Frage von quarks88,

Emittentenrisiko bei Inhaberschuldverschreibungen und Zertifikaten?

Habe ich als Anleger ein großes Emitentenrisiko zu tragen, wenn ich in Inhaberschuldverschreibungen und Zertifikaten investiere? Meint ihr, es lohnt sich, in Inhaberschuldverschreibungen und Zertifikate zu investieren oder ist das Risiko nach wie vor sehr groß?

Antwort von Niklaus,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du alleine trägst das volle Risiko bei diesen Papieren. Siehe Lehmann Brother Bank.

Zertifikate sind ein typisches Produkt für die Deutschen. Ein Zertifikat ist immer eine Inhaber-Teilschuldverschreibung. Das sieht nach außen hin gut aus - aber geht der Emissonär pleite ist das Geld futsch. Zertifikate habe so hohe versteckte Kosten, die zum Teil erst bei Rücknahme fällig werden, das sie Fonds bei weitem übertreffen. Zertifikate sind für den Normalbürger viel zu kompliziert. Oder will mir jemand sagen, dass er ein Zertifikat in allen Nuancen verstanden hat. Selbst die Banker der Emissionhäuser verstehen die eigenen Zertifikate nicht. In Deutschland gibt es mittlerweile 150.000 Zertifikate. Damit hat Deutschland mehr Zertifikate als der Rest der Welt zusammen. Bei den meisten Zertifikaten mit Aktien werden die Dividenden, die in der Regel doch dem Kunden gehören, von den Banken in die eigene Taschen geschoben. Investmentfonds dagegen sind transparent, klar in der Kostenübersicht und auf Dauer viel rentabler

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