Ist das sein Ernst? das kann doch nichts sein. Soll man nicht direkt den Arzt wechseln oder ist so einem Buch in Beraterform eine Chance zu geben?

Leider geht aus deiner Frage nicht hervor, ob Dir dieser Rat von einem Arzt/Psychotherapeuten, gemacht wurde. War es der Hausarzt? Ein Arzt für Psychatrie würde diese Empfehlung , da bin ich mir sicher, nicht machen.
Ein gutgemeinter Rat von deinem Arzt sollte nicht unterschätzt werden. An deiner Stelle würde ich mir ein Buch besorgen über Depressionen, und das beim nächstem Arztbesuch vorbeibringen um es auszudiskutieren. Dein Arzt hat das nicht umsonst gesagt, das was er gesagt hat über Depressionen und deine Person.

super idee vom arzt!!! also wirklich, mit depressionen sollte man nicht spaßen. am besten wechselst du den arzt, gehe zu einem der dich ernst nimmt. es gibt auch gute therapeuten und selbsthilfegruppen die dir sicherlich besser weiter helfen können als ein buch!
Für Depressionen sind Psychiater (also Ärzte mit psychologischer Ausbildung) oder Psychotherapeuten (entspr. ausgebildete Psychologen) zuständig. Wenn du meinst eine Depression zu haben unterschätze dies nicht und hole dir Rat bei einem Psychotherapeuten. Ein Buch hilft da meiner Meinung nach nicht. Der Therapeut kann dann entscheiden, was gut für dich ist. Du kaufst dir ja auch kein Buch über Hautkrebs, um den dann selbst zu heilen, oder?
ich würde mir das buch auf jeden fall holen, dann kannst du besser einschätzen ob und welche art von hilfe du brauchst. vielleicht merkst du auch, dass du es nicht brauchst. es ist auf jeden fall besser, als wenn er dich direkt zu einem psychotherapeuten schickt und merkst, dass du es vielleicht gar nicht brauchst.

Kann man nicht sagen, denn wir haben ja keine Info, wie es dem Betroffenen geht. Bücher über Depressionen sind eher für Angehörige nützlich. Der Depressive kann sich mit einem Buch nicht helfen.

Psychologische Beratung und/oder Lichttherapie

vielleicht meinete den arzt eine ratgeber, also kein buch in dem sinn, sondern einen ratgeber brochure oder heft, wie auch immer.

Buch? OmG, was ist das für ein Arzt?! Selbsthilfegruppen oder Therapiegespräche sind sicherlich wirkungsvoller.. Das, was in solchen Büchern steht, weißt du denke ich auch so.

Also, mir hat der Hinweis eines Arztes auf die Buecher von Dale Carnegie seinerzeit geholfen. Auch andere Selbsthilfebucher sind gut, je nach Krankheitsbild, z.B. ueber Angst.
Wenn die Buchempfehlung aber nicht eine unter anderen, sondern die EINZIGE Therapiemassnahme ist, finde ich das allerdings aergerlich.
Depressionen sind nicht zu unterschätzen.Ich leide seit einiger Zeit auch dran.Es war so schlimm das ich zum Psychologen gegangen bin.Ich habe dann eine Therapie gemacht.Ambuland.Und nehme Antidepressiva ein. Jetzt geht es mir verhältnismäßig gut.Ich kann am normalen Leben teilnehmen.Ein Buch hilft da nur zur Begleitung

Ich weiß für mich: "hast Du ein Problem, kauf Dir ein Buch" - Bücher führten mich immer dazu, Ursachen zu erforschen, Beispiele zu finden, Lösungen zu überdenken und im Lesen hatte ich das Gefühl, mein Gefühle und Probleme sind ernst, tja - andere haben sogar ein Buch darüber geschrieben. Und ich habe Lösungen gefunden, um für mich Dinge zu verändern. Eine andere Chance hat man ja nicht.

Solange er Dir nicht Mickey Mouse empfohlen hat, finde ich da erst einmal nichts dabei. Außerdem wird er dieses geheimnisvolle Buch, dessen Titel und Inhalt uns wohl auf ewig verborgen bleiben werden, auch nicht gegen die Depression empfohlen haben sondern als Information über die Depression. Vielleicht wollte er Dich damit in Deiner Selbsteinschätzung unterstützen.
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Wenn Dich das so sehr entsetzt, dann wechsele besser den Arzt und gehe direkt zu einem Psychiater. Ob sinnvolle Empfehlung oder nicht, die Vertrauensbasis ist wohl nicht gegeben.

Finde ich gar nicht so schlimm. Denn oft genügt es sich im Kopf positiv zustimmen. Wenn es schwerwiegender wäre, glaube ich hätte er anders entschieden.