Frage von Linapau9, 169

Entschädigung bei Flugverspätung & Alternativflughafen?

Ich habe gelesen, dass man ab 3 Stunden Verspätung eine Entschädigung bekommt. Der Flug um den es geht, landet ca. 2 Stunden später als geplant an einem anderen Flughafen. Zuzüglich des Transfers zum ursprünglichen Flughafen, kommen die Passagiere über 3 Stunden später an, als geplant.

Zählt also die Ankunftszeit am ursprünglich geplanten Flughafen oder kann die Airline damit argumentieren, dass der Flug ja nur 2 Std später (aber eben woanders) gelandet ist?

Antwort
von FlugRATIS, Business, 106

Hallo Linapau9,

grundsätzlich kommt es auf die Ankunft am Zielflughafen an.

Ob in diesem Fall aber tatsächlich Ansprüche gegen die Fluggesellschaft bestehen, läßt sich aus dem bisherigen Sachverhalt (Gründe der Verspätung, Start und Ziel?) nicht entnehmen.

Bei weiteren Fragen können Sie mich gerne unter j.jansen@ratis.de für
eine unverbindliche und kostenlose Beratung kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Jens Jansen
Rechtsanwalt

Disclaimer: Alle Angaben ohne Gewähr, hier erfolgt keine Rechtsberatung.
Allgemeine Hinweise können niemals eine individuelle Rechtsberatung im Einzelfall ersetzen.

Antwort
von tbcob, 118

Die Frage ist warum er woanders gelandet ist und warum es diese Verspätung gibt? Schlechteste Wetter, Streik?

Kommentar von DietmarBakel ,

Und war es ein Flug innerhalb der EU oder nicht?

Kommentar von tbcob ,

Genau ;)

Kommentar von Linapau9 ,

Innerhalb der EU, keine höhere Gewalt & Landung woanders, wegen Nachtflugverbot

Kommentar von tbcob ,

Dann sollte es möglich sein, das du dein Geld bekommst. Das könnte aber relativ schwierig werden, da die meisten Airlines das nicht so gerne rausgeben. Hier helfen Internetportale, die dann aber eine Pauschale einbehalten oder falls du eine Rechtsschutzversicherung hast, der Anwalt. Ansonsten kann man es auch erstmal alleine versuchen, das Geld zu bekommen.  

Antwort
von Enzo911, 118

Es zählt die Verspätung zum ursprüngl. Flughafen. Die Airlines reden sich aber gerne mit "höherer Gewalt" heraus. Deshalb am besten Zeit und Aufwand sparen und eine der risikolosen Dienste wie z.B. flugrecht.de nutzen. Die haben mir in einem ähnlichen Fall geholfen, Schadenersatz zu erhalten.

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