Entwicklung des Schreinerhandwerks in Bayern in den letzten 30 jahren ?

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1 Antwort

Es kann heutzutage schneller und genauer gearbeitet werden, eben durch Maschinen(z.B. CNC) die im Laufe der Jahre immer besser entwickelt wurden. Heutzutage wird in der Schule weniger vermittelt als früher(Habe daheim eine Schreinerfamilie in der 3. Generation, bei uns wird öfters darüber diskutiert.) Früher gab es zum Beispiel noch Metallverarbeitung im Stundenplan, wenn man einen jetzigen Lehrling sagt er soll eine Gewindestange kürzen oder Bohrer schärfen sind die meisten überfragt, da sie so was eben nicht mehr in der Schule lernen. Heute wird eben mehr darauf bestanden das sie lernen wie die Programmierung der Maschinen stad findet, was ich schade finde da so das klassische Handwerk immer mehr ausstirbt. Was aber gut ist , das die Sicherheit bei Maschinen immer besser wird. Auf der anderen Seite lernen Lehrlinge in Maschinenkursen nur noch das nötigste. Was in den letzten Jahren auch immer mehr aufgekommen ist das im Möbelbau die Holzwerkstücke zurück gingen, da sich immer mehr Kunden Möbel aus Kunststoffbeschichteten Platten wünschen. Das Ansehen früher war denke ich größer. Heutzutage gehen immer mehr studieren, dadurch bleiben immer mehr offene Lehrstellen unbesetzt.Staatliche Förderung gibt es keine. Ist zu mindest bei uns im Bundesland Bayern so, das Lehrlinge kein BAföG beantragen können wen sie im BGJ(Berufsgrundschuljahr) sind. Meister wiederum können ein MeisterBaföG beantragen, das sie später aber wieder zurückzahlen müssen. (Hier kommt es aber auch auf die Noten an, da wenn ein Meister mit einen bestimmten Notendurchschnitt seine Meisterprüfung ablegt muss er nur noch einen bestimmten Betrag zurückzahlen) Was heutzutage aber üblich ist, das ist auch von der Handwerkskammer vorgeschlagen, das Lehrlinge bei einem guten Notendurchschnitt bei der Zwischenprüfung einen Geldbetrag vom Betrieb erhalten. Finde ich super, da sie so etwas motivierter werden um sich auf die Prüfungen besser vorzubereiten. Was ich auch super finde, das immer mehr junge Frauen das Schreinerhandwerk erlernen und das obwohl es manche oft nicht leicht haben, da es eben immer noch Altgesellen gibt die meinen es sei ein reiner Männerberuf.

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