Frage von fido77,

epileptischer anfall beim hund,was soll ich machen wenn

hallo!

mein hund aussie hatte gerade einen epileptischenanfall(das erste mal) was ist wenn ich mal nicht da bin und er bekommt wieder einen.was passiert dann?? mache voll die gedanken.kann mir vielleicht jemand einen rat geben?? ich habe auch gleich einen termin beim Tierarzt

Hilfreichste Antwort von spikecoco,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es ist immer schlimm, wenn man seinen Hund krampfen sieht. Auch mein Aussie hat seit seinem 1 Lebensjahr schwere Epi. Anfangs hatte er an die 15-20 Anfälle in 1-3 Tagen, 1-2 Monate Ruhe, dann wieder von vorne. Er wurde gründlich untersucht, aber es ist bei ihm eine ideopathische Epilepsie. Er wurde erst einmal auf Luminal eingestellt, später bekam er noch DiBroBe dazu. Aber es änderte sich nicht viel. Mal hatte er nur 2 Anfälle alle 2 Wochen, dann wieder viele an 2 Tagen. Diese immer mit Bewusstlosigkeit und Krämpfen. Im Dezember 2009 bekam er andere Anfälle, er guckte durch einen hindurch und begann alles abzuschnüffeln. In 3 Tagen hatte er an die 70 Anfälle dieser Art und ich wollte ihn einschläfern lassen, weil es nicht zum Aushalten war. Der Tierarzt einer Freundin gab mir als letzte Hoffnung noch ein weiteres Mittel und dieses schlug an. Die Anfälle wurden weniger und so erträglicher. Für uns war ganz wichtig! Wäre es ihm nach den Anfällen nicht wieder gut gegangen, hätten wir ihn erlöst, aber er war immer gut drauf, ging täglich in meinem Auslaufservice mit und machte auch Sucharbeit. Aber es war wichtig, ihm so wenig Stress wie möglich auszusetzen und achteten auf viele Ruhepausen. Er ist nun 11 Jahre alt geworden und seit knapp 9 Monaten hatte er keine Anfälle mehr. Und wir wünschen uns vom Herzen, das er bis zu seinem Tod auch Ruhe hat. Die Medikamente gehen leider ziemlich auf die Leber, ich habe alle 3-4 Monate eine homöopathische Leberkur gemacht und so waren seine Werte immer im fast normalen Bereich. Wenn wir ihn alleine lassen mussten, haben wir ihn in den Flur gesperrt, alles was dort herum stand entfernt und eine kleine Lampe angelassen. Nach den Anfällen ist er meist orientierungslos herumgelaufen und hatte einen starken Bewegungsdrang. Dieses dauerte so 10-20 Minuten. Während dessen haben wir nur verhindert, das er gegen Gegenstände läuft und sich so verletzt. Mit der Zeit geht man etwas entspannter mit einem Epihund um. Viel Glück mit deinem Aussie .

Kommentar von fido77,

es wa echt soo schlimm für mich ihn so zusehen,ich dachte er stirbt mir im arm weg.war ja dann gleich beim tierarzt und er sagt wir müssen abwarten,wie er sich macht und was noch so alles passiert,tabletten habe ich nicht bekommen,da sie stark auf die leber gehen und wir noch nichts genaues wissen,ich hoffe das war nur ein einmaliger anfall.ich danke euch für die vielen schnellen antworten

Antwort von grisu11290,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Warte darauf was dir der Tierarzt sagt. Das ist immernoch die beste und zuverlässigste Quelle für medizinische Ratschläge.

Antwort von gossipsarah,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

www.epilepsie-beim-hund.de/epilepsie.phtml

Schau dir mal diese Seite an, da findest du bestimmt ein paar Tipps ;)

Antwort von Realito,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Antwort von donnysfrauchen,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Erst mal ganz tief durchatmen. Alles, was Du über Epilepsie wissen musst, wird Dir Dein Tierarzt jetzt vermitteln. Das Wichtigste vorab: Dein Hund merkt nichts davon, er hat auch keine Schmerzen. Nach dem Anfall kann es sein, dass er sehr viel Hunger oder Durst hat, also solltest Du ihm auf jeden Fall etwas Wasser und Futter hinstellen. Anschließend musst Du mit ihm Gassi gehen, damit er sich lösen kann.

Bei unserem Cocker treten die Anfälle meistens abends oder nachts auf und dauern in der Regel nicht länger als 2 Minuten (die werden allerdings zur Ewigkeit). Ich nehme dann den Kopf von unserem Kleinen auf den Schoß und passe auf, dass die Zunge nicht in den Hals rutscht, kraule ihm den Bauch und rede beruhigend auf ihn ein. Auch wenn ich weiß, dass er nichts von alledem mitbekommt, ist er doch froh, wenn er wieder wach wird und ein vertrauter Geruch in seine Nase steigt. Anschließend läuft er erst mal durch die Wohnung und beschnuppert seine ganze Umgebung, weil er alles neu kennen lernen muss. Auch beim Gassigehen ist alles wieder neu für ihn.

Dein Tierarzt wird Dir sicherlich Tabletten mitgeben. Das hilft bei unserem auch ganz gut, die Anfälle haben vor knapp 6 Monaten begonnen und finden jetzt so alle 5 - 6 Wochen statt (meistens 2 Anfälle innerhalb von 9 Stunden). Aber das ist von Hund zu Hund unterschiedlich.

Ich wünsche Dir viel Kraft.

Kommentar von fido77,

ich danke dir :-)er hatte mich erst wo er wider zu sich kam,garnicht erkannt und mich angebellt weil ich jemand fremdes für ihn war,dann hat er sich getraut zu mir zukommen und an mir geschnuppert und dann war alles wieder gut und sofort zum futter und wassernapf gegangen,und dann die ganze wohnung untersucht :-) ob noch alles da ist,wo es hin gehört,ich danke dir für deine hilfe:-) tabletten habe ich nicht mit bekommen,weil wir erst abwarten müssen ob es nochmal passiert,weil die tabletten soo stark sind.ich hoffe es bleibt nur bei diesem einen anfall.

Antwort von Bademeisterin,

geh zum tierarzt und lass dich gleich von ihm beraten das istbesser als viele "vielleicht" antworten

Antwort von Dackelmann888,

Gehe zu einem guten Tierarzt,Es gibt Medikamente ,dann sind die Anfälle nicht so Stark,und seltener.Man soll ja nicht eingreifen,Ich habe mich zum Hund auf den Boden gesetzt und laise mit Ihm geredet,damit Er meine Stimme hört.Habe Ihn ganz leicht gestreichelt.Es war ein Medikament,das auch Menschen nehmen. habe den Namen vergessen

Kommentar von donnysfrauchen,

Es gibt Lominal und Phenoleptil. Lominal ist auch für Menschen, wurde jetzt aber auch als Lominal Vet 100 mg für Tiere auf den Markt gebracht.

Kommentar von Dackelmann888,

Mein Hund bekam Luminal .Ich habe es glaube richtig geschrieben.Hatte sehr gute erfolge.

Antwort von taysan,

warte was der arzt dir sagt, dein hund bekommt wahrscheinlich medikamente um es zu unterdrücken.

wie alt ist denn dein hund??

Kommentar von fido77,

er ist erst 1 jahr alt,bis jetzt ist kein weiterer anfall gekommen,er ist gut super gut drauf

Antwort von Matrix2k5,

Ich selber habe keine Erfahrung, aber eine gute Bekannte. Sie hat ihren ganzen Fall hier geschildert - weil Epilepsie vielschichtig ist und nicht immer gleich verlaufen muss

http://www.planethund.com/hundeforum/gesundheit/epileptische-anfaelle-wir-brauch...

Und schau, dass dein TA auch Erfahrungen damit hat, oder dich mit dem Hund zu einem Spezialisten weiterleitet!

LG Melanie

Kommentar von Dackelmann888,

Ich habe den Bericht überflogen.So krass hatte es mein Hund nicht.Er wurde 14 Jahre alt.

Kommentar von Matrix2k5,

Das ist schon ein heftiger Fall. Gibt unterschiedliche Formen der Epilepsie und die Dosis richtet sich ja nach dem Hund. Je eher es erkannt und eingestellt wird, desto besser auch für den Hund

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten