Frage von Amarte, 34

Elektronen bei Stromfluss aufgebraucht?

Heyho, folgende Überlegung:

Man hat einen Kupferdraht von 1,5mm^2 querschnitt auf z.B. 5000 mm länge (also 7500mm^3) und bei Kupfer 8,47 x 10^19 elektronen pro mm^3.

Legt man hier nun Spannung an fließen ja die Elektronen in Richtung des überflusses (zu +) ... Aber ich habe ja nur eine bestimme Anzahl an Elektronen.. sollten diese nicht irgendwann komplett "weg" sein.

Stehe ich auf dem Schlauch? oder übersehe ich etwas?

mfG.

Antwort
von Bellefraise, 15

nun, wir haben einen Stromkreis mit einer Strom- oder Spannungsquelle. Die Spannungsquelle ist praktisch eine Elektronenpumpe und sorgt durch die chemischen Prozesse dafür, dass genügend "Pumpenkraft" vorhanden ist, um die Elektronen im Kreis zu pumpen.

Die Elektronen im CU gehen nich verloren, sondern sind Bestandteil des Kreislaufs.

Erst wenn die chemischen Prozesse nicht mehr laufen, kommt es zu einem Ladungsausgleich und alles steht still....die Batterie ist "leer"

Antwort
von dompfeifer, 16

Wenn Du an den Enden des Leiters eine elektrische Spannung anlegst, dann schließt Du einen Stromkreis. Dann fließen die Elektronen wie auf einer Perlenkette aufgereiht in diesem Stromkreis herum, durch die Stromquelle hindurch. Da kommen keine Elektronen auf den Einfall, zu verschwinden, sich zu versammeln oder womöglich sogar "weg" zu sein.

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