Frage von fido77 23.11.2012

epileptischer anfall beim hund,was soll ich machen wenn

  • Hilfreichste Antwort von spikecoco 23.11.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es ist immer schlimm, wenn man seinen Hund krampfen sieht. Auch mein Aussie hat seit seinem 1 Lebensjahr schwere Epi. Anfangs hatte er an die 15-20 Anfälle in 1-3 Tagen, 1-2 Monate Ruhe, dann wieder von vorne. Er wurde gründlich untersucht, aber es ist bei ihm eine ideopathische Epilepsie. Er wurde erst einmal auf Luminal eingestellt, später bekam er noch DiBroBe dazu. Aber es änderte sich nicht viel. Mal hatte er nur 2 Anfälle alle 2 Wochen, dann wieder viele an 2 Tagen. Diese immer mit Bewusstlosigkeit und Krämpfen. Im Dezember 2009 bekam er andere Anfälle, er guckte durch einen hindurch und begann alles abzuschnüffeln. In 3 Tagen hatte er an die 70 Anfälle dieser Art und ich wollte ihn einschläfern lassen, weil es nicht zum Aushalten war. Der Tierarzt einer Freundin gab mir als letzte Hoffnung noch ein weiteres Mittel und dieses schlug an. Die Anfälle wurden weniger und so erträglicher. Für uns war ganz wichtig! Wäre es ihm nach den Anfällen nicht wieder gut gegangen, hätten wir ihn erlöst, aber er war immer gut drauf, ging täglich in meinem Auslaufservice mit und machte auch Sucharbeit. Aber es war wichtig, ihm so wenig Stress wie möglich auszusetzen und achteten auf viele Ruhepausen. Er ist nun 11 Jahre alt geworden und seit knapp 9 Monaten hatte er keine Anfälle mehr. Und wir wünschen uns vom Herzen, das er bis zu seinem Tod auch Ruhe hat. Die Medikamente gehen leider ziemlich auf die Leber, ich habe alle 3-4 Monate eine homöopathische Leberkur gemacht und so waren seine Werte immer im fast normalen Bereich. Wenn wir ihn alleine lassen mussten, haben wir ihn in den Flur gesperrt, alles was dort herum stand entfernt und eine kleine Lampe angelassen. Nach den Anfällen ist er meist orientierungslos herumgelaufen und hatte einen starken Bewegungsdrang. Dieses dauerte so 10-20 Minuten. Während dessen haben wir nur verhindert, das er gegen Gegenstände läuft und sich so verletzt. Mit der Zeit geht man etwas entspannter mit einem Epihund um. Viel Glück mit deinem Aussie .

  • Antwort von grisu11290 23.11.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Warte darauf was dir der Tierarzt sagt. Das ist immernoch die beste und zuverlässigste Quelle für medizinische Ratschläge.

  • Antwort von gossipsarah 23.11.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    www.epilepsie-beim-hund.de/epilepsie.phtml

    Schau dir mal diese Seite an, da findest du bestimmt ein paar Tipps ;)

  • Antwort von Realito 23.11.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
  • Antwort von donnysfrauchen 23.11.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Erst mal ganz tief durchatmen. Alles, was Du über Epilepsie wissen musst, wird Dir Dein Tierarzt jetzt vermitteln. Das Wichtigste vorab: Dein Hund merkt nichts davon, er hat auch keine Schmerzen. Nach dem Anfall kann es sein, dass er sehr viel Hunger oder Durst hat, also solltest Du ihm auf jeden Fall etwas Wasser und Futter hinstellen. Anschließend musst Du mit ihm Gassi gehen, damit er sich lösen kann.

    Bei unserem Cocker treten die Anfälle meistens abends oder nachts auf und dauern in der Regel nicht länger als 2 Minuten (die werden allerdings zur Ewigkeit). Ich nehme dann den Kopf von unserem Kleinen auf den Schoß und passe auf, dass die Zunge nicht in den Hals rutscht, kraule ihm den Bauch und rede beruhigend auf ihn ein. Auch wenn ich weiß, dass er nichts von alledem mitbekommt, ist er doch froh, wenn er wieder wach wird und ein vertrauter Geruch in seine Nase steigt. Anschließend läuft er erst mal durch die Wohnung und beschnuppert seine ganze Umgebung, weil er alles neu kennen lernen muss. Auch beim Gassigehen ist alles wieder neu für ihn.

    Dein Tierarzt wird Dir sicherlich Tabletten mitgeben. Das hilft bei unserem auch ganz gut, die Anfälle haben vor knapp 6 Monaten begonnen und finden jetzt so alle 5 - 6 Wochen statt (meistens 2 Anfälle innerhalb von 9 Stunden). Aber das ist von Hund zu Hund unterschiedlich.

    Ich wünsche Dir viel Kraft.

  • Antwort von Bademeisterin 23.11.2012

    geh zum tierarzt und lass dich gleich von ihm beraten das istbesser als viele "vielleicht" antworten

  • Antwort von Dackelmann888 23.11.2012

    Gehe zu einem guten Tierarzt,Es gibt Medikamente ,dann sind die Anfälle nicht so Stark,und seltener.Man soll ja nicht eingreifen,Ich habe mich zum Hund auf den Boden gesetzt und laise mit Ihm geredet,damit Er meine Stimme hört.Habe Ihn ganz leicht gestreichelt.Es war ein Medikament,das auch Menschen nehmen. habe den Namen vergessen

  • Antwort von taysan 23.11.2012

    warte was der arzt dir sagt, dein hund bekommt wahrscheinlich medikamente um es zu unterdrücken.

    wie alt ist denn dein hund??

  • Antwort von Matrix2k5 23.11.2012

    Ich selber habe keine Erfahrung, aber eine gute Bekannte. Sie hat ihren ganzen Fall hier geschildert - weil Epilepsie vielschichtig ist und nicht immer gleich verlaufen muss

    http://www.planethund.com/hundeforum/gesundheit/epileptische-anfaelle-wir-brauch...

    Und schau, dass dein TA auch Erfahrungen damit hat, oder dich mit dem Hund zu einem Spezialisten weiterleitet!

    LG Melanie

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