gutefrage.net, die Ratgeber Community
version2_beta
Login   |  Forum |  Richtlinien |  FAQ

Enkelin hat Berufswunsch Journalistin. Ist das nicht ein brotloser Beruf?

gefragt von Annie44Annie44 am 07.11.2007 um 21:24 Uhr

Meine Enkelin hat neuerdings die Absicht, Journalistin zu werden, weil sie bei der Schülerzeitung recht gut ankommt mit ihren Artikeln. Habe nun aber des öfteren gehört, dass das ein Beruf ist, der einen nur nervlich kaputt, aber keineswegs reich macht. Kann jemand berichten? Möchte nicht, dass das Kind den falschen Weg einschlägt...


Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Beruf (5358)
Karriere (203)
Berufswahl (49)
ähnliche Fragen

Infobutton_rz Frage beantworten


gri1su
beantwortet von gri1su am 7. November 2007 21:38
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Als brotlos würde ich den Beruf nicht bezeichnen, reich werden kann man da allerdings auch nur in den seltensten Fällen (aber in welchem Beruf kann man heute noch reich werden?). Sie sollte ruhig einmal in den Journalismus hinein schnuppern. Wenn es ihr danach immer noch gefällt, warum sollte sie dann nicht diesen Beruf ergreifen? Wesentlich größere und bessere Chancen hätte sie allerdings, wenn sie Journalismus studieren würde.


anonym
beantwortet von tussideluxe am 7. November 2007 21:32
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Also kenne auch viele Journalisten, allerdings Freiberuflich und kann nicht sagen, dass das Brotlos wäre. Am besten sie macht erstmal ein Voluntariat bei einer Zeitung und dann wird sie schon sehen. Ich denke Kinder finden schon ihren Weg und manchmal gefällt es eben den Erwachsenen nicht so...


Kajjo
beantwortet von Kajjo am 7. November 2007 21:38
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Du hast recht, für die Mehrheit ist es eine brotlose Kunst, für die wenigen Erfolgreichen aber natürlich lohnend. Man muß mindestens ein Spezialgebiet haben (z.B. Wissenschaftsjournalismus), damit es etwas rosiger aussieht -- und auch dann droht das Leben von der Hand in den Mund, je nach Auftragslage.

Das ist fast so wie it Fußballern -- viele träumen davon, aber nur weniger können davon leben.

Ich hoffe, daß diese Phase bei Deiner Enkelin vorbeigeht, bevor es ernst wird mit der Berufsentscheidung. Die Schülerzeitung selbst schadet ja nicht...


Qetan
beantwortet von Qetan am 7. November 2007 22:16
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Man sollte Kindern keinen Berufswunsch auszureden versuchen. Vielleicht hat Deine Enkelin ja wirklich großes journalistisches Talent und macht sogar Karriere in diesem Beruf. Wenn´s nichts wird, kann sie immer noch was anderes machen.


Eisenmann
beantwortet von Eisenmann am 9. November 2007 10:33
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Angestellte Journalisten verdienen in der BRD ähnlich wie Industrieangestellte, das gilt auch für feste freie Mitarbeiter der Rundfunkanstalten. Für ein "brotloses Gewerbe" würde niemand langfristig arbeiten. Die Zukunftsaussichten sind nicht schlecht, da Informationen auch in 20 oder 50 Jahren aufbereitet werden müssen, nur wird der Beruf auch immer mehr von der Digitalisierung beeinflusst, d. h. ein Tageszeitungsjournalist muss zusätzlich auch Inhalte für Webseiten liefern und ein Rundfunkjournalist u. U. auch Beiträge für die Webseite und das Journal schreiben.








Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Weitere Informationen

Source_12
Schreiben macht arm
Für viele ist Journalismus ein Traumberuf. Nach zehn Jahren als freie Autorin kann Gabriele Bärtels nur davor warnen, ihn zu ergreifen

Heute ist der Tag, an dem ich nicht mehr aufstehen will, denn ich habe seit einer Woche kein Geld mehr und glaube auch nicht, dass nächste Woche welches kommt. Jeden Morgen schaute ich angespannt auf mein Onlinekonto, ob endlich das Honorar von Zeitung X oder Y eingegangen ist, doch dies war nicht der Fall, obwohl mir die Redakteure die Überweisung schon vor Wochen zusagten. Entgegen jeder Vernunft stand ich trotzdem jeden Tag am Geldautomaten und achtete darauf, dass niemand zuschaute, wenn die Scheckkarte wieder herausglitt. Die Sekunden, bis auf dem Display der Satz erscheint: Leider keine Auszahlung möglich, sind Sekunden, die meine Nerven ähnlich belasten wie eine Fahrt in der Geisterbahn.




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.