Frage von Holzfaeller93, 34

Epilepsie Anfall - Kündigen auf Rat der Ärzte - Was muss ich beachten?

Hallöle :)

Also ich hatte vor mehr als einem Monat nach 17 Jahren wieder einen Epilepsie Anfall und dabei vier Wirbel gebrochen. Ich lag eine Woche im Krankenhaus und jeder Arzt der hier war hatte mir geraten umgehend meinen Bäckerberuf zu kündigen. Auch der zuständige Neurologe. Aktuell bin ich logischerweise noch krankgeschrieben.

Meine Frage wäre jetzt was ich denn so alles beachten muss bevor ich die Kündigung einreichen werde. Auch bezüglich einer Umschulung und so. Bin für jedes Wissen dankbar.

Gruß Michael

Antwort
von Herb3472, 18

Ich würde Dir in diesem Fall empfehlen, Mit Deinem Arbeitgeber gemeinsam eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses anzustreben, damit Dir keine Nachteile daraus entstehen.

Alles Gute!

Kommentar von loema ,

Dafür ist es noch zu früh.

Kommentar von Menuett ,

Ein Auflösungsvertrag zieht beim Arbeitsamt ebenfalls eine Sperre von 3 Monaten nach sich.

Kommentar von Herb3472 ,

Aha? Ist bei uns in Österreich anders.

Kommentar von Holzfaeller93 ,

Die Sperre gibt es aber meines wissens nur wenn nichts schriftliches vom Arzt vorliegt. Und mein Arzt hat schon was geschrieben mit Anhängen von Fachärzten.

Kommentar von Herb3472 ,

Ich denke auch, dass das was anderes ist, wenn Du aus gesundheitlichen Gründen diesen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Schließlich wird man sich dann ja auch um eine Umschulung bemühen müssen.

Antwort
von loema, 25

Lass dich deswegen umgehend von einem Integrationsfachdienst beraten.
Du bist jetzt ja quasi Berufsunfähig oder sogar Schwerbehindert.
Da kann vor der Kündigung auch erstmal geschaut werden, ob  eine andere Stelle im Betrieb gefunden wird und du dementsprechen geschult wird.
Hast du einen Schwerbehindertenausweis, dann würde ich an deiner Stelle erstmal nicht kündigen.
Erstmal in Ruhe klären und eventuell den Schwerbehindertenausweis beantragen oder eine Gleichstellung oder ein Gutachten anfertigen lassen, damit du auf der sicheren Seite bist.
Also: Lass dich kostenlos beim Integrationfachdienst beraten.
Gibts in jeder Stadt.


Antwort
von Menuett, 14

Unverantwortlicher Rat der Ärzte.

Lass Dich kündigen, das wird zweifelsohne passieren, wenn Du nicht mehr arbeiten kannst.

Geh zum Arbeitsamt und lasse Dich dort auf alle Fälle beraten.

Antwort
von schleudermaxe, 18

... und eine Kündigung und dann mit Sperre ALG soll wirklich prickelnd sein? Da lachen sogar meine Glaskugeln. Gute Besserung.

Antwort
von Kaeempferherz, 19

Warum wurde dir denn geraten deinen Beruf zu kündigen? Ist das nicht mega traurig für dich?

Kommentar von Herb3472 ,

Kannst Du Dir einen Epileptiker vorstellen, wie er gerade einen Ohnmachtsanfall bekommt, während er das Backgut tief in den Backofen schiebt bzw. herausholt? Oder er fällt kopfüber in eine Teigknet- oder andere Fertigungsmaschine?

Kommentar von Kaeempferherz ,

Das Ding ist, ich bin selber Epileptiker. Und ich könnter mir niemals vorstellen meinen Beruf zu kündigen. Auch auf Rat der Ärzte nicht. Egal wie schlimm er für mich wäre.
Wo nimmst du die Kraft her? Zu sagen, dass deine eigentliche Berufung momentan, oder nie mehr für dich möglich ist? Und was machst du stattdessen? Oder bist du momentan arbeitsunfähig?

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