Eltern mit zur Therapie?

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4 Antworten

Hi,

ich kann die Psychologin da total verstehen, sie will ja dich und deine Probelme kennenlernen, und das geht nicht wenn dein Vater immer dabei ist. Ich war vor meiner ersten Stunde auch total nervös, weil ich auch nicht so gerne und einfach neue Menschen kennenlerne. War aber dann sehr froh, dass ich alleine dort war.

Sie hat mich da Sachen gefragt, die ich vor meinen Eltern nie so beantwortet hätte. Sie wird dich da wohl etwas ausfragen, um mehr über dich zu erfahren, und Psychologen fragen da meist mehr Sachen als andere, weil sie wissen, dass auch das wichtig ist. Du wirst da, wenn dein Vater dabei ist, sicher anders antworten, und bei eingen Sachen ev. auch lügen, weil es dir vor deinem Vater unangenehm ist.

Und was willst du da eigentlich kennenlernen? Sie wird dir Fragen stellen, dir zuhören und so eine Therapie mit dir ausarbeiten, oder durchführen. Über sie erfährst du mit der Zeit immer etwas mehr, ob ihr euch versteht etc. Wenn du da jetzt die nächsten paar Mal mit deinem Vater kommst, zieht sich das ganze in die Länge, bis ihr mit der Therapie beginnen könnt.

Verbieten direkt kann sie es dir nicht, sprich sie wird nicht die Polizei rufen oder ähnliches. Aber da es ja einen Dienstleistung von ihr ist, kann sie die Stunde dann wohl verweigern, da sie entscheidet wie es gemacht wird. Wenn sie sagt, dass es ohne Eltern geschehen soll, solltet ihr euch auch daran halten.

Meine Psychologin ist so, dass sie auch sagt, wenn die Eltern nicht mitkommen sollen und da auch ganz streng ist. Wenn sie doch mitkommen, sagt sie es nochmal, dass sie mit dem Kind alleine reden will, oder das ganze wenig Sinn hat.

Glaub mir, die kennt sich mit dem Thema aus, geh alleine hin und schau es dir an. Wenn du sie nach 3-4 Mal nicht magst, dann such dir eine andere. Aber dann habt ihr in den 3-4 Mal wenigstens etwas weitergebracht.

Wenn du willst, nimm deinen Vater mit, und er soll im Warteraum bleiben. Wenn es wirklich nicht für dich geht, kann man ihn ja dazuholen. Aber so ist er wenigstens in der Nähe. Aber glaub mir, alleien ist viel besser, man kann viel offener reden, und auch alles anschneiden. Ich habe in den ersten paar Sitzungen auch nicht über alles gesprochen, aber mittlerweile ist es mir egal. Sie darf nichts weitersagen.

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Was hast du immer mit deinen Gesetzen? 

Vermutlich ist es für den Therapieerfolg besser, wenn dein nicht Vater mitkommt.

Da ist die Gesetzeslage ziemlich egal. Andernfalls kannst du die Therapie auch gleich unterlassen. 

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Vertrau ihr einfach sei mutig :)
Somst kenne ich mich da nicht aus...

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Wenn du dem Psychologen nicht vertraust, kann der auch keine psychologische Arbeit machen.

Ich würde da überhaupt nicht hingehen. Sag deinem Vater einfach, gute Eltern schicken ihre Kinder nicht zum Psychologen, die sind schließlich auch selber welche!

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