Email-Server für das LAN mit dem Raspberry möglich?

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4 Antworten

Ja, das ist möglich. Dazu benötigst Du z.B. Postfix, welches als Smarthost konfiguriert ist, und z.B. Dovecot für die IMAP-Funktionen. Eine Anleitung finde ich spontan hier: https://thomas-leister.de/mailserver-ubuntu-server-dovecot-postfix-mysql/ Ob die taugt und sich 1:1 auf den Pi übertragen lässt, kann ich nicht versprechen. Es ist zumindest ein guter Einstieg.

Beim 24/7-Betrieb des Pi sollte man allerdings noch diverse Vorkehrungen treffen. Wenn Du nur auf der SD-Karte arbeitest, ist die ziemlich schnell kaputt. Die verträgt die ständigen Schreibzugriffe nicht. Ich habe bei mir deshalb Verzeichnisse, in denen ständig geschrieben wird, von der SD-Karte ausgelagert. Dazu gehören u.a. /var/log, /var/lib/mysql und sämtliche Datenverzeichnisse.

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Diverse Ansaetze wurden schon genannt (exim, postfix, dovecot, etc), ob die jeweilige Software fuer ARM verfuegbar ist, musst du gucken.

Aber: Wenn du keine feste Public IP am Standort des RPIs hast, auf welcher du einen RDNS Record setzen kannst, macht das Betreiben eines Mailservers aus meiner Sicht wenig bis keinen Sinn, da du nie sicherstellen kannst, dass jeder MTA eure Mails sauber annimmt.

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Was soll das für einen Sinn haben? Warum nicht auf den einzelnen PC direkt vom Provider?

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Kommentar von mruninvisible
23.11.2016, 14:04

Drei Arbeitsplätze, die auf die gleichen Mailkonten zugreifen müssen. IMAP beim Provider wäre zwar die eleganteste Lösung aber soviel Speicherplatz um 10 Jahre die Mails zu speichern ist für einen kleinen gemeinnützigen Verein schwer finanzierbar.

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Eine Möglichkeit wäre z.B. exim auf dem Pi zu installieren und den Mailserver des Providers als SmartHost zu nutzen.

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