Frage von Lol25122001, 41

Entsteht durch den Wasserkreislauf mehr Süßwasser oder Salzwasser oder bleibt alles so?

Wenn beim wasserkreislauf das Wasser nach oben steigt wird es ja angeblich bei diesem Vorgang entsalzen, also entsteht dadurch mehr Süßwasser oder ist alles Quatsch?

Antwort
von Nonameguzzi, 21

Also: Durch das verdampfen werden alle Materialien aus dem Wasser gefiltert auch das Salz also kommt mit dem Regen nur Destiliertes Wasser meist aber mit Feinstaub runter.

Also bleibt eigentlich alles gleich wobei der Süswasseranteil sich durch die Schmelze von Glätschern und den Polkappen weiter erhöht aber die Salzmänge im wasser nicht.

Antwort
von soga57, 20

Es bleibt eigentlich alles gleich, da das entsalzte Wasser ja als Regen wieder runterkommt und ins Meer fliesst, wo es wieder zu Salzwasser wird.

Inwiefern das Süsswasser, das von Tieren und Menschen getrunken wird einen Einfluss hat, kann ich nicht sagen, wobei das ja letztlich auch wieder in Form von Urin dem Kreislauf wieder zugeführt wird.

Einen Einfluss sehe ich höchstens bei der Schmelze von Gletschern weltweit und der Polkappen aufgrund der Klimaerwärmung. Da dieses Süsswasser in vorgeschichtlicher Zeit gebunden wurde, trägt sein Schmelzen zur Erhöhung des Süsswassers auf der Erde bei.

Antwort
von MAB82, 23

Es ist ein Kreislauf! Dabei geht es um ein Gleichgewicht. Egal welchen Weg das Wasser am Ende nimmt, es geht immer von vorne los. Wasser verdampft, Wasser regnet, Wasser fließt ins Meer, Wasser verdampft, Wasser regnet usw.. Wenn das Gleichgewicht gestört wird endet der Kreislauf.

Antwort
von Mikkey, 16

Innerhalb des Kreislaufs entsteht nur Süßwasser, nämlich wenn es als Regen zur Erde fällt.

Als Süßwasser gelangt es über Versickern, Bäche und Flüsse wieder ins Meer. Dort  bringt es allerdings einen gewissen Salzanteil mit, den es beim durchströmen von Gesteinen aufgenommen hat.

Insgesamt enthalten die Meere also einen immer weiter ansteigenden Salzgehalt.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Salz wird auch aus den Meeren entfernt, durch Sedimentation.

Klar, Natrium und Chlorid werden am wenigsten in die Sedimente eingelagert, deswegen ist die Konzentration im Meer so hoch.

Dass der Anteil immer weiter steigt, ist jedenfalls eine gewagte Behauptung, was nicht heißt, dass sie falsch ist.
Aber du kannst wohl eher nicht versichern, dass sie wahr ist.

Inzwischen ist wohl der allergrößte Teil der Erdoberfläche ehemaliger Meeresboden. Gesteine mit einem Alter von 3 Milliarden Jahren sind recht/sehr selten, und das ist nur 2/3 des Alters der Erde.

Kommentar von Mikkey ,

Zugegeben, über die Sedimente mag ein gewisser Anteil des Salzes aus dem Meerwasser verschwinden. Eine nennenswerte Verringerung des Salzes gibt es, wenn Meere austrocknen. Dies geschieht aktuell nicht (das Kaspische Meer sehr ich als Binnensee).

Der Schluss, dass es insgesamt einen Anstieg gibt, ergibt sich aus einer Untersuchung, die ich vor Jahren gelesen habe und die sich auf den Salzgehalt im Blut von Landlebewesen bezieht.

Danach hatten die Meere zu der Zeit (der ersten Amphibien) gerade diesen Salzgehalt. Mein Schluss daraus: Wenn die Ozeane seitdem einen soviel höheren Salzgehalt erreicht haben, kann man davon ausgehen, dass er seitdem steigt.

Kommentar von prohaska2 ,

Die Flüsse transportieren immer weiter Salz ins Meer. Über den Salzgehalt der Meere hat man auch zum ersten Mal das Erdalter vernünftig abgeschätzt (merke: der Urozean war Regenwasser).

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community