Entwickeln wir uns zu schnell oder sind wir alle entgleist?

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5 Antworten

Gemeint sind unsere soziale Aktivitäten, das Bedürfnis überall
gleichzeitig zu sein, das Beste, schönste, schnellste, geilste, klügste
zu haben.

Genau das ist die Falle, in die viele, sehr viele Menschen tappen. Das tragische ist, sie fühlen sich in dieser Falle lange wohl. Sie lachen über und verachten die, die das nicht mitmachen.
Unterstützt werden sie von der Industrie, die pausenlos mit Werbung auf sie einreden, von der Politik, die ein stetiges Wachstum fordert, von der eigenen Dummheit, die den ungehemmten Verbrauch von Waren  ( Blusen, Hemden, Schuhe, Autos, Handys, Bier, Wein, ... ) als Sinn des Lebens versteht.

Nein, man muss sich nicht im Urwald einen Schlafplatz suchen, man muss auch nicht wie ein Gammler in Lumpen herumlaufen.
Technischer Fortschritt verbessert das Leben schon, was an der Lebenserwartung (Alter) ablesbar ist. Der ständige Kampf um das Beste führt aber auch zu vielen mentalen Problemen, Depressionen bis zum Suizid.

Die Menschen müssen aber einen Kompromiss finden und eingehen, wenn sie nicht im Irrenhaus landen wollen oder nicht im Müll ersticken wollen.

Parteien, die da warnen und gar noch vorschlagen an einem Tage einer Woche mal kein Fleisch zu essen, werden "demokratisch abgewählt".
Die Zeit ist eben noch nicht reif für eine Änderung.

Gestern habe ich im Fernsehen einen Bericht über Brexit-Befürworter gesehen. Die fordern die Abschaffung der Fangquoten für Fische, die die EU erlassen hat.
Mit anderen Worten: "Wir können die Meere von den Fischen befreien, die böse EU ist nicht legitimiert das zu verhindern" 

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Dem Stimme ich vollkommen zu.
Es ist erholsam einfach mal einen Spaziergang zu machen oder am Wochenende sein Handy gezielt stumm irgendwo liegen zu lassen. Auf Musik könnte ich nicht verzichten, aber man kann zur Musik malen, tanzen, Sport machen, meditieren, rum liegen, putzen.... Hin und wieder einen Brief zu verschicken macht auch Freude!
Ist er schon angekommen?
Wie wird die Antwort sein?...

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Bin zwar erst 16 abed mich verblüfft das auch dieser schnelle vortschritt das alle immer das haben wollen was neu ist ich bin zufrieden mit dem was ich habe aber ich kann nicht nicht sagen das ich nicht auch gern ein teil davon bin

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Ja das ist gefährlich, die schnelle technische Entwicklung bringt diese Probleme mit sich. Einstein hat das schon vorher gesehen. 

"Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben." 

Und 

"Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frißt."

Die Oberflächlichkeit der Menschen nimmt zu, was in einer Konkurrenz Gesellschaft, in der man sich durch Technik immer schneller mit anderen messen kann schädlich ist. 

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das sind ergebnisse des materialismus

mehr spiritualität ist wünschenswert

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