kuntzkids am 31.05.2008 um 20:34 Uhr
Ich wurde als ehel. Kind unter dem Namen AB geboren. Nach der Scheidung nahmen meine Mutter + ich wieder ihren Mädchennamen CD an. Bei der 2. Eheschließung bekam ich den Namen des Mannes EF; mein Geburtsname wurde mit Wikung der Heirat sogar vollkommen aufgehoben, so dass ich EF auch als Geburtsnamen angeben muss. Nun hat meine Mutter sich erneut scheiden lassen und den Namen ihres 3. Mannes GH angenommen.
Weil ich volljährig bin, behielt ich den Namen EF. Ich heiße also weder wie mein leibl. Vater noch wie meine leibl. Großeltern, sondern führe den Namen der angeheirateten Stieffamilie, zu der kein Kontakt mehr besteht...
Welcher Name würde denn nun am ehesten zutreffen?
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Der eheliche Name AB ist für mein Gefühl der beste, denn das ist deine wirkliche Herkunft. Du wurdest als Kind der verheirateten Eltern AB geboren und bleibst auch deren Kind. Möglicherweise hast du weitere Verwandte mit diesem Namen. Was deine Eltern danach gemacht haben, wie oft sie geschieden wurden und vielleicht wieder geheiratet haben, hat nichts mit dir zu tun.
Du bist doch volljährig. Mach dem Wirrwarr ein Ende, und beantrage doch den Namen AB beim Amtsgericht zurück. Wenn man einen guten Grund hat, kostet es sehr wenig Gebühren, zumal AB kein Fantasiename ist, sondern du ihn wirklich mal getragen hast.

Ich denke CD macht Sinn, da es der Mädchenname Deiner Mutter ist und somit eigentlich auch Deiner Großeltern...
kuntzkids am 31. Mai 2008 20:44 Das enspricht auch am ehesten meinem Zugehörigkeitsgefühl. Zu meiner Familie bestaht der meiste Kontakt und die gefühlsmäßig stärkste Bindung.
sunnytime07 am 31. Mai 2008 20:45 Na siehst Du, folge Deinem Herzen und Du weißt wo Du hingehörst ;o)...
kuntzkids am 31. Mai 2008 20:48 Ich muss sowieso demnächst einen neuen Personalausweis beantragen -- ein guter Zeitpunkt, die Sache anzusprechen...

Ist mir zu Hoch,Sorry
kuntzkids am 31. Mai 2008 20:41 Mir selbst ja auch. Ich fühle mich mit meinem aktuellen Nachnamen überhaupt nicht wohl und würde lieber so heißen wie meine Familie mütterlicherseits -- im kryptischen Text also CD. Die Frage ist: geht das? Kann ich meinen Nachnamen nach so vielen Jahren noch ändern lassen?
sunnytime07 am 31. Mai 2008 20:43 Klar kannst Du ihn ändern lassen. Auf zum Bürgeramt und Nachgefragt...VG

Bei diesen verwirrenden Familienverhältnissen kann ich dir nur raten, nimm den Namen an, der dir selbst am besten zusagt.
Das war eine Zeitlang auch mein Gedanke. Nur kenne ich weder meinen leiblichen Vater noch dessen Familie, so dass ich davon wieder abgekommen bin.
Du könntest ihn/sie kennenlernen.
Ich trage auch den Namen meines Vaters, die meisten Menschen tun das, und dennoch habe ich gute Kontakte zur mütterlichen Familie, obwohl die anders heißen als ich.. das schließt sich doch nicht aus. Es ist der Normalfall.