Energienachzahlung von 2014?

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6 Antworten

Grundsätzlich ist auch ein mündlicher Mietvertrag wirksam.

Die Stromkosten (Wohnung) gehören eigentlich nicht zu den Betriebs- und Nebenkosten, wie die Kosten für den Allgemeinstrom. Der Allgemeinstrom dürfte in der Pauschalmiete enthalten sein. Üblicherweise zahlt dies der Mieter selbst an den Energieversorger und schließt auch einen Stromliefervertrag ab. Mit dem Stromanbieter kommt der Vertrag bereits bei Einzug mit dem ersten Betätigen des Lichtschalters zustande.

http://www.nebenkostenabrechnung.com/unterschied-wohnungsstrom-allgemeinstrom/

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Fordere eine detaillierte Auflistung, hier also wohl die Rechnung des Energielieferanten an. Dann kannst Du diese auf Richtigkeit prüfen. 

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Also pro Monat jeweils 65€, das wäre durchaus glaubhaft. Allerdings steht euch natürlich auch ein Nachweis zu, wieviel ihr tatsächlichg verbraucht habt plus der Monatspauschale.

Existiert etwa gar kein eigener Zähler für eure Wohnung? Seid ihr also davon ausgegangen, dass die Miete inklusive der Stromkosten ist? Es wäre schon sehr ungewöhnlich. Denn sonst hättet ihr euch ja eigentlich schon mal Gedanken darüber machen können, warum vom Stromanbieter kein Geld verlangt wird.

Sollten da unterschiedliche Auffassungen bestehen, wird es wohl zum Rechtsstreit kommen. Er wird ja klagen, wenn ihr nicht zahlt. Seltsam erscheint nun, dass er seine Forderung dermaßen spät an euch richtet.

Für die Nebenkostenabrechnung 2014 wäre übrigens der 31.12. 2015 der letzte Tag gewesen. Danach verfallen die Ansprüche. Inwieweit dazu aber nun auch die Elektrizität zählt, weiß ich nicht. Denn so etwas ist schon sehr ungewöhnlich.

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Vorerst müsste der Vermieter ihnen einen Nachweis stellen über den Energieverbrauch. Damit sie auch nachvollziehen können wie sich diese Summe zusammen setzt. In gleichen zuge würde ich den Vermieter auf vorherige Jahre / Abrechnungen ansprechen und nachfordern. Es kann ja angehen dass sie vorher immer zuviel bezahlt haben, sonst hätte sich der Vermieter ja schon eher bemerkbar gemacht. Hatten sie keinen schriftlichen Vertrag bzw Vereinbarung was als Kaltmiete / Warmmiete vereinbart wurde? Es hört sich so an als ob der monatliche Betrag den sie bezahlt haben als Kaltmiete zu verstehen ist. Denn 1300 Euro nachzahlen ist recht hoch, außer ihr Verbrauch ist durch Zuwachs oder E Geräte gestiegen. Rein rechtlich kann er sie ohne Kenntnis ihrerseits als Energie Abnehmer nicht anmelden, denn dafür brauch er persönliche Daten wie Bankverbindung und ihre Unterschrift. Denn ihnen steht es selbst frei zu welchem Anbieter sie Energie beziehen.

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Müssen wir der Forderung Folge leisten, bzw ist das rechtens so?

Selbstverständlich :-O Ohne schriftlichen Mietvertrag mit einer vereinbarten "All-In-Miete" zahlt ihr eure Stromkosten selbst. Mit Einzug meldet der Eigentümer der Verbrauchstelle (Zähler) seinen Mieter als den neuen Nutzer und  Vertragspartner an. Zwar geht die Rechnung an ihn als Eigentümer bzw. wird per Lastschrfit eingezogen, wenn der Verbraucher nicht zahlt, aber für eure Verbräuche haftet der VM nicht :-O

Die Forderung ist innerhalb der dreijährigen Verjährung fristwahrend rechtzeitig gestellt und zu bezahlen, wenn man kostenpflichten Mahnbescheid oder - durch Anwalts- ud Gerichtskosten erhöht - eine Zahlungsklage vermeiden wollte :-O

Ausziehen darf man trotzdem, Stromschulden mit der Kaution verrechnen aber nicht.

G imager761


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Nur eine Frage: 

Habt Ihr dem Vermieter Eure Miete ("die glatte Summe") das Geld in bar bezahlt oder auf sein Bankkonto überwiesen ?


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Kommentar von pinkpanta
04.01.2016, 08:26

Konto überwiesen natürlich 

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