Frage von milena5353, 7

Eltern nehmen probleme nicht ernst?

Ich habe meinen eltern ja mal gesagt das bei mir der verdacht depressionen besteht habe jetzt auch einen erst termin allerdings wissen meine eltern nichts von dem termin. Aufjedenfall ist mir gestern abend der kragen geplatzt meine eltern haben die ganze zeit so getan als wäre ich ein zwei jähriges kind dem man alles hargenau erklären muss. Aufjedenfall bin ich innerlich so am kochen gewesen das ich meinte ich hab keine lust für alles verantwortlich gemacht zu werden.. Ich will freizeit und auch mal pausen haben.. Ich hab keine lust jeden tag den familiestress mitzubekommen und von meinen geschwistern und (meinen eltern) wie dreck behandelt zu werden. Aufjedenfall haben meine eltern dann erstmal gelacht es nicht eingesehen.. Heute ein tag später durfte ich mir ständig sprüche anhören das ich nicht so viel machen soll nicht das ich mich überanstrenge? Jetzt mal im ernst ich wollte eh aus der familie aber wenn das jetzt als so weitergeht tut es mir nichtmal mehr leid... Suchtdruck ist da aber ich weis ich komm damit nicht weit ich will da einfach nurnoch raus aber mein termin bei der psychologin ist erst am 11.10....

Ich bin 16 jahre alt was wäre wenn ich ausziehe? Klar kindergeld und halbweisenrente ich verdiene leider nichts in meiner ausbildung (erzieherausbildung) aber ich hab gelesen das die eltern nicht verpflichten sind das kindergeld auszusahlen wenn ich ohne ihre erlaubnis ausziehe? Wohngruppe pflegefamilie? Wie sieht sowas aus an kosten und ja vom aufbau? Oder direkt zum jugendamt und sagen nein das geht nichtmehr?

Ich wollte mir halt von meiner psychologin ein gutschreiben ausstellen lassen also ob sie denkt das zuhause der ort für mich gut ist oder eher negative auswirkungen hat. Aber das dauert noch bis zu dem termin.... Was kann ich ansonsten machen?

Und ja ich weis familie hat man nur einmal aber ich kann das nichtmehr...

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo milena5353,

Schau mal bitte hier:
Psychologie Familie

Antwort
von CinnamonBunBun, 4

Hey, also ich sage es jetzt einfach. Wenn du ausziehen willst musst du zum Jugend amt, und das ist richtig beschissen. Mittlerweile frage ich mich wo die alle ihr hirn gelassen haben. Denen ist deine Situation scheiß egal und meinen nur das die dich selbst mit 18 bei einem auszug nicht unterstützen werden solange du keinen Job hast. Wenn du dennoch sagst das du zuhause raus willst werden die mit einer unabsehbar langen wartezeit nach einem Platz in einer Jugendwohngruppe für dich schauen. (hab so nen mist schon mitgemacht wohne aber seit der trennung meiner eltern bei meinem Vater da jetzt alles gut ist)

Depressionen habe ich selbst und wie das mit den Terminen läuft kann ich dir auch sagen weil ich das auch schon hinter mir hab.

1. Du hast einen Erstvorstellungstermin wo du alleine mit einem Psychologen sprichst und dieser sich notizen macht.

1.2. Nach dem Erstvorstellungstermin folgt ein Termin wo du ganz viele fragebögen ehrlich ausfüllen sollst. Der Psychologe wird deine antworten auswerten und eine Diagnose stellen.

2. Nach dem Erstvorstellungstermin und der diagnose folgt ein dritter Eltern Termin. Deine Eltern sollen zu einem gespräch erscheinen bei dem dein Psychologe mit ihnen seine Befunde bespricht. Und auch entscheidet ob deine Eltern gut oder schlecht für dich sind.

3. Du und deine Eltern haben zusammen einen Familien Termin, insofern der Psychologe findet das deine Eltern weiter mit einbezogen werden sollten, wenn nicht sollst nur du alleine da hin. Bei diesem Termin wird die weitere vorgehensweise besprochen, also Therpie Ja/Nein, Medikamente Ja/Nein (Wobei dir ein guter psychologe erst dann Medikamente wie Antidepressiva geben wird wenn du auch einen Therapie platz  gefunden hast wo du regelmäßig hin gehst) Und wenn der psychologe finden sollte das du zuhause rau musst wird er dich auch dabei unterstützen indem er dem jugendamt feuer unterm hintern macht.

4. Du bekommst eine Liste mit Therapheuten bei denen du ein bis 3 kennenlern termine machen kannst um erstmal zu gucken ob das mit dir und dem Therapheut passt. Denn für eine Therapie musst du jemand haben dem nach deinem empfinden aus auch vertrauen kannst und dch wohl fühlst. Wenn du merkst das passt nicht dann probierst du einen andere Therapheuten, so lange bis du einen passenden gefunden hast.

5. Wenn du einen Therapie platz hast , kannst du nun auch Medikamente erhalten wenn dein Therapheut findet das du welche brauchst, und du bist auch nicht gezwungen diese dann ein zu nehmen.

Ich weis das wird jetzt erstal heftig klingen, aber so schlimm ist das echt nicht. Die wollen dir nur helfen. Bei deiner schilderung schätze ich das man dir eine gesprächstherapie ans herz legen wird. Das heißt du hast regelmäßig einen Termin bei deinem Psychologen bei dem du dich dann mal so richtig über deine probleme "auskotzen´" kannst. Alles was dich belastet kannst du ihm sagen und er wird dann mit dir gemeinsam gucken was ihr beide dagegen machen könnt, und sei es ein auszug bei deinen Eltern wenn das nicht schon der andere Psychologe in die wege geleitet haben sollte.

Ich hoffe ich konnte dir immerhin ein wenig helfen.

Antwort
von Ostsee1982, 5

Und wer hat den Verdacht auf Depressionen festgestellt? Du selbst? In der Pubertät ist das keine Ausnahme, dass man auch mal depremiert ist bzw. depressive Phasen hat aber das hat ja noch nichts mit Behandlungsbedürftigkeit zu tun. Was heißt eigentlich "Suchtdruck ist da"?

Mit ausziehen, das stellst du dir einfacher vor als es ist. Das Kindergeld bekommst du nicht ausgezahlt genausowenig wie die Halbwaisenrente. Die geht auf das Konto des hinterbliebenen Elternteils und der ist nicht verpflichtet die Rente anzusparen oder nach dem 18. Lj auszuzahlen. Bezahlt wird damit dein Unterhalt. Wenn du ausziehen möchtest dann vollständig auf eigene Kosten. Solange dir daheim ein Zimmer geboten wird, wird das Sozialamt bzw. die Allgemeinheit dir keine Wohnung auf Staatskosten bezahlen weil du daheim mit dem Umgangston nicht klar kommst. Das Jugendamt wird dir auch was husten, denn auch die Unterbringungsmöglichkeiten werden von Staatsgeldern finanziert und sind für Kinder- und Jugendliche angedacht deren Kindeswohl gefährdet ist.

Die Therapeutin wird dir, ein solches Schreiben wie du schilderst, auch nicht ausstellen sondern mit dir gemeinsam gucken wie der Umgang ein besserer wird.

Kommentar von milena5353 ,

Ist ja nicht nur der umgangston der mir reicht ich lebe nicht zuhause sondern in einem gefängnis habe null privatsphäre... Meine eltern / meine familie zerstört mich mittlerweile nurnoch... Suchtdruck heist ich will das leben beenden... Mich selbsverletzen.. Nein mein hausarzt hat das geäußert und mich zur therpaie verflichtet... Ich meine eigentlich ob ich das kindergeld bekomme wenn ich ausgezogen bin also ob das weiterhin auf das konto meiner eltern wamdert oder ob es dann mein lebensgeld ist womit ich mir evtl irgendwie ein leben finazieren kann.. Es geht doch ums kindeswohl und wenn die familie ein kind teilweise zum suizid treibt ist das normal? Also ungefährlich steht also auf der kippe und fals was passiert naja ist es halt so?

Kommentar von Ostsee1982 ,

Wieviel Privatsphäre dir zugestanden wird ist Sache deiner Eltern, nicht die des Jugendamtes und nicht die des Sozialamtes. Kinder/Jugendliche die solche Leistungen in Anspruch kommen aus verheerenden Verhältnissen, wo psychische und körperliche Gewalt an der Tagesordnung stehen, die nicht mehr anständig versorgt werden, die zuhause verprügelt werden, mit Knochenbrühen/Verbrühungen etc im Krankenhaus liegen, die zwischen alkohol- und/oder drogenabhängigen Eltern leben in einer völlig versifften Wohnung und dann glaubst du, dass man dir mit 16 Jahren solche Unterbringungsmöglichkeiten finanziert? Wenn du in so einer Unterbringung lebst wirst du dir wünschen wieder daheim wohnen zu können. Das ist kein Ponyhof wo auf deine Befindlichkeiten Rücksicht genommen wird.

Nochmals: Das Kindergeld steht dir nicht zu solange dir deine Eltern zuhause ein Zimmer zum schlafen anbieten. Du kannst dir auch gerne einen Termin bei den zuständigen Ämtern vereinbaren und lässt dich dort über deine Möglichkeiten beraten. Dann kannst du bei einer Überprüfung im Elternhaus den Eltern erklären, dass du hinter ihrem Rücken die Behörden einschaltest und kannst dann zu den Bedingungen weiterhin zuhause wohnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dadurch das familiäre Klima verbessert wird. Solche Schritte solltest du dir ganze genau überlegen.

Kommentar von milena5353 ,

Hmmm ok

Kommentar von milena5353 ,

Hab ich mir überlegt genau zwei jahre lang und wenn eltern gewaltätige äußerungen täglich um sich werfen....psychoterror ist auch ein grund um von zuhause wegzukommen.... Das das kein ponyhof ist weis ich selber... Ja nur weil ich 16 bin und warscheinlich in der pupertät stecke heist es nicht das ich alles dramatiesiere.... Ich spiel es teilweise runter aber naja wer meine eltern nicht kennt kann da warscheinlich nur sagen 16 kein plan davon.

Kommentar von Ostsee1982 ,

Schau Mädchen, ich kann nur aus eigenen Erfahrungen sprechen und was ich beruflich erlebe. Was du mit den Antworten machst die dir gegeben werden, das ist deine Sache. Auch wir Erwachsenen waren alle mal 16 und uns ist auch nicht immer der rosa Puderzucker in den Hintern geblasen worden. Wenn du der Ansicht bist, dass du zuhause misshandelt wirst und es dir so derart schlecht geht weil deine Probleme nicht ernst genommen werden und du dir zu wenig Privatsphäre siehst dann geh zum Jugendamt. Wie ich schon geschrieben hatte, versuch dein "Glück" bei den Behörden, was da dann rauskommt liegt nicht in meiner Entscheidung. Die Verantwortung und die Konsequenzen trägst du aber da du ja schon alles weißt ist dir das sicher auch bewusst.

Antwort
von Mira1204, 5

Warum nimmst du deine Eltern nicht einfach mal mit, wenn du einen Termin beim Psychologen hast? Dann könnt ihr gemeinsam herausfinden, ob es nur eine Laune von dir ist, oder eben wirklich Depressionen sind. Du bist in der Pubertät, da sind Stimmungsschwankungen einfach auch mal normal. Und mit dem Ausziehen: Du stellst dir das echt etwas einfach vor, da hängt so viel mit dran. Überleg genau was du willst und sei nicht naiv

Kommentar von milena5353 ,

Na dann gehen diese "stimmungsschwankungen" schon sehr lange.... Naiv ich denke mein leben ist mir jetzt mal wichtiger als mir tag für tag dumme mobberein meiner familie anhören zu müssen.

Kommentar von Mira1204 ,

Es kommt ganz darauf an wie du dich bei deiner Familie gibst. Wenn du jeden Tag dastehst und jammerst etc, wirst du eben irgendwann nicht mehr ernst genommen, daher hab ich ja auch gesagt, schau erstmal beim Psychologen, ob du wirklich depressiv bist, denn das ist nicht einfach mal so eine Krankheit die wieder weggeht, das ist ernst zu nehmen und braucht eine Diagnose. Rede mit deinen Eltern, dass sie mitkommen. Du wirkst arg verfahren, geh auch auf deine Eltern zu. Es wirkt, als hättest du einen richtigen Hass auf sie und suchst dir mit deiner Selbstdiagnose einen Grund um dort weg zu kommen

Kommentar von milena5353 ,

Ich jammere eigentlich nie vor meinen eltern das problem ich hab ihnen das erzählt das ich da probleme hab und das ich da hilfe brauche und es wird jeden tag ins lächerliche gezogen.... Ja ich habe einne hass auf meine eltern und den bauen sie immer weiter auf

Antwort
von ErsterSchnee, 4

Wer hat denn den Verdacht auf Depression geäußert? Dein Kinder- bzw. Hausarzt? Oder du selber? 

Kommentar von milena5353 ,

Kinderarzt er hat mich zum psychologen geschickt und meinte auch eine teraphie ist notwendig da ich mich selbstverletzt und auf mein leben nicht klarkomme. ..

Kommentar von ErsterSchnee ,

Und wieso sollten deine Eltern dich ernstnehmen, wenn sie nicht davon wissen?

Kommentar von milena5353 ,

Sie wissen das ich psychisch probleme habe wissen nur nicht das ich da einen termin hab da sie mir sagen würden ich brauch da nicht hib

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