Frage von SigridP, 62

Elektroauto, ein Liter Kraftstoff enthalten so ungefähr 12-14 kWh und kosten ca. 1,20,- € aber 12-14 kWh Strom kosten ca. 3,50,- wie rechnet sich das?

Antwort
von MatheRaph, 15

Die Umwandlung von Kraftstoff in Energie macht die ganze Sache teurer. Außerdem bist du (was ich eh toll finde) bereit, für die Umwelt mehr Geld zu zahlen, da die Umwelt nicht so sehr damit verschmutzt wird.

Antwort
von nickka1233, 33

Der Kraftstoff alleine bedeutet ja noch nicht gleich 12-14 kWh. Dieser muss erstmal umgewandelt werden. Die Generatoren dafür arbeiten sehr laut und verschleißen natürlich auch. Unser Strom Zuhause ist Lautlos. Trotzdem zahlst du nicht nur für den Strom, sondern auch für die ,,Produktion" und Wege. Der Strom ist ja nicht gleich automatisch bei dir. Hierfür müssen viele Netze geschaffen werden, damit wirklich jeder Strom hat. Dies kostet natürlich enorm. Außerdem kann man nicht den Strom für jeden Haushalt aus Kraftstoff gewinnen, da diese Ressourcen nur begrenzt auf unsere Erde zu finden sind.

Kommentar von SigridP ,

Das beantworte jedoch nicht meine Frage.
Ich hab inzwischen gefunden z.B. ein Peugeot 106 electric verbraucht ca. 18kWh/100km.
Also ist diese ganze Elektroauto Geschichte eine sehr teure Angelegenheit - ich nehme erst mal Abstand von der Idee mir eine solches Fahrzeug anzuschaffen.

Kommentar von Nicodemus0815 ,

18 kWh Strom zu den von dir angenommenen 0,35€ /kWh ergibt 6,30 / 100km.

Der Benziner braucht 6,6 Liter / 100km zu 1,20€. Das ergibt 7,72€ / 100 km.

Damit wäre das Elektroauto um 1,42€/100km günstiger als die Benzinvariante.

Antwort
von Pauli010, 17

Also ich finde, deutlicher kann man die Zusammenhänge nicht erklären.

Was ist die Frage? E-Auto j/n?

Das muss jeder selbst beantworten - Kriterien: Anschaffungspreis, Stellplatz mit Auf- und Nachlademöglichkeit, Einsatz als City-Fahrzeug etc.

Langstrecke, Alpenpässe: forget it.

Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus Anschaffung/Nutzungsdauer + variable Fahrkosten + Akku-Lebensdauer (Zyklen) + Umgebungstemperatur.

Die reinen Betriebskosten für den Stromverbrauch sind sehr niedrig; fügt man die Abschreibungskosten für die Akkus hinzu, sieht das gleich sehr ungünstig aus. Falls die Akkus gemietet sind, sind die Kosten überschaubarer und kalkulierbar.

Wenn ein Akku 'leergefahren' wird und dies die Elektronik nicht verhindert, sind die Dinger bald schrottreif.

Und: nicht alles glauben, was die Hersteller versprechen. Da sollte man jetzt aus dem 'Abgas-Skandal' gelernt haben. Jedoch lügen sich auch E-Auto-Besitzer am Stammtisch in die eigene Tasche; kennt man ja ('meiner fährt 180 Spitze' - 'meiner schafft 210'). Tesla, das Wunder-Auto.

Was Gewichts-mäßig und physikalisch zu beachten ist:

Die Energiedichte von Kohlenwasserstoffen ist die höchste derzeit nutzbare, außerdem ist jedoch der Wirkungsgrad von Vebrennungsmotoren nur 1/3 der reingesteckten Energie, der leergefahrenen Tank ist leichter als der volle..

Bei Elektroantrieb ist der Wirkungsgrad um die 90%, allerdings bleibt das Gewicht des leergefahrenen Energiespeichers (Akku) gleich hoch.

Somit spricht das für einen Mischbetrieb (z.B. einen Hybrid, wie es Toyota seit langem anbietet.)

Schließlich ist genug Unsinn und auch einiges Sinnvolles über dieses Thema im Forum geschrieben worden.

Einfach durchlesen - es sollte sich rentieren, gerade wenn man mehr als 30k€ ausgeben will.

Gerne weitere Antworten  :-)

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