Frage von aljoscha,

Entziehung der Fahrerlaubnis-Was soll ich als erstes machen?

Mit 18 machte ich mein Führerschein-heute bin ich 30 und habe den Lappen immer noch, jedoch wahrscheinlich nicht mehr lange. Da ich vor kurzem ein Schreiben von der FSST bekommen habe mit der Betreffszeile "Entziehung der Fahrerlaubnis". Ich war mal lange Zeit "Heroinsüchtig".Mit 20 wurde ich abhängig. Hatte aber nie Auto gefahren und besessen da das ganze Geld auf die Droge ging. Vor acht Jahren habe ich eine Therapie gamacht und seit dem clean.Mit Führerschein keine Probleme. Letzten Jahr im Herbst hatte ich ein Rückfall und man hatt mich mit Heroin erwischt, jedoch auch nicht am Steuer. Jetzt kommt der Brief von wegen "süchtig"

Antwort von franzeule,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du wirst immer süchtig bleiben, maximal Clean und die Gefahr eines Rückfallse ist immer da. der Führerscheinentzug ist zwar hart, aber kannst du garantieren,dass du nicht nochmal Rückfällig wirst und dann Fährst?

Kommentar von aljoscha,

Auch dir herzlichen Dank. Was für Fragen stellst du den hier? Geh nach Hause! Solche Antworten brauche ich nicht, die kannst du dir sonnst wohin stecken. Kannst du garantieren das morgen mit deinen "nicht benebelten Kopf" keinen Menschen "tot" fähtst? Solche Fragen kann ich dir auch genug stellen.

Kommentar von BaludDerBaer,

Heroinabhängigkeit ist eine Suchterkrankung. Gibt ja viele andere Erkrankungen, kannst du garantieren nie einen Herzinfarkt am Steuer zu bekommen? Danach dürften weder Raucher noch Übergewichtige oder Menschen mit Bluthochdruck Auto fahren wegen der potentiellen Gefahren. Ich finde, solang er clean ist sollte er auch Auto fahren dürfen!

Antwort von Mietnormade,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich würde mir ein Dauerticket für Bus und Bahn besorgen. Wenn Du den Führerschein sowieso nicht gebraucht hast stört ja auch der Verlust nicht.

Kommentar von bafti14,

DH

Antwort von Knowledge,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Aljoscha, wenn du vom Strassenverkersamt informiert wirst, dass du deinen Führerschein dort nach richterlicher Entscheidung abgeben müsstest, solltest du dich sofort mit diesem Amt in Verbindung setzen. Sie sagen dir dann, wann und wie du deine Fahrerlaubnis zurückbekommen könntest. Sie haben auch Informationen zu den Stellen, bei denen du ggf. die MPU ablegen könntest (z. B. bei meinem Arbeitgeber, dem "Arbeitsmedizinischen Dienst" des TÜV). Du musst aber dann bei der MPU eindeutig nachweisen, dass du deine Sucht im Griff hast. Deine Therapie ist eine hervorragende Basis dazu, der Rückfall allerdings bescheuert (muss ich leider so sagen; das wirst du sicher auch so sehen). Der Nachweis, dass du in Zukunft unter keinen Umständen unter Drogen fährst, ist aber nicht leicht. Es ist "normal" beim ersten Mal die MPU nicht zu bestehen (nicht, dass du dich entmutigen lässt).

Kommentar von aljoscha,

Dank dir!Sie schreiben mir nichts über Richter und so, sie geben mir sogar Zeit mich dazu zu äußern, jedoch nach dem Ablauf dieser Frist werden die eine Entscheidung treffen, auch dann wenn ich keine Äußerung dazu gegeben habe. Aber meinst du das ich um eine MPU nicht drum herum kommen werde?

Kommentar von hochglanz,

allein wie du hier reagiert hast zeigt, dass du um eine MPU nicht herumkommen darfst

Kommentar von Knowledge,

Aljoscha, die Entscheidung zur MPU liegt im Ermessen des Richters. Da kann (und darf) ihm niemand die Entscheidung abnehmen.

Kommentar von aljoscha,

@Knowledge Du sagst ja das die Entscheidung der Richter trifft. Kann er die Entscheidung auch mal ändern bzw. anders entscheiden? Das Ding ist ja, dass ich kein Schreiben vom Gericht sondern von der Führerscheinstelle erhalten habe, wo ich aufgefordert wurde den Lappen in abgseh. Zeit abzugeben. Dann war ich dorthin, hab mit dem guten Menschen dort gesprochen und es sah alles danach aus als ob er die Entscheidung getroffen hat. Egal was ich ihm vorgelegt habe, Arbeitsnachweis, Selbstständigkeit etc., Bestätigung des beh. Artztes das ich im Methadonprogram bin und kein Beigebrauch habe, er wollte davon nichts hören.Das Ding ist, ich wurde nie am Steuer unter Drogen erwischt, es gibt keine solche Dokumente die das bezeugen. Das einzige ist, das ich an der hol. Grenze mit Drogen erwischt worden bin. Um dann vor Gericht eine Strafenmilderung zu bekommen, hab ich von meinem Arzt eine Bestätigung gebracht wo es bestätigt wird das ich mich seit dem Rückfall im Methadomprogram befinde. Bei der Gerichtsverhandlung habe ich das Schreiben dem Richter vorgelegt. Danach, innerhalb kurzer Zeit so ca. 4Monate kam dann der Brief von der Führerscheinstelle. Das kann doch nicht einfach das Ende sein?!? Ich meine schauen Sie den letzten Beitrag unten auf dieser Seite. Und ich kenne mehrere Fälle die während dem Methadonprogram auch ihren FS besitzen.

Kommentar von aljoscha,

Schau dich doch selber an, was du hier für Antworten gibst und wenn du verantwortungsvoll denken würdest, dann würdest du solche Fragen nicht stellen. Ich sehr viele Menschen die nie Drogen genommen haben, aber trotzdem ein Unfall mit dem Auto verursacht haben etc und etc. Kannst du denn garantieren dass du morgen aus dem Haus kommst nicht von der Treppe runter fällst und brichst dir dabei den Bein? Bitte um Antwort! verantwortungsvoller mensch°! Vernünftigen Menschen gebe ich vernünftige Antwort!

Kommentar von hochglanz,

es ist zwecklos - befreie dich erst einmal von deinem Rausch...

Antwort von pippi60,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Also ich kenne beruflich bedingt einige Alkoholkranke, teils abstinent, teils nicht und die haben ihren Führerschein noch. Im Bekanntenkreis gab es jemanden, der war schlimm "drauf", er mußte unterschreiben, dass er sich nicht ans Steuer setzt, durfte den Führerschein aber behalten!

Kommentar von aljoscha,

Danke dir! Sehr aufmuntert!

Antwort von beljana,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn du zur Zeit clean bist, du aber nie nachweislich in "benebeltem" Zustand am Steuer gesessen hast, (wenn dem wahrheitsgemäß so ist) was hat dann die Sucht mit deinem Führerschein zu tun??? Die Behörden werden nur auf dich aufmerksam, wenn du in Ungnade gefallen bist. (wie von dir beschrieben, letzten Herbst) Widerspreche dem schreiben, und kämpfe um dein Recht und deinen Schein.

Kommentar von aljoscha,

Auch dir herzlichen Dank! Danke!

Kommentar von aljoscha,

Auch dir herzlichen Dank! Danke! Vielen Dank!

Antwort von Samml,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Da hilft nur ein Antrag auf MPU.

Kommentar von aljoscha,

Ok, auch dir vielel Dank für deine Meinung!

Kommentar von Samml,

Es war mein ernst, ich selber muss krankheitshalber BTM nutzen, und bekomme die Fleppen erst wieder wenn ich eine MPU ablege, und das bei "kontrollierter" Drogeneinnahme.Wenn ich den Entzug spüre bin ich immer froh nicht mehr ans Steuer zu dürfen.Auch wenn es schwer fällt, soviel Einsicht muss aber da sein, auch in Deiner Situation.

Antwort von galia,

ich bin seit 20 jahren in methadon programm und dufte drotz 20 ml meinen führerschein behalten habe aber auch die MPU machen müsen und gottsei dank geschaft du hast jetzt ein paar lauferein aber du kanst es schafen ich kenne eine sehr gute mpu stelle und eine ärztin die sich hauptsächlich damit beschäftigt

Kommentar von aljoscha,

@galia Das ist schön zu wissen dass man nicht alleine ist! Ich würd dich je gern mal näher kennen lernen, bzw. näher mit dir über dieses Thema sprechen. Ist das irgendwie möglich???

Antwort von bitmap,

Bist du nun momentan noch/wieder süchtig oder nicht?

Kommentar von bitmap,

Frag mal hier http://forum.jurathek.de/ die kennen sich bestens aus mit dem Thema und der Betreiber ist Anwalt für Verkehrsrecht.

Kommentar von aljoscha,

Nein, das heist das ich auf Substitutionprogramm bin. Wieso! Und danke für dein Link. Da war ich auch schon.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community