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Entwurmung bei Katzen

gefragt von Alex1608Alex1608 am 15.01.2009 um 14:42 Uhr

Meine Katze wird regelmässig alle 3 Monate entwurmt. Wenn die Arme aber Pech hat, kann die Katze, wenn sie die aktuellen Würmer beim Entwurmen verloren hat, u.U. nach 3 Wochen schon wieder neue Würmer haben (sie ist Freigängerin). Wie machen sich überhaupt Würmer bemerkbar und wie kann ich mein Baby (11 Monate) davor schützen? Was ist imUmgang mit Baby und Katze zu beachten (abgesehen von Hände waschen etc)? In wie weit können diese Würmer die menschliche Gesundheit beeinträchtigen und wie bemerkt man Wurmbefall beim Menschen? Ich selbst habe nach dem Entwurmen meiner Katze noch keine Würmer im Kot entdeckt (sie benutzt oftmals die Katzentoilette im Haus), kann man die Würmer da überhaupt sehen? Viele Fragen und ich bin dankbar für jede fundierte Antwort. Vielen Dank schonmal.

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Aristella
beantwortet von Aristella am 15. Januar 2009 14:45
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Es kommt immer auf die Würmer an, die sie haben könnte ob du sie siehst. Manche sind durchsichtig und winzig, manche halbe Regenwürmer... Dass ein Mensch von der Katze Würmer übertragen bekommt ist eher unwahrscheinlich, weil man dazu mit dem Kot der Tiere in Kontakt kommen müsste. Wenn du dir regelmäßig die Hände wäschst sollte das kein Problem sein. Wurmbefall bemerkt man oft gar nicht, erst wenn der Befall zu groß wird treten manchmal Bauchbeschwerden bzw. bei Bandwürmern Mangelernährung auf.


Solaris3
beantwortet von Solaris3 am 15. Januar 2009 14:45
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Zuallererst keine Panik, ist nicht nötig! Meine Katzen sind auch Freigänger und ich muss dazu sagen, ich entwurme wenn ich einen Wurm an der Katze entdecke bzw. das Fell oder Verhalten darauf hinweisen! Meine Kinder sind auch mit Katzen aufgewachsen und haben keinerlei Schaden davon genommen, warum auch? LG

Kommentar von Cccc26421fb7237b5ed64ce3c28fc12dsmallAlex1608 am 15. Januar 2009 14:46

Wie bemerkt man Würmer im Verhalten oder im Fell der Katze? Ich habe leider keine Freigänger-Erfahrung. Layla war 12 Jahre reine Wohnungskatze und darf erst seit ca. 1 Jahr nach draussen. Ich muß dazu sagen, sie ist sehr dünn, knapp 3 kg.Also ausmergeln durch Würmer kann sie kaum noch....hoffe ich - zumindest würde ich DAS vermutlich nicht bemerken

Kommentar von 167f2bac2c95e478dd25e04485f5914dsmallSolaris3 am 15. Januar 2009 14:49

Das ist natürlich Erfahrungssache und das lernst du im Laufe der Jahre. Am Anfang würde ich an deiner Stelle den Tierarzt fragen! LG

Kommentar von Klabauter am 16. Januar 2009 07:08

Bei Verdacht auf Würmer sammel den Kot der Katze drei Tage lang, alles in einen dichten Behälter, ab zum TA zum Testen. Nur dann entwurmen, wenn welche nachgewiesen werden. Immer auch auf Giardien testen lassen!

Kommentar von 167f2bac2c95e478dd25e04485f5914dsmallSolaris3 am 16. Januar 2009 10:41

...bei Freigängern schlecht möglich, ich lauf doch nicht hinterher, hüpf über die Gartenzäune oder schlängel mich durch Büsche und Sträucher. Und..3 Tage deshalb einsperren? Auch schlecht möglich! Ist also daher ein Problem! Aber ein gutgemeinter Rat, danke! LG


anonym
beantwortet von chynah am 16. Januar 2009 20:47
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Für dein Kind und dich wird es nur gefährlich, wenn ihr direkten Kontakt mit dem Kot der Katze habt oder sie euch durchs Gesicht leckt. Anders werden die Eier nicht übertragen. Da solches nicht passiert(denke ich) ist die Chance von deiner Katze Würmer zu bekommen denkbar gering. Entwurme sie nicht so häufig, wie Klabauter schon geschrieben hat, sonst vergiftest du das Tier auf Dauer. Das ist genauso schädlich wie diese "Dauerbehandlung" gegen Flöhe. Warum sonst sterben soviele unserer Hunde und Katzen bereits in jungen Jahren an Krebs???

Kommentar von Cccc26421fb7237b5ed64ce3c28fc12dsmallAlex1608 am 17. Januar 2009 09:18

Leider MUß ich alle 4 Wochen entflohen, da wir Igel im Garten haben. Auf denen wimmelt es nur so von Flöhen. Ich habe das anfangs auch nicht so eng gesehen, bis die Wohnung voller Flöhe war (an den Katzen habe ich nichts gemerkt- kein Kratzen, kein sichtbarer Leidensdruck. Wir habe die Wohnung 3 - 4 Wochen mit starkem "Gift" säubern müssen. Wir selbst haben auch nichts gesehen und gemerkt (keine Flohstiche) und auf schwarzen Katzen hat man es wirklich nicht gesehen.

Kommentar von Klabauter am 18. Januar 2009 00:44

Es gibt bessere Vorbeugung und Bekämpfung gegen Parasiten, Fogger ist das letzte, das ich einsetzen würde.


Alex1608
beantwortet von Alex1608 am 15. Oktober 2009 19:47
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Danke für die ausführliche Antwort. Ich entwurme jetzt ca. 2 - 3 mal im Jahr mit einem Spot-On. Das Mittel, das der Tierdoc oral verabreichte hat sie damals auch erbrochen. Ich muß meine Layla leider entwurmen, da sie sehr dünn ist (ohne das dafür eine Ursache gefunden wird, ich lasse jedes Jahr eine komplette geriatrische Untersuchung durchführen, da sie schon 15 Jahre alt ist). Einen Wurmbefall würde Layla auf Grund ihres "Untergewichtes" sehr schwer verkraften. Nun bekommt sie ein Spot-on (Profender) in der Dosis für sehr leichte junge Katzen.


anonym
beantwortet von gruenfinke am 15. Oktober 2009 19:20
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Möchte aus eigener Erfahrung ebenfalls vor Entwurmungen warnen. Meine Katze fraß nichts mehr. Erster Behandlungsart des TA bestand in Entwurmung incl. Bandwurmmittel. Katze fraß weiterhin nichts, nach 5 Tagen noch eine Entwurmung vom TA. Für meine Katze war das zu viel, sie erbrach nach Stunden und war am Ende angelangt...In der Nachbarschaft lief es ähnlich ab. Kranke Katze, fraß nichts mehr, gleicher TA entwurmte, Katze brach daraufhin ununterbrochen und da sie schon tagelang vorher kaum noch fraß, gab ihr das noch den Rest, sie starb. Nie mehr würde ich meine Katze einfach nur so, entwurmen lassen, ich würde in Zukunft zuerst den Kot untersuchen lassen. So harmlos sind Entwurmungen, meiner Erfahrung nach nicht, schon gar nicht bei einer kranken Katze! Ich finde es unverantwortlich wie leichtsinnig TÄ mit Entwurmungen umgehen.


anonym
beantwortet von Klabauter am 16. Januar 2009 07:05
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Wenn Du Deine Katze alle drei Monate entwurmst, ohne daß sie Würmer hat, wirst Du sie sehr schnell regelrecht vergiften. Vor Entwurmen bitte immer 3 Tage alle Häufchen sammeln, alles zusammen in einen Behälter, dann zum TA zum Nachgucken lassen. Nur dann entwurmen, wenn Würmer nachgewiesen werden. Je öfter eine Katze Wurmmittel bekommt, umso anfälliger wird sie für Würmer. Vorbeugend entwurmen geht nicht!


anonym
beantwortet von Panikhase am 15. Januar 2009 21:28
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Würmer sind durchaus auf dem Menschen übertragbar. Ich Deutschland erblinden dadurch jedes Jahr in Deutschland 3 Kinder !!!

Wenn man bereits Würmer im Kot sieht, dannn ist der Befall schon extrem. Soweit sollte man es gar nicht erst kommen lassen.

Nach neusten Emfpehlungen sollte man sogar montalich entwurmen, gerade wenn Kinder im Haushalt sind.

Kommentar von Klabauter am 16. Januar 2009 07:06

Das ist kompeletter Schwachsinn! Wer nimmt denn Gift zur Vorbeugung gegen was, wo man nicht vorbeugen kann? Würmer bei Kindern sind gewiß nicht schön, aber auch die kann man behandeln. Eine allmählich vergiftete Katze ist auch nicht schön.

Kommentar von chynah am 16. Januar 2009 20:42

dein Name ist wohl Programm oder was??? Die Erblindung durch Würmer geschieht nur in den Tropen. Siehe www.gesundheit-nordhessen "Die Flussblindheit, in der Fachsprache Onchozerkose genannt, ist eine durch Fadenwürmer (Filarien) verursachte chronische Krankheit mit Wurmbefall. Sie kommt in tropischen Gebieten Afrikas, Mittel- und Südamerikas vor.

Die Übertragung der Larven auf den Menschen erfolgt durch Stiche der Kriebelmücke, die sich in der Nähe von Flüssen vermehrt. Nach dem Stich entwickeln sich die Larven im Unterhautgewebe zu Würmern und führen zur Entstehung von Knötchen unter der Haut. Die Würmer wandern durch den Körper, was im Bereich der Augen zu einer Erblindung führt.

In den gesamten tropischen Gebieten sind ungefähr 150 Millionen Menschen von der Onchozerkose gefährdet, wobei die Zahl der tatsächlich Erkrankten bei 40 bis 50 Millionen liegt."

Ich habe 3 Kinder großgezogen und hatte immer Freigänger zu Hause. Die Tiere sind selten entwurmt worden. Mach doch der Mutter keine Panik!!!

Kommentar von Panikhase am 16. Januar 2009 21:31

Wie wäre es mit ein bischen Höflichkeit? Es ist kein Schwachsinn. In einer befreundeten Tierarztpraxis ist genau das passiert! Ich arbeite selber in einer Tierarztpraxis und hab schon Katzen sterben sehen an extremer Verwurmung, da die Leute meinen mit Möhrenbrei etc. entwurmen zu müssen.

Dieses ganze "Oh gott, ich vergifte meine Katze" ist dagegen eher Schwachsinn.

Kommentar von Panikhase am 16. Januar 2009 21:43

Wurmkuren: Sorge vor Nebenwirkungen unbegründet19.12.2008ESCCAP empfiehlt für Hunde und Katzen eine sachgerechte Wurmkontrolle und damit auch regelmäßige Wurmkuren. Wie belastend aber sind diese Wurmkuren für das Tier? Natürlich hat ESCCAP bei seinen Empfehlung Nutzen und Risiken für die Tiere sorgfältig gegeneinander abgewogen. Wichtig ist dabei zu wissen, dass die oft als „böse Chemie“ verteufelten Wurmkuren einen großen Vorteil haben: Ihre Wirkstoffe sind so entwickelt worden, dass sie nur auf solche Strukturen wirken, die ausschließlich bei Würmern zu finden sind, nicht jedoch oder nur wenig im Organismus von Tier oder Mensch vorkommen. Selbst regelmäßige Wurmkuren können Hund und Katze also keinen ernsthaften Schaden zufügen. Und sollte es dennoch einmal zu Nebenwirkungen kommen, so handelt es sich um vorübergehende Magen-Darm-Verstimmungen, ähnlich wie sie auftreten, wenn ein Tier ein Futter nicht so gut verträgt oder im Freien etwas Verdorbenes gefressen hat. Andersherum ist die Gesundheit von Hund und Katze durchaus gefährdet, wenn auf Wurmkuren verzichtet wird. Nicht zuletzt gefährdet ein Verzicht auf eine sachgerechte Wurmbekämpfung auch den Menschen, denn der kann sich an seinem Tier anstecken und teilweise sogar ernsthaft erkranken. Es gibt also viele gute Gründe, die für den sachgerechten Einsatz von Wurmkuren sprechen. In manchen Fällen können alternativ zu Wurmkuren auch regelmäßige Kotuntersuchungen vorgenommen werden. Über Möglichkeiten und Grenzen dieser Alternative mehr hier.

Quelle: www.esccap.de

Kommentar von chynah am 18. Januar 2009 02:24

schon klar. Würden die Tiere nicht andauernd entwurmt oder entfloht werden, würde dein Arbeitgeber bald pleite sein. Warum sterben denn die ganzen Tiere an Krebs bitteschön? Das kommt doch nicht von nix... Und übrigens, wenn ich unhöflich werde, hört es sich anders an...


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