Frage von DatSteffi, 119

Englische Bulldogge und Babykatze?

Mein Sohn wünscht sich unbedingt eine Babykatze womit ich auch kein Problem habe. Ich habe nur Angst das mein Bacon (1,5 Jahre) ein Problem damit hat. Mit anderen Hunden kommt er super zurecht. Straßenkatzen will er jagen. Zuhause ist er super verspielt und wild. Muss ich Angst haben das er die Babykatze als Spielzeug sieht und sie ,,kaputt machen ,, will???

Antwort
von dogmama, 39

Sohn wünscht sich unbedingt eine Babykatze womit ich auch kein Problem habe. 

ob Dein Hund sich mit einer Katze im Haus vertragen wird, kann hier niemand sagen. 

eine Zusammenführung kann auf jeden Fall Nerven und Stress kosten. Darauf sollte man vorbereitet sein, auch für den Fall wenn die Zusammenführung scheitern sollte!

berücksichtigen solltest Du aber vorallem, dass man Katzen nicht alleine, sondern mind. zu zweit halten sollte!

Menschen und/oder auch Hunde/andere Tiere können einen Artgenossen nicht ersetzen!

http://www.katzen-fieber.de/einzelhaltung-katzen.php

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 46

Hi,

Mal vom Hund abgesehen, auch Katzen muss man erstmal artgerecht halten damit das Zusammenleben mit den Mensch klappt. Wie Hunde auch sind es soziale Tiere, wenn sie nicht raus darf zb muss man schon direkt zwei Katzen holen. :) Und auch Katzen bedürfen Erziehung und Aufmerksamkeit, sonst werden die ganz komisch, strullern überall hin, dauermiauen, zerkratzen Wohnungseinrichtungen oder gehen in Angriff. Es gibt sicherlich pflegeleichtere Geschenke für Kinder :) 

Wegen der Beziehung Hund und Katze, wie gut ist er denn erzogen? Hört er aufs Wort? Könnt ihr per Kommando so eine strassenkatzenjagd abbrechen? Klar ist auf jeden Fall das ihr vorher den Zustand ändern müsst das der Hund in der Wohnung spielt und alles aufwirbelt, Lektion muss da sein das die Wohnung Feierabend bedeutet und nur eine sichere Ruhestätte ist, nix anderes. Im Grunde kann man jeden Hund (wenn's nicht Grad ein passionierter Jagdhund ist) mit Katzen vergesellschaften, wenn der Hund auch erzogen ist und der Halter seine Resourcen klar macht und verteidigt. Meine jagen draussen auch Katzen, trotzdem schmusen sie abends mit mein Kater auf der Couch :) und das waren Strassenhunde die ich mit erwachsenen Katzen aus dem Tierheim vergeselllschaftet habe :) man muss sich nur an ganz viele Regeln halten, jeder hat sein eigenes Revier in der Wohnung, wenn wir nicht da sind werden die beiden Parteien getrennt, also nie unbeaufsichtigt lassen. Und am Anfang viel Geduld mitbringen, bei meiner Hündin war die Sache in ein paar Monaten durch, bei mein Rüde haben wir mehr als ein Jahr gebraucht bis hier echte Harmonie eingekehrt ist.

Kommentar von Bitterkraut ,

ich hab 2 passionierte Jagdhunde und beide sind mit Katzen vergesellschaftet. Der eine ist in einem Katzenhaushalt geboren, der andere kam 1,5 Jahren dazu und es hat nur kurze Zeit gedauert, bis er kapiert hatte, daß meine Katzen Familienmitglieder und somit nicht jagbar sind.

Fremde Katzen werden von beiden Hunden gejagt, sowit sie gelegenheit haben. Also nein, man muß Hunden nicht abgewöhnen, Katzen zu jagen, was eh quasi ein Ding der Unmöglichkeit ist, man muß ihnen klarmachen, daß es Gruppenmitglieder sind, das kann recht schnell gehen, wenn man es richtig anstellt.

Kommentar von jww28 ,

Naja wir hatten mal ein Huskymischling zur Pflege, der war passionierter Jäger, der war ja sofort gestresst sobald nur die Katze gesehen hat. Da war ich froh wo der vermittelt war, das ging gar nicht, der arme war ja total überfordert er sass dann da hechelnd, am zittern und danach kam nur noch das er sich selber bearbeitet hat, er hat sich richtig Fell rausgerissen bis Blut kam. Den auf Dauer mit Katzen zu halten fände ich einfach unfair, da gibt es bessere Kombinationen :) 

Unser Podencobubmix soll ja laut Rasse auch ein Jagdhund drin, er hat das nur noch nicht gelesen :D er hatte da weniger Probleme als der Huskymix. :) 

Kommentar von Bitterkraut ,

ich hatte viele Jahre den JRT meines Nachbar in Urlaubspflege, der hat meine Katzen draußen auf die Mauern und Bäume gescheucht, bevor er zu 1. Mal bei mir in der Wohnung war. Der war völlig verwundert, in der Wohnung auf die Katzen zu treffen, man konnte ihm ansehen, wie er versucht hat, die Dinge im Kopf zusammenzubringen. Meine Kätzin hat ihm aber nicht lange Zeit gegeben, sich zu sortieren, sie hat ihn recht schnell gemaßregelt und die Sache war erledigt. 

Sowas hatte ich vorher auch noch nicht erlebt, auch nicht mit meiner selbstbewußten Katze. Bei anderen Besucherhunden ging sie auch immer erst mal unters Sofa. Diesmal ging der Jacky unters Sofa...

Kommentar von jww28 ,

Hihi ja er war im fremden Revier, da kennen Katzen  manchmal nix :D manchmal sind da einfach komisch :) mein Kater ist ja sonst auch der netteste überhaupt, einen Vertreter wollte er aber partout nicht in der Wohnung haben, den hat der attackiert immer in die Beine rein, warum weiss ich bis heute nicht, das hat der in 10 Jahren wirklich nur bei den einen gemacht :D

Ich glaub bei den Huskymix war es auch einfach mangelnde Auslastung, die erste Woche war der Horror, die ersten 30 Minuten hat der durchgebellt draussen so aufgeregt war der. dazu kam das er in die Perrera abgegeben wurde weil er als Hofhund versagt hat und das Vieh und Geflügel gejagt hat. ich weiss so  nicht ob er schon jagderfolg hatte. der Tat mir nur so unendlich leid :( der Hund wurde 5 Jahre lang falsch verstanden und dann zum Sterben weggebracht :( 

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, wenn bei uns jemand das "Revier" kontrolliert, dann ist es die Katze. Die ist auch bei meinen Hunden der Chef. 

Kommentar von jww28 ,

jep ist bei uns auch so :) der Kater gibt sich wenigstens anstandsmaessig noch Muehe auf das Revier aufzupassen, kommt Besuch ist das der einzige der mit an der Tuer steht :) die Hunde hab ich ja total "verzogen" denen ist alles egal, solange die auf der Couch liegen koennen :) 

Antwort
von LukaUndShiba, 71

Bitte Katzen mindestens zu zweit halten! Katzen sind keine Einzelgänger! Das ist ein Irrtum und Gesellschaft ist wichtig, gerade für ein kitten.

Woher sollen wir wissen wie dein Hund im Haus auf Katzen reagiert? Es ist dein Hund und du musst ihn kennen.

Antwort
von silberwind58, 54

Wie alt ist Dein Sohn? Es könnte auch sein,das Dein Sohn schnell das Interesse an der Katze verliert! Ihr habt einen HUnd,warum muss dann auch noch eine Katze her,die,oder der Hund sich gar nicht mögen.Was passiert dann mit der Katze?

Antwort
von Bitterkraut, 35

Erklär erst mal deinem Sohn, daß Babykatzen nur sehr kurze Zeit Babykatzen sind. Katzen soll man nicht einzeln halten, kommt noch dazu.

Der Rest ist eine Frage der richtigen Vergesellschaftung. Der Schinken darf keine Gelegenheit bekommen, die kleinen Katzen zu jagen, wenn ihr alles richtig macht, wird er sie schnell als Familienmitglieder annehmen. Bei meinen Hunden mußte ich immer eher aufpassen, daß sie die Katzenwelpen nicht nacktlecken vor lauter Brutpflegetrieb. Große rauhe Hundezunge und kleines Katzenkind, da ist eine kleine Katze schnell tropfnass geleckt und sogar nackig.

Antwort
von SusanneV, 10

Wo sind die zwei Katzen, die Du im Dezember 2013 hattest und was wurde aus dem Katzenbaby, das Dir damals zugelaufen ist?

Antwort
von Kandahar, 32

Man muss Kindern nicht jeden Wunsch erfüllen und schon mal gar nicht, wenn dieser Wunsch einem Tier das Leben kosten könnte.

Du schreibst ja selbst, das der Hund Katzen jagt. Du darfst also drei Mal Raten, was der mit dem Kätzchen machen würde.

Daneben sollte man Katzen nicht alleine halten, d.h. du müsstest zwei Katzen dieser Gefahr aussetzen.

Ebenso solltest du in deiner finanziellen Situation gar keine weiteren Tiere mehr anschaffen. Denn auch Katzen müssen fressen, müssen zum Tierarzt usw. Das geht bei jungen Katzen, die noch nicht geimpft, entwurmt, gechipt und kastriert sind in die Hunderte.

Hast du das Geld, wo du dir noch nicht mal die Hundesteuer leisten kannst?


Kommentar von Bitterkraut ,

Meine Hunde jagen auch Katzen, wenn sie die Gelegenheit haben. Die eigenen Katzen jagen sie aber nicht, von denen lassen sie sich alles gefallen. Die Hunde wissen ganz genau, wer zur Familie gehört und wer nicht. Die Katzen schlafen auf und zwischen den Hunden, putzen ihnen die Augen, gehn ans Futter, alles kein Problem. 

Und bei meinen Hunden handelt es sich um Jagdhunde.

Kommentar von supersuni96 ,

Deine Hunde. Klar. Aber nicht alle Hunde verhalten sich so. Die Katze muss erstmal als Familienmitglied akzeptiert werden. Bevor das nicht geschehen ist, kannst du so etwas überhaupt nicht behaupten.

Kommentar von Kandahar ,

Du solltest nicht von deinen Hunden auf andere schließen. Denn das kann man nicht pauschalisieren. Dieser Hund ist 1,5 Jahre alt und er kennt Katzen bisher nur als Jagdobjekte. Ich glaube kaum, dass die Fragestellerin in der Lage ist, die Tiere zu vergesellschaften.

Was aber ebenso schlimm ist, ist ihre finanzielle Situation. Sie kann sich nicht mal die Hundesteuer leisten, will aber ein weiteres Tier anschaffen.

Kommentar von Bitterkraut ,

Mein Pointer - ein hochgezüchteter Jagdhund, kannte Katzen auch nur als jagbare Wesen. Die Vergesellschaftung hat keinen halben Tag gedauert. Und gegen den Pointer ist eine Bulldogge wie ein Bobbycar gegen einen Maserati.

Entscheidend ist allein die richtige Vergesellschaftung. 

Antwort
von supersuni96, 60

Diese Sorge ist sehr berechtigt. Bei der Zusammenführung musst du sehr behutsam vorgehen. Der Hund wird sein Revier gegen jeden Eindringling verteidigen. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Der Hund wird sein Revier gegen jeden Eindringling verteidigen.


Und woher hast du diesen Unsinn? Dann müßte der Hund ja auch jeden Besuch angehen. Hunde sind Rudel/Gruppentiere. Sie akzeptieren alles und jeden als Gruppenmitglied, wenn man es richtig anstellt. Meine Hunde verteidigen gar nix. Haben sie nicht nötig.

Wenn ein Hund eine Katze jagt, hat das auch nix Revierverteidigung zu tun. Von Natur aus sind Hunde eher Wanderer, als Reviertiere.



Kommentar von supersuni96 ,

Dann hättest du unseren Rottweiler aber mal sehen sollen. Da wäre weder ein anderer Hund noch eine Katze noch eine Maus in unsere Wohnung gekommen, ohne dass er einen Aufstand gemacht hätte. Deine Pauschalisierung ist einfach lachhaft. Du hast vielleicht Ahnung von deinem Hund, aber von sonst nichts.

Kommentar von Bitterkraut ,

Wenn dein Hund so schlecht/unsicher  geführt ist, daß er glaubt irgendwas verteidigen zu müssen/dürfen, ist das Problem am deinem Ende der Leine. Meine Hunde verlassen sich da ganz auf mich. 

Und nein, ich hab nicht nur Ahnung von meinen Hunden, die auch nicht meine ersten Hunde sind, ich hab Ahnung von Hunden und Katzen. Und von Zusammenführung. Ich hab seit über 40 Jahren Hunde (bis auf den 1. immer Jagdhunde) und Katzen im Haushalt.

Antwort
von Registratorr, 47

ich lese, du hast 2 kinder und machst eine ausbildung und hast einen hund.. und jetzt soll auch noch eine katze ins haus?

meinst du allen ernstes, dass ungeachtet dem, was dein hund - so er einen jagdtrieb haben sollte - mit einer katze macht, wenn du - und anscheinend auch sonst keiner daheim ist - ist da nicht die erste frage, die ihr euch stellen solltet?

Kommentar von supersuni96 ,

Registrator: ANERKENNEND !!  Du gibst dir echt Mühe, erst mal die anderen Fragen des Fragestellers zu lesen, um festzustellen, wie verrückt seine Idee ist. Das geht aus der Frage ja alles nicht hervor. 

Unter den Gesichtspunkten stimme ich dir voll und ganz zu und kann dem Fragesteller nur abraten, eine Katze anzuschaffen.

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