Frage von vesparoller 04.12.2009

Eltern haben kaum Eigeninitiative

  • Antwort von Panikgirl 04.12.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn ein Mensch Mitte 70 ist - dann braucht er auch das Verständnis von uns Jüngeren, dass er vielleicht am liebsten einfach noch ein bisschen Ruhe und Beschaulichkeit möchte und in seinem Lebensabend keinen Trubel mehr einbauen möchte. Denn in diesem Alter ist man in dem Alter, wo es ratzfatz morgen schon vorbei sein kann. Anstatt Dich aufzuregen - betüddle sie lieber ein bisschen - denn wenn sie nicht mehr da sind, werden sie Dir ganz schön fehlen-:(

  • Antwort von syringa 04.12.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Was du machen sollst. Die Sachen erledigen, die deinen Eltern schwer fallen. Und wenn es eben fast alles ist, musst du eben fast alles erledigen oder es so organisieren, das es erledigt wird. Sei froh, das es deinen Eltern noch soweit gut geht, das sie keine Dauerpflege benötigen. Manche Menschen bleiben bis ins hohe Alter aktiv und fit andere aber eben nicht. Dann sind die Kinder gefragt. Können diese nicht einspringen, sind sie zumindest in der Pflicht, den Alltag der Eltern beschwerdefrei zu organisieren.

  • Antwort von Koechlein1948 04.12.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja warum denn nich? hast du dir früher selber die Windeln gewechselt?

  • Antwort von Wally1 04.12.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ja, so ähnlich kenne ich das auch, und ich muß sagen es tut weh! Einerseits möchte man ja helfen andererseits ist es zum Teil ja nur Bequemlichkeit! Was man daran ändern kann? Ich denke nicht viel, es ist ihr Leben und du mußt es akzeptieren! Helfe so wie du kannst sei da für sie aber sie sollen , so gut wie möglich,schon noch alleine das leben meistern!

  • Antwort von RobbieWittich 04.12.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich kenne dieses Problem. Mein Vater lebt alleine zu Hause. Und ihm wird mittlerweile alles zu viel. Er hat keine Kraft mehr, noch aus eigenem Antrieb dinge zu erledigen, die erledigt werden müssen. Da sind die Kinder gefragt. Ich gehe für meinen Vater einkaufen, erledige Schreibarbeiten und vieles mehr. Und ich mach es gerne.

  • Antwort von EvaDu 04.12.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn sie sagen ich bin alt, dann brauchen sie sicherlich Deine Hilfe. Die gibt man doch als Kind eigentlich gerne, oder? Wenn sie sich beim Fernsehen zu hause wohlfühlen dann lass sie doch...

  • Antwort von katzenfan62 04.12.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hilfe ist gut und wichtig aber du mußt genau hinschauen und Grenzen setzen. Ich arbeite seit über 20 Jahren mit alten Menschen und es wird immer nach dem Motto gelehrt: soviel Hilfestellung wie nötig, sowenig wie Möglich!

  • Antwort von MarianneW 04.12.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Naja,

    eine gewisse depressive Grundstimmung, wobei man solche Verhaltensweisen auch durchaus von 20jährigen Hartz4.Empfängern kennt angeblich.

    Auch wenn es auf Dauer schwerfällt - versucht halt die Eltenr zu aktivieren, nehmt sie zum Wochenendeinkauf mit, nehmt sie halt mit auf Spaziergänge (und sei es zum Grab von Tante Erna auf den Friedhof, angeblich lieben alte Leute sowas ;-), besucht sie uns bringt Kuchen mit damit auf der Terrasse gedeckt wird etc.

    Alles erledigen ist Mist - Wunderdinge zu erwarten auch, aber aktivieren müsst ihr sie, zur Not halt mit nem Opernabo, VHS-Kurs, Mitgliedschaft im Senioerenverein was weiß ich.

  • Antwort von mutterela 04.12.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich glaube da ist viel bequemheit bei,man sollte zwar für die Eltern im Alter da sein aber einige Aufgaben sollten sie schon noch selber erledigen ,solange es geht!!!

  • Antwort von Puttchen 04.12.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nein das sollte es nicht.

    Versuch deinen Eltern mal klar zu machen, dass sie geistig ganz schnell abbauen werden, wenn sie nichts mehr selber machen. Und wenn einer von den beiden stirbt (klopf auf Holz) dann wird der andere auch noch vereinsamen, weil keine Bekannten oder neuen Bekanntschaften mehr da sind. NAtürlich wärst du auch noch da, aber du kannst dich doch nicht um jedes kleine Detail im Leben deiner Eltern kümmern.

  • Antwort von amdros 04.12.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich würde mal ein ernstes, sachliches Wort mit beiden reden. Wer würde denn all die Pflichten übernehmen wenn niemand für sie da wäre?? Bestimmend, aber wie gesagt, ruhig würde ich es tun

  • Antwort von bibi8888 04.12.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    redet mal mit dem Hausarzt, es könnte auch eine Form von Altersdepression dahinter stecken. Ansonsten versucht weiter zu motivieren und sie am Leben teilhaben zu lassen. Die notwendige Unterstützung sollte auf möglichst mehrere Personen verteilt werden, sonst ist man schnell überlastet.

  • Antwort von moon73 04.12.2009

    Muß nicht, aber wenn sie es so gewohnt sind, dass die anderen für sie "springen" kann man sich natürlich erst recht "zurücklehnen" und wird noch träger, gerade im Alter ist es wichtig, die Dinge des Alltags selbst zu erledigen, dass hält "jung" und fit.

    Wobei ich denke, mit Anfang 70 darf man auch ruhig etwas faul werden.

    Ich kenne Pärchen, die sind mit 50 schon so drauf :(

    Ich denke die schweren Arbeiten solltet ihr ihnen ruhig abnehmen, Rasen mähen und Winterdienst fällt mit dem Alter einfach schwerer und Rechnungen sortieren ist auch nicht mehr das Beste im Alter, alles andere können sie selbst erledigen.

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