Regt euch so was auch auf?
Lese gerade in einer Zeitschrift: Ehepaar 65, hatten noch nie einen Hund und möchten jetzt gern einen. Welchen kann man empfehlen?
Antwort von einem Tiertrainer, der dort regelmässig Auskunft gibt:
nehmen Sie einen Labrador, Beagle oder Basset. Das sind nette Familienhunde und brauchen nicht so viel Auslauf!....
Da kriege ich die Krise.
Habe an die Reaktion geschrieben, mal sehen ob eine Antwort kommt.
Bei so was kann ich nicht stillhalten - würde euch das auch so gehen?

Da kann man ausflippen, jeder Hund braucht Auslauf und gerade ein Labrador will viel laufen und schwimmen usw. Haste gut gemacht, aber ob Du Antwort bekommst? Wohl eher nicht.
Aus einem Tierheim, älter, erzogen, kleiner . Wie sollen die einen Labrador erziehen?
erzieh mal einen Basset!!! Wir hatten 2, die waren zwar überaus liebenswert, aber stur wie Panzer und sehr jagdfreudig und Auslauf brauchten sie ohne Ende. Mit denen konnte man 15 km wandern und sie waren immer noch frisch.

Oh ja- denn das geht wirklich gar nicht. Grade die Beagle sind ja nun als sehr temperamentvoll und bewegungsfreudig bekannt. Und Labradore sind eigentlich auch Hunde, die ordentlich Beschäftigung brauchen- und Bewegung, da die sonst ruckzuck viel zu viel auf den Rippen haben. Basset ist eine absolute Qualzucht- sowas sollte man schon mal rein vom Prinzip nicht empfehlen!
Ich finde gut, dass Du Dich an die Redaktion gewand hast- wage aber im Ergebnis zu bezweifeln, dass es irgendwas ändert!

Ja klar, aber andererseits wäre es doch super wenn die sich einen älteren hund aus dem Tierheim holen.

Wo ist denn bei dir das Problem? Die älteren Herrschaften sind doch wohl noch hochmobil und haben entsprechend Zeit.
Problem ist nicht nur der Auslauf, vordergründig ist, dass Beagle und Basset sehr jagdfreudig sind und wenn sie nicht richtig erzogen werden, kannst du sie nicht ohne Leine laufen lassen - und das muss man wissen, wenn man sich so einen Hund kauft - und, weil ganz einfach die Auskunft: brauchen nicht viel Auslauf nicht stimmt.
65 ist zwar nicht alt, aber in 5 Jahren sind die Leute 70 und der Hund voll im Saft.
Pumukl am 27. Juli 2009 18:32 Hast du denn einen Vorschlag? Gar kein Hund ab 65?
Nein, natürlich nicht. Aber nicht unbedingt einen aus der Jagdhundrasse. Spitze, Schnauzer, Cocker, Pudel oder einen Mischling...eben dem Alter angepasst.Man muss doch auch daran denken, einen Hund, der krank ist, tragen zu müssen, vielleicht vom 1. oder 2. Stock die Treppe runter... Ich denke an so etwas, denn auch ich werde älter und kann dann nicht mehr so wie in jungen Jahren und darunter sollte mein Hund nicht leiden müssen.
öhm... Pudel und Cocker sind auch Jagdhunde ;-) Ich denke aber, ich weiß was du meinst. Eben keinen selbständigen Jäger. Sollten sich die Wenigsten anschaffen... Ich werde mir später auch was Kleineres zulegen müssen. Dann werde ich keine 30 Kilo Bombe wie den Labby mehr tragen können... Ach, ich such mir jemanden, der das im Notfall macht ;-)))
Ja auch diese Hunde vor allem der Labrador braucht doch recht viel Auslauf, aber Basset und Beagle hält sich in Grenzen. Wenn er geschrieben hätte Husky, oder Schäferhund...dann wäre das je echt falsch. Generell brauchen ja die meisten Hunde ihren Auslauf. Aber der Labrador und die anderen sind halt echt Familienhunde und mit 65 ist man ja heute als Ehepaar echt noch nicht so gebrechlich, daß man das nicht meistern könnte. Vielleicht hat der Tiertrainer das so auch gedacht.
öhm... der Beagle und auch der Basset sind Laufhunde. Was fällt dir bei diesem Namen auf? Beide Rassen sind sehr anspruchsvoll und fordern in dem Bereich. Ein Labby chillt auch gerne und ist gerade als Weibchen auch mal gut und gerne etwas fauler. Hauptsache frei gerannt, ein Wasserloch war da und man hat sich gelöst... Ach ja und nicht zu vergessen das Futter nach dem Spaziergang ist meiner Hündin wichtiger als der Gang selber ;-))) Und damit steht sie nicht alleine. Die Beaglehündin meines Freundes hingegen ist nach einer Stunde Zuhause wieder aktiv und topfit...

Vermutest Du etwa hier größere Experten als bei der Zeitschrift? Na denn...
Jademuschel am 27. Juli 2009 18:23 Stimmt. Hier ist es eher noch schlimmer.
Pumukl am 27. Juli 2009 18:34 Hier gibt es nur gute Fragen und gute Antworten.
BASTA ("Schröder, Bundeskanzler a.D.")
RuleBritannia am 27. Juli 2009 18:35 Vom Schröder kenne ich nur das Zitat "Gib mir mal 'ne Flasche Bier"...
Pumukl am 27. Juli 2009 19:22 War auch guuuuuut !
oh ja, das kenne ich. hab mich auch schon mehrfach höchst unbeliebt gemacht, wenn da so pauschalaussagen (und dann auch noch falsche)getroffen werden!
solche fragen kann man überhaupt nicht beantworten ohne vorher einen ganzen sack voll gegenfragen gestellt zu haben: wie wohnen die leutchen, wie aktiv sind sie im alltag, reisen sie gern/viel, wie fit sind sie gesundheitlich. aufgrund der tatsache, dass das tausende leute in dieser zeitschrift lesen, werden wieder einige hunde"fehlkäufe" getätigt, hund und mensch werden unglücklich. der tiertrainer hats ja gesagt! da könnte ich überkochen...
DH - so sehe ich das auch.
das ist eben auch das Problem, daß sich jeder Hundetrainer nennen darf. Sogar die, die noch nicht mal Seminare besucht haben :-( Das muß endlich mal ein offizieller anerkannter Beruf werden, sonst wird es eine Misere mit schlechten Trainern und verkorxten Hunden :-((
fischerhundefan am 28. Juli 2009 12:22 Leider darf sich noch jeder Trottel Hundetrainer nennen. Aber man ist auf dem Weg einen staatlich anerkannten Beruf daraus zu machen! Es gibt seit kurzem zertifizierte Hundeschulen/-trainer die findet man hier: http://www.bvz-hundeschulen.de/der-verband-satzung.html Es tut sich was!!!

SAG UNS BITTE BESCHEID,WENN DU EINE NACHRICHT ZURÜCKBEKOMMEN HAST!würde mich mal interessieren wie die das verteidgt werden soll...:-)
wenn eine Reaktion kommt, melde ich mich.

Was ist denn das für ein Tiertrainer?! Sowas regt einen wirklich auf.Alle Hunde brauchen Auslauf.Hätte den Leuten folgenden Tipp gegeben: Einen älteren Hund aus dem Tierheim holen.
Erstens gibt man einem älterem Hund,der vielleicht schon lange auf ein Zuhause wartet ein Chance.Zweitens ist es besser,denn ältere Hunde geben sich wirklich auch mit wenig Auslauf zufrieden.Das Wichtigste ist,dass man einem älteren Hund aus dem Tierheim noch eine Chance und ein gutes Zuhause bietet.Ich finde es super,dass du dich an die Redaktion gewand hast.

Labrador ist eh ne faule, verfressene Socke...den kann ich nur den Herrschaften empfehlen... ;-) Basset kann sich eh kaum ab bestimmten Alter mehr bewegen, wegen der zukurz gezüchtetetn Beine und den langen ohren, auf denen er sich ständig tritt (Mutation) einzig der agile beagle würde mir bedenken geben! Aber letztendlich soll man Leute ab 65 nicht auf altersgleis schieben, manche von denen sind sportlicher und fitter als manch übergewichtig 30-Jähriger!! Asdo, lieber Guterwolf..alles ne Frage der Definition und Hinterfragung mancher Tatsachen... ;-)
Dein "Hundewissen" in allen Ehren..., aber nicht alle Hundebesitzer sind dumm, nicht alle Labradore verfressen und von Bassets hast du anscheinend keine Ahnung (überhaupt mal einen gesehen?), unser war bis in sein 10. Lebensjahr fit. Und meine Frage ging primär nicht darum, ob die Leute in der Lage sind dem Hund den benötigen Auslauf zu geben, sondern darum, dass alle 3 Jagdhunde sind und die, weiß man ja, sind nicht unbedingt leicht erziehbar und laufen brav ohne Leine bei Fuss.
Neufiliebe am 28. Juli 2009 05:55 naja es geht ja nicht nur um die Empfehlung, sondern auch um die Begründung. Die Hunde brauchen nicht so viel auslauf....hä???
aber die Labbys rechne ich da mal raus. Lernwillig und friedfertig. Jagdtreib auch nicht so wild wie bei den beiden kleinen Laufis. Ein Labby (Retriever) ist definitiv leichter zu erziehen wie die Laufhunde oder ähnliche Jäger da sie eben keine selbständigen Jäger sind. Das mit der Aussage, sie brauchen nicht so viel Auslauf halte ich auch für sehr unglücklich und dumm...

Wenn jemand einen hund sucht kann man gerne rassen empfehlen. Bei einem 65 jährigen ehepaar würde ich aber schätzen die suchen eher ein kleines kind mit dem sie rumspielen können. Etwas ,dass nicht so anstrengend ist... ein hund ist da die falsche wahl. Egal welche rasse. Als professioneller hundetrainer hätte ich ihnen empfohlen öfter mal in den urlaub zu fahren oder sich anders die zeit zu vertreiben. Ein hund ist als zeitvertreib jedenfalls die falsche wahl.
fischerhundefan am 28. Juli 2009 12:34 So so, Du bist "professioneller Trainer" da solltest Du doch wissen, dass es reichlich 20 oder 30jährige gibt, die ihren Hunden nicht gerecht werden oder sie als Barbiepuppenersatz missbrauchen..... und weshalb sollte man sich einen Hund denn anschaffen? als Imponiergehabe vielleicht? Es ist doch schön, dass es diesem Hund (und ich hoffe sie werden sich für einen Tierheimhund entscheiden) dann mal nicht an nötiger Zeit, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Geld, fehlen wird! Und sicher wird er auch nicht vorschnell wieder abgegeben weil das Kind (weil ja nicht vorhanden) plötzlich allergisch wurde oder man mal schnell überlegt sich scheiden zu lassen...
BrightsideHC am 28. Juli 2009 14:47 Huch hab mich wohl missverständlich ausgedrückt. Ich bin KEIN professioneller hundetrainer. Ich habe meinen hund aus imponiergehabe aus dem tierheim geholt und mich damit mächtig auf den ar... gesetzt. Ich musste sehr viel zeit, geld und mühe aufbringen um das wieder hin zu bekommen. Insgesamt habe ich mittlerweile 5 Hundeschulen und einen Hundespychologen aufgesucht. Erst die 5. konnte mir helfen. Ich musste eine menge bücher lesen und habe bestimmt 5 lebensjahre durch stress verloren :-) Jetzt nach 2 jahren hört er aufs wort und ist sehr viel weniger aggressiv. Großer erfolg! Aus diesem grund empfehle ich niemandem seinen ersten hund aus dem tierheim zu holen. Schon gar keinem älteren ehepaar.
BrightsideHC am 28. Juli 2009 14:49 Das mit "ich als professioneller hundetrainer..." sollte ein bezug zur fragestellung sein und nicht ausdrücken das ich das wäre.
fischerhundefan am 28. Juli 2009 22:04 Hi, aha okay. Tut mir leid, dass das mit Deinem Hund so gelaufen ist, da hat man Dich im Tierheim nicht oder nicht richtig beraten! Du hast Dir ja auch eine etwas "komplizierte" Rasse ausgesucht ;-) übrigens Hundepsychologe kann sich jeder (Trottel) nennen, das ist keine veterinärmedizinische Ausbildung! Wende Dich nächstes Mal besser an einen Tierarzt mit Zusatzbezeichnung "Verhaltensmedizin" dann müsst Ihr beide nicht so eine odyssee durchlaufen. Achja und nochwas: mit Mitte 60 ist man noch nicht zu alt.... krank werden oder plötzlich tot umfallen kann man auch in jungen Jahren!!!
BrightsideHC am 29. Juli 2009 00:38 Vom tod habe ich doch gar nicht geredet, trotzdem lustige vorstellung. Ich meine das man ab einem gewissen alter den stress nicht mehr ertragen kann. Das größte problem hast du allerdings schon angesprochen. Tierheime , jedenfalls was ich kennen gerlernt habe, sind froh wenn sie die tiere los sind. Dadurch gerät die aufklärung über die "macken" des tieres oft in den hintergrund und nur die positiven aspekte werden genannt. Ist leider so.

Nö. Das geht mir eine komplette Panzerspur breit an meinem knackigen Hinterteil vorbei.
Ein Labrador ist zwar ein lieber Familienhund, aber auch ein Jagdhund und Jagdhunde müssen immer viel auslauf und nicht nur kurz um den Block Gassi gehen. Man muss sich mit ihnen körperlich ( laufen und so ) sowie geistlich ( kommandos, versteckspiele ... ) sehr intensiv und lange beschäftigen und ich denke das ist zu viel für 65- jährige. Mein Nachbar ist 70 und hat seit 10 jahren nen labrador mischling und es tut mir echt leid, dass dieser hund am tag nur 3-mal für etwa 10 minuten in den garten darf und sein geschäft erledigen darf.
Nur mal zur Info:
es ist jetzt gut einen Monat her...gehört habe ich bisher nichts - war auch nicht zu erwarten.
Schade, eigentlich.
gebe dir recht.. aber nicht nur gerade ein Labrador... beagle auch... die sind richtig aktiv und brauchen jede menge beschäftigung, freigang und einfach nur action..
der Beagle ist in dem Belang sogar fordernder als der Labby. Die Beagle-Dame meines Freundes brauchte mehr Auslauf als meine Labby-Dame