Hallo!
Die Frage wurde hier schon einmal gestellt. Wie es aussieht habe ich Aphthen. Unter Aphthen-info.de konnte ich auch nachlesen,woher man diese bekommen kann. Eines ist aber nicht aufgeführt. Ich bin seit 4 Wochen wieder mit meiner ehemaligen Partnerin zusammen. Mir fiel schon bei unserem frühern langjährigen Zusammensein auf,daß jedes Mal,wenn wir uns intensiv küßten,ich immer (sie manchmal) solche Entzündungen (weiße,sehr schmerzhafte Bläschen)bekam. Zwischendurch waren wir ein halbes Jahr auseinander und ich hatte nmur noch einmal eine solche Entzündung. Seit 4 Wochen wieder vermehrt. Woran kann das liegen?
MfG Georg

Ihr solltet beide einmal einen Abstrich machen und untersuchen lassen. Da spielt etwas zusammen, was nicht zusammenpasst. Das kann auch mit dem Säure-Basen-Haushalt entweder bei dir oder bei deiner Partnerin zusammenhängen. Möglicherweise braucht einer von euch auch eine Darmsanierung, weil solche Symptone oft ein ganzheitliches Konzept erfordern zur Beseitigung.
Ich kann mich erinnern, dass ich diese Entzündungen im Mundraum auch eine Weile hatte. Mir hat damals akut immer eine Tinktur aus der Apotheke geholfen, die ich mit einem Wattestäbchen auf die entsprechenden Stellen aufgetragen habe.
Mundschleimhautentzündung Zusammenfassung: Mundschleimhautentzündungen sind vor allem bei Patienten mit Störungen des Immunsystems ein häufiges Problem. Sie können aber auch Zeichen eines Mangelzustands oder Symptom einer Allgemeinerkrankung sein. Wenn die Entzündung im Mund nach einigen Tagen nicht zurückgeht oder sich sogar verschlimmert, sollte der Arzt aufgesucht werden. Es ist wichtig, den Grund der Schleimhautschädigung zu identifizieren, um ein mögliches Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Die Beschwerden sind ein Brennen und Schmerz der geröteten Schleimhaut, manchmal zeigt sich gelber Eiter an der betroffenen Stelle. Pilzinfektionen des Mundes (Soor) zeigen sich in weißlichen Belägen. Mundschleimhautentzündungen verheilen beim ansonsten gesunden Patienten rasch von selbst. Eine antibiotische oder antivirale Therapie mit Tabletten ist meist nicht nötig, und nur bei schwerem Verlauf erforderlich. Antimyotika sind bei Pilzinfektionen nötig. Vorbeugend stehen gute Zahnpflege und ausreichende Mundhygiene an erster Stelle. URSACHEN BESCHWERDEN DIAGNOSE BEHANDLUNG
Oft ist die Mundschleimhautentzündung (Stomatitis) lediglich ein Symptom einer Allgemeinerkrankung oder eines Mangelzustands an Vitaminen oder Spurenelementen.
Besonders häufig ist die Erkrankung bei Menschen mit einer Schwächung der körpereigenen Abwehr durch eine andere Krankheit.
Ursachen
Entzündungen im Mundbereich können die unterschiedlichsten Ursachen haben.
Eine Infektion ist der häufigste Grund dafür. Als Erreger kommen Pilze, Viren und Bakterien in Frage. Meist besteht eine Grunderkrankung, die das Immunsystem geschwächt hat, wodurch sich die Infektion ausbreiten konnte. Oft ist der Pilz Candida albicans verantwortlich (Soor).
Verletzungen der Mundschleimhaut durch schlecht sitzende Zahnprothesen, Bisswunden und Verletzungen durch zu heiße Speisen sind ebenfalls häufig Ausgangspunkt einer Entzündung.
Allergisierende Stoffe im Mund, enthalten in Zahnprothesen oder Mundpflegeartikeln, können die Mundschleimhaut durch die ausgelöste allergische Reaktion schädigen.
Vitaminmangel (Vitamin B und C), und Unterernährung können verantwortlich sein, ebenso allgemeine Erkrankungen wie Blutkrankheiten, Vergiftungen (Schwermetalle, Laugendämpfe) und bestimmte Hautkrankheiten. Die Mundschleimhaut ist dann lediglich mitbetroffen, die Krankheit spielt sich hauptsächlich an einem anderen Ort ab.
Einige Hauterkrankungen ziehen die Mundschleimhaut in Mitleidenschaft.
Der Mund kann gewissermaßen als Spiegel des Körpers bezeichnet werden, an dessen empfindlicher Schleimhaut allgemeine Probleme des Körpers, Mangelzustände und Krankheiten deutlich werden.
Begünstigende Krankheiten
Sämtliche Erkrankungen, die eine Schwächung der Immunabwehr zur Folge haben, begünstigen das Auftreten von infektiösen Erkrankungen. Schwere Allgemeinerkrankungen, wie Krebs, Unterernährung und Allgemeininfektionen, gehen fast immer mit einer herabgesetzten Abwehrlage einher. Im Rahmen von Krankheiten, die das Immunsystem direkt betreffen, vor allem bei AIDS, kommt es oft zu Mundentzündungen.
Rauchen, Ernährungsumstellung und mangelnde Zahnpflege begünstigen Schleimhauterkrankungen.
Zuckerkranke haben generell ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Mögliche Folgeerkrankungen
Mögliche Folgen sind Zahnfleischschwund, Appetitlosigkeit und dadurch starker Gewichtsverlust. Ist die Entzündung infektiöser Art, kann die Erkrankung sich ausbreiten, vielleicht sogar den gesamten Organismus befallen.
Die Entzündung kann Teil einer anderen Erkrankung sein, die bei Nichterkennen weiter fortschreitet.
Vorbeugung
Wichtigster Punkt ist die richtige Zahnpflege. Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko durch Krankheit oder die Einnahme von auf das Immunsystem einwirkenden Medikamenten sollten besonderen Wert darauf legen.
Intensive Zahnpflege sowie bei besonders gefährdeten Personen mehrmals tägliche Spülungen mit desinfizierenden Lösungen helfen Entzündungen zu vermeiden.
Asthmatikern ist geraten, nach Inhalation von kortisonhaltigen Sprays gründlich den Mund auszuspülen.
Mundkontakt mit Personen, die eine Entzündung im Mund haben, sollte man vermeiden.
Wer das Rauchen einstellt, verringert das Risiko von Mundschleimhautentzündungen.
Früherkennung
Wenn die Entzündung im Mund nach einigen Tagen nicht zurückgeht oder sich sogar verschlimmert, sollte der Arzt aufgesucht werden. Es ist wichtig, den Grund der Schleimhautschädigung zu identifizieren, um ein mögliches Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten.
Beschwerden
Entzündungen im Mund gehen mit Schmerzen beim Essen einher, verursachen Brennen und Schluckschwierigkeiten. Manchmal fühlt sich die Haut sehr trocken an, selbst unmittelbar nach dem Trinken. Auf der Oberfläche der Schleimhaut kann man die Veränderungen sehen, meist ist sie gerötet und geschwollen, je nach Erreger kommen Bläschen oder blutige Stellen und Beläge vor. Die Zunge kann dunkel bis gelblich verfärbt sein.
Bei schwereren Entzündungen besteht zusätzlich ein allgemeines Krankheitsgefühl mit Abgeschlagenheit und Fieber. Lymphknotenschwellungen am Hals und im Kieferwinkel gehen mit der Krankheit einher.
Diagnose
Manche Erkrankungen sind durch ihr typisches Aussehen leicht zu erkennen. Beim Soor sind es die weißlichen Beläge, bei einer Herpesinfektion (Fieberblasen) gruppierte Bläschen auch an der Lippe, die den Hinweis geben. Andere Infektionen sind nicht so leicht erkennbar. Hier müssen labormedizinische Untersuchungen den Erreger entlarven. Dazu wird ein Abstrich der betroffenen Stelle im Mund gemacht und bakteriologisch durch eine labormedizinische Untersuchung geprüft. Es sollte geklärt werden, ob die Infektion mit einer anderen Krankheit in Zusammenhang steht, die das Immunsytem schwächt. Eine Blutuntersuchung gibt hier Hinweise.
Findet man keinerlei Hinweis auf eine Infektion, kommt eine Allergie als Verursacher in Frage und ein Allergietest sollte durchgeführt werden.
Behandlung
Mundschleimhautentzündungen verheilen beim ansonsten gesunden Patienten rasch von selbst. Eine antibiotische oder antivirale Therapie mit Tabletten ist meist nicht nötig, nur bei schwerem Verlauf ist sie erforderlich.
Mundspülungen mit desinfizierenden Lösungen, je nachdem gegen Pilze oder Bakterien, sowie intensive Zahnpflege kürzen den Krankheitsverlauf ab. Bestehen die Beschwerden länger als einige Tage, schreitet die Krankheit voran und nehmen die Schmerzen zu, so muss nach einer möglichen Grunderkrankung oder einem Vitaminmangel gesucht werden. Die Behandlung konzentriert sich dann darauf.
Wer unter einer Mundschleimhautentzündung leidet, sollte keine besonders harten Speisen essen, scharf Gewürztes und sehr heiße Speisen meiden.
Möglicherweise allergisierende oder in das Immunsystem eingreifende Medikamente sollten abgesetzt werden.
Medikamentöse Behandlung
Ist bei einer Infektion der Erreger bekannt, so sollte die Therapie mit einem entsprechenden Antibiotikum, Pilzmittel oder einem Mittel gegen Viren erfolgen, zunächst als Lösung zur Mundspülung.
Ist der Effekt nicht ausreichend oder besteht durch eine andre Krankheit die Gefahr, dass sich der Erreger im ganzen Körper ausbreitet, kann man die Antibiotika als Tablette geben. Dadurch wirken die Medikamente auch von innen auf die Mundschleimhaut ein.
Zur Desinfektion des Mund- und Rachenraums werden lokale Desinfektionsmittel eingesetzt. Es gibt diese in Form von Lutschtabletten und Gurgellösungen. Diese Therapie gilt als umstritten.
Gegen die Schmerzen helfen lokal betäubende Lösungen (örtliche Betäubungsmittel). Mit ihnen kann der Mund insgesamt ausgespült oder lediglich die betroffene Stelle betupft werden. Das Mittel lindert die Schmerzen für einige Minuten und erleichtert so das Essen, allerdings wird dadurch auch der Geschmackssinn gemindert.
Ergänzende Maßnahmen
Einige Pflanzen wirken schwach antientzündlich. Als Tee oder Gurgellösung können sie den Heilungsprozess unterstützen.
Eibischblätter und Wurzeln: Wirkt als Tee oder Gurgellösung reizmildernd.
Hamamelisrinde: Als Tee oder als Hamamelisrinden-Wasser wirkt es schwach entzündungshemmend.
Weitere Pflanzliche Heilmittel, die als Mundspülung einen positiven Effekt haben können, sind: Minzöl, Myrrhe, Ratanhiawurzel, Salbeiblätter, Spitzwegerichkraut, Tormentillwurzel und weiße Taubnesselblüten.
Heilungschancen
Die Mundschleimhaut regeneriert sich besonders schnell. Verletzungen heilen meist innerhalb kurzer Zeit ohne Zutun ab.
Besteht eine Grundkrankheit oder ist die Schleimhautentzündung Ausdruck einer anderen Krankheit, hängt der Heilerfolg vom Fortgang dieser Erkrankung ab.
Wenn eine Infektion mit Pilzen oder Viren die Ursache der Entzündung ist, gehen die Beschwerden bei der gezielten antibiotischen Behandlung innerhalb weniger Tage zurück.
Letzte Aktualisierung: 23.04.2003 (Inge Smolek) Autor: Jochen Niehaus Experten für die Seite: Dr. med. Rainer Pöhnl (Innere Medizin) Univ. Prof. Dr. med. Michael Wolzt (Pharmakologie) Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden. Aber diese Informationen können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Quelle: http://www.gesundheitpro.de/Mundschleimhautentzuendung-Mund-und-Rachen-A050829AN...
Speuiell mit Aften kenne ich mich nicht aus, hatte aber lange Zeit schwere Probleme mit Entzündungen im Mundraum. Was mir sehr geholfen hat und womit inzwischen auch Freunde gute Erfahrung gemacht haben: Heilerde (Luvos). Du nimmst einen Esslöffel Heilerde (trocken) in den Mund, und lässt die Erde Speichel und Schleimhautbakterien aufsaugen. Wenn die Erde etwas feucht ist kannst Du sie kauen und dann im Mund bewegen. Es werden so enorm viele Bakterien gebunden. Dann ausspucken, spülen, Zähne putzen. Du hast dann ein ganz frisches sauberes Gefühl und Ihr werdet auf jeden Fall weniger Bakterien untereinander übertragen.

ich hatte früher auch probleme mit aphthen, bis ein arzt einen gaumenabstrich zur analyse entnommen hatte. die ursache waren vergrünerte streptokokken. das helfende mittel: TANTUM VERDE
Vielen Dank für Eure Antworten. Nur ist bei all dem nichts dabei,warum ich gerade beim Küssen mit dieser einen Partnerin diese Dinger bekomme. Mit anderen,früheren Freundinnen war gar nichts.