Hallo,ich habe folgendes Problem und würde gerne eure Meinung dazu hören/lesen. Meine Mutter ist 72 Jahre und seit 6 Monaten leider ein Pflegefall. Heute waren die Mitarbeiter des MDK ( Medizinischer Dienst) zur begutachtung da. Weil meine Mutter nicht mehr alleine aufs Klo oder sich waschen und versorgen kann,und nur noch den ganzen Tag im Bett liegt und auch nicht mehr laufen kann,meinte der MDK das sie unbedingt in ein Pflegeheim muss.Aber meine Mutter weigert sich und läßt auch keine Hilfe zu.Der Doktor sagte wenn sie zuhause bleibt,hat sie nicht mehr lange zum leben!!! Ich helfe ihr beim Toilettengang und Essen machen,aber da ich arbeiten muss ist sie immer 10 Stunden am Tag alleine.In dieser Zeit kann sie nicht aufs Klo oder nicht ans Telefon um Hilfe zu rufen usw. Trotzdem will sie nicht ins Pflegeheim. Der MDK meinte,ich müsste zum Amtsgericht und sie(Zwangs) Entmündigen lassen UNBEDINGT. Nun weiß ich nicht mehr weiter,denn das ist ja nicht so leicht,aber wenn ich nichts tue,dann stirbt sie zuhause. Nun wollte ich mal eure Antworten hören,was ihr in meiner Situation machen würdet. Bin um jede ernstgemeinte Antwort dankbar !!!
Entmündigung???
Antworten (18)
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1Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
Obwohl schon viele gute Antworten auf dieser Seite stehen möchte ich nochmal nachfragen: Du schreibst: Deine Mutter sei seit 6 Monaten ein Pflegefall. Wie ist es dazugekommen? und wer hat das festgestellt? Gibt es eine Stellungnahme/Entlassbericht vom Krankenhaus? Hast Du/Ihr beim MDK einen Antrag auf Pflegestufe gestellt? Wenn Deine Mutter nicht mehr alleine aufs Klo oder sich waschen und versorgen kann,und nur noch den ganzen Tag im Bett liegt und auch nicht mehr laufen kann, besteht über eine Rehabehandlung (es gibt spezielle Kliniken für Senioren) Aussicht auf Besserung? Was sagt der Arzt zu einer Reha? Wenn die Sozialstation vom Roten Kreuz 2 mal täglich jemanden vorbei schickt, damit Deine Mutter ihre Tabletten nimmt, kennen sie den Zustand. Hast Du Dich bei der Sozialstation beraten lassen? Haben die den Antrag auf Pflegestufe unterstützt oder evtl. sogar gestellt? Schließlich wäre Deine Mutter für sie eine potentielle umfassendere Klientin!
Die Leute vom MDK scheinen Deine Mutter aufgeben zu wollen, wenn sie meinen, daß sie unbedingt in ein Pflegeheim muss. Aber Deine Mutter weigert sich zu recht! Wenn sie ohne Pflegestufe in ein Heim käme wäre das eine sehr teure Angelegenheit. Und was wäre dort der Vorteil für Deine Mutter? Daß sie nach der Pfeife der Pflegekräfte 'tanzen' muss? Vermutlich will sie genau das nicht! Sie möchte ihren Lebensweg nach eigenen Vorstellungen zu ende gehen! Und das ist nicht verboten!
Wenn Deine Mutter keine Hilfe zu lässt, sprich mit ihr, frage sie nach ihren Beweggründen. Dann kannst Du sie besser verstehen. Der Doktor sagte wenn sie zuhause bleibt,hat sie nicht mehr lange zum leben!!! Gut, vielleicht möchte sie das einfach nicht mehr!?! Wenn Du außer Haus bist, kann sie nicht ans Telefon um Hilfe zu rufen? Warum? Hat sie Einschränkungen, dass sie das Telefon nicht bedienen oder nicht erreichen kann? Gibt es da keine technische Lösung?
(Zwangs) Entmündigen lassen UNBEDINGT??? Wo lebt ihr??? Der MDK müßte das eigentlich besser wissen: Es gibt keine Entmündigung mehr!!! Ist der Mensch nicht in der Lage bestimmte Entscheidungen zu treffen, kann beim Amtsgericht eine Betreuung für verschiedene Geschäftsbereiche (z.B. Aufenthaltsbestimmung) beantragt werden. Dieser Betreuer kannst auch Du sein. Das hielte ich bei Deiner derzeitigen Verantwortung, die Du Deiner Mutter gegenüber trägst für sinnvoll. Du wärest rechtlich abgesichert. Noch besser wäre Deine Mutter würde eine Vorsorgevollmacht zu Deinen Gunsten ausstellen, damit nicht Dritte (Geschwister o.ä.) Deine Maßnahmen anfechten. Diese Vollmacht kann sie jederzeit widerrufen und sie tritt nur in Kraft, wenn Deine Mutter nicht mehr in der Lage ist über ihre Geschäfte selbstständig zu entscheiden. Das Gutachten des MDK solltet ihr anfechten, wenn es Deiner Mutter nicht mindestens eine Pflegestufe II zugesteht. (Unabhängig ob Pflegeheim oder nicht!)
Wenn Du nichts tust,dann stirbt sie zu Hause. Wenn genau das ihr Wunsch ist, sollten dies alle akzeptieren!!!
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5Antwort von
biggie55biggie55
es gibt ambulante pflegedienste,die werden von der pflegeversicherung bezahlt.sie kommt bestimmt in pflegestufe 3.stell schnellstens einen antrag ....
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IsartaucherIsartaucher Die Pflegestufe 3 wird sie sicherlich zunächst nicht bekommen, aber die Stufe 2 ist wahrscheinlich.
Ein ambulanter Pflegedienst hier sicher die beste Lösung. Die Kosten werden allerdings nur zum Teil von der Pflegeversicherung getragen, der Patient oder die Angehörigen müssen meistens noch dazuzahlen. allerdings ist der Pflegedienst immer noch günstiger als ein Pflegeheim.
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4Antwort von
olejoleolejole
Ich glaube nicht das sie im Pflegeheim später sterben wird... Im ernst, geb sie nicht weg, zumindestens würde ich es nicht tun.
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fettbergfettberg DH ..Seh ich genau so !
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ReinerUnsinnReinerUnsinn Aber ich glaube das. Ich habe das in eigener Familie erlebt. Wenn jemand sterben will, dann stirbt er. Du mußt nur noch zusehen, daß das in Würde geschieht.
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GrizzuleinGrizzulein Ich glaube die Betonung lag bei später. olejole meint sie wird dort vielleicht auch nicht länger leben oder sogar noch eher jeden Mut verlieren. Der Meinung bin ich auch
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4Antwort von
romeo27romeo27
es gibt doch den mobilen pflegedienst der sich 1 - 3 mal nach bedarf am tag um deine mutter kümmert !
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ReinerUnsinnReinerUnsinn Natürlich, selbst ohne Pflegestufe. zB. Caritas
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2Antwort von
GrizzuleinGrizzulein
Natürlich könntest du über das Amtsgericht eine Betreuung für die bereiche Aufenthaltsbestimmung und Gesundheitsvorsorge beantragen. Das geht im Notfall sehr kurzfristig. Dann könntest du bzw. der vom Amt bestellte Betreuer entscheiden wo deine Mutter lebt.
Aber deine Mutter will auf keinen Fall aus ihrem gewohnten persönlichen Umfeld heraus. Du würdest ihr damit keinen Gefallen tun.
Ich an deiner Stelle würde Kontakt mit der örtlichen Diakonie, Caritas oder einem ambulanten Pflegedienst aufnehmen und nachfragen, in wie weit man dich unterstützen kann.
Die dort anfallenden Kosten werden kaum höher sein, als eine stationäre Unterbringung in einem Pflegeheim.
Falls sie die Wege zur Toilette nicht mehr allein bewältigen kann, gibt es auch andere Möglichkeiten, zB. einen Toilettenstuhl, den sie unmittelbar neben ihr Bett stellen kann. Man kann da ne Masse machen, wenn man einen Angehörigen zuhause pflegt.
Nicht immer ist ein Pflegeheim die beste Lösung.
Leider sehen das auch heute viele Ärzte noch anders. Im Pflegeheim sind Ärzte vor Ort. Für einen Hausarzt bedeutet ambulante Pflege eben viele Hausbesuche.... und dazu ist nicht jeder Arzt bereit.
Falls euer Arzt eine ambulante Pflege rigoros ablehnt, hol dir eine zweite Meinung von einem anderen Allgemeinmediziner ein.
Solange deine Mutter noch selbst entscheiden kann, also geistig fit ist, sollte ihr Wunsch im Vordergrund stehnKommentar von
ReinerUnsinnReinerUnsinn Im Pflegeheim sind Ärzte vor Ort? Schau es Dir einfach mal an.
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GrizzuleinGrizzulein Ich arbeite in einem ... bei uns schon. Und wenn keine vor Ort sind, gibts feste Visitentage, wo sie ins Haus kommen.
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1Antwort von
willonoackwillonoack
Es gibt seit 1996 keine Entmündigung mehr. Deine Mutter kann daher trotz Pflegebedürftigkeit auch dann zu Hause bleiben und dort früher als in einem Heim sterben, wenn sie das wünscht.Sie muss sich auch keine Pflege aufzwingen lassen, nicht einmal dann, wenn sie selbst gefüttert und gewaschen werden muss. Sie kann nur bei geistiger Verwirrtheit unter gesetzliche Betreuung mit Aufenthaltsbestimmung durch einen Betreuer gestellt werden und dann noch viele, viele Jahre in einem teuren Pflegeheim auf ihre Kosten dem Tod in einem Bett gefesselt gegen ihren Willen entgegen dämmern. Viele Deutsche Vormundschaftsrichter, z. B. Amtsgericht Hersbruck und Landgericht Nürnberg-Fürth, machen das sogar zum finanziellen Nutzen von gesetzlichen Betreuern, meistens Rechtsanwälten!, und Pflegeheimen auch mit!
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1Antwort von
limur699limur699
Mich stört etwas, dass ihr mit allen, die euch helfen könnten zerstritten seid. Warum kommt der Hausarzt nicht, wenn eine Frau nicht mehr gehen kann und im Bett liegt? Deine Mutter zehn Stunden im Bett liegen zu lassen, ohne einen Menschen in ihrer Nähe grenzt an Verwahrlosung. Sie trägt sicher Windeln und liegt dann viele Stunden in ihrem Kot und Urin, das kann nur zum Wundliegen führen. Sobald du es von der Pflegekasse schriftlich hast, dass die Pflegestufe abgelehnt wird, kannst du Widerspruch einlegen. Dann kommt evtl. ein anderer Mitarbeiter des MDK und kontrolliert die Begutachtung, evtl. wird auch ein Gutachten eines Arztes in Auftrag gegeben. Das alles wird einige Zeit dauern. Deine Mutter in ein Pflegeheim zu geben, ohne eine Pflegestufe wird monatlich ca. 2000 Euro kosten, wenn es ein günstiges Heim ist. Für dieses Geld kannst du auch zuhause viele Menschen anstellen, die sich um deine Mutter kümmern. Es muss nicht immer eine Pflegefachkraft sein, auch Frauen, die eine natürliche Begabung für den Umgang mit Menschen haben, können deine Mutter unterstützen, ihr etwas zu essen geben, vorlesen, sie in einen Rollstuhl setzen. Deine Mutter muss raus aus dem Bett, wenn es irgendwie geht, zumindest für kurze Zeit immer wieder. Auch der Besuch eines Physiotherapeuten wäre ratsam, weil sich beim Liegen ja viele Muskeln verkürzen. Eine Entmündigung eines im Kopf klaren Menschen ist schlichtweg nicht möglich. Der zuständige Vormundschaftsrichter wird da nicht mitspielen. Jeder hat das Recht in sein Unglück zu laufen, aber du hast auch eine gewisse Verantwortung für deine Mutter und solltest daher alles auf die Beine stellen, was ihr euch irgendwie leisten könnt, damit sie nicht so lange alleine ist.
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TanteBerthaTanteBertha
Es gibt noch andere Mölichkeiten, Deine Mutter daheim betreuen zu lassen. Du kannst, wenn sie eine Pflegestufe bekommt, Unterstützung bei einem mobilen Pflegedienst finden. Der kommt zu abgesprochenen Zeiten ins Haus und kann Deiner Mutter beim Toilettengang, beim Essen usw helfen. Ausserdem gibt es noch den Haus-Notruf. Hier wird ein Gerät neben der Telefonanlage installiert und Deine Mutter bekommt eine Kette mit einem Druckknopf um den Hals. Den Knopf kann sie drücken, wenn sie in Schwierigkeiten ist und es meldet sich Ihr Pflegedienst, der dann kommt oder Dich informiert, dass es ein Problem gibt. Sprich einmal mit dem Hausarzt Deiner Mutter. Vll. ergibt sich so eine Möglichkeit, dass sie auf diese Art noch eine Weile daheim bleiben kann.
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ReinerUnsinnReinerUnsinn
Hat der MDK denn überhaupt eine Pflegestufe festgestellt?
Wenn ja, dann gibt es Möglichkeiten bezgl. ambulanter Pflegedienst zu Hause.
Deine Mutter wird nie im Leben entmündigt, wenn sie noch klar denken kann. Und wenn sie nicht in ein Altenheim will, dann ist das vollkommen in Ordnung.
Du solltest bei dieser Geschichte bedenken, daß ein Heim ungefähr 3.200 € im Monat kostet. Hat sie soviel Rente? Und was verdienst Du?
Deine Mutter wird nicht zuhause sterben, aber sie wird im Pflegeheim sterben.
Hat sie schon eine Patientenverfügung?
Das ganze überlege Dir dreimal bevor Du einen Haufen Geld verliert für nix.
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TeshupTeshup
Kann mir vorstellen das dir meine Antwort nicht gefällt. Ich spreche mal für mich, wenn ich alt und bettlägerig wäre und nichts mehr alleine machen könnte wäre ich froh wenn es endlich vorbei ist, denn das empfinde ich als Folter. Wenn man mich dann ohne meine Zustimmung in ein Pflegeheim gibt wo ich für viel Geld weiter vor mich hin verblöden darf wäre ich ziemlich sauer, wenn ich geistig noch fit genug wäre würde ich ein Familienmitglied das sowas gegen meinen Willen tut enterben. Danke, ich würde in dieser Situation lieber sterben. Und wenn es kein Gesetzt gibt das einen dazu verpflichtet jemanden zu entmündigen würde ich den Wunsch deiner Mutter akzeptieren und sie gegeben falls sterben lassen. Ich finde es grausam wenn man Menschen mit aller Gewalt am sterben hindern will.
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fettbergfettberg
Vielleicht können Verwandten/Freunde während du arbeitest auf sie aufpassen können. Ansonsten gibts Hauspfleger die du bestellen kannst und die auf deine Mutter so lange aufpassen.
Ich wünsch euch viel Erfolg. Aber bitte steck sie nicht ohne ihren Willen in ein Heim. Das deine Mutter.
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ReinerUnsinnReinerUnsinn Wenigsten jemand der sein Hirn zum Denken anregt.
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TillWollheimTillWollheim
NEIN - der MD ist kein Arzt!! Die können jederzeit per gutachten widerlegt werden. TIPP: Gehe zu einem Fachanwalt für Sozialrecht!! Natürlich kann eine Häusliche Pflege sehr gut in diesem fall helfen. Ist auch viel billiger für die Gesellschaft als eine Klinik bzw Heim! Die vom MD spinnen meistens! Hol einen Anwalt und wechsele diesen Scheiß Arzt! Wenn ich das meinem Vater erzähle, der war 50 Jahre lang Arzt und ist viele Nächte sogar mehrfach raus - der hätte sich eher ein Bein ausgerissen als einen Patienten unversorgt zu lassen - diese heutigen Ärzte sind oft miese Kerle! Gib mir mal die Adresse dieses Arztes ich rufe ihn an! Tschüß Till
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wolle76 Also meine Mutter ist nicht seit einem halben Jahr ein Pflegefall,sondern erst seit ca.4 Wochen.Sie hatte von 6 Monaten einen Schlaganfall,und war seither mindestens 7 mal im Krankenhaus.Die Ärzte dort haben ihr gesagt,das sie nichts mehr für sie tun können.Sie bekommt immer Schwindelanfälle. In die Reha könnte sie,will aber nicht.Deshalb war ja auch meine Hoffnung,das der MDK sie in eine Pflegestufe einstuft.Aber die Dame hat nur ca.2Stunden mit meiner Mutter und mir geschimpft,und am Schluss hat Sie zu meiner Mutter gesagt,wenn sie sich nicht helfen lassen will,dann kann sie auch nichts mehr tun,und ist gegangen.Sie hatte noch gesagt,das ambulante Hilfe viel zu teuer wäre,und eh nichts bringe. Auch die Dame vom Roten Kreuz war der selben Meinung wie die vom MDK. So,nun steh ich hier alleine und weiß nicht mehr weiter. Bin schon am überlegen,ob ich nicht meinen Job kündigen soll,dann wäre ich 24 Std am Tag bei ihr.
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heureka47heureka47
"Entmündigung" gibt es seit ca. 10 - 15 Jahren nicht mehr. Statt dessen gibt es "Gesetzliche / Rechtliche Betreuung". Das ist so etwas ähnliches, kann sich aber auf solche Teilbereiche des Lebens erstrecken, wo der zu Betreuende nicht mehr / oder vorübergehend nicht in der Lage ist, selbst Entscheidungen zu treffen.
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Ich bin seit 15 Jahren im Umfeld psychiatrie-betroffener Menschen ehrenamtlich engagiert. Meine Erfahrung ist, daß gesetzliche Betreuung oft zu früh und mit falschen Vorstellungen eingerichtet wird.
Es stellt sich die Frage nach den Alternativen: Mit Hilfe des Pflegegeldes wäre es evtl. möglich, auch während deiner Abwesenheit ein- oder zweimal am Tag jemand nach deiner Mutter schauen zu lassen. Sie zehn Stunden allein zu lassen ist nicht unproblematisch.
Das Verfahren auf Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung kannst du beim Amtsgericht - Betreuungsbericht - in Gang setzen. Du kannst selbst auch darstellen, daß du die Betreuung übernehmen willst.
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wolle76 Vielen lieben Dank für eure Antworten!!! Die Sozialstation vom Roten Kreuz schickt 2 mal täglich jemanden vorbei,damit meine Mutter wenigstens ihre Tabletten nimmt.Die hat sie anfangs auch verweigert.Selbst im Krankenhaus hat sie die Tabletten nicht genommen.Immer weggeschmissen. Wegen der Pflegestufe: Die Frau vom MDK hat mir gesagt,das sie meine Mutter in keine Pflegestufe reinnimmt,denn das hat alles keinen Wert.Dies bestätigte mir auch die Dame vom DRK.Sie ist sehr böse geworden und meinte das nur noch das Pflegeheim in Frage kommt.Ich habe noch nicht erwähnt,das meine Mutter geistig vollkommen klar ist.Nur laufen kann sie nicht.Und deshalb bin ich wirklich im Zweifeln,sie deshalb ins heim abzugeben. Ich bin die einzigste Person der sie pflegen kann,da meine Brüder alle weiter wegwohnen. Mein Vater ist schon lange gestorben. Deshalb liegt nun alles an mir.Aber ich bringe es nicht übers Herz sie wegzugeben. Ich dachte auch,das die vom Roten Kreuz mich unterstützen,aber von denen kommt auch keine Hilfe.Der Hausarzt weigert sich Hausbesuche zu machen! Muss mann sich daran halten was der MDK sagt,oder gibts da noch andere Gutachter etc? Vielen Dank im vorraus!!!
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aurataaurata Seltsam, sie IST ein Pflegefall, aber eine Pflegestufe bekommt sie nicht? Sie sollte dringend ins Pflegeheim, WEIL sie nichts mehr kann, aber eine häusliche Pflege wird nicht bezahlt, weil das alles keinen Wert hat!? Lege umgehend Beschwerde ein.
Zudem kann sie nicht einfach so entmündigt werden, wenn sie klar im Kopf ist. Sie wird auch vom Richter angehört.
Wenn ihr Hausarzt keine Besuche macht, dann suche einen anderen, der das tut.
Ich wünsche dir Durchhaltevermögen und viel Kraft. Für die alte Leute ist eine Anweisung ins Pflegeheim meist das Ende.
Dass sie sich dagegen sträubt, kann ich sehr gut verstehen. Und es gibt Alternativen.
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diabodiabo
Entmündigen heißt auch,jemandem seinen Willen nehmen,obwohl derjenige das vielleicht gar nicht möchte.Um das auch vor Gericht durchzusetzten,muß ein psychiatrisches Gutachten vorliegen.Sonst läuft gar nichts.Wie es auch schon einige Mitglieder dieses Forums geschrieben haben, bin ich auch der Meinung,dass es bessere Lösungen gibt.Häusliche Pflege gibt es auch.Ein Arzt kommt natürlich nicht immer zu jedem Besuch eines mobilen Pflegedienstes, es sei denn, es ist etwas ernstes passiert.Solltest Du einen guten Pflegedienst gefunden haben,besteht kein Grund deine Mutter in irgendwelche Heime zu schicken.Wenn Du das für deine Mutter realisieren kannst,läuft gar nichts in puncto Entmündigung.Vieleicht solltest Du auch mal eine Annonce in die Zeitung setzten,um auch eine examinierte Krankenschwester-Altenpflegerin zu suchen-organisieren,die sich dann um deine Mutter kümmert,während Du abwesend bist.Das müßte die Krankenkasse übernehmen.An deiner Stelle würde ich alles dafür tun,um den Wunsch von deiner Mutter zu entsprechen, und sie nicht weggeben....................the devil
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penthesileiapenthesileia
Ich schließe mich zunächst mal den Hinweisen auf ambulante Dienste an. Das sollte dein nächster Schritt sein. Sollte das aus irgendwelchen Gründen nicht hinhauen, dann musst du einiges bedenken: Falls sie es noch nicht tut, sie wird einnässen. Wenn sie da stundenlang drinliegt, wird sie wund. Nur als Beispiel. Irgendwann kommt vermutlich der Zeitpunkt, an dem es ihr schon körperlich so schlecht tut, zu Hause zu sein, dass der Wunsch das nicht mehr aufwiegt. Und das Einnässen und Wundwerden ist nur ein Beispiel. (Ich klinge vermutlich brutal, ich versuche aber nur, logisch zu argumentieren.)
Da ist noch etwas anderes. Du. Du selbst. Die Pflegebedürftigkeit deiner Mutter wird nicht weniger werden, aller Wahrscheinlichkeit nach. Kannst du das schaffen? Ohne dich zu verlieren. Hast du eine eigene Familie? Kannst du das schaffen, ohne die zu verlieren.
Ehe ihr mich alle für kaltherzig haltet: Ich wünsche mir von Herzen, ich wäre tot, ehe so etwas passieren kann.
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gottesanbeteringottesanbeterin
Der MDK will scheinbar auch gleich dich entmündigen.
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ReinerUnsinnReinerUnsinn Klar, die halbe Welt. Diesem Tünnes gehört in den Ar$ch getreten.
Pflegestufe 3 ?
Wovon träumst Du denn nachts?