Frage von wasteedlyouth, 199

Er sagt er hört für mich auf zu kiffen?

Hallo. Mein bester Freund kifft schon seit Jahren. Ohne einen Guten-Morgen-Johnny geht bei ihm garnichts. Das heißt er ist sehr abhängig. Er hat früh seine Mutter verloren und ist seither sehr verschlossen. Wenn er getrunken hat, oder im Rausch ist aber nicht. Da meinte er letztens zu mir, er würde für mich mit dem Kiffen aufhören. Wie ernst habe ich das zu nehmen? Vielleicht auch eine Meinung von jemandem der selbst Grad raucht wäre sehr hilfreich! Danke :)

Antwort
von Mallewalle, 74

Nicht sehr ernst. Er weiß selbst, dass er bei einer Kleinigkeit, schnell einknicken wird.

Wir sprechen hier nicht von Fingernägel kauen oder anderen Gewohnheiten. Bei Marihuana geht die psychische sucht viel Tiefer. Im Rausch erlebst du einen kleinen Realitätsverlust, alle Sorgen sind weg und du fühlst dich wohl und Federleicht und wie du schon sagtest, wird er offener für Menschen. Ich bin mir sicher, dass ihm dieser Zustand besser gefällt, als die Realität. Und da er das warscheinlich als einzige Lösung kennt, um Problemen zu entfliehen, was wird er dann wohl zuerst in die Hand nehmen, wenns ihm einmal schlecht geht oder er Spaß sucht? 

Ich rauche nicht, ich kann dass nicht beurteilen, aber ich war mit einem Kiffer zusammen. Es hieß ungefähr 3,4 mal "das ist mein letztes mal!". Desweiteren hielt er mal 2 wochen durch manchmal auch 7 Monate, was mich dann auch stolz gemacht hat... Er kifft immer noch seit 6 jahren.. soviel dazu. Den Worten eines süchtigen würde ich nicht trauen. Er soll es mit taten beweisen. Er soll zum Arzt gehen oder Entziehungsklinik oder ähnliches.

Kommentar von wasteedlyouth ,

Okay. Trotzdem Danke für deine Worte :)

Expertenantwort
von Majumate, Community-Experte für Liebe, 36

Hallo, 

das Problem an der Sache ist, dass er es für dich und nicht für sich aufgeben würde. Ob es eine grundsätzliche Lüge war, beurteile ich dabei jetzt nicht, da man dazu mehr über ihn wissen müsste. 

Wenn er es nicht aus freien Stücken aufgeben möchte, um sich selbst einen Gefallen zu tun, wird er das auch nicht durchziehen, da der Ehrgeiz, es zu lassen, schnell wieder weg ist. Wichtiger wäre, ihn dazu zu bewegen, eine Therapie anzufangen, damit er seine Probleme  (früher Verlust der Mutter, etc) aufarbeiten kann. So lange er diese Probleme mit sich herum trägt, kann er es nicht schaffen. Das Kiffen ist für ihn eine Art Flucht vor der Realität. Sobald ihn diese wieder einholt, wird er wieder auf das Gras zurück greifen, was wiederum nur zu noch mehr Problemen führt, da ihm ja bewusst ist, dass er dir etwas anderes versprochen hat. 

Lenk ihn in die Richtung Therapie, wenn du Einfluss auf ihn hast und gut überzeugen kannst und vor allem soll er es für sich tun. 

LG 

Antwort
von misscassi, 9

Ich weiss dieser Beitrag ist schon etwas älter, aber vielleicht ist es trotzdem ein wenig hilfreich.

Ich würde sagen es kommt darauf an was für eine Person er ist. Mit grossem Willen ist es durchaus möglich aufzuhören. Wenn er jedoch das Gefühl hat er muss jeden Morgen einen Johnny rauchen, dann hat er (meiner Meinung nach) ein Problem.

Wenn er nicht aufhören kann und nicht zur Suchtberatung gehen will, schlag ihm doch vor statt am Morgen, einen am Abend zu rauchen. Da ist die Möglichkeit immerhin grösser sich Tagsüber besser konzentrieren zu können.

Antwort
von linalala12, 71

Ich denke er wird nicht aufhören sondern sagt es nur um dich zu beruhigen und wird dir nicht mehr erzählen dass er kiffft sondern macht es heimlich und erzählt dir dass er damit aufgehört hat. Ich würde nochmal ganz ein ernsthaftes gespräch mit ihm aufgreifen und ihm sagen dass ihm das auch nichts bringt, ausser er hat psychische probleme. Ich kenne selbst jemanden der dr*gen nimmt weil er starke psychische probleme hat und ich hab ihm oft gesagt er soll aufhören aber er macht es nicht und andererseits denke ich mir dass wenn er nicht mehr dro*en nimmt dass dann seine glücksgefühle weggehen und er sich was antut... natürlich solche menschen brauchen hilfe aber freiwillig wollen sie die meistens nicht und zwingen kann man sie ja schlecht, ist ja schliesslich ihr leben...

Kommentar von wasteedlyouth ,

Ja da hast du recht und ja, er hat psychische Probleme und ist echt ziemlich down wenn er sich nichts reinpfeift.. Aber danke trotzdem.

Kommentar von linalala12 ,

Sowas ist halt eine komplizierte sache... einerseits wird er unwahrscheinlich von alleine aufhören, aber du als seine beste freundin kannst ihm auch nicht dabei zusehen wie er seinen körper zerstört und wenn er jetzt wirklich aufhört werden die probleme ihn wahrscheinlich einholen und er wird sich evtl ritzen oder suizidgedanken haben... am besten wär wenn er zu einem psychologen geht, andererseits sind drogen ja auch wieder illegal aber ich glaub ein psychologe darf sowas aber trotzdem niemand sagen. Aber zum psychologen will er wahrscheinlich nicht gehen... vlt sollte er sich ablenken und sich eine feste freundin suchen also eine beziehung eingehen oder sich ein hobby suchen dass ihm spass macht einen sport und versuchen sein kifffen zu reduzieren und es langsam immer weniger werden lassen und einfach versuchen glücklich zu werden. Ich weiss das ist schwer, aber er hat 2 möglichkeiten weiterzuleben: entweder so wie bis her, oder dass er etwas ändert und glücklich wird. Mehr kann ich dir nicht helfen, tut mir leid aber ich wünsch dir und ihm ganz viel glück dass alles gut wird!🍀

Antwort
von brentano83, 28

Das Problem bei Cannabis ist nicht eine sucht an und für sich, sondern die Gewohnheit! Er ist es inzwischen gewöhnt, morgens zu rauchen und wahrscheinlich wirklich den ganzen Tag stoned durch die gegend zu rennen. Das muss bei ihm erst noch klick machen, und er muss es wirklich wollen, sonst passiert da nichts. Auch sagst du er trinkt... Bin ich richtig mit der Annahme das er regelmäßigen Mischkonsum betreibt?! Also kifft und trinkt?! Sollte es so sein, wäre es wichtig das zu trennen. Denn hier geht es dann nicht mehr um eine bestimmte Substanz, sondern den Rausch Effekt durch die Mischung. Cannabis und Alkohol gemischt, hat nichts mehr mit dem eigtl Rausch einer jener Substanzen zu tun, das ist wirklich nur noch weg knallen/betäuben.... 

Ob er jetzt also aufhört ist erst einmal fraglich... Ich denke er muss sich mehr bewusst werden was er da eigtl sich und seinem Körper damit antut.. Du kannst aber für ihn da sein und ihn dabei unterstützen, sei nur nicht zu forsch, sonst macht er evtl zu und baut ne Mauer auf... Wie gesagt, er muss sich dessen wirklich bewusst werden.... 

Antwort
von Kassandra49, 56

Für den Moment kannst Du es ernst nehmen. Aber auf Dauer hat es sicherlich keinen Bestand. Die Sucht ist immer da. Wenn er es wirklich will, sollte er es Dir so beweisen, dass er professionelle Hilfe in Anspruch nimmt.

Das heißt: Zu einem Arzt gehen - oder mit einer Selbsthilfegruppe davon loskommen.

Sonst wird das nix

Kommentar von Snchz9292 ,

Das is ein dummes Gerede was für Hilfe ich hab auch Jahre lang geraucht und hab aufgehört ohne Hilfe und es ist 2 Monate nun her und denke wie konnte man sowas überhaupt machen das ist der Wille

Expertenantwort
von JZG22061954, Community-Experte für Liebe, 19

Wenn dein bester Freund der auch schon seid Jahren kifft, dir gegenüber beteuert das er für dich mit dem Kiffen aufhören möchte, dann kannst Du das so ernst nehmen wie es eben bei einem Kiffer angebracht ist respektive die verbale bekundung harrt der sichtbaren und spürbaren Taten und damit dürfte es wohl eher nicht sehr weit bestellt sein. In deinem Kommentar erwähnst Du auch psychische Probleme bei deinem besten Freund und von daher erübrigen sich auch jegliche weitere Ausführungen in dieser Hinsicht. Auch wenn es immer wieder mal Ausnahmen gibt, von alleine bekommt dein bester Freund durch seine psychischen Probleme zusätzlich belastet, das niemals hin und ergo was er braucht ist professioneller Beistand.


Antwort
von SupraX, 60

Wie ernst das zu nehmen ist kann nur jemand beurteilen der ihn kennt und bei dem Gespräch dabei war. Und wenn du selbst die Worte deines besten Freundes nicht einschätzen kannst, wie sollen dann wir es können? Noch dazu mit den wenigen Angaben? Das wäre einfach nur raten.

Antwort
von friebi75, 25

Ich kann den Anderen auch aus erfahrung nur zustimmen, er hat dich da angelogen, er wird es dann heimlich machen, was noch stressiger für ihn wird und er wird dadurch agressiver.Er nimmt zuviel davon.Er merkt doch den Rausch gar nicht mehr..du musst versuchen das zu drosseln..beschaftige Ihn, er braucht Aufgaben wo er nichts rauchen kann.Geh mit ihm Schwimmen oder Radfahren, frage ihn was für Sport er mag..muss ja nicht gleich Fitnessstudio sein.Tischtennis oder so..Garten oder was weiss ich nicht alles..das lenkt ihn ab.

Kommentar von wasteedlyouth ,

Aber woher wollen denn alle wissen, dass er mich anlügt? Ist das so üblich bei Kiffern? Oder warum sagen das alle? Ich meine persönlich  kennen Sie ihn ja nicht deswegen kann nur das einen Sinn ergeben..

Kommentar von xo0ox ,

Weil aus Erfahrung, ist es so wenn ein Kiffer ''aufhört'' für eine andere Person, dann wird sie ''rückfällig'' sobald diese Person nicht da ist.

z.B. Kiffer's Freundin stellt Ultimatum ''Sie oder Gras'' Kiffer wählt vermutlich Sie, sobald er denkt sie kriegt es nicht mit ist die Versuchung zu Gross--> Rückfällig.

Anders ist es (wie in meiner Antwort beschrieben) wenn er selber damit aufhören will, vorher musst du auch gar nichts versuchen.

Antwort
von xo0ox, 21

Überhaupt nicht ernst, anders wäre es wenn er zu dir gekommen wäre und gemeint hätte: 

Hey (dein Name), kannst du mir helfen, ich möchte mit Kiffen aufhören, schaffe das aber nicht ohne Hilfe.

Denn so hat er selbst eingesehen, dass es so nicht weitergehen kann.

Antwort
von kartoffelninja, 18

red doch nochmal mit ihm darüber wenn er nüchtern ist ;) sag ihm dass es dich freuen würde wenn er aufhört oder es reduziert und ob er das wirklich ernst gemeint hat.

Antwort
von Unzumutbar, 52

Es ist unwahrscheinlich, aber wir können nichts definitives sagen. Probier es doch einfach aus.

Antwort
von aXXLJ, 13

Informier Dich mal (bei Wikipedia), was es bedeutet "abhängig" zu sein. Ich denke, dass Liebeskummer mitunter größeres Abhängigkeitspotenzial aufweist als Cannabis.

Antwort
von Anniwelsch, 34

Wenn  er es ernst meint dann soll er es dir auch zeigen sagen kann man viel am Tag 😊ich glaub nicht das er es Schaft auf zu hören wenn er Jahre lang kifft das ist mit Kopf Sache verbunden 

Antwort
von mighty20, 49

Ich rauche zwar grade nicht aber kenne mich aus. 

Abhängigkeit davon ist rein geistig, nicht körperlich und ist nach ein paar Tagen größtenteils verflogen (abgesehen von manchen Momenten wo man denkt: " ach wäre das jetzt schön...)  :) 

Wenn er es ernst meint und über etwas Selbstbeherrschung verfügt, sollte es kein Problem sein. 

Warum machst du kein Kompromiss mit ihm ? Sag ihm er könnte weniger Rauchen oder mit Trinken aufhören.  

Sofort komplett aufzuhören, ist immer schwer, egal bei was..

Kommentar von wasteedlyouth ,

Das Problem ist, dass er das meist in seinem Rausch Zustand sagt und er am nächsten Tag meint bzw sich so verhält als wäre es garnicht passiert. Er spricht das Thema nicht mehr an und tut so, als wäre nichts passiert.

Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass er und ich vielleicht mehr als nur beste Freunde sind, es uns aber nicht eingestehen wollen.

Kommentar von mighty20 ,

Ich weiss zwar nicht wie stark sein Alkoholproblem ist, aber vom Kiffen bekommt man kein Gedächtnisverlust. Wahrscheinlich lügt er, damit du ihn in Ruhe lässt.  Bei so jemandem solltest du dir gut überlegen ob du "mehr" willst. Das Problem ist nicht nur sein Konsumverhalten, sonder auch sein Verhalten dir gegenüber.

Antwort
von DocOmniscient, 34

ist doch cool, unterstütz ihn beim aufhören und sein leben wird sich zum positiven ändern

Antwort
von siffie, 14

warum sollte er, wenn es ihm gut tut? gescheiter, er hört auf zu saufen.

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