Frage von Maryann98, 48

Eltern von Zweithund überzeugen?

Hallo,

Ich hoffe ihr könnt mir helfen es geht darum dass, ich gerne einen Zweithund möchte. Zurzeit haben wir einen kastrierten Yorkshire Terrier und er ist auch schon ziemlich alt, macht viele Dinge nicht mehr mit oder kann sie einfach nicht mehr durch die Belastung. Treppensteigen wird für ihn immer schwerer und lange Spaziergänge kann man auch knicken. Unser Hund war aber schon von Welpe an vorbelastet da er ein doppelt so großes Herz hat wie normal.

Ich wohne noch Zuhause hatte aber vor Anfang nächsten Jahres umzuziehen und bin in der Ausbildung zu Altenpflegerin. Durch meine Berufung kann ich keine Hobbys machen in denen mir Zeitvorschriften vorgegeben werden. Ich gehe sonst eigentlich immer gerne raus egal wie das Wetter gerade ist und mache was mit Freunden. Dennoch kann ich die Arbeit nicht wegstecken. Nicht dass ich ungewissenhaft arbeite, eher gehe ich den Tag durch was war gut was weniger, was ist alles so passiert im Dienst. Ich finde kaum Ablenkung bei der Hausarbeit nicht und bei Freunden noch weniger. Wirklich nur wenn ich mit unserem bisherigen Hund etwas unternehme. Das ist ein Mitgrund warum ich einen Zweithund haben möchte.

Meine Eltern sind dagegen weil wir schon viele Haustiere haben, aber ich würde mit meinem Hund dann ausziehen nächstes Jahr. Niemand würde ihn stören. Zudem bin ich ja in der Ausbildung und hätte keine Zeit, ich solle mich auf das wichtige fixieren. Dazu muss ich sagen meine Gesundheit ist mir wichtig.Ich hatte vor ihn mit zur Arbeit zu nehmen und dann mit den alten Menschen Erinnerungspflege zu machen. Das ist auch schon geklärt mit meinem Chef. Wenn der Hund seine Begleithundprüfung hat , darf er ins Haus.

Ich muss noch sagen dass, ich wirklich relativ viel Zeit habe ich bin eigentlich nur arbeiten und den Rest vom Tag gestalte ich spontan. Mit dem Lernen klappt es eigentlich auch super. Mein kleines Examen habe ich mit 1 abgeschlossen und habe 3 Tage vorher gelernt und das auch nicht viel.

Vor meiner Mama hab ich eher weniger die Angst, sie merkt dass es mir nicht gut geht obwohl mir die Arbeit wirklich Spaß macht. Ich gehe wirklich gerne Arbeiten , trotzdem ist es eine Belastung. Ich war sogar beim Psychologen und hab ihn um Rat gebeten was ich machen kann damit ich meine Arbeit nicht ständig mit Heim nehme. Er meinte nur ich solle das finden was mir Spaß macht, wo ich Beschäftigung finde. Mein Vater ist da ganz anders drin, wir haben schon einen Hund meint er. Wird dabei sehr laut und ist direkt genervt. Er darf sich alles kaufen aber meine Mutter und ich nicht. Durch seinen Ton hab ich des öfteren sehr große Angst dass ich sogar heute noch anfange zu heulen sobald er mich anschreit. Somit ist keine normale Diskussion möglich. Meine Mutter will mit Ihm reden aber ich will dennoch nicht dass, sie wegen mir Anschiss kassieren muss.

Wie kann ich vorgehen? Was kann ich machen? Welche Argumente wären am besten?

Antwort
von marenka111, 7

Hallo, ich denke, wenn es dir nicht gut geht, dann hat das ja auch irgendeine Ursache und über diese solltest du dir zuerst mal Gedanken machen. Ein zweiter Hund wird an deinem Befinden nichts ändern und an deinem Tagesablauf  auch nicht, nur, dass du dann eben zwei Hunde an der Leine führst. Wie man hört und weiß, ist der Beruf einer Altenpflegerin nicht einfach und sehr stressig. Bei dir hat man aber eher das Gefühl, dass du physisch unterfordert und psychisch überfordert bist, wenn du den Alltag mit heim nimmst. Da ist dann ein zweiter Hund nicht hilfreich, sondern total sinnlos.

Deine Gedanken sind unrealistisch. Du willst Anfang nächsten Jahr  ausziehen. Wovon willst du eine Wohnung und alles, was dazu gehört bezahlen. Und selbst wenn das geklärt wäre, kommst du nicht nach Hause und hast Feierabend., weil Mutter , so wie jetzt, schon alles gemacht hat. Ich glaube also, dass es Zeit für dich wird, etwas zu ändern. Kläre deine  Einstellung zu vielen Dingen und warum du keine Abwechslung findest. und ob eine anderer Job nicht doch besser wäre, Bei all dem ist ein zweiter Hund keine Lösung und wenn du intelligent bist, dann weißt du das auch und machst dir selber nichts vor.

Kommentar von Maryann98 ,

Ich würde meinen Beruf niemals aufgeben. Ich bin nicht so jemand der im Büro arbeitet oder so. Zu mir passt der Beruf meine Stärke ist eben die Altenpflege. Natürlich bin ich psychisch überfordert deswegen brauche ich etwas dass mich nochmal runter holt. 

Ich ziehe mit Freunden zusammen in eine WG. Wir kennen uns alle schon aus Kindergartenzeiten. Alle verdienen genügend Geld um das Ganze zu finanzieren und unsere Eltern hätten alle im Rücken. Die Hausarbeit bekommen wir auch hin. Haben schon öfter Probeweise zusammen gelebt. 

Antwort
von vogerlsalat, 16

Warte das Jahr bis du ausziehst.

Ein Hund ist arm wenn nicht die ganze Familie hinter der Entscheidung steht ihn aufzunehmen.

Kommentar von Maryann98 ,

Es ist eigentlich nur mein Dad. Meiner Mam und meinen Schwestern würde es sogar gut tun,da meine kleinere Schwester Borderline hat.

Kommentar von vogerlsalat ,

Nachdem dein Vater auch zur Familie gehört und im gleichen Haushalt wohnt, solltest du warten.

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