Eltern boykottieren Rundfunkbeitrag und haben mir meine Mahnungen nicht weitergeleitet...Was kann ich tun?

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8 Antworten

Wenn du im Haushalt deines Vaters wohnst, ist er oder deine Mutter für die Zahlung des beitragsservices zuständig. Somit bist du da erstmal aus dem Schneider. Etwas anderes ist es, wenn die Ansprüche der GEZ aus einem vorherigen Mietverhältnis stammen. Dann musst du das natürlich zahlen. Dass du deine Post erhältst, ist erstmal deine Pflicht. Wenn dein Vater aber aus bestimmten Gründen, die du ja angeführt hast, deine Post unterschlagen hat, hättest du zumindest theoretisch die Möglichkeit, deinen Vater wegen Unterschlagung und Verstoßes gegen das Postgeheimnis anzuzeigen. Es liegt natürlich an Dir ob du diesen Schritt gehen willst, allerdings steckt ja dann auch eine Menge Kohle dahinter. Und er ist ja nicht unschuldig daran, dass sich diese Summe dann auch durch das bisherige Verhalten ein ganzes Stück vergrößert hat.

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Kommentar von icebear1997
28.09.2016, 12:47

Ja ich verstehe, danke für die ausführliche Antwort. Da ich ungewillt bin ihn anzuzeigen, bleibt mir dann wohl nur noch die Zahlung übrig.

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Kommentar von GoodFella2306
28.09.2016, 12:47

letztendlich ja

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Kommentar von franneck1989
28.09.2016, 12:48

Wenn du im Haushalt deines Vaters wohnst, ist er oder deine Mutter für die Zahlung des beitragsservices zuständig.

Solange er volljährig ist, ist er genauso dafür zuständig

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Mal langsam, wenn du im Haushalt deines Vaters wohnst, ist er derjenige, der den Rundfunkbeitrag bezahlen muss. Teile dem Gebührenservice mit, dass du bei deinem Vater wohnst und die Sache sollte an dieser Stelle erledigt sein.

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Kommentar von franneck1989
28.09.2016, 12:47

Mal langsam, wenn du im Haushalt deines Vaters wohnst, ist er derjenige, der den Rundfunkbeitrag bezahlen muss.

Nö. Alle volljährigen Bewohner haften gesamtschuldnerisch

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Erst einmal ist jedenfalls klar, dass du frühestens ab deinem Einzugstermin bei deinem Vater für die Rundfunkbeiträge aufkommen musst. D. h. mehr als inzwischen 13 X 17,50 € = 227,50 € plus evtl. Säumniszuschläge können es nicht sein. Für Zeiten vor September 2015 musst du nicht zahlen, jedenfalls nicht für die Wohnung deines Vaters, sondern allenfalls für deine frühere Wohnung.

Innerhalb einer Wohnung haften alle volljährigen Bewohner für den einmal für die Wohnung zu zahlenden Rundfunkbeitrag als Gesamtschuldner. D. h. der Beitragsservice kann zwar von jedem der Bewohner - welcher das ist, kann er sich aussuchen - das Geld fordern, aber es muss nur einmal gezahlt werden. Derjenige, der zahlt, hat gemäß § 426 BGB gegen die anderen Mitbewohner einen Ausgleichsanspruch, so dass am Ende alle Bewohner den gleichen Anteil zahlen. Solltest du also mit deinem Vater alleine zusammen wohnen, muss er in jedem Fall die Hälfte zahlen.

Nur wenn du für mehr als die Zeit von 09/15 bis 09/16 zahlen musst, hast du mit einem Widerspruch beim Beitragsservice Aussicht auf Erfolg. Dazu müsstest du durch deine Meldebescheinigung (Kopie mitschicken) nachweisen, dass du erst in 09/15 bei deinem Vater eingezogen bist. Dabei brauchst du deinen Vater überhaupt nicht zu erwähnen.

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Der Rundfunkbeitrag wird zwar nur einmal pro Haushalt erhoben, aber im Prinzip kann jede volljährige Person in der Wohnung zur Zahlung des Rundfunkbeitrags herangezogen werden.

Im Endeffekt muss der Inhaber der Wohnung zahlen, aber jedoch wird als Inhaber jede volljährige Person vermutet, die nach dem Melderecht dort gemeldet ist und daher wirst du im Endeffekt zur Zahlung des Rundfunkbeitrages herangezogen, gehe davon aus, dass du schon 18 bist.

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Die Rundfunkgebühren müssen nur einmal pro Haushalt bezahlt werden. Egal, wer da einzieht.

Der Haushalt gehört Deinem Vater, und wenn der nicht zahlt, ist er für Nachzahlungen zuständig. Du als Schüler und Student sowieso nicht.

Teile Du also der "GEZ" nur mit, dass Du als Schüler ohne Einkommen in einen bestehenden Haushalt gezogen bist. Nichts weiter.

Oder ist das anders gemeint, stammen die Mahnungen aus der Zeit vor deinem Einzug beim Vater? Wo hast Du denn da gelebt, in einem eigenen Haushalt? Als Schüler? Schüler sind doch u.U. befreit.

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Kommentar von franneck1989
28.09.2016, 12:50

Der Haushalt gehört Deinem Vater, und wenn der nicht zahlt, ist er für Nachzahlungen zuständig

Wem der Haushalt gehört, ist völlig egal. Jeder der dort seinen Wohnsitz hat kann zur Kasse gebeten werden.

Du als Schüler und Student sowieso nicht.

Auch das ist wurscht. Eventuell kann man sich befreien lassen, aber nicht nur weil man Schüler oder Student ist

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Nein, kannst du nicht.

Bezüglich eventueller Mahngebühren hast du allerdings einen Schadensersatzanspruch gegenüber deinem Vater. Den musst du ggf. gerichtlich geltend machen.

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Der GEZ-Beitrag wird doch nur einmal pro Haushalt erhoben und nicht pro Person. Das klingt nicht nachvollziehbar.

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Kommentar von franneck1989
28.09.2016, 12:48

Natürlich ist das nachvollziehbar. Wenn die Eltern nicht zahlen wird eben der nächste Bewohner zur Kasse gebeten.

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Kommentar von TreudoofeTomate
28.09.2016, 12:49

Wobei sich die Rundfunkgebührenanstalt dabei einen Schuldner aussuchen kann. Sie hat sich für den volljährigen Sohn entschieden. Warum, scheint offensichtlich.

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Kommentar von MAB82
28.09.2016, 12:54

Heißt man braucht nur jahrelang Zahlung zu verweigern und die Anstalt wartet brav bis jemand zum Haushalt dazu kommt der zahlungbereit ist? Das halte ich für nicht machbar.

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Da Deine Eltern unterhaltspflichtig sind, müssen auch sie die Rundfunkgebühr bezahlen.

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Kommentar von scharrvogel
14.10.2016, 13:19

da liegst du aber völlig falsch.

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Kommentar von XY123XY123
14.10.2016, 19:05

Glaub ich nicht. Hast Du einen Link?

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Kommentar von XY123XY123
14.10.2016, 19:40

Das einzige, was ich mir vorstellen kann ist (was ich allerdings auch nicht glaube), dass die Rundfunkgebühren tatsächlich von ihm eingehoben werden können und er sie dann von den Eltern zurückklagen kann. Aber es kann nicht so sein, dass er darauf sitzenbleibt. Solange seine Eltern unterhaltspflichtig sind, muss er diese Dinge nicht zahlen. Genausowenig wie die Stromrechnung oder Ähnliches. (Falls er eben bei den Eltern wohnt, was ja der Fall ist.)

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