ichkannalles am 26.06.2009 um 8:53 Uhr
Ich finde, man sieht keinen Fortschritt. Wir haben nicht mehr Fähigkeiten als vor 500 Jahren, oder?
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Ich denke eher,dass es sich bei der breiten Masse zurückentwickelt.

Wenn Du meinst, ob die Evolution des Gehirns weiter geht, müsstest Du aber in anderen Dimensionen als 500 Jahren denken. Die Evolution hat einen sehr langen Atem.....

Aha, stimmt du bist dann scheinbar auf der strecke geblieben!
ichkannalles am 26. Juni 2009 08:58 Schade, dass du dir über die Frage keine Gedanken gemacht hast, bevor du geantwortet hast.
Slett am 26. Juni 2009 13:32 Glaube mir ich denke mehr als du!
ichkannalles am 26. Juni 2009 14:01 Das wage ich zu bezweifeln
Stoeckl am 27. Juni 2009 11:49 Kennst Du den Unterschied zwischen "scheinbar" und "anscheinend". Wenn ja: Welches von beiden meinst Du?

Ich will echt mal wissen, warum ich hier so blöde Antworten bekomme! Das war eine ganz normale Frage.Oder könnt ihr Telekinese? Gedankenübertragung? Teleportation?
Solipsist am 26. Juni 2009 10:21 Teleportation kann ich!
ichkannalles am 26. Juni 2009 14:01 Ach nee?!
Solipsist am 26. Juni 2009 14:04 Doch!
Falls Du Christ bist, fordere ich Dich auf mir einfach zu glauben. Falls Du aufgeklärter Humanist bist, halte mich bitte für einen Idioten.
:-)
ichkannalles am 26. Juni 2009 14:19 Dann komm mal rüber. Ich stell dir was zu trinken kalt.
Solipsist am 26. Juni 2009 14:24 Ich wusste wir verstehen uns!
ichkannalles am 26. Juni 2009 14:30 Na Logo.

NATÜRLICHE entwickelt sich unsere Gehirn weiter, wir nutzen es viel mehr als früher, sind viel vielseitiger als früher.
Das wissen eines Menschen vor 500 Tagen hatten den Rahmen EINER Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung!
So dann lies mal die von gestern und heute und schon bist du schlauer als die von früher.
Ich weiss nicht ob die vor 500 Jahren einen Hybrid-Antrieb für Autos entwickeln konnten, ACH gab ja noch gar keine Autos!!
KOMM MA KLAR!!
ichkannalles am 26. Juni 2009 09:01 Ich merk schon, ihr habt meine Frage nicht verstanden. Schade.
Jube99 am 26. Juni 2009 09:05 Dann formulier deine Frage korrekter, den anscheinend haben alle deine Frage falsch verstanden, dann liegt das aber nicht an uns sondern an deiner undeutlichen Fragestellung.
Vllt ist das Gehirn das gleiche wie vor 500 Jahren, aber der mensch nutzt es besser als früher, weil er dessen Potential erkannt hat.
ichkannalles am 26. Juni 2009 09:12 Eben. Die Frage war: Entwickelt sich unser Gehirn weiter? und nicht: Nutzen wir das Potenzial heute besser als früher? Hättest mal besser die Frage richtig lesen sollen
Jube99 am 26. Juni 2009 09:24 Das Gehirn etwickelt sich in jedem Moment wo du es nutzt weiter. Denn es werden NEU Verbindungen gebildet, neue Verknüpfungen damit du bestimmte Abläufe schnell bewältigst als vorher.
Wenn du noch nie Playstation gespielt hast und zockst dann 2 Wochen täglich 9 Stunden FIFA09, dann bist du Profi in dem Spiel, weil dein Gehirn sich auf das Neue einstellt und du LERNST das Spiel und es bilden sich neue Verknüpfungen das du FIFA09 perfekt spielen kannst. Du läufst nicht mit dem Ball vor einem Spieler vorm Fuß übers ganze Feld, sondern dein Gehirn hat Taktiken und Passkombinationen entwickelt (durch neue Verknüpfungen) das du mühelos die KI abziehst. Denke nicht das das mit einem Mittelaltergehirn möglich gewesen wäre (auch wenn die erstmal doof geguckt hätten wenn du denen ne PS3 und nen riesigen Flat dahin gestellt hättest) die hätten das nie verstanden. (Ganz abgesehen vom Strom)
ichkannalles am 26. Juni 2009 09:30 Mit den neuen Verknüpfungen hast du bestimmt recht. Gutes Beispiel mit der PS. So habe ich es noch nicht gesehen. Danke
primavera45 am 26. Juni 2009 19:42 Blödsinn, . . . . das doofe gucken würde nicht einmal ein Tag andauern, dann hätte sie die Neuigkeit genauso angenommen, wie wenn Du heute Menschen eines Naturvolks, einen Fernseher das erste mal hinstellst . . . .
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Doof gucken tun alle Menschen zu jederzeit, wenn etwas besonderes und vollkommen Neues plötzlich da ist. . . . .
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kann mich noch gut daran erinnern, wie in meinem Lokal die ersten Geschäftsleute mit ihren Autotelefonen zum Essen kamen und ein riesen Koffer von Telefon auf dem Tisch neben dem Weinglas knallten und mit gehobener Nase telefonierten . . . . und die Gäste an den Nebentisch (aus gleichem Kulturkreis sogar) doof guckten . . .
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sorry, für mich kein Argument
ichkannalles am 27. Juni 2009 08:36 Da hat Primavera auch wieder Recht. Ich bin langsam total durcheinander hier.
Das macht nichts IchKannAlles. Das regt dein Gehirn an. Wie hast du geschrieben?
"Ich glaube, unser Gehirn hat nur Chancen, wenn es gefordert wird und wir nicht bei einer neuen unbekannten Aufgabe gleich aufgeben."
Ich stimme dir da 100% zu.
heureka47 am 3. Juli 2009 02:17 @ Jube99: Der Mensch hat im Rahmen einer schwerwiegenden Bewußtseinsstörung seit Beginn der Zivilisation sich in der übermäßigen Nutzung der linken Gehirnhälfte, des rationalen Denkens, geübt - gleichzeitig hat er jedoch - lebenswichtige - Fähigkeiten der RECHTEN Gehirnhälfte vernachlässigt und großenteils verkümmern lassen. Siehe mein GF-Tipp: "Kollektive Zivilisations-Neurose".
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Der zivilisierte Mensch ist großmehrheitlich so sehr wahrnehmungsgestört, daß er nicht mehr fühlt, nicht mehr "ahnt", nicht mehr "visioniert", nicht mehr "ganzheitlich erkennt", was er in seiner tieferen Wahrheit und Wirklichkeit ist!! Er müht sich und quält sich und kasteit sich und arbeitet sich früher oder später krank - und stellt am Ende fest, daß ihm das alles ÜBERHAUPT nicht zum wirklichen Glücklichsein verholfen hat - wovon er sein Leben lang im Stillen geträumt hatte. Er ist sein Leben lang einen - mühsamen - Irrweg gegangen. Und DAS tun mittlerweile in der weltweiten Zivilisation MILLIARDEN Menschen. Kann man sich eine größere Tragödie vorstellen??
Aber wie ich immer sage: Diese Störung ist auch in jedem Einzelfall und unabhängig vom Kollektiv jederzeit heilbar. Der Mensch ist vom Paradies - auf Erden! - nur einen Gedanken weit entfernt...

In der zivilisierten Gesellschaft jedenfalls seit ca. 10.000 Jahren nicht. Die biologischen Anlagen sind noch weitgehend dieselben, aber das Bewußtsein beim typischen / durchschnittlichen Zivilisationsmenschen ist degeneriert.
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Einstein soll beispielsweise gesagt haben, daß der moderne Mensch nur 10% seines geistigen Potentials nutzt. Ich bin auch der Meinung, daß die große Mehrheit der Menschen in der zivilisierten Gesellschaft unbewußt Opfer einer - heilbaren! - Entwicklungsstörung sind.
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Siehe mein GF-Tipp: "Kollektive Zivilisations-Neurose".
ichkannalles am 26. Juni 2009 09:04 Ich danke dir, dass du meine Frage verstanden hast!!!!
Wenigsten EINER!!! Das sagt einiges über unser Gehirn aus, oder?
ichkannalles am 26. Juni 2009 14:23 Das "EINER" nehm ich zurück, jetzt sind es mehrere
heureka47 am 26. Juni 2009 20:43 Meine Erfahrung der letzten ca. 15 Jahre: 0,1 bis 1,0% der "Erwachsenen". Was denkst du, kann man tun?
ichkannalles am 27. Juni 2009 08:34 Was man tun kann? Diese Frage ist ja noch schwerer zu beantworten als meine es scheinbar war. Die Antwort darauf würde mehrere Seiten erfordern. Es fängt schon bei unserer Bildung an. Überforderte Lehrer in überfüllten Klassen mit respektlosen Schülern die so laut sind, dass die wenigen, die was lernen wollen das gar nicht können. Ich spreche aus Erfahrung. Ich gehe darum nach der Schule zu einer Lehrerin in die Nachhilfe. Wir sind da nur zu fünft - da lernt man was. Immer nur am PC sitzen oder Fernseh gucken ist auch nicht so gut.(aber ich tu es trotzdem ab und zu)Ich glaube, statt dessen sollten die Menschen wieder mehr REDEN nicht TIPPEN. Heute bekommt man alles Fix unf fertig serviert. Das ist vielleicht bequem, regt aber das Gehirn nicht an. Man kann Drachen doch selber bauen statt zu kaufen. Soßen selber kochen statt ein Päckchen aufzureißen. Den Fahrradschlauch selber flicken statt es in die Werkstatt zu bringen. Ein Gartenhaus selber bauen statt es zu kaufen.u.s.w. Ich glaube, unser Gehirn hat nur Chancen, wenn es gefordert wird und wir nicht bei einer neuen unbekannten Aufgabe gleich aufgeben.
Gut gesprochen. (getippt :-) )
heureka47 am 28. Juni 2009 12:14 Ja, das stimmt - auch, daß eine gute Antwort mehrere Seiten füllen würde. Die Kardinalfehler - aus meiner Sicht dr letzten 17 Jahre habe ich aufgelistet in meinem "Arbeitsblatt Zivilisations-Neurose", zu finden in meinen GF-Tipps. Peter Lauster schrieb in seinem Buch "Die Liebe" dies: "Der moderne Mensch leidet an einer Überbetonung des Intellekts und Vernachlässigung der Gefühlswelt".

DU hast es erfasst . . . . Alles entwickelt sich (u.a. durch Menschenhand) weiter, Handys, Autos, Flugzeuge usw. . . . , nur leider der Mensch selber nicht !!!
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Er ist noch genau der gleiche unvollkommene "Sünder" geblieben, mit all seinen Fehlern, wie vor 3000 Jahren.
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Was unterscheidet einen Mensch von heute von dem, der z.B. als Ägypter vor 3000 Jahren lebte (außer der Zeitfaktor?)???? . . . ich meine nichts!
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Wenn er Geld- oder Machtgierig war, oder Neidisch, Eifersüchtig, usw., dann ist er es heute nicht anders, als der Ägypter vor 3000 Jahren . . . wenn ein Mann heute eine schöne Frau begehrt, dann tut er es nicht anders, wie der Ägypter (mensch) vor dreitausend Jahren. . .
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Aus all diesen Gründen hat der Mensch auch nie wirklich etwas aus den Folgen seiner Geschichte (Fehler) gelernt, denn durch seine Fehler wiederholt sich Alles immer wieder.
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Nachdem in der menschl. Geschichte oft viel Blut floss, lösten sich politischen Systheme und Machtverhältnisse zwar ab, aber das Böse am Menschen unterwandert (in Friedenszeiten??)irgendwann auch wieder das NEUE (bessere) pol. Systhem . . . . .
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Die Dekadenz der Mächtigen z.B. stankt nicht nur im antiken Rom bis zum Himmel, sondern zu allen Höhepunkten von Kulturen, so auch heute wieder in unserer geliebten Demokratie. Durch die o.g. schlechten Seiten der Menschen wird auch sie immer schwächer, bröselt schon und wird irgendwann zu Fall gebracht . . .
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Wer kann die Welt wirklich für immer befrieden???? . . m.E. kein Mensch nur jesus Christus
ichkannalles am 26. Juni 2009 09:24 Danke, dass du dir über die Frage so viel Gedanken gemacht hast.Über das , was du schreibst hatte ich mir da zwar keine Gedanken gemacht, aber du hast absolut recht!
heureka47 am 3. Juli 2009 01:39 Zitat: >>Wer kann die Welt wirklich für immer befrieden???? . . m.E. kein Mensch nur jesus Christus<<: Jesus Christus ist eine Symbolfigur für die Zweiheit, die jeder Mensch ist: Menschensohn (materielles Wesen) und Gottessohn (geistig-energetisches, Seelen-/Bewußtseinswesen). Jesus ist also in jedem Falle jeder Mensch. CHRISTUS hingegen sind nur die, in denen auch das göttliche, CHRISTUS-Bewußtsein erwacht, "geboren" wird, wie in der Weihnachtsgeschichte umfassend symbolisiert.
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Nicht Jesus (Christus) als PERSON kommt als (Kollektiv-)Erlöser, sondern im einzelnen Menschen wirkt das erwachte göttliche Bewußtsein als individueller Erlöser.
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Und es braucht "nur" eine "maßgebliche" Zahl von Menschen mit einem solchen weiterentwickelten Bewußtsein um menschliche Gemeinschaften (Völker, Nationen) zu einer neuen Richtung im Denken und Handeln zu führen.
Hmm...interessante Frage! Jetzt müsste man natürlich wissen ob unser Gehirn zu sowas überhaupt in der Lage wäre. So gern ich auch "MAgie" und "spezielle Fertigkeiten" hätte..ich glaube nicht, dass es möglich wäre. Wahrscheinlich ist da in der Hinsicht nichts weiter zu entwickeln?! Ich denke, dass wir eigetnlich schon genug können, das aber nicht nutzen. Warum sollte sich da was weiterentwickeln? Sowas wie Empathie, Visionen usw. wird wahrscheinlich eher möglich sein nd ich denke, dass es mal so war, dass die menschen viel sensibler auf alles waren. Nur haben wir das verlernt. Aber der Körper hat sich allgemein nicht weiter entwickelt, oder?
ichkannalles am 26. Juni 2009 14:05 Naja, die Menschen müssen wohl durchschnittlich etwas kleiner gewesen sein als heute, denn die Häuser hatten niedrigere Decken. Interessante Frage, ob unser Gehirn überhaupt dazu in der Lage wäre gewisse Fähigkeiten zu entwickeln. Danke für deinen Beitrag
Doch auch der Körper verändert sich. Menschen werden immer größer, die Haarfarbe wird dunkler, die Beine kürzer, die Behaarung weniger. Eine Phänotypische Evolution ist auf jeden Fall zu sehen. Das läuft in Europa in den letzten 50 Jahren enorm schnell ab.
Ich weiß jetzt zwar nicht was eine Phänotypische Evolution ist ;) Aber ja du hast schon recht..wobei ich mich frage, warum werden die haare dunkler? Warum verlieren wir nicht mehr haare? Oder ist das bisschen was wir noch haben noch lebensnotwendig? Und dann frage ich mich, warum wachsen die haare am Kopf immer weiter? Und die anderen nicht? ;) Hoffe das ist nicht zu weit vom Thema entfernt :o)
ichkannalles am 29. Juni 2009 12:12 Du könntest es ja als neue Frage stellen. Warum wachsen die Haare am Kopf weiter, aber woanders nicht...interessant.
Hallo IchKannAlles ! Das ist aber eine sehr interessante Frage! Schade, dass sie von vielen sehr falsch verstanden wurde. ( Auch,wenn ich nicht weiß, was an der Frage falsch zu verstehen war ). primavera45, milan und heureka47 haben sehr interessante Antworten gegeben. Ich würde auch sagen, dass sich unser Gehirn an sich nicht weiterentwickelt hat. Wir benutzen es vielleicht mehr (obwohl...wenn ich mir so manche Antworten hier ansehe, bin ich da nicht sicher). Aber wir haben keinerlei neue Fähigkeiten entwickelt. Keine Teleportation, keine Visionen, keine Empathie. Also ich würde sagen, deine Frage kann grundsätzlich mit NEIN beantwortet werden.
ichkannalles am 26. Juni 2009 14:24 Dann glaubst du, dass wir auch in Zukunft keine solcher Fähigkeiten entwickeln werden?
Ich stimme dir vollkommen zu.
Ja, es wird sich weiterentwickeln. Das heißt aber nicht, dass es schneller wird, sondern effizienter.
Evolution geht nicht immer dahin, wo wir sie gern haben wollen. Wenn z.B. die Akademiker alle keine Kinder mehr kriegen und daher immer mehr Dumme rumlaufen bis die Schlauen (ich will nicht alle Nichtakademiker dumm nennen, nebenbei bemerkt) ausgestorben sind, dann waren sie eben nicht anpassungsfähig genug. Das ist vielleicht nicht toll, aber so isses nunmal.
Nebenbei bemerkt hat sich das Gehirn seit Jahrtausenden nicht groß entwickelt - auf jeden Fall konnten die Menschen vor 2000 jahren geistig das Gleiche wie heute - kein Unterschied.
ichkannalles am 27. Juni 2009 08:20 Effizienz ist vielleicht auch besser als Geschwindigkeit. Manchmal müssten die Leute wirklich mehr nachdenken.
heureka47 am 3. Juli 2009 01:46 Mir ist schon seit 45 Jahren klar, daß nicht alle Menschen die gleichen Anlagen, Talente, Fähigkeiten haben. Wenn wir sogar mal an Extreme denken von Menschen, die Rechenaufgaben im Kopf lösen wie ein Universitätscomputer. Ich habe schon vor 40 Jahren über Parapsychologie etc. gelesen und habe eigene Hellsichtigkeitserfahrungen. Später wurde mir im beruflichen Umfeld klar, daß es "Schnelldenker" und "Langsamdenker" gibt. Wobei die Langsamdenker (ich bin selbst einer) nicht schlechter sind als die Schnelldenker. Die Langsamdenker sind nur gründlicher und konsequenter. Was ein Langsamdenker durchdacht hat, das hat er wirklich gründlich durchdacht und innerlich gecheckt. Ich war übrigens schon in der Schule einerseits einer der langsamsten - aber auch einer der kreativsten und der beste im Erkennen von Zusammenhängen, die anderen verborgen blieben...
heureka47 am 3. Juli 2009 01:52 Und meine bisher größte Glanzleistung in dieser Hinsicht war glaube ich, daß ich - ohne Ausbildung zum Sozilogen, Psychologen oder ähnliches - die kollektive Zivilisations-Neurose AN MIR entdeckt habe; die gesellschaftlich bedingte Hyper-Betonung des Intellekts bei gleichzeitiger Vernachlässigung (bis Verkümmerung) der Gefühlswelt.

Alles was gefordert wird entwickelt sich. Die Muskeln beim Sport, Schwielen bei der Arbeit. Wer gut gelernt hat, der bekommt bessere Noten usw., usw.
heureka47 am 3. Juli 2009 02:20 Nur die Fähigkeiten der rechten Hirnhälfte werden nicht gefordert - die verkümmern...
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Und der Verdrängungsmechanismus wird sehr gefordert. Die Menschen verdrängen "kulturell" bedingt so intensiv und so viel, daß die meisten in der Folge psychosomatisch erkranken. Lt. Zahlen der EU sind ca. 5% der Bevölkerungen "Krank" und 75% NICHT GESUND...

Nur, wenn sich unser Bewußtsein weiterentwickelt, wird sich auch das Gehirn ernsthaft weiterentwickeln können.
heureka47 am 3. Juli 2009 01:54 Das menschliche Gehirn ist bei weitem ausreichend entwickelt! Alles, was der Mensch braucht - um im besten Falle bedingungslos glücklich zu sein -, kann er mit diesem Gehirn - ohne große Anstrengung! - erreichen. Er müßte es nur auf die richtige Weise nutzen!!!
gottesanbeterin am 19. Oktober 2009 19:31 Wenn sich etwas ändert, damit das Vorhandene besser bzw. überhaupt erst genutzt werden kann - ist das keine Weiterentwicklung?
Ich persönlich hatte vor 500 Jahren überhaupt noch keine Fähigkeiten. Da gab es mich noch nicht.

Das Hirn (oder "nur" das Bewußtsein?) scheint sich zurückzuentwickeln. Kämpften in den sechsziger und siebzieger Jahren vor allem die jüngeren Menschen um mehr Freiheit, bessere Bildung ("unter den Talaren, der Muff von 1000 Jahren"), so begann mit der Ära Kohl ein bis heute anhaltender gesellschaftlicher Rückschritt. Schüler und Studenten, damals "das Salz in der Suppe" paßten sich immer mehr an und sind heute weitgehend angepaßte und entsprechend gegeelte, stromlinienförmige Typen (mit Delsey-Koffer naturelement). Rückschritt, wohin man sieht, anstatt Aufmüpfigkeit peinliche Tattoos und ähnlicher Mist. Wo ist der Stern, auf den man auswandern kann?
heureka47 am 3. Juli 2009 01:55 Wir sollten nicht weglaufen, sondern "in die Hände spucken" und das Problem, das wir hier in den letzten ca. 10.000 Jahren geschaffen haben, jetzt endlich lösen! Der Fehler ist bekannt, die bessere Alternative auch - also LOS!!!

Ich stimme Dir zu.
In einem Artikel der Zeitschrift Saturday Review wurde über das Gehirn und die damit verwandten Körpersysteme gesagt: „Es stimmt immer noch, daß wir unsere eigentlichen Fähigkeiten nur zu einem Bruchteil nutzen.
heureka47 am 3. Juli 2009 01:59 Ja. Wir hängen auf "Level 1" fest und versuchen mit 120% Leistung dort "Punkte" zu machen - statt die gegebene Möglichkeit zu nutzen, auf "Level 2" zu gehen, wo wir mit einem Bruchteil an Aufwand (mit vllt. 20% Leistung) ein vielfaches an "Punkten" machen könnten. "Punkte" sind hier gleichzusetzen mit z.B. "bedingungslos glücklich sein"...

Ja da uns die neue moderne Computerwelt verblöden lässt,

ich hoffe für dich, daß du nicht von dir auf andere schließt

Ey, vor 500 Jahren hatten die Freaks bestimmt net so krasse Songs auf ihren MP3-Playern...
ichkannalles am 26. Juni 2009 08:59 Ich habe nicht von Forschung gesprochen, sondern von der Entwicklung des Gehirns.
MikeFFM am 26. Juni 2009 09:00 Ach... und Forschung setzt kein intaktes Gehirn voraus? Interessant!
ichkannalles am 26. Juni 2009 09:02 Das habe ich nicht gesagt. Ich wollte einfach auf etwas anderes hinaus. Außerdem denke ich, ohne das finstere Mittelalter währen wir schon vor 300 Jahren da gewesen, wo wir heute sind.
MikeFFM am 26. Juni 2009 09:07 Dann gib doch einfach vor, worauf Du hinauswillst, wenn Du nur eindimensionale Antworten verkraftest!
ichkannalles am 26. Juni 2009 09:10 Glaubst du echt, dass das so ist? Na ja, wenn du meinst.
heureka47 am 3. Juli 2009 02:06 @ MikeFFM: Wenn man sich das Treiben aus einer höheren Warte betrachtet, kann man über den Wahnsinn der angeblich "intakten Gehirne" nur den Kopf schütteln.
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Organisation und Technik, Forschung und Wissenschaft haben es in Jahrtausenden nicht geschafft, eine friedliche Welt zu gestalten - ganz im Gegenteil!
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Und ein mystisches Erlebnis eines jungen Menschen von Anfang 20 macht aus ihm in vergleichsweise nullkommanichts einen bedingungslos glücklichen und bedingungslos konstruktiv eingestellten Menschen.
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Was unseren Wissenschaftlern und Wirtschaftlern, Juristen und Politikern und AAAALLL den anderen Mitwirkenden am "organisierten System" (Zivilisation) fehlt, sind ganz einfach: MYSTISCHE ERLEBNISSE!!

Ganz bestimmt. Aber das dauert ohne Ende.
Zumindestens sieht man an den vielen Rechtschreibfehlern und dummen Fragen eine eindeutige Tendenz zur Steinzeit
Lässt sich nicht verleugnen....back to the roots;-)