Frage von JustMaintain, 38

Elektrik Wirkungsgrad?

Hey liebe Community
Weiss jemand von euch wie man mit der Drehzahl n und der Spannung U den Wirkungsgrad n berechnet?
(keine Hausaufgaben)
Danke im Voraus

Expertenantwort
von fuji415, Community-Experte für Auto, 13

Der Wirkungsgrad ist der Leistungsfaktor cos φ ist das Verhältnis zwischen Wirkleistung P und Scheinleistung S, er berechnet sich gemäß der Formel: Der Leistungsfaktor gibt an welcher Teil der Scheinleistung in die gewünschte Wirkleistung umgesetzt wird.

Der theoretisch mögliche Wertebereich geht von 0 bis 1 bzw. 0 bis 100 %. Der höchste Wert (1 bzw. 100 %) kann in der Praxis bei Maschinen nicht erreicht werden, weil bei allen Vorgängen Energie durch Wärme oder Reibung in thermische Energie umgewandelt wird. 

Bei Wärmekraftmaschinen wird der Wirkungsgrad zusätzlich durch den Abgasverlust begrenzt.

Ein Wirkungsgrad größer 1 entspräche einem Perpetuum Mobile erster Art, was gegen den Energieerhaltungssatz verstößt. Vorrichtungen, die mehr Energie abgeben, als sie aufnehmen oder gespeichert haben, sind nicht möglich.

Bei Wärmekraftmaschinen kann der Wirkungsgrad niemals den idealen Wirkungsgrad des Carnot-Prozessesübersteigen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungsgrad

wurden drei Wirkungsgradklassen definiert:

EFF3 = Motoren mit niedrigem Wirkungsgrad

EFF2 = Motoren mit verbessertem Wirkungsgrad

EFF1 = Motoren mit erhöhtem Wirkungsgrad

Im Jahr 2009 wurde eine neue weltweit geltende Normierung für die Effizienzklassen (EN 60034-30:2009) eingeführt. Die folgenden Wirkungsgradklassen für Niederspannungs-Drehstrom-Asynchronmotoren im Leistungsbereich von 0,75 kW bis 375 kW sind heute geltend:

IE1 = Standard Wirkungsgrad (vergleichbar 

EFF2, im Betrieb >90 %, Vertrieb seit Juni 2011 nur noch eingeschränkt gestattet)

IE2 = Hoher Wirkungsgrad (vergleichbar 

EFF1, im Betrieb >94 %)

IE3 = Premium Wirkungsgrad

IE4 = Super Premium (> 97 % realisiert)

Kommentar von ghost40 ,

"Der Wirkungsgrad ist der Leistungsfaktor cos φ"

Da hast du was gründlich falsch verstanden, beim Wirkungsgrad geht es um das Verhältnis aufgenommener Leistung zur abgegebenen. D.h., nicht die gesamte Wirkleistung kommt auch an der Welle an, du hast ja auch Reibungsverluste.

Nach deiner Theorie hätte ein Gleichstrommotor dann ja einen Wirkungsgrad von 1 - das gibt es eben nicht!


Kopieren und Einfügen ist doch zu wenig, man sollte es auch verstehen.

Kommentar von JustMaintain ,

wurde oben erwähnt, dass es nicht möglich ist...

Antwort
von bit77, 20

man bräuchte noch das Drehmoment. P=Drehmoment x Drehzahl (... ) das wird dann in Watt umgerechnet und wenn man das durch die Aufnahmeleistung des Motors dividiert erhält man den Wirkungsgrad n.

Kommt bei Deinem selbstgebauten Motor mehr als 1 heraus, erhälst Du den Nobelpreis.

Kommentar von JustMaintain ,

Danke:) oh jaaa ich wäre der erste!!!

Antwort
von CrEdo85wiederDa, 19

Nur mit diesen zwei Werten - gar nicht.

Antwort
von NeoExacun, 22

Das ist nicht möglich. Nichtmal ansatzweise.

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