Frage von Lars123huhu321, 31

Endfälliges darlehen + Untermiete = steuern?

Hallo, wenn man ein endfälliges darlehen nimmt hat man ja steuerliche Vorteile wegen der anhaltenden hohen Zinsen. Wie ist es wenn man eine Immobilie kauft und diese in 2 Einheiten teilt und untervermieten? Hat man dadurch auch noch steuerliche Vorteile?

Antwort
von Havenari, 6

Der Begriff "untervermieten" ergibt hier überhaupt keinen Sinn.

Also würde bzw. müsste man doch die mieteinnahmen und dann die zinsen (bzw. die Hälfte der zinsen) als Werbungskosten eintragen

Einnahmen als Kosten anzusehen, ergibt noch viel weniger Sinn.

Antwort
von berndcleve, 18

Und was nutzen die steuerlichen Vorteile hier ? Wenn man als Unternehmer 1.000 Euro aus dem Fenster schmeisst , hat man auch steuerliche Votrteile.

Für das Finanzamt muss es eindeutig sein, welche Zinsen auf die vermietete Wohnung fallen. Wenn nicht, wie hier, dann wird das Finanzamt wahrscheinlich selber was abschätzen, welcher Teil der Zinsen auf die untervermietete Wohnung fallen. 

Kommentar von Lars123huhu321 ,

Es wird ein endfälliges Darlehen aufgenommen. Haus damit gekauft und dann untervermietet. Also würde bzw. müsste man doch die mieteinnahmen und dann die zinsen (bzw. die Hälfte der zinsen) als Werbungskosten eintragen?! Oder Denkfehler?

Kommentar von Lars123huhu321 ,

Hälfte der zinsen weil man es ja untervermietet? !

Kommentar von berndcleve ,

Ist schon grundsätzlich richtig gedacht: Die ZInsen kann man als Werbungskosten ansetzen.

Kommt jetzt in erster Linie an auf die Größe der untervermieteten Wohnung zur gesamten Immobilie. Und da das ganze nicht eindeutig ist, wird dem Finanzamt wohl nichts anderes übrig bleiben als was zu schätzen.

Trotzdem würde ich das mit dem endfälligen Darlehen nicht machen. Hat meistens viele nachteile, wodurch die Steuervorteile mehr als aufgefressen werden. Hier hat man noch das Problem, dass nur ein Teil des Darlehens auf die vermietete Wohnung fallen.

Antwort
von Helmuthk, 5

Ja, Du hast die richtige Einstellung: Wir sparen Steuern, koste es, was es wolle.

Überlege mal: Du nimmst ein Darlehen auf, zahlst keine Annuitätsraten sondern nur Zinsen bis zur Fälligkeit.

Das heißt, Du produzierst Zinsen, um Steuern zu sparen.

Ein Beispiel: Jahreszinsen 1.000,00 €, davon nach Deiner Überlegung abziehbar die Hälfte, also 500,00 €.

Auch im Spitzensteuersatz sparst Du aus den 500,00 € 45 % Einkommensteuer, also nicht einmal 250,00 €.

Und das geht möglicherweise 10 - 20 Jahre so.

Deine Bank bedankt sich, und Du setzt bei Deinem Modell das bare Geld zu.

Tolles Steuersparmodell!

Kommentar von Lars123huhu321 ,

Für meine Finanzierung kam nur ein endfälliges Darlehen in Frage. Alle anderen Angebote waren ein paar 1000€ teurer. Über das endfällige Darlehen würde ich so schonmal das Geld sparen was ich bei den anderen Angeboten ausgegeben hätte. Dann werden die Zinsen versteuert und ich würde noch einen Teil zurück bekommen. Ich habe nicht diese Art von Finanzierung gewählt um Steuern zu sparen sondern weil diese für mich das günstigste Angebot war. Und meine Frage war nur ob es in der Konstellation möglich ist die Zinsen zu versteuern wenn man untervermietet...

Kommentar von Lars123huhu321 ,

Also ich muss hinzufügen das es hier um einen Bausparvertrag geht. Da gibt es ja die monatliche Rate die sich aus Zinsen und "Tilgung" zusammensetzt...

Antwort
von Lars123huhu321, 20

Es wird ein endfälliges Darlehen aufgenommen. Haus damit gekauft und dann untervermietet. Also würde bzw. müsste man doch die mieteinnahmen und dann die zinsen (bzw. die Hälfte der zinsen) als Werbungskosten eintragen?! Oder Denkfehler? Hälfte der Zinsen wegen Untervermietung? !

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community