Frage von Elfenmett, 56

Elfenmett braucht Hilfe?

Hi Leute mein leben ist komplett im Eimer, ich habe starkes Übergewicht, Herzprobleme und andere schmerzen aber traue mich nicht zum arzt weil ich weiss dass da nichts gutes bei rauskommt. Ich habe schulden ohne ende, werde überall gepfändet und kann nicht mit Geld um . jetzt wurde ich aus meiner Wohnung geschmissen weil ich die miete nicht zahlen konnte und weiß nicht wo ich hin soll . Ich habe niemanden der mir helfen kann , von meiner Familie wurde ich nur jahrelang verarscht und hab seit 2 Jahren keinen Kontakt mehr mit den . Aber jedenfalls bin ich jetzt an einem Punkt wo ich nicht mehr weiter weiss , ich kann nicht vor und nicht zurück . psychisch bin ich soweit das ich mich zu nichts mehr aufrappeln kann und einfach nur verzweifelt bin . Briefe öffne ich schon lange nicht mehr und lebe nur noch von einem Tag zum anderen .

Ich brauche dringend Hilfe nur weiss ich nicht woher .

Antwort
von GoodFella2306, 11

Sehen wir es erst mal positiv, schlechter kann es nicht mehr kommen.

Und das bedeutet für dich, dass du jetzt an einem Punkt stehst wo du entscheiden kannst, alles grundlegend zu ändern. Wenn du in der Lage bist, diese Entscheidung zu treffen, dann stehen einige Punkte an, die du jetzt in der nächsten Zeit ab arbeiten musst.

Da wäre zum einen der Arztbesuch, denn du solltest zuallererst mal deinen körperlichen und psychischen Zustand genau definieren können, damit du überhaupt weißt was du tun kannst und musst. Deine Vermutungen bezüglich deines Gesundheitszustands bringen dich nicht weiter, und mit dem Gejammer gemäß "ich habe Angst vor dem Arzt" muss jetzt Schluss sein.

Wenn du das erledigt hast, wirst du dich schon weitaus besser fühlen, weil du dann Bescheid weißt. Und der Arzt wird dir dann im Falle von Erkrankungen entsprechende Maßnahmen empfehlen, so dass du auch das Gefühl hast dass dir jemand hilft und du nicht alleine dastehst. Das ist extrem wichtig.

Arbeitest du noch, oder beziehst du soziale Leistungen? Wenn du noch arbeitest und einen entsprechendes Gehalt bekommst, dann suche dir eine öffentliche Stelle, die dir bei der Abtragung deiner Schulden hilft. Eventuell sogar eine Privatinsolvenz, dann bist du in sieben Jahren raus aus dem Schlamassel. Solltest du Sozialleistungen beziehen, dann lass dich von deinem zuständigen Berater beim Arbeitsamt oder der Arbeitsagentur beraten. Diese Leute helfen ihren Kunden ebenfalls weiter in dieser Richtung. Das Wichtige ist, dass du nicht weiter zu Hause hockst und rumjammern, sondern dass du aufstehst und dein Leben in die Hand nimmst.

Und diese Entscheidung ist die erste, die du für dich treffen musst. So lange ist dir wichtiger ist, auf deinem Hintern sitzen zu bleiben und nichts zu tun und dich einfach nur in deinen geschwächten Gefühlen zu suhlen, wird nichts geschehen. Es wird niemand auf einem weißen Pferd angeritten kommen und dir weiterhelfen aus freien Stücken.

Aber du wirst dir den Respekt anderer Menschen erarbeiten, wenn dein Umfeld plötzlich wahrnimmt dass du selbst Veränderungen anstrebst. Und vor allem wirst du lernen, dich selbst wieder zu respektieren. Und das muss dein eigentliches Ziel sein.

Heute ist Montag, der Anfang der Woche und ein guter Tag, um dein neues Leben zu begrüßen. Also bleibt nicht länger vor dem Computer hocken oder legt das Handy aus der Hand, steh auf geh dich duschen und zieh dich an. Und dann geht es los!

Antwort
von Matzesmaus, 19

Hallo Elfenmett, wo wohnst du denn jetzt, wenn du aus deiner Wohnung geflogen bist?

Es gibt mehrere Baustellen in deinem Leben. Zum einen solltest du eine Schuldnerberatung aufsuchen, da wird dir geholfen. Vielleicht musst du Privatinsolvenz beantragen, das wäre ein Schritt in die richtige Richtung, um dein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen.

Und zum anderen brauchst du dringend medizinische Hilfe. Da hilft nur ein Gang zum Arzt. Er kann dich auch beraten, wie dir psychisch wieder auf die Beine geholfen werden kann, durch Therapie oder Reha.

Hab nur Mut, wenn du erstmal merkst, dass dir geholfen wird, geht es dir bald besser. Deinen Hintern in Bewegung setzen musst du selbst.

Antwort
von Welfenfee, 11

Hallo Elfenmett,
das hört sich nun wirklich nicht gut an und Du kannst Dir Hilfe holen. Um Deine Post und Deine Finanzen in Ordnung zu bekommen und um Dein Geld verwalten zu lassen ist es möglich, dass Du eine Betreuung erhältst. Dafür rufst Du beim Amtsgericht an und sagst einfach, dass Du mit Jemanden reden möchtest, der eben dafür zuständig ist. Es gibt verschiedene Bereiche für die man Hilfe erhalten kann und auch verschiedene Stufen. Wenn Du es selber in Auftrag gibst, dann kannst Du auch bestimmen, ob Du noch weiterhin ein Mitspracherecht erhältst oder nicht. Wahrscheinlich wird ein Psychologe zu Dir kommen und mit Dir reden, um beurteilen zu können, ob das nun wirklich notwendig ist oder ob Du nicht nur eine Sekretärin brauchst.

Dann kannst Du dazu auch noch Hilfe bei verschiedenen Organisationen erhalten. Schaue mal bei z.B. "das örtliche" nach "Ambulant betreutes Wohnen" und rufe einfach mal dort an. Die Voraussetzung wird wohl meistens sein, dass Du ein psychisches Problem haben musst oder eben anderweitig behindert bist. Wenn Du wegen Deiner Psyche noch nicht in Behandlung bist, dann rufe doch mal in einem Krankenhaus an und frage dort, ob die eine Institutsambulanz haben und schildere denen, dass Du Hilfe brauchst, weil Du am Ende bist. Du wirst dort sehr wahrscheinlich recht schnell einen Termin erhalten. Und keine Sorge, die werden Dich eben bei Bedarf mit Medikamenten versorgen und mit Dir reden und auch die entsprechende Diagnose stellen. Durch das "ambulant betreute Wohnen" kann Dir sehr wahrscheinlich auch eine Betreuerin zugeteilt werden, die Dir beim täglichen Leben hilft. Die wird dann nach der Genehmigung durch den LWL ein paar Stunden (meistens 3) zur Seite stehen.

Dann sind da ja noch Deine körperlichen Beschwerden und über was für ein Übergewicht reden wir denn? Wie äußern sich denn Deine Herzbeschwerden und gibt es da bereits eine Diagnose? Du musst nun auch da wirklich keine Sorge haben, wenn Du Dich an einen Arzt wendest und vielleicht brauchst Du auch hier nur Medikamente, die z.B. Deinen Blutdruck senken oder den Puls oder halt Wasser aus dem Körper leiten. Von alleine wird es nicht besser und irgendwann wirst Du damit eh zu einem Arzt oder gar ins Krankenhaus gehen.

Woran liegt denn Deiner Meinung nach Dein Gewicht begründet? Sind es die Mengen und/oder das, was Du isst?

Keine Sorge, aus dem Schlamassel kommst Du raus und wenn Du unsicher bist, dann schreibe mich einfach hier an und ich helfe Dir gerne weiter. Von woher kommst Du?

Antwort
von Prinzessle, 10

Du hast zu lange eine Vogel Strauss Politik betrieben....statt dass Du zur Schuldenberatung gingst öffnetest Du einfach keine Briefe mehr.

Vermutlich ist es nun zu spät um noch irgend etwas zu retten aber versuche Dir dennoch einen Beistand vom Amt zu organisieren, um Dein Leben zu sortieren. Vielleicht schafft diese Person es, dass Du zumindest in der Wohnung bleiben kannst.

Wenn ja, musst Du wirklich aufstehen und Deine Baustellen anpacken. Suche Dir eine Arbeit, das bringt Dir eine Struktur in den Alltag. Jammere nicht mehr ohne etwas dagegen zu unternehmen, sondern arbeite diese Punkte ab.

Ich hoffe Du schaffst es jetzt im letzten Moment noch, denn sonst lebst Du unter der Brücke. Darum viel Glück und vor allem Motivation Dich nun zu bewegen.

Antwort
von schloh80, 3

Die einzige Anlaufstelle die dir kurzfristig helfen und dich weiter vermitteln kann, ist die nächste Beratungsstelle (Caritas, Diakonie usw.).


Antwort
von Still, 20

Du mußt auf jeden Fall selbst die Initiative ergreifen. Das kann und wird kein anderer für dich tun! Zunächst mußt du unbedingt ein Obdach bekommen. Also auf zum Sozialamt deiner Stadt. Danach solltest du an deiner Gesundheit arbeiten. Die Post zu ignorieren, ist natürlich absolut vermeidbar und deine Obdachlosigkeit rührt unter Grantie aus dieser Dummheit. Deutschland ist voll von Hilfsangeboten!

Antwort
von archibaldesel, 5

Und du meinst, wenn du nicht zum Arzt gehst oder deine Post nicht öffnest, wird alles gut? Du kannst deine Probleme nur angehen, wenn du dich ihnen stellst. Arzt wäre schon mal eine gute Idee. Ärzte sind nämlich da, um dir zu helfen.

Antwort
von troublemaker200, 12

Jetzt lass Dich nicht hängen und reiß Dich mal zusammen.

Raff Dich auf und lass Dir helfen. Schuldnerberatung, Ernährungsberatung, Amt und geh zum Arzt .
Sie zu, dass Du Dein Leben wieder auf die Reihe kriegst. Mann!!

Antwort
von ErsterSchnee, 17

Dein Arzt kann dir helfen. Die Caritas und ähnliche Einrichtungen auch. Zuallererst musst aber DU SELBST dir helfen!

Antwort
von TheQ86, 11

Ich nehme an, Arbeit hast du auch nicht.

Tja, erste Station: Jobcenter.

Da du akut von Obdachlosigkeit bedroht bist muss das Jobcenter deine Mietschulden begleichen. Falls die Kündigung der Wohnung nicht mehr rückgängig zu machen geht, musst du übers Jobcenter ne neue Wohnung finden und in der Zwischenzeit wohl leider woanders unterkommen. Ich weiß es nicht genau, aber ich glaube sogar, wenn das Jobcenter deine Mietschuld bezahlt muss der Vermieter dich sogar drin behalten - aber kann auch nur n Gerücht sein.

Zweite Station: SPD - Nein, nicht die Partei - der Sozialpsychiatrische Dienst. Die können dir einen Einzelfallhelfer stellen, der dich jetzt in der Zeit nicht allein lässt und auch die Ämtergänge mit dir erledigt und dafür sorgt, dass du vom Amt nicht verarscht wirst. Die Einzelfallhefer kennen sich meist rechtlich aus und machen notfalls auch Terror auf dem Amt.

Dritte Station: Bank - P-Konto einrichten lassen und alle Bescheide vom Jobcenter, die deine Pfändungsgrenze erhöhen einreichen.

Vierte Station: Peter Zwegat - oder irgend ein anderer Schuldenberater oder eine Schuldenberatungsstelle. Da wird man dir dann sagen, wie du mit den Schulden am besten umgehst. Abzahlen oder Privatinsolvenz etc.

Also, du hast jetzt echt viel vor dir. Ist ne Menge Arbeit und du musst dir Hilfe besorgen und sie annehmen. Mach dir klar: Ansonsten landest du auf der Straße!

Und das sag ich dir als jemand der das beihnah auch war.

Antwort
von Vierjahreszeit, 11

Wenn du dich nicht endlich aufraffst dir selbst zu helfen, kann dir niemand helfen. Jeder Maßnahme, die dich belastet, liegt eine Entscheidung von dir zugrunde. Du trampelst selbst auf deinem Selbstwertgefühl herum.

Du hilfst dir, indem du anfängst das zu machen, was du (eigentlich) für richtig hältst. Ansonsten versinkst du weiter in deinem von dir geschaffenen Sumpf. Es tut mir leid, dir ungeschminkt dies mitteilen zu müssen. Aber du hilfst dir nicht, indem du dich weiterhin zurücklehnst und erwartest, dass die Anderen für dich tun, was du zu tun hast.

Antwort
von MrDenker, 11

Du brauchst unbedingt Hilfe....

Versuche es nochmal bei deiner Familie oder Verwandte.... 

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