Enormer Leistungsabfall und starkes Hungergefühl beim Radfahren?

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4 Antworten

Hallo! Zunächst : Trinken ist ganz wichtig - bei längeren Strecken auch unterwegs. Das könnte die Ursache sein  - sonst noch zu hohes Tempo oder ein nicht erkanntes körperliches Problem. Mal beim Arzt checken lassen. 

Ich wünsche Dir gute Besserung.

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Das ganze nennt sich Hungerast, im Winter brauchst du mehr energiezudem nimmt der Luftwidersatnd im Winter zu.
Das sind zwei Faktoren die sich Addieren und dann können bei einem untrainierterten diese Probleme auftreten.
Es gibt zwei möglichkeiten, du trainierst deinen Fettstoffwechsel und fährst langsammer oder du verpflegst Dich unterwegs z.B mit Gels.

Die von GU schmecken ganz gut und helfen bei der Energiebereitstellung.
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Zunächst ist ein Viertel Jahr im Ausdauersport eine sehr kurze Zeitspanne.

Du kannst deswegen nicht erwarten, dass Du in dieser kurzen Zeit ausreichend Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit aufbauen kannst.

Das geht echt nicht.

In 3 Monaten bekommst Du schon rein vom Zeitrahmen bestenfalls ein Grundlagenausdauertraining gergelt, also schwerpunktmäßig GA1-Fahrten mit GA2-Anteilen.

Da Du täglich mit dem Rad zur Arbeit fährst, 2 x 20 km habe ich verstanden, und dann noch am Wochenende längere Touren absolvierst, hast Du das Problem, dass zu wenig Regenerationsphasen gegeben sind, wenn Du die Wege zur Areit zu schnell fahren solltest (also jenseits REKOM und GA1)

Die Regeneration ist ein wichtiger Pfeiler im Trainingsfortschritt.

Begleitend zum Training auf dem Rad, der Rolle oder Ergometer sollte Krafttraining sein, Krafttraining mit den Schwerpunkten

- Beine

-.Wade

- Brust

- Rücken

Das Krafttraining ist der wahre Bringer für mehr Druck auf die Pedale.

Da Du von der Zeit her das Grundlagenausdauertraining hinter Dir haben solltest, kannst Du jetzt ins Aufbautraining switchen.

Im Aufbautraining absolvierst Du des öfteren Fahrten mit intensiveren Intervallen, sei es Geschwindigkeit oder am Berg, betreibst Krafttraining.

Auf dem Ergometer kannst Du das auch gut machen und vor allen vergleichbarer darstellen in Sachen Intervalldauer und exakte Belastung in Watt.

Ich fahre gerne 150 W aktive Erholung auf dem Ergometer und streue in 60 Minuten 10 Intervalle zu 60 Sekunden ein, die dann zwischen 235 W und 205 W sich bewegen.

Wie hoch Deine Stundendauerleistungsgrenze ist, musst Du selbst austesten und dann die Werte für Deine Person anpassen. Ziehe von der Stundendauerleistungsgrenze 10 W ab und nimm das als aktive Erholung.

Gerade am Anfang ist der Körper noch nicht ausreichend für lang andauernde Belastungen trainiert.

Wenn dann alle primären Speicher leergefahren sind, schnippst Deine Herzfrequenz bei der kleinsten Anstrengung nach oben und Du fühlst Dich schlapp.

Das kommt in der Regel schlagartig - fast von einem Moment auf den anderen - und ist nichts Außergewöhnliches.

Mit der Zeit wird sich die Schwelle, wann das passiert, immer weiter zeitlich nach hinten verlagern, da Dein Körper mit der Zeit lernt, effektiv in der aeroben Zone zu arbeiten.

Bei längeren Ausfahrten solltest Du ausreichend zu Trinken sowie ein paar Energieriegel bei Dir haben.

Vor allem solltest Du Dein Radsporttraining systematisch betreiben. Pulsuhr und Auswertung der Daten ist ein absolutes Muss.

Lektüre: "Die Trainingsfibel für Radsportler " von Joe Friel

Günter


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Deine Reserven sind aufgebraucht, also die Reserven die du mit Essen zu dir genommen hast.
In dieser Zeit stellt sich dein Körper um: Vom Verbrauch der Energie die du "gegessen" hast, zum Verbrauch des Körperfettes.
Da diese Umstellung etwas dauert kommt es zu eben diesem "Leistungstief".
Wenn du das hinter dich bringst solltest du abnehmen.

ABER: Bevor dir das hier keiner bestätigt frag lieber n Arzt bevor du einfach weitertrampelst und meine Aussage ist dran schuld dass du n Kreislaufzusammenbruch hast. Ist bei mir gefährliches Halbwissen

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