Frage von ediragon, 29

epilepsie und arbeit/ausbildung?

hallo ich bin epileptiker und das schon seid ein paar jahren und bin vor einer woche 18 geworden zur zeit bin ich arbeitslos das alerdings nicht grundlos zurzeit habe ich dürschnittlich jeden 10 tag einen anfall bei dem ich dann komplett ausgenockt bin und das meistens erstmal schlaf brauche und eigentlich auch arbeitsunfähig bin da mir schlecht ist ich kopfschmertzen habe und nicht ganz bei klarem verstand bin ich wahr beim arbeitsamt und die haben mir gesagt das ich mit einem anfall alle 10 tage keine arbeit finden kann ich lese aber im netz zimmlich viel unterschiedliches darüber alerdings ist da kein vergleich mit 10 tagen ... ja und jetzt frage ich mich wie das ist kann ich wirklich keine arbeit finden und um das klar zustellen ich bin in behandlung und wahr schon bei vielen ärtzen und krankenhäusern und bin EIGENTLICH auch medikamentös eingestellt aber darum solls nicht gehen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Siraaa, 28

Prinzipiell kann man schon Arbeit finden, es bestehen aber leider auch viele Vorurteile gegenüber Epilepsie und wenn du nach jedem Anfall 1 Tag AU bist, dann macht ein "normaler" Chef das meist auch nicht mit.

Hast du denn eine abgeschlossene Ausbildung in meinem Beruf? Wenn ja in welchem?

Warst du mal zwecks Einstellung in einer Spezialklinik? Bethel-Bielefeld z.B.?
Hier gibt es wohl auch z.T. die Möglichkeit (ich kenne die Klinik selbst nicht persönlich, kenne aber einige, die dort waren) im Rahmen von Rehamaßnahmen zu schauen, inwiefern der 1. Arbeitsmarkt realistisch ist und welcher Beruf überhaupt passt.

Hast du eine anerkannte Schwerbehinderung? Wenn nicht würde ich dir auf jedenfall raten, dich diesbezüglich beraten zu lassen. Man muss zwar immer pro und kontra abwägen, aber bei regelmäßigen Anfällen käme es bei dir wohl eh nicht in Frage, dass du die Epi verschweigen könntest.

lg Siraaa (selbst u.a. Epilepsie)

Kommentar von ediragon ,

ich hab erst letztes jahr bzw dieses jahr meine schule fertig gemacht daher noch keine ausbildung und in einer spezialklinik war ich auch noch nicht aber das klingt auf jedenfall gut das mit der schwerbehinderung ist so ne sache ich hab halt von vielen gehört das das auch nachteile hat aber danke für die antwort hat echt geholfen .. :)

Kommentar von Siraaa ,

stimmt, eine Schwerbehinderung kann auch Nachteile haben. Deswegen muss man beides gut abwägen und möglicherweise auch erstmal drauf verzichten. (läuft ja nicht weg)
Ich hab selbst erst jetzt, als noch etwas anderes dazu kam eine Schwerbehinderung beantragt (noch keine Antwort), weil ich sie vorher a) nicht nötig fand (ich hätte auch vermutlich eh keine 50 bekommen, da ich gut eingestellt bin) und b) es mir eher geschadet hätte.

Bei einem Anfall alle 10 Tage bist du auch nicht wirklich eingestellt....

oder tatsächlich therapieresistent, aber dann würde es erst Recht in die Hand von einer Spezialambulanz gehören.

Kommentar von ediragon ,

und was für nachteile wären das genau ? :/

Kommentar von Siraaa ,

Eine Arbeitgeber stellen einen Schwerbehinderten z.B. nicht so gerne ein und zahlen lieber die "Strafe", weil sie Angst haben, dass er a) häufiger krank ist als ein nicht Schwerbehinderter oder b) dass sie ihn dann nicht so einfach kündigen können.

Antwort
von aribaole, 27

Gut eingestell? Glaub ich nicht.
Sonst hättest du nicht Regelmäßig Anfälle.
Eine Bekannte von uns hat sich Einstellen lassen, und macht jetzt nach Eignungsuntersuchung sogar den Führerschein. Auf alle Fälle musst du deinem Arbeitgeber Darauf Aufmerksam machen, sonst droht dir eine Kündigung (evtl. sogar Fristlos).

Antwort
von ingwer16, 29

Ich denk du bist nicht wirklich gut eingestellt ... Alle 10 Tage nen so heftigen Anfall , das ist schon hart . Glaub ich muss dir nicht sagen das bei jedem Anfall Hirnzellen absterben - geh doch bitte in eine uni Klinik ! Lass dich nochmal angucken bitte ! Alles erdenklich gute 🍀

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