Energiepsarlampen sind teurer als die normalen Glühbirnen. Kann man wirklich Energie sparen? Muss man sonst noch was beachten?
Ja, Energiesparlampen bringen wirklich etwas. Energiesparlampen sollten vor allem dort angebracht werden, wo eine Dauerbeleuchtung herrscht (z.B. Küche, Wohnzimmer etc). Man kann die Lebensdauer von Energiesparlampen auch verlängern, wenn man z.B. darauf achtet, dass die Glühlampen vor dem Einschalten ausgekühlt sind. Ein kurzes Ausschalten der Energiesparlampen sollte man also vermeiden.
Nachteil der meisten Energiesparlampen ist allerdings, dass sie hochgiftiger Sondermüll sind, wenn man sie nach ihrer langen Betriebsdauer entsorgen muss. Aus dem Grund warte ich lieber noch, bis die LEDs sich weiter entwickelt haben.
Seltsamerweise berufen sich Leute auf das Quecksilber-Argument, die sich sonst nicht um die Umwelt scheren und z. B. Batterien in den Hausmüll werfen, obwohl die Entsorgung so einfach ist.
Natürlich sind ESLs Sondermüll, weil sie ein elektronisches Vorschaltgerät haben und ein wenig Quecksilber. Eine Möglichkeit ist natürlich, die Entsorgung so einfach wie möglich zu machen und in der Tat kann man schon im Baumarkt oder im Ikea ESLs zurückgeben, genauso wie Batterien oder Druckerpatronen. Die Leute machen es nicht, obwohl es vielleicht nur zehn Meter Fußweg kostet. - Das kotzt mich an.
Wer also sagt, er verzichtet auf ESLs, weil sie Sondermüll seien, argument nicht schlüssig. Er gibt vordergründig vor, es wegen des Umweltschutzes vor, würde aber eine ESL in den Hausmüll werfen, trotz bestehender Entsorgungsmöglichkeit.
Energiesparlampen sind zwar teurer, haben aber auch eine längerer Lebensdauer als normale Glühlampen. Eine Energiesparlampe brennt durchschnittlich 10.000 Stunden, während eine normale Glüchlape durchschnitllich 1000 Stunden leuchtet. Wie viel am mit Energiesparlampen sparen kann hängt auch vom verwendeten Hersteller ab. Die besten Energiesparlampen werden von Osram und von Philips hergestellt.
Hier eine Gegenüberstellung der Kosten einer normalen Glüchlampe mit den Kosten einer Energiesparlampe: Wenn eine 100 Watt-Glühlampe 8000 Stunden lang betrieben wird, fallen Stromkosten in Höhe von ca. 125 Euro an. Eine Energiesparlampe mit der gleichen Leuchtkraft (Leistung: 20 Watt) verbraucht im gleichen Zeitraum nur etwa 24 Euro. Die teureren Anschaffungskosten werden durch den niedrigeren Stromverbrauch auf jeden Fall kompensiert.
Hallo,
wie meine Vorredner bereits beantwortet spart man wirklich Energie mit EnergieSparLampen. Hier bei der Kaufberatung zu EnergieSparLampen http://www.energiesparshop24.de/blog/?page_id=10 findest Du sogar sehr genauen Vergleich Glühbirne versus EnergieSparLampe.
Grüße Fritz
Ich habe da einen guten Lampenshop entdeckt, der online, bestellbegleitend die Stromkosten-Ersparnis und den CO2-Stop auf Grundlage der Anzahl bestellter Lampen ermittelt. Das ist eine sehr interessante Quelle, um sich wirkungsvoll zu informieren! Wieviel spart man wirklich, bei welcher Inventition. Reinschauen bei www.weserlicht.com

Wenn du Energiesparlampen richtig entsorgst sind sie ein wahrer Energiesparmeister. Statt 60 Watt reichen bei etwa gleicher Lichtsstärke 11 Watt. Das summiert sich bei vielen Birnen. Hab einen Artikel gefunden, der die besten Energiesparlamen vorstellt: http://www.spartippsammlung.de/energie/beste-energiesparlampe-2009
Aber wie schon gesagt: unbedingt richtig entsorgen und nicht in den Hausmüll geben.
Unter Umständen sparst du mit Energiesparlampen nichts. Nehmen wir an, du brauchst die Lampe nur zwischen Oktober bis März am Abend, wenn es dunkel ist, denn im Sommer ist es ja bis 22Uhr hell. Eine 100Watt Glühlampe produziert nur 5Watt Licht und 95% Wärme. Weil du aber nur (oder vorwiegend) im Winter Licht brauchst, mußt du viel mehr heizen, wenn du statt der Glühllampe eine Energiesparlampe nimmst. Ein 400 Watt Kronleuchter kann nämlich ein gut isoliertes Zimmer heizen, denn Glühlampen sind (wie gesagt) primär Heizungen, das Licht ist nur ein Nebeneffekt. Bei Gartenleuchten sieht das natürlich total anders aus. Dort ist ja keine Heizung der Umwelt erwünscht. Abgesehen davon beträgt der Stromanteil eines Haushalts für Licht nur 5%, die wirklichen Stromfresser sind Waschen und Kochen. Da Engergiesparlampen teuer sind, kann man sogar Geld zulegen, besonders wenn man sie oft einschaltet, gehen sie schnell kaputt (ich bin übrigens Elektrotechniker und Glühlampenhändler).