorhin ausprobiert. Ich war nun doch sehr neugierig. Ich war ein wenig gemein aber nur kurz :-)).
Sally rennt wenn es fressen gibt immer so sehr vor das ich mich wundere das ich mir noch nichts gebrochen habe wor lauter über den Hund steigen und aus dem Weg gehen :-)).
Also hab ich es versucht und sie blockiert wie in dem Video. Es war der Hammer Du, ich brauchte es nur zwei mal machen und schon war sie total lieb und trottete zum Fressnapf hin. Bin total platt. Also Du siehst ich lese aufmerksam mit und werd es bei Sally mal versuchen mit dem blockieren. Ich werde dann berichten. Dir einen lieben Dank .
Kommentar von TygerLyllyTygerLylly 07.06.2012Wichtig ist nur, dass du sie bestätigst, wenn du dann ihre Aufmerksamkeit hast: Kommentarlos vor den Hund stellen und Blickkontakt sofort bestätigen (da kanns dann ja was aus dem Napf geben^^). Es soll ja für den Hund kein "Im-Weg-Rumstehen" sein, sondern einfach nur ein Wink mit dem Zaunpfahl (Laternenmast), dass sich eig alles bei dir abspielt und nicht hinten am Futterplatz oder wo auch immer - und das positiv unterlegt.
Kommentar von sophia40sophia40 07.06.2012Ja das ist klaro natürlich. Du, ich danke Dir sehr. Diese Methode hab ich noch nie gelernt. Hört sich logisch an und ich denke viel damit zu erreichen. Danke schön ich werde es hier rein schreiben dann. Bei Sally denke ich das es sehr gut und schnell gehen wird.
Kommentar von taigafeetaigafee 06.06.2012... dass es absolut wirksam ist einen Hund hinterher laufen zu lassen, wenn es Probleme gibt
ich habe das video so verstanden, dass jeder hund stets hinten laufen muss, und sie ihnen das auf diese weise beibringt.
bei einem hund wie anouk finde ich das völlig richtig.
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 06.06.2012"Viele Wege führen nach Rom es gibt nicht nur einen Weg!"
Das ist gut zu wissen sophia40! Das erdet mich jetzt etwas... Ich lerne total viel aus den vielen Beiträgen hier und freue mich immer, wenn mehrere user zusammen "ein Bild bauen" und Erfahrungen tauschen! Der Meinige ist als Welpe gerne hinter mir gelaufen und hat mir in die Haxen gebissen... Das fand ich nicht so toll :) Heute habe ich erstmals wirklich kapiert: Es gibt nicht nur einen Weg, es spricht nix dagegen, den Hund rechts, links, vorne oder hinten sitzen, platzen, stehen oder liegen zu lassen - wenn es ihm Sicherheit gibt und der Situation dienlich ist...
Kommentar von sophia40sophia40 07.06.2012Ja klaro ich sage immer zu den Leuten:" Aha einen Hund muss man also links führen sehr interessant. Und was machen Sie, wenn sie sich mal den Linken Arm gebrochen haben?
Dann staunen alle und sagen ach sie haben ja Recht!! Ne ne es ist mein Hund es ist mein Gefühl das mich mit meinem Hund verbindet und es ist meine Sache was ich tue sofern ich keinem anderen Schaden zufüge. Ein guter Hundetrainer hat immer mehrere Wege im Kopf und auf Lager. Das ist wichtig♥
Ich gehe so mit meinem Hund um wie ich es fühle und wie ich möchte, das man mit mir ungeht. :-))
Kommentar von TygerLyllyTygerLylly 07.06.2012wenn es ihm Sicherheit gibt und der Situation dienlich ist...
Das ist der springende Punkt! Behalte mal im Hinterkopf, wenn dein Hund sich aufführt, ob ihm Sicherheit fehlt und wie du sie ihm geben kannst. Du wirst vermutlich staunen, wie oft das der Fall ist ;)
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lass ihn kastrieren, er wird ruhiger und annehmlicher, außerdem kommt auch ein hund in der pupertät und befriedigt sich auch selber und das stinkt. der hund muß sich an die leine gewöhnen, wenn sein muß unter zwang, es besteht außerdem leinen zwang, gerade um diese zeit, glaube bis august allgemein in deutschland, wegen andere jung tiere. dann ist es von gemeinde zu gemeinde verschieden ob grundsätzlicher leinen zwang gibt oder nicht. frage beim ordnungsamt nach. wirst du ohne leine erwischt, wird es teuer.
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 05.06.2012Der Meinige ist nur im Hundefreilauf ohne Leine. Deine anderen Schilderungen kann ich nicht bestätigen. Und die Nebenwirkungen einer Kastration sind für den Hund auch nicht ohne...
Kommentar von FunkyGirlFunkyGirl 05.06.2012princ01 aber das ändert sich nicht wenn er an der leine nicht läuft....das hatte ich auch gedacht mit meinem rüden aber ...tja ich habes nicht hinbekommen. es muss eine andere lösung geben.
Kommentar von princ01princ01 05.06.2012das ist kein großer eingriff und für die ärzte schon routine, auch wenn du die andere meinung nicht bestätigen kannst, es ist aber so, schon selbst gesehen und ist mir auch von hundeausbilder bestätigt worden.
Kommentar von CUT23CUT23 06.06.2012Für Ärzte sollte es keine Routine geben...damit betrügt der Arzt sich selber und den Patienten. Auch in der Veterinärmedizin. Ein Arzt der sagt,"was auch immer" sei Routine, dem trau ich nicht. Wie kannst du einen Eingriff empfehlen der potetiell lebensgefährlich ist für das Tier??? Auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist, sollte was passieren ist der Fragesteller sicher mehr als nur unglücklich, wenn er auf dich gehört hat. Und du Hast dann die "Nese uff".
Kommentar von FreiheimerFreiheimer 06.06.2012Also princ01,ich bestätige hiermit das Gegenteil.Hab`ich nämlich so gesehen....
Kommentar von CUT23CUT23 05.06.2012befriedigt sich auch selber und das stinkt.
0.o Unserer macht das nicht....das will auch gelernt sein...mehr sag ich nicht dazu.....
Kommentar von princ01princ01 05.06.2012das wird er auch nicht machen wenn du dabei bist, ich hatte es früher auch nicht geglaubt, bis ich es nicht selber mal gesehen hätte.
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 05.06.2012:o)))) was für Erkenntnisse.... Hund befriedigt sich selber und es stinkt :D
Ist ja schon fast traurig wenn es nicht heiter wäre.
Kommentar von princ01princ01 05.06.2012wenn man keine ahnung hat, sollte man keine komentare absetzen und sich erstmal erkundigen
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 05.06.2012Lieber princ01,
Es gibt selten Rüden welche masturbieren, meist in der Laeufigkeitszeit der Hündinnen.... Jedoch sind solche Rüden selten.
Aber, dass es "stinkt" - mit Verlaub hast du die Nase reingehalten?
Kommentar von princ01princ01 06.06.2012das * vergnügen * hatte ich nicht, aber ein hundeführer u. - ausbilder hat mir es erzählt, da er mal diesen * spass* hatte. nur was du nicht kennst, solltest du nicht abwerten. du wirst noch vieles kennen lernen was du nicht weißt.
Kommentar von CUT23CUT23 06.06.2012Dito, (und es betrifft dich).
Kommentar von princ01princ01 06.06.2012ich glaube eher dich
Kommentar von taigafeetaigafee 06.06.2012ich lach mich tot. ich habe das noch nie gehört oder gesehen, dass ein rüde sich selbst befriedigt, princ01. mag sein, dass es das gibt, aber ich lass meinen hund doch nicht "stillegen", nur weil ich es nicht gebacken kriege, zu lernen, wie man mit einem richtigen "mannsbild" umzugehen hat. wirklich armselig, was manche sogenannte ausbilder so von sich geben...
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 06.06.2012@ Taigafee, bei uns lebte einmal ein "EX - Deckrüde" welcher einiges an Nachkommen hatte und unter Hündinnen lebte. Der arme Kerl "masturbierte" wenn ringsum die Mädels läufig waren....
Es genügte in dieser Zeit mit ihm rauszufahren und einsame Spaziergänge zu wählen, schon hatte die Seele Ruhe ... Einfach Geruchsreiz "Duftlockstoff" entfernen und schon ist ein "Problem" erledigt...
Kommentar von taigafeetaigafee 06.06.2012oft ist die lösung so einfach... :-).
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Hallo liebes Beutelkind,
tja, nun ist Dein Junge also offenbar voll in der Pubertät und will überall seine Grenzen gesetzt bekommen... Schwierige Zeit.
Wie benimmt sich Dein Wuff eigentlich an der Leine, wenn keine anderen Hunde in der Nähe sind?
Es kann gut sein, dass ich mich irre, aber ich habe den Eindruck, als würdest Du Deinem Hund sehr, sehr oft Freilauf gönnen und ihn so selten wie möglich an die Leine nehmen - was ja im Grunde fantastisch ist, wenn der Hund schon gelernt hat, sich an der Leine vernünftig zu verhalten, aber eben kontraproduktiv ist, wenn er das erst noch lernen muss.
Ich würde mal in Erwägung ziehen, tatsächlich den Freilauf für einige Zeit, sagen wir mal: zwei Wochen, komplett zu unterbinden. Und in dieser Zeit wirklich jeden Gang an der Leine zu machen - jaaaaaaa, ich weiß, furchtbar öde, aber so bekommt er doch ein Gefühl dafür, wie er sich verhalten soll. Zuerst möglichst ohne Hundekontakte, erst nach ein paar Tagen mal Kontakt - wenn möglich mit ruhigen, ebenfalls angeleinten Hunden. Würde Dir dafür auch meinen Benji zur Verfügung stellen - aber ich fürchte, der Anfahrtsweg wäre doch wohl zu weit... Und bei diesem Kontakt würde ich darauf achten, dass die Hunde sich nicht begrüßen sondern Dein Wuff lernt, einfach an Deiner Seite, also im "Fuß", an einem anderen Hund vorbei zu gehen.
So auf die Art würde ich ein Training aufbauen.
Im Übrigen: ich weiß, dass Du zunächst mal gegen Kastration, auch gegen die hormonelle, die ja nach einigen Monaten nachlässt, eingestellt bist. Aber ich habe mir auch überlegt: wenn man mal bei den Menschen schaut, da geraten die Kids auch immer früher in die Pubertät, obwohl sie geistig eigentlich noch weiiiiiiiiiiit entfernt davon sind, auch nur als halbwegs erwachsen zu gelten. Wie, wenn das bei Hunden ähnlich sein könnte? Wenn vielleicht manche Hunde geistig noch nicht reif genug sind um mit dem klar zu kommen, was die Hormone mit ihnen anstellen? Dann wäre so eine chemische Kastration doch das Mittel der Wahl, weil man einfach das Hormonchaos auf eine Zeit verschiebt, in der der Hund schon Vieles von dem gelernt hat, was von ihm erwartet wird. Das mal nur so als Gedankenspiel eingeworfen...
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 06.06.2012Wenn keine anderen unbekannten Hunde in der Nähe sind, dann geht er brav an der Leine, wir haben den Hundeführerschein bereits hinter uns gebracht (...bitte schau' mal bei Interesse die ganzen Antworten hier durch, ich will das nicht alles nochmals posten!). Der kann auch im Fuß an Anderen vorbei - an der Leine und im Freilauf.
Nur ich bin zu blöde, beizeiten zu bemerken, was ihn verunsichert! Und da gibt's dann Probleme.
Was die Hormone angeht: Im Freilauf kann ich ihn abrufen, wenn er Herzchenaugen bekommt. Wir gehen dann einfach - weg. Das gilt auch für unkastrierte Rüden.
Meinst Du, die Kids von heute sollten sollten geschippt werden?! :)
Kommentar von arabella70arabella70 07.06.2012geschippt = geschnippelt? :O
Kommentar von arabella70arabella70 07.06.2012geschippt = geschnippelt? :O
Kommentar von LucieTommyLucieTommy 07.06.2012Was für eine fiese Frage ;-) "Meinst Du, die Kids von heute sollten sollten geschippt werden?! :)" Ok, die ehrliche Antwort wäre jedenfalls: dem einen oder anderen würde das gewiss nicht schaden sondern zum Vorteil gereichen... Allerdings lässt sich das ja ohnehin nicht machen, also egal. ;-)
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Hallo Beutelkind,
also, als allererstes würde ich mal die Hundeschule wechseln.
Wenn die sich nicht in der Lage fühlen, Dir zu zeigen, was man machen kann, dann sind es definitiv die falschen für Dich.
Und dann zum Thema Leine. Natürlich ist er verunsichert. Er würde bei Gefahr ja nicht flüchten können. Damit ihn aber keiner angreift, macht er schon mal prophylaktisch Rabatz.
Das aus ihm raus zu bekommen ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich. Mit Geduld werdet Ihr das zusammen schaffen. Dir traue ich das durchaus zu. Hab schon einiges von Dir gelesen.
Ich empfehle Dir folgendes:
- jegliches Futter ohne Ausnahme nur noch aus der Hand als Belohnung
- Setz Dich mit Deinem angeleinten hungrigen Hund an eine Stelle, wo viele Hunde unterwegs sind und halte seine Aufmerksamkeit. Belohnung durch Leckerchen, wenn er Dich anschaut. Das machst Du jeden Tag eine Weile, ich weiß, ist langweilig, aber Du wirst Dich über die Erfolge freuen.
Er braucht die Sicherheit, dass ihm nichts passiert, wenn er angeleint ist. Dass braucht Übung.
Du kannst die Übungen erweitern, in dem Du ihn absitzen läßt und Dich ein Stück weg bewegst. Aber den richtigen Zeitpunkt dafür mußt Du selbst herausfinden.
Wenn er bereits tillt, gehst Du mit ihm in eine andere Richtung, so dass er das Gefühl hat, trotz Leine ausweichen zu können. Hierbei versuchst Du, wieder seine Aufmerksamkeit zu gewinnen. Am besten Du suchst Dir ein Laut-Zeichen, bei dem es immer Leckerchen gibt.
Auf keinen Fall solltest Du ihn anschreien, denn dann meint er, Du machst mit ihm zusammen Radau gegen den anderen. Jegliche Form von Gewalt ist natürlich total kontraproduktiv und von Dir eh unerwünscht.. Damit machen wir unsere Hunde ja noch unsicherer.
Ich habe drei die auch manchmal Rabatz schlagen durch diese Übungen wird es immer seltener und wir haben immer öfter Erfolge.
Wünsche Dir viel Erfolg
Viele Grüße Jolie
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 06.06.2012Hallo Jolie!
Jetzt muß ich mal für meine Hundeschule in die Bresche springen... Das mit dem Anraten der Kastration ist das einzige, was mir dort nicht gefällt! Und es ist auch nicht so, dass denen weiter nichts zu der Thematik einfällt! Auch sie meinen, er ist verunsichert und macht schon mal vorbeugend Rabatz. Die Handfütterung praktiziere ich von Anfang an - nur: Wenn er verängstigt ist, futtert er nix!
Heute habe ich aber in der Hundeschule etwas entscheidendes verstanden! Er ist ja sehr clever und aufmerksam und eigentlich immer konzentriert bei der Sache. Wenn ich nun nicht vor ihm entdecke, dass er sich bedroht fühlt und er also zu tillen beginnt, dann werde ich stimmlich lauter - um den Lärm zu durchdringen. Außerdem ist es mir vor den anderen Leuten unangenehm - das drückt sich mit Sicherheit auch in meiner Stimme aus...^^ Somit ist die Sicherheit, die ich ihm geben sollte, den Bach 'runter soifz... Und da er ja schon zerrt, zerre ich zurück... Großer Mist! Diese Überlegungen kamen mir heute in der Hundeschule und ich sagte zu der Trainerin: "Ich glaub' das Problem liegt bei mir!" Ich konnte förmlich sehen, wie erfreut sie über diese meine Äußerung gewesen ist! Ich meine, das ist ja auch etwas, was man Hundehaltern nicht so direkt ins Gesicht sagt: Sie sind schuld, bölken sie den Hund nicht so an... Jedenfalls habe ich ihr meinen Hund in die Hand gedrückt und siehe da: Bei ihr kein Rabatz an der Leine... grins! Danach habe ich es versucht und habe - statt an der Leine zu zerren und zu bölken, mich vor meinen Hund gestellt und ihn betont leise mit seinem Namen angesprochen. Nachdem er mir seinen Blick schenkte habe ich ihn fröhlich gelobt und ein Leckerchen gegeben. Das hat danach noch einige Male ganz gut geklappt und ich bin guten Mutes, das Problem jetzt längerfristig gelöst zu bekommen!
Das mit dem Lautzeichen ist eine gute Idee! Und auch Deinen Vorschlag, mich mit ihm irgendwo zu setzen, wo viele andere Hunde sind, werde ich ausprobieren!
Kommentar von taigafeetaigafee 06.06.2012super! :-)
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 06.06.2012Danke taigafee - ich war auch froh, als der Groschen gefallen ist! :)
Kommentar von sophia40sophia40 07.06.2012Mega Super !!!!!
Kommentar von JoliebertoneJoliebertone 07.06.2012Beutelkind super !!!
Glückwunsch
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 07.06.2012Danke! Ich freu' mich auch sehr! Und nach meinem Aha - Erlebnis gestern hatte ich heute in der besagten Hundeschule ein weiteres! Wieder viele Hunde da, u.a. ein unkastrierter, geschippter Rüde und ein kastierter Rüde mit relativ inkonsequentem Halter. Wir schon vor Ort, besagte Rüden kommen, ich lasse meinen platzen :), der kastrierte Rüde kommt meinem über die Maßen nahe, knurrt, bellt, zieht in unsere Richtung, ich sage unaufgeregt bleib platz!! Und der Meinige strahlt mich an, bleibt liegen!!! breitgrins :) ...Ich konnte mir nicht verkneifen, den Trainer anzusprechen: "Hugo ist doch bereits seit drei Monaten kastriert?!" :) Das hat mich nochmals bestärkt, in meiner Einstellung!!! Der Geschippte war übrigens völlig uninteressant für den Meinigen - hat sich allerdings auch unaufgeregt präsentiert. Das ist schon ein sehr spannendes Thema...!
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Ich würde den Hund nicht überall freilaufen lassen.Meine Erfahrungen sind,das die meisten ihre läufigen Hündinnen auch nicht im Griff haben und schon ist es passiert. So schnell kannst du meistens gar nicht reargieren und schon ist das große Theater da.Meist heisst es dann von den Haltern der weiblichen Hunde -- können sie ihren Hund nicht anleinen? Obwohl die Hündin auch frei lief... Es gibt eigentlich keine sinnvolle Zwangsmaßnahme außer das Anleinen. Wir haben es mit Trockenfutter in der Tasche versucht und unser Hund ist bei den nächsten Hündinnen blind und taub. Ob gegen den natürlichen Trieb eine Hundeschule hilft,wage ich zu bezweifeln. Ein Chip mit HOrmonen kann nach 6 Monaten wieder inplantiert werden und man sieht ob die Wirkung was bringt oder nicht. Die Kastration ist endgültig und man kann sie nicht rückgängig machen. Bei unserer Dackelhündin war das in Sekunden passiert ohne das jemand rechtzeitig reagieren konnte. Dann hatte ich nach einigen Monaten 4 Junge, die ich mit der Flasche aufgezogen habe.Deshalb kann ich nur raten,den Hund anzuleinen,denn das bringt nur Ärger mit dem Halter der Hündin.Ich denke auch,den Hund der auf Kommando zurückkommt oder stehenbleibt bei einer läufigen Hündin,den gibt es nicht.
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 06.06.2012Ohne Leine läuft er nur im Hundefreilauf! Läufige Hündinnen sind dort eher nicht anzutreffen... :)
Kommentar von sSHiIiVvAasSHiIiVvAa 06.06.2012zum Thema läufige Hündin will ich kurz was sagen. Der Halter der läufigen Hündin haftet im zweifelsfall nicht du mit dem Rüden - also sofern etwas passiert. Der Hündinnenhalter ist rechtlich verpflichtet seine läufige Hündin zu schützen, du mit deinem Rüden bist aus dem Schneider. Mein unkastrierter Jungrüde läuft überall (!) frei und die Sache mit dem davonlaufen kann man gut in den Griff bekommen.
Kommentar von LucieTommyLucieTommy 06.06.2012DAS ist eine falsche Auskunft. Selbstverständlich haftet der Halter des Rüden, wenn dieser eine angeleinte Hündin so nachdrücklich bedrängt, das deren Halter ihn nicht abwehren kann oder wenn er sich nicht traut. Läufige Hündinnen gehören an die Leine, richtig, aber sie sind kein Freiwild - die Halter der Rüden haben dafür Sorge zu tragen, dass dieser niemanden belästigt oder bedrängt. Andernfalls wird es teuer.
Kommentar von sSHiIiVvAasSHiIiVvAa 07.06.2012Ich bin jetzt davon ausgegangen dass die Hündin auch frei läuft - also im Falle dessen, dass sich beide frei bewegen. Leider kommt es selten vor, dass Hundehalter ihre Hündinnen wirklich anleinen aber ja in deinem Fall hast du recht! Sofern die Hündin, läufig ordnungsgemäß an der Leine ist, wird es für den Rüdenbesitzer teuer wenn dieser nicht mehr abrufbar ist.
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Kastrieren ändert nichts am Verhalten. Man kann nicht davon ausgehen das ein Rüde sein Leben lang mit anderen Rüden spielt, der Kampf als Kommunikationsmittel mag dem Menschen unangenehm erscheinen, ist aber natürlich und letztlich in einigen Fällen unausweichlich. Der Hund bleibt nicht sein Leben lang Welpe, auch durch Kastration nicht. Wenn der Hund an der Leine aggressiv ist, abmachen und beobachten....geht natürlich nur mit einem Bekannten der möglichst selbst einen groben ( aber friedlichen )Hund haben sollte. Meist bricht dann das Säbelgerassel schnell in sich zusammen. Wiederholst du diese Situation oft genug vergisst der Hund u.U. später sein schlechtes Leinenverhalten, weil er weiß das die Leine ihn nicht hält ( schützt )....
( haltet mich fest !!! Sonst wachse ich über mich hinaus !!!)
Leine ab....
....oh
...hallo : )
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 06.06.2012Genau so habe ich das gemacht, an Orten, wo es möglich war und es ist tatsächlich so, wie Du es beschreibst: Leine ab: Ohhh - ähhh... Und dann Ruhe. Aber dann gibt's noch die kleinen Großen Hunde... Wobei ich auch schon beobachtet habe, dass diese meinen zur Ordnung rufen können, sofern eben die Leine ab ist...
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Verrätst du uns auch die Rasse ?
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 05.06.2012Border-Kuvasz-Mix.
Kommentar von FreiheimerFreiheimer 06.06.2012Heftige Mischung.Schätze mal sehr intelligent und eigensinnig.Will immer alles zusammenhalten bzw die Gruppe sortieren aber gleichzeitig auch bewachen.Ist wahnsinnig aufmerksam und will ständig beschäftigt werden.Beides Rassen die auch einen grossen Freiraum brauchen. Ich denke mal du bist gut davor.Sprich engagiert und experimentierfreudig.Bei diesem Hund wird das wohl auch immer so weitergehen müssen und wenn du Temperament magst liegst hier bestimmt richtig.
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 06.06.2012Danke für Deine positive Einschätzung meiner Fähigkeiten! :)
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Schöne Frage, Beutelkind, aber was bedeutet tillen?
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 07.06.2012Knurren, kläffen, fletschen, kurz: Nicht ansprechbar sein!
Kommentar von arabella70arabella70 07.06.2012:)
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du schreibt, dass ihr sehr viel freilaufend unterwegs seit und das problem mit der leine schon von anfang an da war... logisch, die leine ist für den hund immer unangenehm, jeder hund muss erst lernen, dass die leine gar nicht so schlimm ist. dadurch, dass ihr so viel frei lauft, habt ihr das ganze unwissentlich verstärkt... die leine muss etwas ganz normales werden, etwas was jeden tag immer und immer wieder da ist, genauso wie das halsband..die sache mit der kastration finde ich den absoluten ober hammer! in der hundeschule würden die mich nie wieder sehen! hier ist es eine einfache erziehungssache... such dir eine gute hundeschule mit trainer/in der/ die auch wirklich weiß, was er/sie tut.... + der hund muss erstmal in normalen situationen, wo am besten niemand ist lernen an der leine zu laufen und erst viel später geht das langsam aber sicher auch bei stressigen situationen
Kommentar von Schneeflocke88Schneeflocke88 06.06.2012noch ein nachtrag zu wie macht man das... du brauchst verschiedene übungen, eine gute und wichtige hierbei ist der "eingeforderte blickkontakt" . du nimmst in die eine hand viele leckerchen, hälst die hand von dir weg, in die andere hand auch ein leckerchen, die hand mit dem einen leckerchen hälst du vor dein gesicht, wenn dein hund dich ansieht gibst du ihm eine kommando wie z.b. :"schau" dann sofort leckerchen und loben, jedesmal wenn der hund weggeschaut hat und dir wieder ins gesicht sieht, das kommando und leckerchen, so kannst du nach einigem üben, den blickkontakt in schwierigen situatienen einfordern. zum leine laufen lernen baruchst du ein halsband und ein geschirr, dass geschirr nimmst du, wenn du nur eben raus willst und keine zeit für langes üben hast, da darf er ruhig dran ziehn ( der hund unterscheidet den druck von halsband und geschirr und weiß dann, da darf ich und da nicht)... wenn du üben willst, kommt der hund ans halsband, leine kurz und in die rechte hand, der hund auf deine linke seite, in die linke hand leckerchen die du ihm zeigst... loslaufen, wenn er nicht zieht, loben, loben , loben, wenn er dich zwischendrin noch anguckt, gibts ein leckerchen... wenn er auf die rechte seite will, in leine greifen und zurück auf linke seite bringen. nicht schipfen, nur korrigieren. wenn er nach vorne zieht, sofort stehen bleiben, für 3 sekunden, hund mit leckerlies wieder auf startposition bringen und weiter gehn... die übung anfangs nur ein paar meter machen, dass ist stress pur für den hund... und anfangs auch wirklich nur da üben, wo bestenfalls keine ablenkung ist, die zeiten dann immer mehr verlängern... und erst wenn er das kann, kannst du in schwierigen sitationen mit ablenkungen anfangen... wenn du die zwei übungen machst, weiß der hund nach ner weile er läuft links, ruhig neben dir und wenn dann ein anderer hund kommt, kannst du den blickkontakt einfordern und er konzentriert sich auf dich
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 06.06.2012Mit der Verstärkung durch den Freilauf: Da hast Du wohl Recht... Das wurde mir auch bereits in der Hundeschule gesagt und auch schon hier von anderen usern. Ich frage mich nur, wie ich dem Bewegungsdrang eines jungen Hundes sonst gerecht werden soll?! Bällchen spielen soll er nicht, weil es das Jagen fördert, für Agility ist er noch etwas zu jung, da bleibt doch nur das Toben mit Artgenossen.
Ich denke schon, dass meine Hundeschule hier vor Ort die Beste ist, die ich finden konnte - ich habe mir einige angesehen, bevor der Hund ins Haus gekommen ist. Das mit der Kastration ist das einzige, was mir dort nicht gefällt. Ansonsten haben sie uns dort eine Menge nützliche Dinge beigebracht, eben auch die Wichtigkeit des Blickkontaktes. Auch habe ich dort gelernt, dass "Locken" mit Leckerlis allein nicht hilfreich ist, die Bestätigung richtigen Verhaltens aber wohl! Einen Leinenführungskurs haben wir dort auch gemacht (...und gelernt, dass eine Leine nie auf Zug sein sollte, sondern Korrekturen per leichten Handimpulsen erfolgen...). Und den Hundeführerschein, in reizarmer Umgebung begonnen und in der Stadt beendet. Das klappt alles, nur eben bei manchen Begegnungen mit fremden Hunden gibt es Stress.
Heute habe ich aber kapiert: Das liegt an mir!! Bitte schau' Dir den Kommentar an, den ich unter Joliebertone's Antwort gepostet habe! Ich will das hier nicht nochmals schreiben!
Das Problem beim Üben ist ja auch: Schwierige Situationen können überall auftreten, der Mensch befindet sich mit seinem Junghund ja nicht unter einer Glasglocke soifz :) Heute habe ich einmal mehr verstanden: Der Spaziergang mit einem jungen Hund erfordert 150 % tige Konzentration! ...Hoffentlich zahlt sich das eines Tages aus... Und hoffentlich ist es mir dann nicht langweilig lächel :)
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Zu deinem Problem will ich gar nicht viel sagen da hier schon alles gesagt, und wirklich gute Tips gekommen sind.
Was ich allerdings sagen will ist ein großes Respekt an dich. Das Thema Kastration ist in aller Munde und von fast jedem Hundetrainer wird einem dies nahegelegt. Egal ob anbulanter Tiertrainer oder gar in einer Hundeschule (man sieht es sogar beim werten Herrn Rütter im Tv), sobald ein Problem auftritt und man mit einem unkastrierten Rüden kommt gibt es scheinbar keine Trainingsmethoden und es ist kein Fortschritt zu erziehlen solang dieser nicht zuvor kastriert wird - schwachsinn!
MIt einer Kastration machts du das ganze nur noch schlimmer - du nimmst dem Hund nämlich nicht nur Hormone weg die er eventuell nicht braucht sondern auch ganz viele entscheidende, die für die Stress- und Angstbewältigung zuständig sind. Deshalb kommt es oft genug vor das ängstliche Hunde vorallem die, die mit Angsagression zu kämpfen haben nach einer Kastration noch viel schlimmer reagieren als davor.
So wie du eure Rüdenbegegnung beschreibst machst du das schon richtig und das es mal kracht ist auch ganz normal aber ich denke du kommst gut damit zurrecht und finde es prima das du dich nicht hast überreden lassen sondern deinem eigenen Instinkt gefolgt bist - dafür Daumen hoch.
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 06.06.2012Herzlichen Dank sSHiIiVvAa! Ehrlich gesagt ist es nicht einfach mit dieser Haltung gegen Kastration, denn wie Du schreibst, ist das Thema in aller Munde und scheinbar sind alle dafür. Da hat man es als Anfänger schwer und nach Möglichkeit schneide ich das Thema in Gesprächen gar nicht mehr an... Ich habe das Buch "Kastration und Verhalten beim Hund" gelesen und war verblüfft über das komplizierte Zusamenspiel des Hormongeschehens! Da sollte man nicht eingreifen, denke ich.
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Ruhig auf Platz legen = bedeutet "du hast Pause", ruhig am anderen Hund vorbeigehen mit Abstand und dabei selbst zwischen den Hunden gehen, d. h. deinen Hund auf der anderen Seite führen. Nicht vor anderen Hunden stehenbleiben und Aktionen provozieren. Ruhig mit deinem Hund ausweichen nach dem Motto "geht uns nix an". Wenn er ruhig mitgeht, loben. Wenn er sehr aggressiv sein sollte, versuchen mit Leckerlis und Aufmerksamkeitsübung abzulenken und seine Aufmerksamkeit auf dich zu lenken, das bei Hundebegegnungen an der Leine gezielt trainieren. Wenn er weiter aufmümpfig ist bei Hundebegegnungen, wenn er anfängt zu rüpeln, einmal an einer Laterne etc. anbinden und sich entfernen. Schauen, ob sich der Hund beruhigt und ob seine übersteigerte Reaktion nicht vielleicht dir bzw. deinem Schutz gilt und nicht dem anderen Hund. Wenn es so ist, musst du an deiner Führungsrolle und Souveränität arbeiten. Dein Schäferhundmix braucht auf jeden Fall eine klare Führung. Viel Glück!
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 06.06.2012Border-Kuvasz-Mix.
Kommentar von Liberty66Liberty66 06.06.2012Sag ich doch: Border Collie = Hütehund Kuvasz = Hirtenhund, Herdenschutzhund
Kommentar von FreiheimerFreiheimer 07.06.2012Moin Liberty.Was soll denn das bringen wenn sie ihren Hund an der Laterne anleint?
Kommentar von Liberty66Liberty66 07.06.2012Wenn sie weggeht, kann sie beobachten und feststellen, ob die übersteigerte Reaktion des Hundes vielleicht nur ihr selbst gilt wie oben beschrieben. Das heißt, ihr Hund glaubt, sie beschützen zu müssen, oder ob ihr Hund trotzdem weiterpöpelt. Wenn das Pöpeln nur in ihrer Anwesenheit geschieht, das heißt, wenn sie bei dem Hund ist, so kann sie mit einem Führungstraining arbeiten. Wenn es dem anderen Hund gilt und unabhängig davon, ob sie anwesend ist oder nicht, so muss sie sich auf Hundebegnungen und dessen Training konzentrieren.
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Ich würds sein lassen mit der Kastration, bei Bekannten von mir is schon ein Kater an der Kastration verreckt. Wenn, dann hormon Chip, wenn überhaupt....vielleicht hat er einfach keine Lust zur Schule zu gehen, wie so viele Menschenkinder auch ;)
Kommentar von BeutelkindBeutelkind 05.06.2012Nee, der hat voll Bock auf Schule!! grins Das sieht man deutlich, er hat Freude daran. Aber er mag anderen Hunden nicht angeleint entgegen treten...
Kommentar von CUT23CUT23 05.06.2012Aber er mag anderen Hunden nicht angeleint entgegen treten.
Das ist für mich total nachvollziehbar. Wenn ein anderer Rüde Stress macht und anfängt zu beissen ist dein Hund der, der nicht weglaufen und sich wendig verteidigen kann.
Aber: Meinem Hund hat aber auch schonmal eine provisorische Leine aus einem Abschleppseil vor dem sicheren Kehlenbiss/ Halsbiss durch einen Pitbull von einem fahrlässigem Herrchen gerettet. Das war reiner Zufall dass die normale Leine an diesem Tag vergessen wurde. Und das Abschleppseil war dann entzweit. Was für ein Glück!!!
Ganz ieben Dank für den Stern ♥ ♥ ♥