Eltern für 2. Hund überzeugen?

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5 Antworten

Meinst Du nicht Du hast genug Tiere um die Du Dich kümmern musst? Beschäftige Dich etwas mehr mit den Kleintieren und Deine Hündin wird auch ohne Zweithund zurecht kommen.

Es gibt so viele Kinder die sich von ganzen Herzen ein Tier wünschen und bekommen noch nicht mal ein Meerschweinchen.

Sei zufrieden mit dem was Du hast und sei dankbar das Deine Eltern Dir so viele Tiere erlauben und Dich unterstützen indem sie für den Unterhalt  Deiner Tiere aufkommen das ist nämlich nicht selbstverständlich.

Man kann im Leben nun mal nicht alles haben was man sich wünscht.

Nichts für ungut.

LG

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Kommentar von Berni74
08.06.2016, 22:37

Besser hätte man es nicht sagen können

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Du solltest dich lieber auf deine Tiere konzentrieren und wenn du dann noch Zeit, Lust und Geld hast z.B. im Tierheim helfen. Es gibt noch mehr Wege Tieren zu helfen als ihnen ein Zuhause zu geben. 

Was würdest du tun, wenn die beiden Hunde sich nicht verstehen? Oder man nicht zu zweit mit ihnen Gassigehen kann? Hast du die Zeit und Lust getrennt mit ihnen rauszugehen und sie auch getrennt auszulasten? Auch die Kosten würden sich mindestens verdoppeln. 

Ein Welpe macht auch mehr "Arbeit" als ein "normaler" Hund. Vielleicht haben deine Eltern da gar keine Lust drauf?

Nach deiner Ausbildung wirst du vermutlich arbeiten. Hast du dann überhaupt die Zeit für einen oder zwei Hunde? Nur weil sie zu zweit sind, können sie nicht länger alleine bleiben. Oder das Geld? Was machst du wenn eines der Tiere ernsthaft krank wird? Die anderen Tiere müssen ja trotzdem versorgt werden und deine Kosten (Miete, Strom, Lebensmittel, usw.) gedeckt werden. Oder wenn sie alle z.B. Magen-Darm haben, weil sie sich gegenseitig angesteckt haben? Das kann sehr schnell sehr teuer werden. Und warum willst du die beiden Katzen dann trennen? Weil eine dir gehört? Das wäre purer Egoismus und nicht im Sinne der Tiere! Du müsstest auch ersteinmal eine (bezahlbare) Wohnung finden, in der (mehrere) Haustiere erlaubt sind. 

Ich wollte meine Hündin auch unbedingt bei meinem Auszug mitnehmen. Mir und vor allem ihr zuliebe habe ich sie dann doch bei meinen Eltern gelassen. Mein Freund und ich haben uns dann einen Hund geholt, als wir zeitlich und finanziell dazu bereit waren. 

Wir haben uns vor ein paar Monaten, nach langem Überlegen, dazu entschieden einen Zweithund zu holen.

Ich arbeite auch ehrenamtlich im Tierschutz und würde am liebsten jeden meiner Schützlinge ein Zuhause, aber es geht leider nicht, besonders meine Patenhunde. Nächste Woche fliege ich wieder nach Rumänien und es wird wieder sehr schwer "nur" zwei Hunde mitnehmen zu können (meine neue Hündin + Flugpatenschaft), aber es geht nicht anders.

Ich kann deinen Wunsch deshalb gut verstehen, aber den Tieren zuliebe solltest du in dieser Sache lieber auf deinen Kopf und nicht auf dein Herz hören. 

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Kommentar von Jgirl123
09.06.2016, 06:03

Ich kümmere mich um alle meine Tiere, beschäftige und liebe sie. Ich gehe einmal im Jahr nach Ungarn und helfe vor Ort, das mache ich jedoch erst seit meinem 16. Geburtstag. Ich finde es toll, dass auch Du im Ausland mitanpackst. :)

Ausserdem bin ich Aktivistin in einem Tierschutzverein -ich bin Schweizerin-. 

Wie ich schon erwähnte, hatten wir vorher immer zwei Hunde und andere Tiere, die Familienhündin wurde 19 und hatte Krebs, was teure Kosten verursachte. Der Rüde wurde übrigens auch 17, aber ich schweife ab. Er kam als 2-wöchiger Tierschutz-Notfall zu uns, daher wissen zumindest meine Eltern, wie viel Arbeit ein Welpe braucht. 

Natürlich habe ich mir alles aufgeschrieben, was es zu beachten gibt, ein wenig Hirn habe ich auch noch. Anfangs müsste man sowieso mit dem Welpen Einzel spazieren gehen, da sie nicht gleich lange wie meine Hündin rasgehen kann und auch wenn sie sich verstehen würden, sollte man mindestens Einmal die Woche Einzel gehen, da sie sich ansonsten zu sehr auf den anderen Hund fixieren würden. Ich habe mich informiert, das mache ich immer. Ich weiss, wie viel ein Tier kosten kann, wenn es krank ist, aber ich habe extra ein Sparkonto für Tierarztnotfälle. 

Ich werde wahrscheinlich nur eine Katze mitnehmen können, da der Kater sehr alt ist und wahrscheinlich vorher stirbt oder einen so derben Umzug nicht verkraften könnte, denn er lebt seit Junges an in diesem Haus, die Katze ist erst 3 Jahre alt.

Ja, wahrscheinlich werde ich dann arbeiten, aber man kann sein/e Tier/e mitnehmen, wenn man einen Tierberuf wie Tierpfleger oder sonst was macht. 

Ich höre nicht nur auf mein Herz, sondern überdenke alles gut und gründlich. Ausserdem habe ich hier nach Überzeugungs-Tipps gefragt und nicht danach, ob ein Zweithund eine gute oder schlechte Idee sei.

Trotzdem danke für die Antwort.

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Ich weiß nicht, ob es ein wirklich gutes und gewissermaßen auch allgemein gültiges Argument für die Haltung eines Zweithundes gibt, dass quasi jedermann überzeugt.

Du hast ja schon einen Grund dafür, warum es aus deiner Sicht sinnvoll wäre, wieder einen Zweithund anzuschaffen. Sollte diese Überlegung deine Eltern nicht überzeugen, hast du wohl schlechte Karten.

Ich denke, dass deine Eltern insofern jetzt auch darüber nachdenken, ob sie selbst einen zweiten Hund haben wollen. Du lebst noch zu Hause und egal, welche Pläne in Bezug du auf die Zukunft der Tiere schmiedest, kannst du nicht sicher sein, ob sich auch alle realisieren lassen.

Deinen Eltern dürfte vermutlich klar sein, dass sich dein Leben in den nächsten Jahren aufgrund deines Alters ändern wird und da ist es eben nicht sichergestellt, dass alles so läuft, wie du es dir vorstellst. Letzten Endes würde die Verantwortung dann an ihnen hängen bleiben.

Vielleicht finden sie die Vorstellung, mal ohne Tiere  zu leben, auch ganz reizvoll.

Vielleicht brauchen sie aber auch noch mehr Zeit, um den Tod des anderen Hundes zu verarbeiten.

Ich finde es sehr viel erwachsener und reifer, Verständnis dafür aufzubringen, dass Eltern nicht die "Wunscherfüller" ihrer Kinder sind, sondern durchaus auch eigene Wünsche und Vorstellungen haben, wie die Gestaltung ihres Lebens aussehen soll. Und dass das "kindliche" "Ich will" (denn letztlich ist der Wunsch, die Eltern davon zu überzeugen, nur eine als erwachsen "getarnte" Version davon) einfach nicht immer geht....

Wenn dir selber keine Argumente dafür einfallen, wie du die Menschen, die du ja wohl am besten kennst / kennen solltest, überzeugst, dann wird es sicherlich nicht mit Vorschlägen aus dem Internet gehen. Weil es eben kein vernünftiges, allgemein gültiges Argument gibt.

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Wieso nimmt du dann nur eine Katze mit? Und die 2 Kaninchen und 2 Schweinchen bleiben zuhause?

Wie willst du später eine Wohnung finden mit 2 Katzen 2 Hunden? Und meinst du hast noch so viel Zeit wenn du 8-9 Stunden außer bist?

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Kommentar von Jgirl123
09.06.2016, 06:07

Wie ich gerade oben geschrieben habe, ist der Kater sehr alt und wenn er bis dahin noch leben würde, wäre es für ihn ein totaler Stress und ich denke nicht, dass ihm das gutkommen würde. Er lebt seit Geburt an in dem Haus, es wäre relativ stressig für ihn. Ich überlege mir, weshalb, warum und kommentiere nicht irgendeinen Schwachsinn hin. 

Dann könnte ich die Hunde mitnehmen, jetzt geht das einfach nicht, da meine Hündin kein  Zugfahrtenfan, aber ein Autoliebhaber ist.

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meine ehrliche antwort...alles läuft bestens, deine eltern machen mit dem hund mit, du kümmerst dich-lass alles beim alten- du wirst älter und hast weniger zeit...und ich kann verstehen wie du dich fühlst..ich bin 42 und ähnlich gestrickt wie du..ich werd auch schwach wenn ich tierschutzhunde sehe..ich habe 5 aber irgendwann muss auch schluss sein..man kann sie nicht alle alleine retten ; )

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Kommentar von JolieBijou
08.06.2016, 22:05

Seh ich genauso..es gibt so viele die sich nur ein Haustier wünschen. Sei einfach dankbar, dass dir deine Eltern so ein Leben ermöglichen. Ein Hund verursacht nunmal auch Kosten und alles kann man von seinen Eltern nicht verlangen

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