Entzugserscheinungen immernoch möglich Zigarette?

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3 Antworten

Ich würde Dir raten, auch mal mit Deinem Hausarzt über all das zu reden, großes Blutbild machen zu lassen, Magenspieglung usw. und Dich mal zum Augenarzt überweisen zu lassen. Kläre erstmal ab, ob Du vielleicht nicht einfach "nur" eine Magen-Schleimhautentzündung hast, Du vielleicht eine (neue) Brille brauchst und Dich schlechter fühlst, weil Du einen Mangel an vielen Vitaminen und Nährstoffen hast. Magenprobleme, Angst- und Panikstörung- da kann es durchaus sein, dass Du zwar gesund Essen kannst, aber dein Körper nicht alles gut verwerten kann.
Ich selbst habe viele Jahre trotz gesunder Ernährung ständig einen Mangel an Eisen, Folsäure, Vitamin B12, Calcium, ... gehabt. Schuld war die Schichtarbeit, Mobbing am Arbeitsplatz und Magen-Schleimhautentzündung. Ich habe Tabletten für den Magen genommen, neuen Job gefunden und mir weitere Tipps bei einer Ernährungsberaterin geholt. Seit mehr als einem Jahr sind meine Blutwerte stabil und ich darf auch wieder Blut spenden ^^

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Mal ganz im Ernst: Ich habe 30 Jahre geraucht (und von heute auf morgen aufgehört). Sämtliche Geschichten von Angst, Panik und Beschwerden ohne Nikotin sind vorgeschobener Blødsinn, weil "man" Probleme hat, auf "Gewohntes" zu verzichten. Reine "Kopfsache"! Dem Körper wird es besser gehen ohne Nikotin.....schon sehr schnell nach der letzten Kippe. Der Kopf akzeptiert es nicht gleich....und gaukelt vor, dass es dem Körper durch den Verzicht schlecht geht.....

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Kommentar von Dmao44
28.05.2016, 14:42

seit knapp 6 monaten ?

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Kommentar von km11111
28.05.2016, 14:54

Das ist das gleiche Argument, dass jemand 30 Jahre säuft und dann bei Gesundheitsproblemen sofort aufhört und dies mit dem Willen hinbekommt. Während ein anderer 10 Jahre sozial Alkohol trinkt und dem plötzlich über zwei Jahre zunehmend die Kontrolle entgleitet (trinkt mehr, kann nicht immer bestimmen wann und wenn, aknn er nicht aufhören). Er hört immer wieder auf, fängt aber immer wieder, eigentlich gegen seinen Willen, mit dem Trinken an und es wird schlimmer ...

Sicher ein extremeres Beispiel, aber auch aufs Rauchen zu übertragen.

Es gibt eben einen Unterschied zwischen einer Abhängigkeit (dies ist eine Erkrankung des Gehirns) und einer Gewöhnung (die kann man mit dem Willen in den Griff kriegen). Glücklicherweise wird eben nur ein Teil der Konsumenten von abhängigkeitserzeugenden Substanzen tatsächlich abhängig. Die anderen haben halt Glück.

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Hallo!

Erstmal vorweg: mit einer Angststörung solltest du über eine Behandlung nachdenken.

Ansonsten, herzlichen Glückwunsch zu deinem Entschluss und dessen Umsetzung.

Sofern du die früher Kippen auch zur Emotionsregulation eingesetzt hast, wirst du, sofern eine Nikotinabhägigkeit vorliegt und nicht nur eine -gewöhnung, bei entsprechendem emotionalen Erleben Suchtdruck bekommen; natürlich auch unabhängig davon. Es gibt viele Möglichkeiten, mit Suchtdruck bei Nikotinabhängigkeit umzugehen. Diese anzuwenden ist, wie bei jedem Suchtkranken, lebenslange Pflicht, wenn eine Abstinenz gesichert werden soll. Auch, sich mit dem Begrenzen von Rückfällen zu beschäftigen, kann nicht schaden.

Weiterhin alles Gute.

VG

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