Frage von sophaal1, 48

Emetophobie beherrscht mein ganzes Leben und schränkt mich ein. Tipps?

Hey. Ich bin W/14 und verzweifle mal wieder an meiner emetophobie (panische angst vor dem erbrechen). Ich bin derzeit im urlaub was mir richtig gut tut aber meine emetophobie schraenkt mich total ein. Deshalb bin ich jetzt auch noch wach. Ich habe emetophobie seitdem dass ich mich das letzte mal uebergeben habe (2012). Jeden abend sass ich da habe geweint und nie geschlafen. Nichts mehr gegessen. 25 kg gewogen und war total am ende. Iwann wurde es besser. Zuhause beherrsche ich meine angst richtig gut. Ich denke zwar nach ob ich davon brechen koennte aber zuhause fuehl ich mich sozusagen einfach sicher. Nun ja ich bin jetzt im urlaub. Ich kann einfach nichts tun im urlaub dagegen. ich will mich entspannen meine emetophobie vergessen aber es macht alles noch schlimmer. Ich habe solche angst erbrechen zu muessen dass ich nicht mehr schlafen kann. Ich liege da und weine weil ich mir einbilde mir sei schlecht. Abends essen kannste sowieso knicken. Habt ihr irgendwelche tipps fuer mich dass ich schlafen kann oder mich beruhigen kann? Immer wenn ich in neuen hotels bin faengts von neu an...

Antwort
von journalistin1, 26

Hallo, eine Bekannte von mir hatte ein ähnliches Problem. Zuhause hast du das nicht so ausgeprägt, weil du dich sicher fühlst und weißt, dass es letztendlich nicht schlimm wäre, wenn du dich erbrechen müsstest. Vielleicht hilft es dir, mal einen Zettel mit Stichpunkten zu machen:

Was würde passieren, wenn ich mich erbrechen müsste?

Warum habe ich so eine Angst davor?

Wie würde XY darauf reagieren?

Wenn du dich damit beschäftigst, wirst du feststellen, dass du eigentlich nichts zu befürchten hast.Vielleicht gibt es auch in deinem Umfeld jemandem, mit dem du darüber reden kannst. Oft hilft es, seine Sorgen auszusprechen, dann grübelt man nicht mehr so viel darüber. Die beste Strategie gegen Ängste ist es, offen damit umzugehen. Wenn du dich  zum Beispiel mit einer Freundin triffst, der du vertraust, dann einfach mal sagen: Du, ich habe da so eine kleine Macke, ... Oft sind die Leute verständnisvoller als man denkt. Wenn sie Bescheid weißt machst du dir auch nicht mehr so viele Sorgen. So erweiterst du den Raum, in dem du dich sicher fühlst. 

Langfristig wäre es vielleicht empfehlenswert, deinen Hausarzt anzusprechen und über eine Therapie nachzudenken.

Ich wünsche dir viel Glück!

Antwort
von SilberHase02, 31

Ich würde in Zukunft mal zu einem Psychologen gehen oda so. Und jetzt einfach mal tief ein und aus atmen und Schäfchen zähln 😁

Antwort
von Finder500, 22

Hallo sophaal! Also die Frage ist meistens warum du Angst hast zu erbrechen. Ich hatte früher ein ähnliches Problem! Am besten ist wirklich zu einen Psychologen zu gehen

Antwort
von latricolore, 21

Ich habe emetophobie seitdem dass ich mich das letzte mal uebergeben habe (2012).

Ich kann diese Krankheit zwar nicht nachvollziehen, aber vielleicht kann es dich ja ein wenig beruhigen, dass das letzte Mal bereits 4 Jahre zurückliegt?

Ich muss mich zwar nur sehr selten übergeben, aber wenn, dann geht es mir danach viel besser, es ist sozusagen eine Erleichterung.
Eventuell kannst du es mal so sehen?
Oder dir sagen, dass du ja eh nur das isst, worauf du Appetit hast?

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