Elektrolyse (Oxidation und Reduktion)?

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2 Antworten

Bei einer Elektrolyse tauchen 2 Elektroden, die mit einer Gleichspannungsquelle verbunden sind, in eine Lösung eines Elektrolyten, z.B. Kupferchlorid.

Wenn man den Strom jetzt anschaltet, wandern die positiv geladenen Kupferteilchen (Kationen) zum negati geladenen Pol (Kathode), nehmen dort Elektronen auf und werden zu Kupfer (das setzt sich als roter Belag an der Kathode ab).

Um die Elektronenbilanz auszugleichen (Kupferionen haben ja eben 2 aufgenommen) muss an der anderen Elektrode der umgekehrte Vorgang ablaufen: negativ geladene Chlorteilchen (Anionen, Chloridionen) wandern zur positiv geladenen Elektrode (Anode), geben dort je ein Elektron ab und werden zu Chloratomen (die sich dann wiederum zu Chlormolekülen verbinden). Dies kann man an einer allmählichen grünlichen Färbung um die Elektrode herum erkennen. Nach einiger Zeit wird auch aus der Flüssigkeit ein grünliches Gas aufsteigen, dass stechend nach Chlor riecht.

Das Kupfer wurde in dem Beispiel von einem oxidierten Zustand in das Element umgewandelt (reduziert), an der Kathode hat also die Reduktion stattgefunden.

Das Chlor(idion) wurde von einem reduzierten Zustand in das Element umgewandelt (oxidiert), an der Anode fand also die Oxidation statt.

Allgemein ist der Vorgang der Elektronenaufnahme eine Reduktion, Elektronenabgabe eine Oxidation.

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