Realito am 20.02.2009 um 10:57 Uhr
oder werden wir andauernd verschaukelt?

Natürlich entscheiden die Wähler - über die Verpackung der Verschaukelung. ;-)

Wenn Wahlen wirklich etwas verändern würden, wären sie längst verboten!
wfwbinder am 20. Februar 2009 11:03 Dh. das ist mal wirklich ein gelungerner Spruch

Natürlich entscheidet der Wähler, von wem er sich vergackeiern lässt. Das Blöde ist, dass auch die Nicht-Wähler entscheiden. Nur wissen sie das nicht.

Nein, denn das was hinter den Tueren gesprochen wird, kommt nie an die Oeffentlichkeit.

Es gibt viele die erzählen wir würden verwschaukelt.
Aber warum macht dann keiner was. ist doch kein Problem selbst in eine Partei zu geben.
gebt mir 1000 Leute in Berlin und in der nächsten Stadtverordnetenversammlung sitzen zwei oder mehr ALG II Empfänger, oder gar obdachlose.

Nö lach, von was träumst Du denn nachts? Egal, was gewählt wird, wir sind immer die Gelackmeierten.

Du kannst ja nur eine Partei wählen. Wenn du mehr Demokratie willst, musst du dich auch in eine Partei begeben. Aber die am meisten ihren Frust ablassen, gehen ja noch nicht einmal zur Wahl. Toll sowas!
OSQuest am 20. Februar 2009 11:01 wenigsten hat Pumukl ein wenig Durchblick, Engagement ist besser als das ganze Gejammer
Nach der Wahl ist vor die Wahl. Uns wird vieles vorgegaukelt und hinterher ist alles vergessen-bis zur nächsten Wahl.

alle vier oder fünf jahre ein kreuz wie ein analphabet - das ist zu wenig. wir müßten auch direkt über wichtige fragen abstimmen können, dann würden die meisten parlamentsabstimmungen schon automatisch volksnäher ausfallen, weil ihnen die nachprüfung droht. es gibt einen verein, der da schon einiges erreicht hat, und dessen ziel besonders die volksabstimmung auf bundesebene ist:
Wir haben - leider - das System der repräsentativen Demokratie. Das heisst, die Volksvertreter werden über Parteien gewählt und von diesen bestimmt. Gäbe es die Möglichkeit der Persönlichkeitswahl, müsste der Mandatar, weil als Person gewählt, für sein Programm einstehen. Bei Nichterfolg könnte er in einem nächsten Wahlgang abgewählt werden. Vielleicht kommt diese Wahlform doch irgendwann. Ich denke, dann wären die Politiker verantwortungsbewusster und glaubwürdiger.
Pumukl am 20. Februar 2009 11:21 Klingt gut! Hatten wir schon mal in der Räterepublik kurz nach der Kaiserzeit. War auch ein Flop!

Wir entscheiden, ob wir rosa oder braune Tüten bevorzugen, wenn ich Michael Mittermeier einmal beleihen darf!
Nein die Politiker geben es an uns weiter , damit sie hinterher sagen können die Wähler haben entschieden und sie sind aus dem Schneider. Das nennt man Schuldzuweisung

nö. und es kommt mir auch so vor, als könnten alle nur reden und sich aufregen. aber keiner macht effektiv was.

sie entscheiden welche Partei an die Macht kommt,das andere merken wir später

Wir werden verschaukelt , aber die meisten kriegen das nicht einmal mit...
Sehr gut!
DH
DH !
Naja - die Probleme sind für alle Parteien dieselben, und häufig ist auch relativ klar, wie die beste Lösung auf dem Papier aussehen müsste. Nun versuchen die Parteien diese Lösung - bei der nicht alle Bürger anschließend besser gestellt sind, sondern einige wirklich tief in die Tasche greifen müssen - ihrem Programm entsprechend zu verkaufen. So, dass der Bürger das Gefühl hat, dass Partei A ein besseres Konzept hat, als Partei B. Letztlich hat Partei A aber nur einen begabteren Rhetoriker unter den Redeschreibern. :-)
10 mal DH ist 15 mal zuviel für so eine Nullbock-Aussage.
Hast meinen Zusatz aber schon noch gelesen und verstanden, hm? ;-)