Wie kommen Eure Kids die ersten Tage und Wochen so zurecht? Habt Ihr das Gefühl das für den Anfang "alles" ein bisschen heftig ist? oder ist es ok so?

Am Anfang ist auch alles "heftig", sie haben mit so viel Neuem zu tun, lernen viele Klassenkameraden kenne, müssen dem Unterricht folgen, neue Regeln lernen, sich auf dem Schulhof behaupten, da stürzt eine Menge auf sie ein. Mein Jüngster war die ersten 4 Wochen ungenießbar , er war ständig auf 180 und schlecht gelaunt und fand seit dem 4. Schultag die Schule blöd und wollte nicht mehr zur Schule , weil er sich mit der Lehrerin gestritten hatte ;-)
Inzwischen hat sich alles normalisiert, er liebt die Schule zwar immer noch nicht, aber er ist jetzt wieder ganz normal drauf.
Der Nachbarsjunge litt die ersten Wochen ständig unter Bauchschmerzen und wollte nicht zur Schule...du siehst also, alle möglichen Reaktionen auf die Schulumstellung sind möglich und normal.
Ja. Es strömen vielzuviele Eindrücke auf sie ein. Das gibt sich aber nach ein paar Wochen.
Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Es kommt auch immer auf den Lehrer an, wie er die Kinder fordert/fördert. Unser Sohn (jetzt 3. Klasse) fand es von Anfang an super, aber ein paar Mädchen aus seiner Klasse, hatten schon eher Probleme. Die sind allerdings auch schon mit 5 Jahren eingeschult worden und hatten wesentlich mehr Probleme.
Ich fands auch heftig, auch für uns Eltern wars eine derbe Umstellung. Und nach jeden Ferien startet das Theater aufs Neue. Den Kleinen wird zu viel abverlangt, das hat mit meinen Schulerfahrungen nichts mehr zu tun.
Das finde ich allerdings auch. Wir danken den Kultusministern und dem G 8
Aglajana am 9. Oktober 2009 08:59 Das wird immer schlimmer werden. Man möchte hier in Deutschland eine "junge Elite" aufbauen, krass ausgedrückt: 20 Jahre alt, promoviert, 25 Jahre Berufserfahrung, davon 10 im Ausland...das wäre das momentane Optimum.
ja genau. Und mit 29 Jahren sollen sie schon 18 Jahre Berufserfahrung haben lach Meiner meinung nach, ist das komplett der falsche Weg. Aber leider haben wir Eltern ja in politischen Fragen und Entscheidungen kein Mitspracherecht bzw. Beraterrecht. Sollten wir vielleicht mal einfühen grins
Bei uns haben die ab dem 2.Halbjahr Englisch dazugenommen. Können noch nicht richtig lesen und schreiben, sollen aber schon eine Fremdsprache erlernen.
UNser Sohn hat seit der 1. Klasse englisch. In der 3. Klasse kam jetzt französisch und billinguales Sozialkunde (1. Stunde pro Woche) dazu. Es ist teilweise schon heftig, aber ich habe die Hoffnung, dass er es dann auf der Weiterführenden Schule etwas leichter hat. :-(
Die Hoffnung habe ich allerdings auch.

nicht Eltern aber Patentante einer ABC-Schützin.Sie ist da wohl eher die Ausnahme.Sie langweilt sich total,weil sie schon lesen,schreiben und ein bischen rechnen kann(alles lange vor der Einschulung).Das wollte sie alles unbeding schon lernen und obwohl wir wußten,sie wird sich in der Schule langweilen deshalb,sie wollte unbedingt schreiben und gelesen hat sie mit 5 schon (wird 7).Dennoch ist sie noch sehr gut in der Schule obwohl sie zu Hausaufgaben kein Bock hat usw.Ihre Mama sitzt aber dahinter,daß sie die machen MUSS.
Ja, die ersten Tage sind stressig unsere Kinder waren die erste Zeit ganz früh im Bett und haben sofort fest geschlafen. Jetzt hat sich das gelegt und es kehrt Routine ein. Sie kommen aber immer noch mit Geschichten von Jungs, die böse Wörter sagen bis hin zu "ich liebe das Mädchen" nachause, können Lesen und sind unglaublich gewachsen in den letzten Wochen...

Das ist ganz normal, jeder steckt so einen Neuanfang anders weg. Allerdings wird's nicht besser: die 5. Klasse ist nochmal so ein großer Schritt und sehr sehr anstrengend. Unterstütze Dein Kind, indem Du es mental stark machst, ihm zuhörst, Verständnis hast und viel viel Mut zusprichst! Zeige auch Interesse am Schulgeschehen - damit merkt Dein Kind: aha Schule ist interessant und wichtig... Viel Glück für eine hoffentlich lange und erfolgreiche Schulzeit ♥

auch wenn du das gefühl hast darfst es dem kind nicht zeigen. bei uns war es eher umgekehrt wir fanden dass zu wenig gemacht wurde, und es war dann auch so.

Hm...ich weiß nicht, mein Sohn ist da immer noch recht entspannt. Aber das liegt vielleicht mit daran, dass eben in der Vorschule sehr viel gefördert wurde und auch daheim immer jemand da ist, seine Fragen zu beantworten.
Allerdings gibt's auch ein paar Sachen, über die er meckert: frühes Aufstehen, doofe Mädelz, ne komische Religionslehrerin...