Frage von Regulus123, 187

Entscheiden wir (unsere Seele), wann wir sterben?

Antwort
von cyracus, 30

Bevor wir erneut inkarnieren, werden wir beraten von unseren Lehrern, Beratern.

Wir entscheiden, was wir in der künftigen Inkarnation lernen / erledigen wollen und auch, unter welchen Umständen wir dies am besten erreichen können. Manchmal inkarnieren wir auch insbesondere deshalb, weil wir anderen inkarnierten Seelen helfen wollen.

Die Aufgaben, die wir so in der nächsten Inkarnation gewählt haben, können vielfältig sein. So zum Beispiel kann es eine große Aufgabe sein, als alleinerziehende Mutter unter schwierigen Bedingungen wie Armut und Obdachlosigkeit für ihre sieben Kinder zu sorgen und die Familie zusammenzuhalten. - Du kannst Dir sicher vorstellen, dass dies eine nicht leicht zu bewältigende Aufgabe ist.

Oder eine Seele inkarniert sich als schwerstkrankes Baby, um seinen Eltern behilflich zu sein, gerade dadurch bestimmte Charakterstärken auszubilden.

Von anderen werden diese mutigen Seelen vielleicht verachtet oder bedauert, ohne dass sie wissen, dass diese beiden Seelen aus guten Gründen ihr Schicksal gewählt hatte.

Es sind also gar nicht unbedingt Könige, Präsidenten, Wirtschaftsbosse, von anderen anerkannte Helden die wahren Helden ...

Wenn die Seele ihre Aufgabe geschafft hat und nichts anderes noch erledigen möchte, kann sie wieder gehen. - Während unserer Inkarnation sind wir im steten Kontakt mit unserem Hohen Selbst und unseren Lehrern / Beratern. Manchmal merken wir das, oft nicht. Besonders während wir schlafen werden wir geschult und beraten.

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Die Abenteuer der Seelen

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Zu "Aufgaben geschafft und noch zusätzlich etwas erledigen" dieses Beispiel:

Ich saß in einem Café und träumte vor mich hin, da kam eine Frau an meinen Tisch und fragte, ob noch ein Platz frei sein. Obwohl andere Tische frei waren, stimmte ich zu. Sie setzte sich und sagte in Vorfreude, sie würde gleich ins Theater gehen, und wolle in der Zeit vorher einen Kaffee trinken.

Unvermittelt begann sie, mir zu erzählen, dass sie schwer traumatisiert gewesen sei von Kriegsgeschehen, dass sie ihren Mann kennen- und liebengelernt hat, und dass er sich stets fürsorglich um sie gekümmert hatte. Sie sagte, dass sie sehr unselbständig und ängstlich war. Er hatte auf Montage im Ausland gearbeitet (er war Architekt), und während dessen brachte er sie zu ihrem Schutz in die Psychiatrie und die gemeinsamen Kinder brachte er in der Verwandschaft unter. Kam er nach Hause, holte er auch sie und die Kinder wieder nach Hause. - So lebten sie viele Jahre, und beide liebten sich sehr.

Als die Frau soweit seelisch stabil war, dass sie in seiner Abwesenheit keinen solchen Schutz mehr brauchte, stürzte er während seiner Auslandsarbeit vom Gerüst und war sofort tot.

Die Frau war untröstlich, dass sie so keine Zeit hatte, ihm - nun gestärkt - ihre Liebe zu zeigen und ihm vielfältig das wiederzugeben, was er ihr an Liebe geschenkt hatte.

Ich sagte ihr: Ich kenne zwei Gründe, warum Menschen sterben. Entweder haben sie das, was sie lernen und erledigen wollten, geschafft. Oder sie waren diesbezüglich in einer Sackgasse, und Gott sagt dann: "Och, lassen wir den kleinen doch nochmal von vorne als Baby anfangen." Und ich fragte sie, was sie meine: Hatte Ihr Mann seine Aufgaben geschafft, oder war er in einer Sackgasse?

"Oh nein", rief die Frau, "er war ein liebenswerter Mann, alle mochten ihn, er hatte wundervolle Freunde, war erfolgreich, liebte seine Familie ...

Und traurig sagte sie, dass er aber doch nicht gerade jetzt sterben musste, wo sie doch endlich stabil war ...

Ich: "Vielleicht hatte Ihr Mann ja schon vor längerer Zeit seine Aufgaben geschafft, er blieb aber noch bei Ihnen, bis Sie stabil und kräftig genug waren, um allein weiterleben zu können."

Freudig bestätigte die Frau das - und fröhlich stand sie auf und sagte, dass es jetzt Zeit sei, ins Theater zu gehen.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 43

Ich persönlich glaube nicht an die Existenz einer ewigen Seele.

Einfluss auf unseren Todeszeitpunkt haben wir auf zwei Arten

Zum Einen, indem wir eine Selbsttötung begehen. Meist ist das ein Vermeidungsverhalten, um irgendwelchen unangenehmen Umständen, oder Emotionen zu entgehen.

Zum Anderen durch unseren Lebensstil. Wer hemmungslos konsumiert, wenig Sport treibt, sich vorsätzlich hohen Risiken aussetzt und die Gesundheit schädigt, arbeitet in gewisser Weise aktiv auf seinen Tod hin.

Daneben gibt es viele Wege unverhofft und plötzlich aus dem Leben gerissen zu werden - durch Krankheiten, Unfälle, Straftaten...

Ansonsten stirbt man dann eben irgendwann im hohen Alter einfach aufgrund der damit verbundenen gesundheitlichen Effekte.

Ob es für den Zeitpunkt des Todes womöglich eine Art Gesetzmäßigkeit oder höheres Prinzip gibt weiß ich nicht - aber eine freie Willensentscheidung schließe ich bei diesen Todesarten praktisch aus.

Wer sollte darüber entscheiden können? Das entzieht sich einfach unserer Kontrolle.

Antwort
von Chaoist, 77

Für gewöhnlich nicht.

In den aller meisten Fällen tritt der Tot auf Grund von Organversagen oder ein.

Wir ( unsere Seele ) kann wohl entscheiden den Tod herbei zu führen, muss aber dazu einfach den eigenen Körper verletzen.

Es soll Völker geben, bei denen die Alten selbst entscheiden wann ihre Zeit gekommen ist, sich an einen heiligen Ort begeben und dort einfach aus ihrem Körper austreten. Medizinisch gesehen, sterben aber auch diese Menschen an Organversagen. Was es nicht weniger bemerkenswert macht, wie sie mit dem Tod umgehen.

Antwort
von Panazee, 76

Halte ich für Unfug. Man kann bei einer tödlichen Erkrankung schneller sterben, wenn man aufgibt, weil man keine Lebensfreude mehr hat. Die Psyche hat einen Einfluss auf das Physische. Wenn die "Maschine" (unser Körper) irreparabel kaputt ist hilft aber auch kein Lebenswillen mehr.

An so etwas wie eine Seele glaube ich nicht.

Kommentar von Regulus123 ,

Also der reine Materialist. Auch in der Liebe?

Kommentar von Panazee ,

Ich glaube nicht, dass es etwas gibt, was nicht materiell vorhanden ist. Es gibt immaterielle Dinge wie Ideen und Fantasie, aber möglich werden die durch die "Illusionsmaschinen" in unsere Köpfen. Ich bin mir aber auch bewusst, dass ich Materie nicht wirklich definieren kann. Es ist absolut unklar was Materie überhaupt genau ist.

Liebe ist etwas, das als Wahrnehmung in meinem Kopf entsteht, wenn mein Körper bestimmte Stoffe ausschüttet. Absolut unklar ist mir aber was dafür sorgt, dass dies nur bei ganz wenigen bestimmten Personen passiert ist aber bei der ganz großen Mehrheit nicht.

Meine materialistische Grundeinstellung macht meine Gefühle nicht weniger intensiv. Ich sage ich weiß nicht was der Auslöser für die Abläufe in meinem Körper ist, wenn ich mich verliebe und du sagst es ist die Seele.

Antwort
von dadita, 44

Die Existenz einer "Seele" ist mehr als zweifelhaft. Wir entscheiden, Selbstmord ausgenommen, nicht oder nur indirekt (z.B. durch unseren Lebensstil) über unseren Tod.

Dieser ist in der Regel in die Folge von Einflüssen wie Infektionen, Alterserscheinungen und Co. 

Antwort
von 1988Ritter, 50

Ja und Nein.....

Grundsätzlich hat der Mensch einen Lebenswillen.

Wenn der Mensch aber in der Ansicht ist, dass sein Lebenswille gebrochen ist, dann kann der Mensch auch mit dem Leben abschließen, und sich auf den Tod vorbereiten.

Ob dies jetzt mit der Seele verknüpft ist, das bleibt im Auge des Betrachters.

Ich habe schon mehrfach Menschen sterben sehen.

Einigen sieht man es in den Augen an, dass sie mit dem Leben gebrochen haben, und das Ende herbeisehnen.

Andere haben bis zuletzt ein Verlangen nach Leben in den Augen, und ein Unverständnis, dass es zu Ende geht.

Antwort
von Liquidchild, 91

Wenn man daran glaubt, dass wichtige Ereignisse im Leben (je nach Karma und Entwicklungsstufe) vorbestimmt sind, würde ich ja sagen.

Antwort
von D3R31N3, 81

Ich denke, dass der Lebenswille da schon eine gewisse Rolle spielt, wie lange man lebt. Mit zunehmendem Alter und Schmerzen nimmt einfach die Lust am Leben ab und man empfindet den Tod vielleicht als gar nicht mehr so schlimm.

Wie meine Oma immer sagt: "Das Leben muss einen erst plagen, damit der Tod Spaß macht"

Antwort
von BossArgument, 62

Können natürlich äußere Einflüsse wie ein Autounfall sein, wo die Seele dann noch nicht bereit war.
Ich bekomme aber gerade bei meinem Opa mit, welcher im sterben liegt, dass er noch total klar im Kopf ist und man sich quasie mit ihm noch normal unterhalten kann, obwohl er total viel Morphium bekommt und deshalb eigentlich nur lallen dürfte. Er führte noch ein paar sehr wichtige Gespräche mit seinen Kindern und engen Verwandten/Freunden und hat mit vielen super abgeschlossen. Dennoch hält ihn noch irgendetwas hier und ich glaube er hat noch eine Aufgabe hier.
Das ist meine Meinung zum Thema.
Also nochmal kurz, ich glaube, dass jemand der im sterben liegt und alles erledigt hat in seinem Leben, viel schneller los lässt bzw stirbt als jemand der zb noch mit jemanden reden muss. Und in diesem Sinne ist es für mich die Seele, die entscheidet ob man jetzt schon los lässt oder noch weiter kämpft.
MfG, Valentin

Antwort
von NamenloserKerl, 76

Nein.

Was ist denn wenn ein Kran auf deinen Körper runterfällt und du vollkommen zermatscht bist? Da kann man ja keine Entscheidung mehr treffen.

Kommentar von Regulus123 ,

Wer hat dann die Entscheidung getroffen? Etwa der Kran? ;)

Kommentar von NamenloserKerl ,

Die Seele kann ja nicht in einem zermatschten Körper, der vollkommen kaputt und zermetzelt ist weiterleben ^^

Da hat die Seele ja nicht einmal eine Entscheidung

Kommentar von Regulus123 ,

Aber die Seele weiß doch, dass der Kran kommt....

Antwort
von Andrastor, 51

Nein.

Es sei denn du entscheidest dich zum Freitod.

Antwort
von najadann, 20

Die "Entscheidung" trift deine Zellteilung: (Ein stetiger unaufhaltsamer Alterungsprozess, seit deiner Geburt)

Bei jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere, da sie nicht mitkopiert und damit verloren gehen. Auf diese Weise verkürzen sich die Telomere leider unaufhaltsam, bis die DNA ungeschützt vorliegt. Mit zunehmender Telomerverkürzung verändert die Zelle ihr Muster der Genaktivierung, verlangsamt ihre Teilungsrate, stellt die Teilung dann völlig ein und stirbt schließlich ab.

Antwort
von nowka20, 13

nein, denn die todesstunde wird uns schon bei unserer geburt mitgegeben

Antwort
von DerBuddha, 19

schau dir dass leben an, dann siehst du dass viele menschen aus dem leben gerissen werden, durch unfall, krankheit, tötungen usw.....also ein klares NEIN..................und wie soll dass auch geschehen..........ausser, du tötest dich selbst............:)

Antwort
von josef788, 64

ich denke schon, ja. also indirekt meine ich

Antwort
von minaabg, 35

Nein, man weiß nicht wann er sterbt, nur Gott weiß und entscheidet das, wo und wann und wie niemand kann das wessen, ich spreche über normalem Tod und nicht Freitod, beim Freitod entscheidet man wann und wie und wo er sterben will, aber das ist nicht die Frage glaube ich.

Antwort
von hummel3, 32

Nach meiner Auffassung entscheiden wir nur bei Suizid über den Zeitpunkt unseres Sterbens.

Ansonsten bleibt das Sterben, dem Zufall, dem Alter und dem biologischen Abbau, oder Gott als Schöpfer vorbehalten, sofern man gläubig ist.

Antwort
von nettermensch, 51

Nein. das entscheitet unser Motor. nämlich das herz.

Kommentar von Regulus123 ,

interessant

Kommentar von nettermensch ,

was ist da intressant

Kommentar von Regulus123 ,

dass es das Herz entscheidet

Antwort
von authumbla, 55

Es gibt keine Entscheidung. Das ist rein zufällig.

Kommentar von Regulus123 ,

aber wir entscheiden uns doch jeden Tag für etwas, warum also nicht auch, wann wir sterben?

Kommentar von authumbla ,

Das liegt nicht in unserer Macht. Ich könnte mich auch dazu entscheiden, dass sich die Erde andersrum drehen soll, bringt aber nichts.

Kommentar von Regulus123 ,

Klar, damit hättest du dann ja Macht über die Welt, das wäre ein bisschen viel ;). Bewusstes Sterben würde aber bedeuten, dass du letztlich die Macht über dich selbst hättest.

Kommentar von authumbla ,

Wenn es bewusst war, war es aber nicht Deine Seele, wie in Deiner Frage. Allenfalls Dein Geist.

Kommentar von Regulus123 ,

Was genau ist der Unterschied?

Kommentar von authumbla ,

Ich streite ab, dass es eine Seele gibt. Und wenn, kann ich persönlich gar nichts dazu sagen. 

Und wenn jemand behauptet, er könne es, wäre ich sehr vorsichtig!

Kommentar von Regulus123 ,

Was ist dann der Geist?

Kommentar von Regulus123 ,

Naja, Philosophen streiten sich seit Jahrhunderten darum, was die Seele ist. Verrückt sind sie deshalb nicht. Selbst die frühen Psychologen, sogar die heutigen setzen sich mit dieser Thematik auseinander...

Kommentar von authumbla ,

Nein, verrückt sind sie nicht. Philosophen fragen ja auch, sie antworten nicht ;-)

Es sind die Religionen, die die Antworten geben, Und da bin ich sehr skeptisch.

Kommentar von authumbla ,

Diese Frage sollte hier nicht in den Kommentaren untergehn.

Kommentar von Panazee ,

Man kann durch jahrzehntelange Übungen in Meditation und anderen Techniken so weit kommen, dass man Kontrolle über seinen Herzschlag erlangt. Es ist manchen Menschen möglich ihr Herz willentlich dazu zu bringen stehen zu bleiben.

Das vorhanden sein einer Seele ist dafür nicht nötigt. Ich denke man kann mit gezielten und intensiven Übungen so gut wie jede Körperfunktion unter seine bewusste Kontrolle bringen. Spätestens wenn man aber Ohnmächtig wird greift wieder der "Autopilot" des Körpers.

Das ist so, wie "mit den Ohren wackeln" oder der "vulkanische Gruß" von Spock. Kaum einer kann es einfach so, aber im Grunde kann es jeder erlernen, wenn er genug Zeit und Mühe investiert.

Antwort
von fricktorel, 17

Eigentlich eher unser ewige Vater (Ps.48,14; Offb.9,6).

Unsere "Seele" ist sterblich, genauso wie das Fleisch (Hes.18,4; Röm.3,23).

Aber Jesu sei dank, der für uns den Tod überwunden hat (Röm.6,23).

Antwort
von TreudoofeTomate, 55

Nein, das Gehirn entscheidet, wann es aufhört zu arbeiten.

Kommentar von Regulus123 ,

der eine sagt das Gehirn, der andere das Herz, noch ein anderer sagt die Seele.... ;)

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Dann sagen zwei von drei das Falsche.

Kommentar von nettermensch ,

was ist jetzt richtig

Kommentar von authumbla ,

eher 3 von 3

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