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Energiekosten einsparen durch Thermografie?

gefragt von hummel27 am 07.07.2008 um 9:20 Uhr

In meinem Eigenheim explodieren die Energiekosten. Ich heize von Oktober bis April ohne Ende, ohne dass das Haus übermäßig warm ist. Ich habe überlegt, mir einen Gutachter zu bestellen, der das Haus anhand einer Thermografie begutachten soll. Das habe ich zumindest mal im Fernsehen gesehen. Habt ihr Erfahrungen mit dieser Wärmebildkamera oder seht ihr Alternativen?


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boriswulff
beantwortet von boriswulff am 7. Juli 2008 09:28
2x
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Das Problem ist. Die Aufnahmen mit der Wärmebildkamera kannst Du erst machen wenn es draussen möglichst kalt ist. Das bedeutet für Dich aber Du wartest noch ein Jahr mit der Dämmung.

Ansonsten ist es eine sehr gute Möglichkeit an einem Haus Schwachstellen zu entdecken.


anonym
beantwortet von Bluce am 7. Juli 2008 09:30
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Wenn schon eine relativ effiziente Heizung verbaut ist, dann ist dies auf jeden Fall ein guter Ansatz. Hierdurch weiß man dann, wo man an der Fassade die Schwachstellen hat und kann dann nachbessern.

Wenn ihr allerdings eine alte Heizung habt, dann würde ich eventuell auch mal hier ansetzen.

Meine Schwiegereltern hatten nämlich sehr hohe Heizkosten und trotzdem war die Bude immer kalt.

Seit dem Sie eine neue Heizung drinnen haben, sind die Heizkosten um über die Hälfte gesunken und die Wohnung ist nun auch schön warm...

MfG!


anonym
beantwortet von dolabella am 7. Juli 2008 09:31
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Du solltest Dir auch mal die Heizungsanlage selber vornehmen. Je nach Alter kannst Du durch Austausch auch hier sparen.


anonym
beantwortet von eunio am 7. Juli 2008 09:32
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Sehr gute Idee, im Sommer kannst du die Heizungsanlage selbst überprüfen lassen, ob Sie effizient arbeitet etc. Sinnvoll ist auch ein Door Blower Test http://de.wikipedia.org/wiki/Blower-Door-Test um undichte Stellen festzustellen.


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 7. Juli 2008 09:55
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Die meisten Problemstellen kann man selbst finden (nachdenken, gucken, testen):

  • Alte ineffiziente Heizung

  • unisolierte Heizungsrohre im Keller

  • undichte Fenster und Türen (mal mit einer brenenden Kerze entlanggehen und gucken, wo sie flackert; die Aktion je einmal bei Westwind und einmal bei Ostwind durchführen)

  • Treppenhäuser, die nicht von Wohnräumen abgetrennt sind

  • schlechte Isolierungen der Wände; besonders die Nischen, in denen die Heizkörper sitzen

  • keine Außenisolierung des Hauses

  • schlechte Dachisolierung

  • feuchte Wände



anonym
beantwortet von anjanni am 7. Juli 2008 10:06
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Bei Eurem örtlichen Energieversorge gibt es eine Energieberatung. Die machen einen Check Eures Hauses ohne Wärmebildkamera.

Du kannst mit dessen Hilfe Schwachstellen finden. Z.B. könntest Du

  • alte Fenster haben. Zieht es dort vielleicht? Was haben die Fenster für eine Verglasung?

  • die Außenfassade könnte eventuell eine Dämmung gebrauchen. Dazu ist es wichtig zu wissen, wie die Außenwand gebaut ist. Auch in früheren Jahrzehnten hat man teilweise Materialien benutzt, die eine zusätzliche Dämmung überflüssig machen (z.B. Bimsstein). Teilweise aber hat man auch - weil Energie "nichts" kostete - sehr einfach und billig gebaut.

  • das Dach könnte schlecht oder gar nicht gedämmt sein. Wir haben das bei uns gerade nachgeholt. Selbst bei bewohnten Räumen gab es teilweise gar keine Dämmung - erschreckend. Hat man beim Ausbau dieser Räume wohl einfach "übersehen".

  • die oberste Geschoßdecke und die Kellerdecke sind ganz "beliebte" Kältebrücken - und die würdest Du nicht mal auf einem Wärmebild finden!

  • die Heizung bedarf der Erneuerung. Auch wenn die Abgaswerte noch nicht erreicht sind, kann sich hier eine Investition durchaus lohnen!

Und wenn Du all diese Maßnahmen überprüft und/oder durchgeführt hast, kannst Du mit solch einem Wärmebild - auf dem man tatsächlich gut die Schwachstellen nach außen erkennen kann - noch das Letzte rausholen.


anonym
beantwortet von oliver12 am 8. Juli 2008 08:16
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Hallo,

am besten lässt du eine Energieberatung machen. Die berücksichtigt Bauteile und Anlagentechnische Details. Achte darauf, dass es ein Energieberater mit Anerkennung des BAFA ist (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Diese Energieberatung wird derzeit mit bis zu 360 Euro. Zusätzlich gibt es auch Förderungen (max. 150 Euro für Thermografiegutachten und 50 Euro für Stromsparberatung.

BAFA anerkannte Energieberater und weitere Informationen findest du unter www.innenWerk.de


Connyconrad
beantwortet von Connyconrad am 8. Juli 2008 13:01
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Die Idee alleine sich sein Haus auf diese Art überprüfen zu lassen finde ich gut. Es werden Energiefresser wie Fenster , Dach oder Wände damit angezeigt. So lässt sich schon einieges einsparen. besser ist noch sich eine Solaranlage und einen Wärmetauscher für die Heizung mit aufs Dach zu Montieren. Die die es gemacht haben sind hellauf begeistert von den Einsparungen der Energiekosten und bekommen zum Teil durch die Solaranlagen noch was raus. Die Kosten kann man sich ausrechnen lassen von Solarbetreibern Auch der Gewinn wird berechnet. LG Conrad unserer Umwelt und Kindern zuliebe Alternativenergie nutzen.


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