Frage von NichtRebecca, 107

Eltern möchten keinen Hund wegen der Wohnung?

Hallo :D Und zwar habe ich da mal eine Frage , ich möchte gerne einen Hund adoptieren (Ich mag das nicht , wenn man zu Lebewesen sagt "Ich will xy besitzen oder ich will xy haben". Joa , aber da gibt es holt noch ein Problem namens Eltern.

Es ist nicht so , dass sie Hunde hassen , nein , mein Vater liebt Hunde(bzw. sind es seine Lieblingstiere) und meine Mutter findet sie auch knuffig.

Sie sind beide Berufstätig. Von meinem Vater: Mo-Fr. 6.00Uhr -19.00Uhr (Er braucht eine Stunde fahrt)

Beimeiner Mutter: Mo: 8.00Uhr -12.30 Uhr Di: Frei Mi: Jede 1. Woche: 11.00Uhr-13.00Uhr Jede 2. Woche:11.00Uhr -15.00Uhr

Do. und Fr.: 11.00Uhr-15.00Uhr (30 Min. Fahrt)

Ich selber bin in der 7. Klasse und habe Montags bis 14.15Uhr Schule und Di.-Fr. bis 13.15 Uhr (Schule beginnt um 07.55 Uhr)

Wenn wir einen Welpen bekommen sollten , dann kann er ja über die Zeit zu meiner Oma gehen. Sie wohnten 3 Minuten Autofahrt weg.

Wir wohnen in einer Stadt . Wir haben einen 4 - Zimmer Wohnung mit 100 qm2. Außerdem hat meine Mutter eine 4 Jahre alte Katze. Aber man kann ja hund und Katze auch "zusammenführen".

Und platz haben wir eigentlich auch genug. Ich bekomme bald eine Schlafcouch , und da fliegt mein Bett und meine jetzige Couch raus.

Außerdem haben meine Eltern auch Hunde -Erfahrung. Sie hatten vor meiner Geburt einen Schäferhund (da haben sie noch in einem Haus gelebt :D)

Joa , und jetzt zu meinem Problem: Immer wenn ich sie frage , sagen sie : Wir dürfen in der Wohnung keine Hunde halten.

Hm...stimmt aber so eigentlich gar nicht. Mein Vater hat mal gesagt , dass im Mietvertrag steht , dass man zuerst die Vermieter fragen muss.

Außerdem sagt er immer :

Deine Mutter mag doch eh keine Hunde.

Er schiebt es alles auf meine Mutter wie ich finde (Meine Mutter übrigens auch )

Und meine Mutter sagt , dass die ganze Arbeit am Ende sowieso wieder an ihr hängen bleibt.

Und nur zur Info, ich verstehe mich sehr gut mit meinen Eltern :)

Habt ihr ein paar Tipps , wie ich sie von einen hund überzeugen kann? Danke um vorraus :D

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 30

Deine Frage sagt doch eigentlich schon alles aus. Deine Eltern reden nur drum herum. Kurz und knapp deine Eltern haben keinen Bock auf einen Hund. Außerdem muss ein Hund von allen gewollt werden. 

Würden sie nämlich einen Hund wollen aus tiefster Seele, wäre auch mit Sicherheit schon einer eingezogen. 

Dein Vater ist 11 Stunden außer Haus und ganz ehrlich da ist man froh wenn man zuhause die Beine hoch legen kann. 

Und du bist auch nicht ewig bis mittags in der Schule , deine Schultage werden von Jahr zu Jahr mehr und im Schnitt bist du zwischen 6-8 Stunden in der Schule, dann noch hin und Rückfahrt. Auch wirst du in ein paar Jahren wenn du mit der Schule fertig bist , studieren oder arbeiten gehen. Das bringt oftmals einen Ortswechsel mit sich. Und schonmal versucht mit Hund eine Wohnung zu finden? Garnicht so einfach. Auch wirst du bei einer Ausbildung Vollzeit arbeiten dann wärst du auch 8-9 Stunden außer Haus. Willst du das den Hund antun? 

Außerdem da , das Thema Hund ja noch nicht abgeklärt ist. Ganz sicher das die Oma Lust auf einen frechen Welpen hat? Und weiß die gute schon etwas von Ihren Glück, wenn sie den ganzen Vormittag auf einen nicht erzogenen Hund aufpassen muss? 

Das ist eine lange Zeit, schließlich ist der Hund den halben Tag bei ihr. Und sie muss sich dann auch an konsequente Erziehung halten. Ist sie Oma noch gesundheitlich top fit? 

Ich würde mal klar Text mit den Eltern reden. Alle zusammen an einem Tisch. Und das Thema Hund ansprechen und eine klare Frage stellen "wollt ihr einen Hund oder nicht" 

Antwort
von dfllothar, 21

Wuffwuff, ich kann auch lesen ! Als Hund möchte ich immer jemand in meiner Nähe haben, sonst wirds mir langweilig. Und dann möchte ich häufig hinaus in die Natur, nicht nur weil ich ab und zu meinen Bedürfnissen nachkommen muß. Ich bin kein Stubenhocker, ich brauch Bewegung.

Ich kenne einige, die werden in den 4 Wänden alt und sind schon richtig abgestumpft, müssen immer warten bis jemand kommt. Und dann nur das Streicheln, darauf können sie verzichten. Was ist das für ein Hundeleben?

Bedenkt das alles, bevor ihr euch einen vierbeinigen Freund  anschafft und ihn dann nur durch Unkenntnis ihrer Seele quält!

Wuffwuff, das wollte ich euch bellen.

Mein Herrchen ist < dfl-Lothar > der Freund aller Tiere. 




Kommentar von dfllothar ,

Wuffwuff, wollte noch sagen: Mein Herrchen beschäftigt sich außer mit mir noch mit der Befreundung von Hunden mit Katzen und sogar mit Mäusen. Und so wie ich´s mitkriege, gelingt es ihm auch schon.

Er schreibt hier den Text, den er mir von den Augen abliest. Leider ist die Evolution bei uns Hunden noch nicht so weit daß wir unsere Laute in eine für den Menschen verstehbare Sprache ändern können.

Wuffwuff, grüßt euch und macht´s gut !

Antwort
von Reanne, 42

Ein Haustier sollte  allen Failienmitgliedern willkommen sein, sonst  geht es dem Tier nicht gut. Welpenerziehung bei Oma ist auch nicht der Weisheit lezter Schluß, jeder macht etwas anderes und der Hund weiss gar nicht was Sache it. Es stimmt schon, da0 Vermieter die Hundehaltung verbieten können, außerdem müßten alle anderen Mieter auh einverstanden sein. Die Liste der Abwesenheit ist nicht dazu geeignet, für ausreichende Bewegung des Hundes zu sorgen. Über Kosten  rede ich mal nicht.

Antwort
von Schuhu, 45

So wie ich das sehe, würdet ihr den Hund anschaffen und dann der Oma aufs Auge drücken. Will die überhaupt einen Hund? Und wer fährt das Tier t#äglich zu seiner Adoptiv-Großmutter? Selbst kannst es das wohl nicht.

Kommentar von Gargoyle74 ,

Klar......Cattledog mit Oma am Rollator.....looool

Antwort
von Nschoschi, 27

Schwer.......

Also Oma als Hundesitter finde ich gut.... Omas haben so DAS gewisse Extra, - egal ob Enkel oder junge Hunde.

Ahaber: wenn deine Eltern nicht wollen, dann wollen sie nicht. Ein Hund hat man nicht für ein Jahr, - sondern wenn man Glück hat für mindestens 15 .... oder 18.

Was ist, wenn du ausziehst,.... in 5 oder 6 Jahren. Du hast dann vielleicht deinen Vollzeitjob, - und der Hund bleibt bei den Eltern?

Denk mal an solche Dinge im Leben..... und rede mal unter solchen Aspekten mit deinen Eltern.

Kommentar von Gargoyle74 ,

Jo!! jetzt stelle ich mir OMA mit einem Herdenschutzhund vor oder einen Border,Pudel oder Jagdhund........eben NICHT !!!

Antwort
von Gargoyle74, 24

Nun,versucht es doch ersteinmal über eine Tierhilfe als Pflegestelle für einen Hund,der zur Vermittlung steht. Meist ist das mirt der Option,den Hund ganz zu übernehmen. Lies dazu mal die Vereinbarungen durch bei-zbsp.:   Tierhilfe-Korfu.de. Dann könnt Ihr immernoch entscheiden.

Antwort
von gzmpwl, 49

Beide Eltern arbeiten, du gehst zur Schule ein hund kann nicht länger als 5stunden alleine zuhause bleiben. allein daran scheitert es schon Hunde müssen alle 5stunden raus (spätestens)

Antwort
von Tavtav, 46

Vielleicht haben sie mal nachgefragt und erfahren, dass ihr in der Wohnung keine Hunde halten dürft?
P.S: Hunde, die in Städten leben müssen, tun mir immer sehr leid. Ich beschwere mich immer wenn ich einen Hund in einer Stadt mit vielen Leuten sehe.... vorallem in einer Großstadt.......

Kommentar von Einafets2808 ,

Warum tun die dir leid? Ich lebe in München (Großstadt)  Mein Hund ist fast nie alleine außer 1x die Woche für 5 Stunden , kommt mit zu Arbeit. Kann entspannt Bus und Bahn fahren, ist brav im Restaurant oder Cafés oder wenn ich ihn mit zu Freunden nehme. 

Er bekommt täglich zwischen 3-4 Stunden Auslauf. Ist bestens sozialisiert was Artgenossen betrifft. Verträgt sich also mit Rüden , Hündinnen, ob groß oder klein jung oder alt. 

So mancher Landhund der Haus und Garten hat, bekommt nicht den Auslauf den ich meinem Hund biete. Nein die gammeln meist im garten den lieben langen Tag rum. Und dürfen vielleicht mal 30-60 min spazieren gehen, ansonsten wieder Alltag garten. 

Wenn ich meine Schwester auf dem Land besuche , sind alle Hunde total sozial unverträglich. Bellen, sind Aggro oder reinste Leinenrammbos oder kläffen und quicken hinterm Gartenzaun. 

Und nein die Hunde wenn sie mal spazieren gehen, dann nur an der Leine. Weil sie nicht hören oder eben unverträglich sind. 

Kommentar von winnso ,

Hey Einafets2808,☺ wollte mich nur mal eben für deinen sinnvollen und gut veranschaulichten Kommentar bedanken!😉

Ich hatte mich nämlich auch, unmittelbar nach Erscheinen der Frage, über die absolut nutzlose und vollkommen naive Antwort von "Tavtav" (👈 wie süß!)😉 amüsiert!😅 Leider konnte ich aber zu dieser Zeit meinen Kommentar nicht vollenden, weil was dazwischen kam... 

Jetzt - einige Stunden später - wollte ich meinen Text fertig stellen, weil es mir einfach in den Fingern gejuckt hat.😉 Nachdem ich dann deine Reaktion gelesen hatte, dachte ich noch, dass die Gute viel Glück hatte, dass du sie bereits auf ihre Ahnungslosigkeit hingewiesen hast und zwar auf eine sehr gefasste und sachliche Art und Weise!

Als ich danach aber ihre Antwort darauf las, konnte ich es einfach nicht fassen...

Nun ja, dann soll sie halt weiterhin bei ihrer kleinkindhaften Theatralik bleiben und alle Hunde aus Städten fleißig bemitleiden...😂

Wie gesagt, deine Darstellung war absolut nachvollziehbar und gut geschrieben, aber auf deine volllkommen logischen Argumente ist sie ja überhaupt nicht eingegangen.

"Och, die armen Hundis...!"😆

Kommentar von Tavtav ,

Die meisten tun mir jedenfalls leid ^^" Ständig wenn ich zu einer kleineren Stadt oder nach Köln gehe sind da Hunde. Warum in einer (Groß)stadt? Die armen Hunde! Stell dir vor du müsstest jeden Tag bei der schlechten Luft und der Menschenmenge spazieren gehen. Sie werden bloß gestresst davon, außer sie sind sich daran wirklich gewöhnt.. Wie oft ich in Köln Chihuahuas sehe zum Beispiel... Du meine Güte. Das sind winzige Hunde und man will damit in einer Stadt spazieren gehen?.. Wie Hunde sind hängt übrigens meistens von dem Besitzer ab& wie sie erzogen wurden. Wenn sie es falsch gemacht haben ist es logisch, dass die Hunde Aggro sind. Damit hat das Landleben gar nichts zu tun.

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